DE712193C - Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung - Google Patents

Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung

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DE712193C
DE712193C DED82615D DED0082615D DE712193C DE 712193 C DE712193 C DE 712193C DE D82615 D DED82615 D DE D82615D DE D0082615 D DED0082615 D DE D0082615D DE 712193 C DE712193 C DE 712193C
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Germany
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exposure
photographic camera
meter
sensor
automatic exposure
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DED82615D
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English (en)
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KURT DZIEWIOR DR ING
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KURT DZIEWIOR DR ING
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung Es sind bereits photographische Kameras bekannt, bei denen zur Erleichterung der Belichtungseinstellung. von den bekannten elektrischen. Belichtungsmessern in der Weise Gebrauch gemacht wird, daß eine Steuerung des Belichtungseinstellungsorgans in Abhängigkeit von dem Ausschlag des Zeigers des Belichtungsmessers vorgenommen wird. Bei einer solchen bekannten Anordnung dient der federnde Zeiger des Belichtungsmessers als Anschlag für einen Fühler, -der mit dem Einstellorgan für die Blende fest verbunden ist. Es ist auch bereits in einem älteren Patent vorgeschlagen worden, den Zeiger des Belichtungsmessers gegen eine Reihe beweglicher Anschlagglieder zu drücken, derart, daß jeweils das der Zeigerstellung entsprechende Anschlagglied in die Bahn eines mit dem Belichtungseinstellungsorgan gekuppelten Fühlers gelangt.
  • Diese bekannten bzw. vorgeschlagenen Anordnungen sind in ihrer einwandfreien Arbeitsweise auf ein bestimmtes Helligkeitsintervall beschränkt, da diese Steuerung mit technisch einfachen Mitteln ja nur innerhalb eines Meßbereiches durchgeführt werden kann. In einem Meßbereich ist aber das gesamte erforderliche Helligkeitsintervall nicht unterzubringen. Aus diesem Grunde besitzen auch die handelsüblichen Belichtungsmesser in der Regel zwei Meßbereiche.
  • Es kann somit vorkommen, daß die'Lichtstärke so gering ist, daß der in den oben. erwähnten Anordnungen benutzte Fühler nicht mehr die Belichtung selbsttätig steuern kann, weil zu einer solchen Steuerung der Ausschlag des Zeigers dieses Belichtungsmessers bereits zu klein ist.
  • Um in diesen Fällen wenigstens eine Anzeige der erforderlichen Belichtungszeit zu erhalten, ohne daß der Meßbereich von Hand umgeschaltet werden muß, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, im Stromkreis des Belichtungsmessers einen die Empfindlichkeit des Meßinstrumentes verringernden Widerstand vorzusehen, der bei Unterschreiten eines vorher bestimmten Helligkeitswertes durch den Fühler ausgeschaltet wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll an Hand der Abbildungen erläutert werden. Abb. z bringt eine schematisch gehaltene Ansicht einer Einrichtung, die mit bereits anderweitig vorgeschlagenen verstellbaren Stiften arbeitet und zu der Abb. z einen senkrechten Schnitt längs Linie C-D der Abb. r und Abb. 3 einen solchen entlang der Linie A-E derselben Abbildung darstellt.
  • Abb. 4. ist ein Schaltungsscberna der Einrichtung.
  • Diese bei der Anordnung benutzten Stifte sind in den -Abb. 1 und 2 mit a bezeichnet. Als Momentbelichtungszeiten sind die Zeiten 1/l0, 1/2s, 1150, 1/1001 1/z503 1/s00 und 1/1000 Sekunde vorgesehen. Entsprechend diesen sieben Zeiten besitzt ein Stiftkasten sieben Stifte a. Die Einrichtung erhält weiter zwei Aufzugsknöpfe b und c für die beiden Federn d und e. Die Feder d speichert die für den Verschlußantrieb notwendige Energie auf, während durch die Federe ein auf der Achse des Knopfes c sitzendes Zahnrad f und ein mit diesem gekuppeltes Zahnsegment g bewegt werden. Der Aufzugsknopf c ist mit dem Verschlußregler verbunden, der somit beim Spannen der Feder e auf eine bestimmte Belichtungszeit eingestellt wird.
