CH175045A - Aufnahmeapparat für photographische oder kinematographische Zwecke. - Google Patents

Aufnahmeapparat für photographische oder kinematographische Zwecke.

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CH175045A
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CH
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lens
recording apparatus
exposure
exposure meter
diaphragm
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Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
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Description


      Aufnahmeapparat    für photographische oder kinematographische Zwecke.    Die Erfindung bezieht sich auf einen Auf  nahmeapparat für photographische oder kine  matographische Zwecke, der sich erfindungs  gemäss dadurch auszeichnet, dass seine Ob  jektivblende derart mit einem Belichtungs  messer gekuppelt ist, dass bei der Betätigung  des Belichtungsmessers zur Ermittlung der  Belichtung selbsttätig diejenige Blenden  öffnung eingestellt wird, die bei dieser Be  lichtung die richtige     Schwärzung    eines Auf  nahmematerials von bestimmter Empfindlich  keit ergibt.  



  Es kann zwischen dem Belichtungsmesser  und der     Objektivblende    z. B. eine Ausgleichs  kurve vorgesehen sein, welche fest im Ob  jektivträger angeordnet und bei eventueller  Auswechslung des Objektives mit ausgewech  selt wird. An Stelle der Ausgleichskurve  können auch andere geeignete, mechanische  Organe treten.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Teil eines Ausführungsbeispiels des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.         Fig.    1 zeigt einen Schnitt nach Linie     A-B     in     Fig.    2 in Pfeilrichtung gesehen, durch den       Objektivträger    mit dem Objektiv, sowie den  Belichtungsmesser, der hier beispielsweise als  ein     Graukeilbelichtungsmesser    gewählt ist,       Fig.    2 den     Grundriss    dieses Teils, während       Fig.    3 den Rohrstutzen, der die Ausgleichs  kurve für die     Blendenbetätigung,

      die Kurve  für die     Geradführung    und die Kurve zur Er  reichung einer     achsialen    Verschiebung des  Kurvenringes trägt, veranschaulicht.  



  In der     Kameragehäusewand    1 ist der       Objektivträger    2 sowie der Belichtungsmesser  3 befestigt. Der     Objektivträger    2 kann z. B.  mittelst eines Bajonettverschlusses an der       Kameragehäusewand    1 befestigt und aus  wechselbar sein. Bei dem auf der Zeichnung  dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es  sich um ein sogenanntes Schneckengang  objektiv, welches zwecks Scharfeinstellung  durch Drehen eines     Zahnrades    4 mittelst eines  beliebigen, in der Zeichnung nicht dargestell  ten Handgriffes     achsial    verschoben wird.

   Zu      diesem Zwecke besitzt der     Objektivträger    2  ein feingängiges Innengewinde 5, in welches  ein Rohrstück 6 eingeschraubt ist, an dem  das Zahnrad 4 angreift. Das Rohrstück 6  trägt ein     111lehrfachschneckenganggewinde    7,  in das der Rohrstutzen 8 eingeschraubt ist.  Der Rohrstutzen 8 trägt ein Innengewinde 9,  in das der eigentliche Linsenträger 10 ein  geschraubt wird. In dem Rohrstutzen 8 ist  eine     achsial    gerichtete Nut 11 eingefräst, in  die ein Führungsstift 12 eingreift, der in dem       Objektivträger    2 befestigt ist. Wird das Zahn  rad 4 bewegt, so verdreht sich , das Rohr  stück 6 und versucht auch, den Rohrstutzen 8  mit dem     Schneckenganggewinde    zu verdrehen.

    Die Drehung wird aber verhindert durch den  in die Nut 11 eingreifenden Stift 12 und in  eine     achsiale    Bewegung des Rohrstutzens 8  verwandelt, wodurch auch der eigentliche  Linsenträger 10     achsial    verschoben und so  die Scharfeinstellung des Objektives vorge  nommen wird. Der Belichtungsmesser 3, der  mit der     Objektivblende    13 in Verbindung  steht, ist der Einfachheit halber als Grau  keilbelichtungsmesser ausgebildet.  



  Es sei jedoch ausdrücklich erwähnt, dass  auch jeder andere     Belichtungsmessertyp    ver  wendet werden kann. Der Graukeil 14 ist  auf einem Zahnrad 15 befestigt und wird  durch Drehung dieses Rades über eine     Be-          lichtungszeitakala    16 vorbeigeführt. Das Zahn  rad 15 greift in einen Zahnkranz 17 ein, der  an einem Rohrstutzen 18 angebracht ist, der  wiederum den Rohrstutzen 8 umschliesst. Er  trägt einen Stift 19, der durch eine ein Stück  längs dem Umfange des Rohrstutzens 8 ver  laufende Öffnung 20 hindurch in eine     nuten-          förmige    Kurve 21 hineinragt, die in einem  Rohrstutzen 22 eingefräst ist.

