CH174857A - Losradsatz für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Losradsatz für Schienenfahrzeuge.

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CH174857A
CH174857A CH174857DA CH174857A CH 174857 A CH174857 A CH 174857A CH 174857D A CH174857D A CH 174857DA CH 174857 A CH174857 A CH 174857A
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CH
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wheels
wheel
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Huguenin Albert
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Description


  Losradsatz für Schienenfahrzeuge.    Die Erfindung betrifft einen Losradsatz  für Schienenfahrzeuge, dessen Räder beim  Befahren von Kurven sich in bezug aufeinan  der bewegen können. Zweck der Erfindung  ist, bei einem solchen Radsatz jedes Ecken  und Klemmen von Teilen, wenn sich die  Achse unter dem Einfluss des darauf ruhen  den Gewichtes durchbiegt, zu verhindern,  so dass die Reibungsverluste und die Ab  nutzung auf ein Mindestmass herabgedrückt  sind. Zu diesem Behufe ist bei einem solchen  Losradsatz nach vorliegender Erfindung zwi  schen die Räder ein frei drehbares, gleich  achsig zur Satzachse angeordnetes Rohr ge  schaltet, das sich beidseitig gegen Spurlager  abstützt, die an die Innenseite der Radnabe  verlegt sind.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen achsialen Längsschnitt durch  das linke Ende der festen Achse des Los  radsatzes, wobei gleichzeitig noch ein Teil  des an diesem Ende vorgesehenen Losrades  dargestellt ist;    Fig. 2 zeigt in einem kleineren Massstab  und in vereinfachter Darstellungsweise die  feste Achse und die zwei lose darauf sitzen  den Räder des Satzes, sowie das zwischen  diese geschaltete Abstützrohr.  



  1 bezeichnet die feste Achse eines Los  radsatzes und 15 ist eine Hülse, welche den  Federhalter 16 bekannter Bauart trägt. Auf  der Achse 1 sitzen lose zwei Räder 2. Die  Lauffläche zwischen jedem Losrad 2 und  der Achse 1 ist mit 3 bezeichnet. Die Lauf  flächen 3 werden während des Fahrens selbst  tätig geschmiert; auf die hierzu dienenden  Einrichtungen wird hier jedoch nicht näher  eingegangen, weil sie mit dem Wesen der  vorliegenden Erfindung nichts zu tun haben.  4 und 5 sind zu beiden Seiten des Rades 2  auf der Achse 1 angeordnete, sich nicht  drehende Büchsen. Von jedem Losrad 2 wird  nur das aussen liegende Ende 7 seiner Nabe  zur Festlegung der     achsialen    Aussenlage des  Rades benützt.

   Zu diesem Zwecke liegt das       Nabenaussenende    7 gegen die innere     End-          fläche    der Büchse 4 an. Zwischen die zwei  losen Räder 2 jeder Achse 1 ist ein Ab-      stützungsrohr 8 geschaltet, welches gleich  achsig zur Satzachse 1 angeordnet ist. Dieses  Rohr 8 stützt sich beidseitig gegen Spurlager  ab, die an die Innenseite der Naben der  Räder 2 verlegt sind. Jedes dieser Spurlager  weist eine Spurlinse 9, die durch Mitnehmer  zapfen 17 starr mit dem Rohr 8 verbunden  ist und eine am Losrad 2 angeordnete Spur  linse 10 mit Kugelsitz 11 auf. Der Mittel  punkt der Kugelfläche 11 fällt mit dem  Mittelpunkt     M    des Rades 2 zusammen.

   Die  Spurlinse 10 ist so mit dem zugeordneten Los  rad 2 verbunden, dass sie sich mit letzterem  dreht, jedoch geringe Schwenkbewegungen  dieses Rades 2, wenn sich die Achse 1 unter  dem Einfluss des darauf ruhenden Gewichtes  durchbiegt, zulässt. Die zwei Linsen 9, 10  der Spurlager (assen ihrerseits eine relative  Bewegung der Teile 2, -8 zu; das Rohr 8  ist somit frei drehbar zwischen den Rädern 2  des Satzes angeordnet. 12 (Fig. 1) bezeichnet  eine Einrichtung, welche Schmiermittel, vor  zugsweise Fett, dem Spurlager 9, 10 zu  zuführen gestattet. 13 ist eine ähnliche Ein  richtung, durch welche sich ein Sperrmittel,  vorzugsweise konsistentes Fett, einführen  lässt, um das zur Schmierung der Flächen 3  dienende Mittel am Abfliessen in das Ab  stützungarohr 8 zu verhindern.  



