CH174824A - Ampel für die Regelung des Verkehrs an Strassenkreuzungen. - Google Patents

Ampel für die Regelung des Verkehrs an Strassenkreuzungen.

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CH174824A
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/095Traffic lights

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description


  Ampel für die Regelung des     Verkehrs    an Strassenkreuzungen.    Es sind Ampeln für die Regelung des  Verkehrs an Strassenkreuzungen bekannt,  welche nach den verschiedenen     Strassenrieh-          tungen    zeigende Scheiben aufweisen, die mit  gleichförmig umlaufenden     Anzeigeelementen          (Zeigern)    versehen sind.

   Erfindungsgemäss  wird dadurch ein     Fortschritt    erzielt,     dass    Zei  ger     und    Seheiben der Ampel in Kontrast  farben (zum     Beispiel        sehwarz-weiss)        gellal-          ten    sind und dass ausserhalb der Scheiben  umfänge mit den     Zeigern    zusammenwirkende  feste Merkflächen für die Phasen der Durch  fahrt und der Sperrung (und gegebenenfalls  auch einer     eingeschalteten    Pause) vorgesehen  sind.

   Durch diese     Ausbildung    von     Zeiger     und Scheibe, insbesondere bei Anordnung  eines weissen Zeigers auf einer schwarzen  Scheibe, ergibt sich eine deutlichere Zeichen  gebung als bei den bekannten Ampeln; auch  wird die Sichtweite wesentlich     vergrössert     und namentlich in der     Zeit    der Dämmerung       verbessert.    Es, können aber auch hellfarbige  Scheiben und dunkelfarbige Zeiger angeord  net sein.

      Die festen     Merkfläehen    für die Durch  fahrt und Sperrung können in bekannter  Weise in     grün    und rot (gegebenenfalls un  ter     Einschaltung    eines gelben Feldes     für    die  Pause) gehalten werden, doch ist es zweck  mässiger, wenn .die Merkflächen die gleichen  Kontrastfarben wie Scheibe und Zeiger, also  vorzugsweise schwarz-weiss,     besitzen.     



  Eine besondere günstige Ausführungs  form des Erfindungsgedankens erhält man,  wenn der Zeiger durch einen mit einem hell  farbigen und abends von, innen beleuchteten  Transparent abgedeckten Ausschnitt einer  sich gleichmässig drehenden dunkelfarbigen  Scheibe gebildet wird, wobei es wiederum  am     vorteilhaftesten    ist, wenn der .den     Zeiger     bildende     Ausschnitt    längs einem Durchmes  ser der Scheibe angeordnet, gewissermassen  also doppelarmig ausgebildet ist.  



  Eine weitere besonders günstige     Ausfüh-          rungform    ergibt sich, wenn die Merkflächen  für die Sperrung ebenso wie der Zeiger durch  hellfarbige, vorzugsweise durch innen be  leuchtete Transparente gebildet werden, wäh-           rend    die Merkflächen für die Durchfahrt       dunkelfarbig    (insbesondere schwarz) wie die  Scheibe gehalten sind. Die Ausbildung des       Anzeigeelements    als     traarsparenter    Ausschnitt  einer sich drehenden dunklen Scheibe ist  günstiger als .die Verwendung eines sich über  einer feststehenden Scheibe drehenden Zei  gers, weil der Zeiger so auch nachts. ohne  eigene Beleuchtung oder     Anleuchtung    gut  sichtbar ist.

   Demgegenüber ist bei den be  kannten Ampeln, bei welchen ein Zeiger über  einer feststehenden     in    farbige Felder einge  teilten Seheibe sich     bewegt,    der Nachteil vor  handen, dass der Zeiger     abends.    oder nachts  von -der     Innenbeleuchtung    der Ampel über  strahlt wird und daher schlecht sichtbar ist.  



  Ein Vorteil des: Erfindungsgegenstandes  besteht auch darin,     dass    die Verwendung  mehrerer Farben (rot, ,grün, gelb), durch wel  che die Erfassung des. Signals: erschwert  wird, in Fortfall kommen kann. Ein       Schwarz-Weiss-Bild    des.     Signals    ist wesent  lich klarer und auch auf grosse Entfernung  (zum     Beispiel    von einem Kraftwagenführer)  schnell und sicher zu erfassen.  



  In der     Zeichnung    ist der Gegenstand der  Erfindung in     verschiedenen    Ausführungsbei  spielen     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt eine Ausführungsform mit  einem einarmigen     Zeiger;          Fig.    2 und 3 zeigen eine     Ausführungs-          form        mit    doppelarmigem Zeiger     bezw.     Transparent in verschiedenen Stellungen;       Fig.    4 und 5 zeigen zwei weitere Aus  führungsformen.  