   Der Kurven  ring 22 liegt innerhalb. des Rohrstutzens 8  und trägt ausser der Kurve 21 noch eine       Geradführungskurve    23 sowie     eineAusgleichs-          kurve    24. In die     Geradführungskurve    23 greift  ein Stift 25 ein, der in dem Rohrstutzen 8  befestigt ist. Wird das Zahnrad 15 gedreht,  so wird auch der Rohrstutzen 18 mit dem  Stift 19 verdreht. Unter der Wirkung der  Kurve 21 und der     Geradführungskurve    23    mit dem Stift 25 wird dein Rohrstutzen 22  eine     achsiale    Verschiebung zuteil.

   Durch diese       achsiale    Verschiebung wirkt aber nun die       Bewegungsausgleichskurve    24 auf einen Stift  26, der in einem     Blendenring    27 befestigt  ist, wobei der     Blendenring    27 mit sehr fein  gängigem, leicht gehendem Gewinde 28 auf  dem Linsenträger 10 aufgeschraubt ist. Der       Blendenring    27 hat eine     Bobrung    29, in wel  che ein Stift 30 hineinragt, der an dem Ring 31  befestigt ist, welcher die Lamellen der Iris  blende 13 bewegt.

   Die Kurven 21 und 24  sind nun so bemessen, dass bei der Betätigung  des Belichtungsmessers zur Ermittlung der  einem Aufnahmematerial von bestimmter  Empfindlichkeit entsprechenden Belichtungs  zeit der Graukeil 14 gedreht wird und das  Zahnrad 15 die     Irisblende    so einstellt, dass  bei dieser Belichtungszeit eine einwandfreie       Schwärzung    des Aufnahmematerials erfolgt.  



  An dem Rohrstutzen 18 einerseits und  an dem     Objektivträger    2 anderseits ist eine  Zugfeder 32 angebracht. Entgegen der Zug  kraft dieser Feder wird der Rohrstutzen 18  bewegt. Wird der     Objektivträger    ausgewech  selt, so zieht die Feder 32 alle mit dem Rohr  stutzen 18 in     mechanischerVerbindung    stehen  den Teile in ihre Ruhelage zurück, und zwar  so, dass die     Objektivblende    voll     geöffnet    ist.  Dies hat den Zweck, dass beim Einsetzen  eines andern Objektives dieses jedesmal bei  voller     Öffnung    in den Apparat eingesetzt wird.

    Sinngemäss muss natürlich auch der Graukeil  nach dem Auswechseln eines Objektives in  seine Anfangsstellung zurückgedreht werden,  was von Hand aus oder auch automatisch  geschehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufnahmeapparat für photographische oder kinematographische Zwecke, dadurch gekenn zeichnet, dass seine Objektivblende derart mit einem Belichtungsmesser gekuppelt ist, dass bei der Betätigung des Belichtungs messers zur Ermittlung der Belichtung selbst tätig diejenige Blendenöffnungeingestellt wird, die bei dieser Belichtung die richtige Schwär zung eines Aufnahmematerials von bestimm ter Empfindlichkeit ergibt. UNTNRANSPU,;t1CIit 1.
    Aufnahmeapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Mechanismus zurBetätigungdes Belichtungs messers und dem Blendenantriebsmechanis- mus Organe vorgesehen sind, die es er möglichen, dem BlendenantriebsmechaDis- mus eine dem Belichtungsmesser entspre chende, sinngemässe Bewegung zu erteilen. 2. Aufnahmeapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Belichtungsmesser und der Objektivblende eine Bewegungsaus- gleichskurve eingeschaltet ist. 3.
    Aufnahmeapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausgleichskurve im Ob- jektivträger selbst angeordnet ist und be Auswechslung des Objektives mit ausge wechselt wird. 4. Aufnahmeapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausgleichskurve. in einem Rohrstutzen eingearbeitet ist, der konzen trisch zur Objektivachse liegt. 5. Aufnahmeapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind,. die beim Aus wechseln des Objektives die Objektivblende selbsttätig in eine bestimmte Stellung zu rückbringen.
CH175045D 1933-06-17 1934-05-29 Aufnahmeapparat für photographische oder kinematographische Zwecke. CH175045A (de)

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