  • Die Stifte des Stiftkastens haben eine zweiteilige Form, wie bei dem in Abb. i stark ausgezogenen Stift a zu sehen ist. Der kleinere Ansatz dient e?nrnal als oberer Anschlag der Stifte, die auf einem durch Federspannung i an die Stifte gedrückten Ring dr. sitzen. Zum anderen dient dieser Ansatz bei heruntergedrücktem Stift a als Anschlag für das unter Federspannung stehende Zahnsegment ä, das beispielsweise durch zwei Bolzen geführt wird. Die Stifte des Stiftkastens sind auf einem Kreisbogen derart angeordnet, daß über ihnen die Spitze des Zeigers des Belichtungsmessers spielen kann. Über dem Zeiger ist auf dem gleichen Kreisbogen ein zweiter Ring 1z angeordnet, der durch eine auf der Achse des Knopfes b sitzende Nockenscheibe mit dem Nocken p beim Aufziehen des Verschlusses in Richtung der Stifte be-,vegt wird (Pfeilrichtung in Abb. 2). Das auf der Achse des Knopfes c sitzende Zahnrad f hat einen Vorsprung L, der bei Aufzug der Feder e hinter einem auf dem Ring h sitzenden Anschlag in einschnappt (Abb. 3). Gleichzeitig stellen der Vorsprung L und der Anschlag in. den in Abb. 4. gezeichneten Schalter S des Photostromkreises dar.
  • Vor einer Aufnahme wird nun durch Drehung des Knopfes c bis zum Anschlag in. die Feder e gespannt, das Zahnsegment g und der Verschlußregler in seine Ausgangslage gebracht und der Schalter S des Photostromkreises geschlossen, so daß der Zeiger des Instrumentes ausschlägt und über einen bestimmten Stift des Stiftkastens stehenbleibt. Durch Aufzug des zweiten Knopfes b wird der Verschluß gespannt und der Ring k durch die an b befindliche Nockenscheibe mit dem Nocken p auf den Zeiger N herabgedrückt, der wiederum auf den unter ihm liegenden Stift a des Stiftkastens drückt. Der entsprechende Stift a wird herabgedrückt und sperrt dadurch den freien Durchgang des Zahnsegmentes g (Abb. 2). Durch den herabgedrückten Stift a wird gleichzeitig der Ring h. herabgedrückt. Damit gibt der Anschlag in den am Zahnrad f sitzenden Anschlag 1 frei, und das unter Federspannung stehende Zahnsegrnent bewegt sich, bis es an den Ansatz des heruntergedrückten Stiftes a anschlägt. Damit ist eine der oben angegebenen möglichen Verschlußgeschwindigkeiten ausgewählt.
  • Ist die erforderliche Belichtungszeit größer als '/1o Sekunde, so wird der Zeiger des Belichtungsmessers nicht mehr so weit ausschlagen, daß er über einen Stift des Stiftkastens zu liegen kommt. Wird nun der Knopf b aufgezogen und dadurch das unter Federspannung stehende Zahnsegment ausgelöst, so schlägt das Zahnsegment bis an das Ende »B« aus, da sich ihm kein heruntergedrückter Stift a des Stiftkastens entgegensetzt. Dadurch wird nach Abb. i und dein in Abb. 4. dargestellten Schaltbild ein Umschaltekontakt U betätigt, der einmal den durch Ablaufen des Zahnrades wieder geöffneten Photostromkreis erneut schließt und außerdem den Nebenschlußwiderstand P ausschaltet. Die Belichtungszeiteinstellung steht nun auf »B«, also Zeitaufnahme. Auf einer zweiten Skala wird an dem Ausschlag des Zeigers die richtige Belichtungszeit abgelesen.
  • Es soll noch erwähnt werden, daß der in Abb.-I angegebene Widerstand W einerseits zur Berücksichtigung der Blendenöffnung, andererseits zur Berücksichtigung der Empfindlichkeit des Aufnahmematerials dient. Dazu sind die beiden Abgriffe i und :2 vor- gesehen.

Claims (2)

  1. I'ATENTANSYRÜCi-IL: i. Photographische Kamera mit selbsttätiger Belichtungseinstellung, bestehend aus einem elektrischen Belichtungsmesser und einem durch eine Hilfskraft bewegten Fühler, der mit einem zur Belichtungseinstellung dienenden Organ der Kamera gekuppelt ist und jeweils bis zu einem vom Belichtungsmesser gesteuerten Anschlag bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Belichtungsrnessers ein die Empfindlichkeit des Meßinstrumentes verringernderWiderstand (P) vorgesehen ist, der bei Unterschreiten eines vorher bestimmten Helligkeitswertes durch den Fühler ausgeschaltet wird.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ausschaltung des Widerstandes (P) durch einen Umschalter (U) erfolgt, der den bei ausgelöstem Fühler (ä) unterbrochenen Photozellenstromkreis wieder schließt.
DED82615D 1936-04-21 1936-04-21 Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung Expired DE712193C (de)

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DE (1) DE712193C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE876199C (de) * 1942-06-10 1953-05-11 Michael Maul Fotografische Kamera mit gekuppeltem Belichtungsregler
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