CH175062A - Stopfbüchenloser Flügelradwassermesser mit beim Messen trocken bleibendem Zifferblatt. - Google Patents

Stopfbüchenloser Flügelradwassermesser mit beim Messen trocken bleibendem Zifferblatt.

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CH175062A
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      Stopfbüchsenloser        Flügelradwasserinesser    mit beim Messen trocken  bleibendem     Zifferblatt.       Es sind     stopfhüchsenlos-e        Flügelrad-          wassermesser    bekannt, bei welchen eine       magnetisehe    Kupplung die Drehung des  Flügelrades auf das     Zählwerkübersetzungs-          getriebe    überträgt.

   Dabei besteht aber die       Möglichkeit,    dass der vom Flügelrad un  mittelbar angetriebene     Kupplungsteil    den  andern Kupplungsteil nicht mitnimmt, und  zwar entweder bei einer     Vergrösserung    des       Zählwerkwiderstandes    oder, wenn der Mag  netismus der Magnete durch vagabundierende  Erdströme gelitten hat.  



  Gemäss der Erfindung werden diese Nach  teile bei einem     stopfbüchsenlasen    Flügelrad  wassermesser mit beim Messen trocken blei  bendem Zifferblatt dadurch vermieden, dass  anstatt der Zeiger auf den Zeigerwellen  Triebmagnete angebracht sind, die .dazu be  stimmt sind, die Drehung von Magnetnadeln  zu bewirken, die von einer oberhalb der  Triebmagnete angeordneten Platte getragen  werden und den Zweck haben, den     Zähl-          werh,sstand    anzuzeigen.

      Auf .der     Zeichnung    sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.     Fig.    1 zeigt einen senkrechten  Schnitt durch eine erste     Ausführungsform,     während die     Fig.    2-     und    3 in     Draufsieht    und  im Schnitt eine zweite     Ausführungsform     darstellen.  



  Nach     Fig.    1 wird an Stelle des: sonst  üblichen dicken .Schauglases, das dem im       Wassermesser    auftretenden Druck standhal  ten muss, eine metallische Platte P, zum Bei  spiel aus     Messing,    verwendet, welche von  einer dünnen Platte E aus gewöhnlichem  Fensterglas überdeckt ist, die keinem Druck  standzuhalten braucht. An die Stelle der  sonst üblichen Zeiger treten kleine Stabmag  nete<B>S</B>, zweckmässig     aus.    nicht rostendem  Stahl. Durch die Platte P sind die     Magnete     verdeckt, aber genau oberhalb der Magnete  sind in der Platte P     kreisförmige    Vertiefun  gen angebracht, um deren Mittelpunkt kleine  Magnetnadeln R sich drehen.

   Sie     dienen;    zur       Ablesung    des     Zählwerkstandes,    da auf der      Oberseite der Platte P     -das,    Zifferblatt ange  bracht ist. Die Magnetnadeln     B    stehen näm  lich genau in der Richtung, in welche sie  durch die Stabmagnete     S    geführt werden.

    Die Befürchtung, dass die einzelnen Magnete  8 nicht nur, wie     gewünscht,    die genau über  ihnen befindlichen Magnetnadeln, sondern  auch die benachbarten Magnetnadeln beein  flussen können, hat sich, wie Versuche er  geben haben, ebenso wenig als stichhaltig er  wiesen wie die Befürchtung, dass die Anzeige  der Magnetnadeln durch Schwächung des  eigenen     Magnetismus    oder desjenigen der  Magnete     S,    sowie durch     vagabundierende          Erdströme    verfälscht werden könnte.

   Die  sehr geringe Masse der Magnetnadeln und  ihre ausserordentlich geringe Reibung bei  ihrer langsamen Drehung erfordert zu ihrer  sicheren Einstellung so. wenig Magnetismus       seitens    der Magnete     S,    wie er selbst nach Be  mühungen, die Stabmagnete zu entmagneti  sieren, stets zurückbleibt, und ein Versagen  dieser Einrichtung ist daher     praktisch    so  gut wie     ausgeschlossen.     



  Selbst wenn das     Schauglas-    E zufällig  zertrümmert wird,     lässt    sich der jeweilige       Zählwerkstand    nach Abheben der Platte     P     aus der Stellung der Magnete     S    leicht be  stimmen.  



  Das Zifferblatt, das auf der Oberseite  der Metallplatte P angebracht ist, ist ebenso  wie die     Schauglasunterseite    vollständig der  Benetzung     durch    :die zu messende Flüssig  keit entzogen. Selbst bei     raschem    Sinken der       Aussentemperatur        kann    sich das Schauglas E  nicht mehr an der     Innenseite    mit Kondens  wasser beschlagen. Ausserdem kann man es  auf die Platte P aufkleben, nachdem man  die Luft zwischen der Metall- und der Glas  platte durch Erhitzung der ersteren getrock  net hat.  



  Will man das Zählwerk gegen den Ein  fluss der zu messenden Flüssigkeit, die ja  meist Trinkwasser ist, schützen, so kann man  in an sich bekannter Weise den ganzen Zähl  werksraum mit 01 füllen, wenn man die  Durchführung .der     Flügelradwelle    durch den  untern Boden dieses Raumes so ausbildet,    wie dies in der Zeichnung bei B     veranschau-          licht    ist.

   Die     Bohrung    des Rohres B soll da  bei so gross sein, dass ein     ni@tallitche    Berüh  rung der Innenwandung des Rohres     B    mit  ,der     Flügelradwelle    nicht eintritt, damit eine       zusätzliche    Reibung vermieden wird.     Sobald     einmal der Messer unter     Druck    steht, kann  bei genügend enger Bohrung B ein Ölverlust  nicht mehr eintreten.