  Sämtliche     Abbildungen    zeigen die Vor  deransieht auf eine der verschiedenen Schei  ben einer Ampel. Hängt die Ampel also bei  spielsweise an einer Kreuzung von zwei  durchgehenden     (bezw.    vier) Strassen, so besitzt  sie vier solcher Scheiben. Nach dem Aus  führungsbeispiel der     Fig.1    ist über der  schwarzen feststehenden Scheibe 1 ein     stän-          .dig    im gleichen Sinne     umlaufender    weisser  Zeiger 2 vorgesehen. Ausserhalb des Um  fanges der Scheibe sind Merkflächen 3 in  grün für die Durchfahrt, 4 in gelb für die  Pause und 5 in. rot für die     Sperrung    vorge-    sehen.

   Selbstverständlich wäre es auch     mög-          lioh,    -die Scheibe weiss und den     Zeiger    2 in  schwarz zu halten oder statt ,der     schwarzen     Farbe eine andere dunkle, zum Beispiel rote  Farbe vorzusehen. Auch können die Felder  3 und 5 in weiss und schwarz gehalten wer  -den, wobei statt der     gelben.    Farbe für die  Felder 4 eine graue Farbe gewählt werden  kann.  



  Ferner     kann,        statt    der     beschriebenen    Bau  art eine ständig im gleichen Sinne umlau  fende schwarze oder dunkle Scheibe verwen  det werden, die statt des Zeigers einen ent  sprechenden     Ausschnitt    besitzt, der von  einem nachts von innen     beleuchteten    hell  farbigen, zum Beispiel weissen Transparent  abgedeckt     ist.       Die     Ausführungsform    der     Fig.    2 und 3  unterscheidet sich von derjenigen nach     Fig.     1 im wesentlichen ,dadurch,     dass,

  das    Anzeige  element 2a die Gestalt eines"     doppelarmigen     Balkens     bezw.        Transparentes    besitzt. Die  Merkflächen 5a für die     Sperrung    sind in rot  gehalten, während die die Durchfahrt an  zeigenden Merkflächen     3a    grün gehalten sind.  Ein     besonderes.    Feld für die Pause ist bei  dieser     Ausführungsform    nicht erforderlich,  weil die Merkflächen für die     Sperrung    um       ,das    Mass. .der Pause grösser gehalten sind als  die Merkflächen für die Durchfahrt.

   Gelangt  also der Zeiger in     Fig.    2 aus der mit aus  gezogenen Linien veranschaulichten Stellung  in diejenige, die durch     gestrichelte        Linien     dargestellt ist (Übergang von Durchfahrt zur  Sperrung), so wird nicht etwa im gleichen  Augenblick durch eine andere     Scheibe    der  Verkehr für die Querrichtung freigegeben,  sondern es befindet sich der     Zeiger        bezw.    das  Transparent     2:a    dieser Scheibe in der Stel  lung, wie sie durch die gestrichelten Linien  der     Fig.    3     veranschaulicht    wird.

   Es vergeht  also noch eine gewisse Zeit, ehe der Zeiger  .dieser Scheibe die grünen Merkflächen     3a     für die Durchfahrt erreicht.    Wie dies die     strichpunktierte    Linie<B>6</B> in       F'ig.    2 und 3 andeutet, können die Merk  flächen auch die Gestalt eines ausserhalb der      rotierenden Scheibe angeordneten Bandes. er  halten.  



  Die     Ausführungsform    der     Fig.    4 ent  spricht im wesentlichen derjenigen nach Fis.  2 und<B>31</B> nur mit dem Unterschied, dass die  Merkflächen     5b    für -die Sperrung hellfarbig,       insbesondere    in weiss gehalten sind     bezw.     ähnlich wie der Balken     2b    der sieh drehen  den dunkelfarbigen Scheibe durch ein von  innen beleuchtetes     Transparent    gebildet wer  den. Die Merkflächen     3b    für die     Durchfahri:     sind dunkelfarbig wie die Scheibe 1, also: vor  zugsweise schwarz gehalten.  



  Bei der Bauart nach     Fig.    5 sind zwischen  den weissen und schwarzen Merkflächen     3b     und 5b noch besondere Merkflächen 4b für  die Pause eingeschaltet, welche in gelb oder  grau oder einer andern bezüglich der     Leucht-          intensität    zwischen schwarz und weiss liegen  den Farbe gehalten sind.

   Den Ausführungs  formen der     Fig.    2 bis 5 ist gemeinsam, dass  der doppelarmige Balken     (bezw.Transparent)     in der sich in die     Senkrechte    aufrichtenden  Stellung die Durchfahrt andeutet, während  der sich in     seine        wagrechte    Stellung legende  Balken schon von weitem die kommende  Sperrung andeutet.  