  Das Abstützungsrohr 8 ist in der Länge  so bemessen, dass nach erfolgtem Zusammen  bau der beschriebenen Teile das Nabenaussen  ende 7 jedes Losrades 2 gegen die Innenfläche  der benachbarten Büchse 4 anliegt, so dass  die achsiale Aussenlage der Losräder 2 genau  festgelegt ist. Auf der Innenseite jedes Rades  2 ist dagegen zwischen diesem und der zu  geordneten Büchse 5 ein Spiel 6 vorhanden,  so dass am Innenende der Radnabe gar keine  Reibung erzeugt wird. Da die Schienen 14 be  kanntlich etwas gegen die- Geleisemitte ge  neigt sind (1:16 bis     1:_20),    wirken auf  die Losräder 2 gegen die Geleisemitte hin  gerichtete Achsialkräfte ein.

   Letztere werden  vom Abstützungsrohr 8 aufgenommen, wobei  diese Achsialkräfte die Spurringe 9, 10 ge  geneinander pressen, so dass sich das Ab  stützungsrohr 8, solange sich die zugeordne-    ten zwei Losräder 2 gleich schnell bewegen,  mit derselben Winkelgeschwindigkeit wie  die Räder 2. dreht. Es wird dann weder an  den Flächen 7 zur Festlegung der achsialen  Aussenlage der Räder 2 noch in den Spur  lagern 9, 10 ins Gewicht fallende Reibung  erzeugt. Das hängt mit dem Umstand zu  sammen, dass die gegen die Geleisemitte hin  gerichteten Kräfte verhindern, dass die Flä  chen 7 stärker gegen ihre Gegenfläche ge  presst werden,. als für die Festlegung der  gewünschten achsialen Lage der Räder 2 er  forderlich ist, und dass sich die Linsen 9,  10 der Spurlager mit derselben Geschwindig  keit bewegen.

   Auf geraden Strecken wird  also an den Flächen 7 eine praktisch     ver-          nachlässigbare    und in den Spurlagern über  haupt keine Reibungsarbeit erzeugt. Einzig  in Kurven, wo die zwei Räder 2 der Achsen  1 verschiedene Geschwindigkeit annehmen,  bewegen sich die Linsen 9, 10 der     Spurlager     etwas relativ zueinander. Der Unterschied  in der Umdrehungszahl dieser Teile 9, 10  beträgt aber höchstens wenige Umdrehungen  je Minute, so dass selbst in Kurven in den Spur  lagern nur eine geringe Reibungsarbeit ent  steht.

   Dadurch, dass die     Spurlager    an die  Innenseite der Radnaben verlegt sind und  dass sich die Räder 2 längs der Kugelfläche  11 relativ zum Rohr 8 bewegen können, wird  ferner jedes Klemmen von Teilen beim Durch  biegen der Achse 1 vermieden, was für die  praktische Brauchbarkeit des Satzes von aus  schlaggebender Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Losradsatz für Schienenfahrzeuge, dessen Räder beim Befahren von Kurven sich in bezug aufeinander bewegen können, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Räder ein frei drehbares, gleichachsig zur Satzachse angeordnetes Rohr geschaltet ist, das sich beidseitig gegen Spurlager abstützt, die an die Innenseite der Radnaben verlegt sind.
CH174857D 1934-02-06 1934-02-06 Losradsatz für Schienenfahrzeuge. CH174857A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH174857T 1934-02-06

Publications (1)

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CH174857A true CH174857A (de) 1935-01-31

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ID=4425773

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CH174857D CH174857A (de) 1934-02-06 1934-02-06 Losradsatz für Schienenfahrzeuge.

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CH (1) CH174857A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917676C (de) * 1951-09-07 1954-09-09 Rudolf Ahrens Laufwerk fuer schienengebundene Fahrzeuge oder Fahrgestelle, insbesondere fuer solche, die fuer hohe Geschwindigkeiten bestimmt sind

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917676C (de) * 1951-09-07 1954-09-09 Rudolf Ahrens Laufwerk fuer schienengebundene Fahrzeuge oder Fahrgestelle, insbesondere fuer solche, die fuer hohe Geschwindigkeiten bestimmt sind

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