   Damit auch dann,  wenn sich ausser 01 etwas Luft im Zähl  werksraum befindet, kein Wasser     eintreten     kann, lässt sich -die Dichtung der     Flügelrad-          welle        auch    unter Anwendung einer an sich  bekannten Vorkammer ausbilden. Dabei     kann     man noch das Flügelrad mit einem Hohl  raum versehen, so     .dass    es in der zu messen  den Flüssigkeit schwimmt, wodurch auch der  Vorteil der Entlastung des untern, vom Was  ser benetzten Lagers der     Flügelradwelle     gegeben ist.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.    2  und 3 sind in     Übereinstimmung    mit der  oben beschriebenen Ausführungsform eine  Anzahl von Magnetnadeln 1, 2, 3, 4, 5, 6  und 7 vorgesehen, die     durch-je    einen zuge  hörigen Magneten, von denen auf der Zeich  nung nur die drei Magnete 8, 9, und 10 sicht  bar sind, verstellt werden. Die     beispielsweise     U-förmig gebogenen     Magnete    8, 9 und 10  werden von dem Flügelrad aus über nicht       mitgezeichnete,    an sich bekannte Über  setzungsgetriebe verstellt so,     dass    sie die       Durchflussmenge    in verschiedenen Einheiten  anzeigen.

   Die     Zifferblätter    sind nicht mit  gezeichnet.  



  Um nun beispielsweise die Anzeige der  mittleren Magnetnadel 7 gegenüber den An  zeigen der übrigen Magnetnadeln stärker in       Erscheinung    treten zu lassen, ist diese Mag  netnadel mit einem     urimagnetischen    Zeiger  11 fest verbunden. Der Zeiger 11 besteht bei  spielsweise aus Zelluloid, Messing oder einem  ähnlichen Baustoff. Der Zeiger 11     ist    so  gross, bemessen, dass er über den Magnet  nadeln 1 bis 6 spielt. Nach aussen hin     ist     der     Zeiger    11 durch eine Glasplatte 12 ab  gedeckt.

   Um zu erreichen, dass der zum Zei  ger 11 gehörige     Triebmagnet    9 und die zu-      gehörige     Magnetnadel    7 den gleichen Ab  stand voneinander und     auch    die gleiche Grösse  wie die übrigen Triebmagnete und zugehöri  gen Magnetnadeln haben können, ist der  Triebmagnet 9 in einer mittleren Aussparung  13 auf .der Unterseite der die Magnetnadeln  tragenden Platte 14 angeordnet.

   Die Platte  14 besteht ebenfalls aus     unmagnetischem        1Vla-          terial,    zum Beispiel aus Messing,     und    die  Magnetnadeln 1 bis. 6 sind in kreisförmigen,  an der Oberseite der Platte 14 vorgesehenen  Aussparungen in der Nähe des Randes ge  lagert und mittelst     kleiner    Glasscheiben 16  abgedeckt.  



  Für gewisse     Verwendungszwecke    er  scheint es zweckmässig, auch die am Rande  der Zeigerplatte sichtbaren Magnetnadeln  1 bis 6 zu kürzen und mit Zeigern aus     un-          magnetischem    Material in der ursprünglichen  Grösse der ungekürzten Magnetnadeln starr  zu verbinden. Gegebenenfalls ist gleich  zeitig auch eine     entsprechende    Verkürzung  der zu den verkürzten Magnetnadeln gehöri  gen     Triebmagnete    vorzunehmen.  



  Man kann     gewünschtenfalls    bei der Aus  führung nach     Fig.    3 auch die Magnetnadel  7 in der gleichen Ebene anordnen wie die  Magnetnadeln 1. und 4, wenn man den sie  antreibenden     Dauermagneten,    9 entsprechend       naeh    unten versetzt, so dass er in gleicher  Höhe zu liegen kommt wie die     Dauermagnete     8 und 10. In diesem Falle wäre die Magnet  nadel 7 nicht unmittelbar mit dem     unmag-          netischen        Zeiger    11 zu verbinden, sondern       mittelbar    unter Zwischenschaltung der Welle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Stopfbüchsenloser Flügelradwassermesser mit. beim Messen trocken bleibendem Ziffer blatt, dadurch gekennzeichnet, dass anstatt der Zeiger auf den Zeigerwellen Triebmag nete angebracht sind, die dazu bestimmt sind, die Drehung von Magnetnadeln zu be wirken, die von einer oberhalb der Trieb magnete angeordneten Platte getragen wer den und den Zweck haben, den Zählwerk stand anzuzeigen. UNTERANSPRüCHE: 1. F'lügelradwassermesser nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetnadeln in kreisförmigen Vertie fungen einer sie tragenden, metallischen Platte angeordnet sind, .die durch ein Schauglas abgedeckt ist.
    2. Flügelradwassermesser nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der zur Anzeige des je weiligen Zählwerks.tandes bestimmten Magnetnadeln mit einem Zeiger aus unmagnetischem Material starr verbun den ist, der grösser ist als die mit ihm verbundene Nadel. 3. Flügelradwas:sermesser nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass .die mit dem unmagnetischen Zeiger ver bundene Magnetnadel um soviel höher als die übrigen Magnetnadeln angeordnet ist, dass ihr Zeiger über den übrigen Magnetnadeln spielen kann.
    4. Flügelradwassermesser nach Unteran spruch 3, :dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem unmagnetischen Zeiger ver bundene Magnetnadel und ihr Trieb magnet :die gleiche Grösse und den glei chen gegenseitigen Abstand haben wie die übrigen Magnetnadeln und deren Triebmagnete.
CH175062D 1933-06-02 1934-05-16 Stopfbüchenloser Flügelradwassermesser mit beim Messen trocken bleibendem Zifferblatt. CH175062A (de)

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