  Der Apparat arbeitet bei Tag ohne künst  liche Beleuchtung, während bei     Dunkelheit     eine einzige Lichtquelle im Innern zur gleich  mässigen     Beleuchtung    der Transparente ge  nügt. Ein besonderer Vorteil für Farbblinde       besteht    darin, dass wegen des     Fortfalles    von  farbigen Scheiben nur der Kontrast schwarz  weiss     bezw.        hell-dunkel    zu beachten ist.     Jedes          Überdecken    von Signalflächen ist     vermieden,     da.

   alle Flächen scharf umrissen und     vonein-          auder    getrennt sich vom dunklen Hinter  grund klar abheben, wobei die Erscheinung  der Ampel bei Tag wie bei Nacht die gleiche  ist.  



  Der Ersatz des eigentlichen Zeigers durch  einen mit einem hellfarbigen Transparent ab  gedeckten Ausschnitt einer schwarzen Scheibe  und die Ausbildung .der Merkflächen für die       Sperrung    als von innen     beleuchtete    hellfar  bige Transparente entsprechend     Fig.    4 bringt.

    die vorteilhafte Möglichkeit mit sich, für die    abends erforderliche     Beleuchtung    statt nor  maler Lichtquellen die bekannten Dampf  lampen zu verwenden, das heisst     mit        Ogyd-          elektroden    versehene Röhren, die mit einem  Edelgas, zum Beispiel Neon, gefüllt sind,  welchem ein     Metalldampf    wie     Natriumdampf     beigemischt ist.

   Derartige     Lichtquellen,    sind  bei normalen, das heisst mit verschiedenen  Farben arbeitenden     Verkehrssignalapparaten     nicht verwendbar, weil die     monochromatische     Natur     es,        Liclhtes    solcher Lampen das Er  kennen der wirklichen Farben von     bunten     Gegenständen nicht zulässt.

   Anderseits bringt  aber die Verwendung solcher Dampflampen  den Vorteil einer grösseren Leuchtdichte und  besseren     .Sichtweite,    namentlich. bei     undurch-          sichtigem,    dunstigem     und        nebligem    Wetter  mit sich, weil das monochromatische Licht  eine. schärfere Abbildung des. Signalbildes  auf der Netzhaut des Auges liefert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ampel für die Regelung des: Verkehrs an Strassenkreuzungen, welche nach den ver schiedenen Strassen gerichtete, mit gleichför mig umlaufenden Zeigern versehene Scheiben aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Zeiger und Scheiben in Kontrastfarben gehalten sind, und dass ausserhalb der Soheibenum- fänge mit den Zeigern zusammenwirkende feste Merkflächen für die Phasen der Durch fahrt und. der Sperrung vorgesehen sind. UNTERANSPRÜUCHE: 1.
    Ampel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Merkflächen in .den gleichen Kontrastfarben wie Schei ben und Zeiger gehalten sind. 2. Ampel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dunkelfarbigen Zeiger auf hellfarbigen Scheiben angeord net sind. 3. Ampel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeiger durch mit einem hellfarbigen uxid abends von innen beleuchtetem Transparent abgedeckte Aus schnitte von sich gleichmässig drehenden dunkelfarbigen Scheiben gebildet sind. 4.
    Ampel ria.eli Unteransprueh 3, dadurch gekeiinzt-ieliiiet, dass die die Zeiger bilden den, durch ein Transparent abgedeckten Ausschnitte längs einem Durchmesser der Scheibe angeordnet sind. 5. Ampel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass .die Merkflächen für die Sperrung ebenso wie die Zeiger durch hellfarbige, abends von innen beleuchtete Transparente gebildet sind, während die Merkflächen für :die Durchfahrt dunkel farbig wie die Scheiben gehalten sind. 6.
    Ampel nach Patentanspruch, dadurcli gekennzeichnet, dass die Merkflächen für eine Pause in einer bezüglich der Leucht- intensität zwischen den Kontrastfärben für die Merkflächen der Durchfahrt einer- seits. und der Sperrung anderseits liegen den Farbe gehalten sind. 7.
    Ampel nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung .der Zeigertransparente und der Transparente für die Merkflächen der Sperrung durch im Innern der Ampel angeordnete, mit Ogydelektroden versehene Röhren erfolgt, ,die mit einem Edelgas gefüllt sind, wel chem ein Metalldampf beigemischt ist. B. Ampel nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass,die Röhren mit Neon gas gefüllt sind, welchem Natriumdampf beigemischt ist.
CH174824D 1934-03-19 1934-03-19 Ampel für die Regelung des Verkehrs an Strassenkreuzungen. CH174824A (de)

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