CH175148A - Einrichtung zur Verhinderung von Spannungsdurchschlägen an den Anodeneinführungsisolatoren. - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung von Spannungsdurchschlägen an den Anodeneinführungsisolatoren.

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CH175148A
CH175148A CH175148DA CH175148A CH 175148 A CH175148 A CH 175148A CH 175148D A CH175148D A CH 175148DA CH 175148 A CH175148 A CH 175148A
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CH
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insulator
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sleeve
insulators
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/0061Details of apparatus for conversion using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description


  Einrichtung zur Verhinderung von Spannungsdurchschlägen  an den     Anodeneinführungsisolatoren.       Beim Betrieb von elektrischen Ventilen  mit Gas- oder     Dampfentladungsstrecke    mit  grossen     Strömen    und Spannungen ergeben  sich isolationstechnische Schwierigkeiten an  den     Anodendurchführungsisolatoren,    weil  häufig     Isolatordurchschläge    zum Anoden  bolzen auftreten. Diese     Isolatordurchschläge     sind eine Folge der starken Erwärmung des       Isolators    durch die Anode und den Anoden  bolzen und der dieser entsprechenden Ver  minderung der Isolationsfestigkeit des Por  zellans.

   Man hat festgestellt, dass an dem  im     Langmuir'schen    Dunkelraum liegenden  Teil des Isolators wenig Durchschläge auf  treten, weil hier der Isolator elektrisch wenig  oder überhaupt nicht beansprucht wird, der  Isolator also entlastet ist. Ausserhalb des       Langmuir'schen    Dunkelraumes befindet sich  der innerhalb des Ventilgehäuses liegende  Teil des     Durchführungsisolators    in einem  elektrischen Feld zwischen Anode     bezw.     Anodenbolzen und dem evakuierten Raum  des Ventils, der angenähert Kathodenpoten-         tial    besitzt.

   Um diesen gefährdeten Teil des  Isolators zu schützen, hat man vorgeschlagen;  das elektrische Feld zwischen der Anode  und der Gegenelektrode, zum Beispiel dem  Ventilgehäuse durch Metallhülsen zu steuern,  die den Isolator umschliessen und mit je  einer der Elektroden verbunden sind, wobei  der Abstand zwischen den Elektroden und  zwischen diesem und dem Isolator so eng  gewählt ist, dass in den Spalten keine Ent  ladung stattfinden kann.

   Man hat ferner bei  Ventilen mit an den Durchführungsisolatoren       derAnoden    aufgehängten     Lichtbogenführungs-          hülse    grossen Durchmessers den innerhalb  der     Lichtbogenführungshülse    liegenden     Iso-          latorteil    dadurch zu stützen versucht, dass  über den Isolator ein Metallrohr geschoben  wurde, das das gleiche Potential wie der  Anodenbolzen besass. Das elektrische Feld  wird hier ebenfalls dem Isolator ferngehalten.

    Abgesehen davon, dass im letztern Falle der  Isolator nur auf dem Teil innerhalb der       Lichtbogenhülse    geschützt ist, über den die      Potentialhülse sich erstreckt, ist er ausser  halb der     Lichtbogenhülse    gänzlich unge  schützt. Ausserdem besitzen die beiden be  kannten Einrichtungen den Nachteil, dass in  so geringen     Entfernungen    der Isolator um  gebende     Metallhülsen    die Wärmeabstrahlung  vom Isolator weg verhindern und eine Wärme  stauung im Raum zwischen Hülse und Iso  lator herbeiführen, so dass der Isolator ther  misch so hoch beansprucht wird, dass Sprünge  sich bilden können, die die Isolation herab  setzen und Durchschläge begünstigen.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Einrichtung zur Verhinderung von Spannungs  durchschlägen an den     Anodeneinführungs-          isolatoren    von gesteuerten oder     urgesteuer-          ten    Ventilen mit Gas- oder     Dampfentladungs-          strecke    und mit     Lichtbogenführungshülsen     aus Metall, bei der erfindungsgemäss die       Lichtbogenführungshülse    den Durchführungs  isolator auf der gesamten in das Gehäuse  hineinragenden Länge in einem solchen Ah-  stand umgibt,

   dass der     Langmuir'sche    Dun  kelraum in dem     jonenarmen    Raum zwischen  Isolator und Hülse sich so ausbilden kann,  dass er den Isolator auf seiner gesamten  Länge innerhalb des Ventils allseitig eng  umschliesst und den Raum zwischen Hülse  und Isolator ausfüllt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch teilweise  im Schnitt dargestellt. Darin bedeutet     a    den  Deckel eines Ventils mit Metallgehäuse, durch  den Anoden b mit Hilfe von Isolatoren c  hindurchgeführt werden. Die Isolatoren kön  nen Rillen oder Schirme besitzen, wie dar  gestellt oder auf dem im Innern des Ventil  gehäuses liegenden Teil rein zylindrisch sein.  Mit d ist die die Anode b umgebende Licht  bogenführungshülse aus Metall bezeichnet,  in der in an sich bekannter Weise gesteuerte    oder urgesteuerte Gitter angebracht sind.

    Die Hülse d besitzt eine solche Lage gegen  über dem Isolator, dass der     Langnruir'sehe     Dunkelraum, dessen Schichtdicke am Anoden  mantel grösser ist als vor dem Anodenkopf  mit der     Umhüllinie    e sich auf der gesamten  Länge des Isolators innerhalb des Ventil  gehäuses unmittelbar an dem     Isolatormantel     anschmiegt und den Raum zwischen Hülse  und Isolator von der Anode bis     zum    Deckel  des Ventilgehäuses ausfüllt. Da im Dunkel  raum das     Hauptspannungsgefälle    liegt, nimmt  er den grössten Teil der     Spannung    auf, so  dass der Isolator elektrisch entlastet wird.

    Da der Isolator ausserdem seine Wärme durch  Strahlung an die mit der Anodenplatte ver  bundene Hülsenwand abgeben kann, ist er  auch thermisch entlastet, so dass der Isolator  in doppelter Hinsicht gegen Durchschlag ge  schützt ist, nämlich sowohl elektrisch als  auch thermisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verhinderung von Span nungsdurchschlägen an den Anodeneinfüh- rungsisolatoren von gesteuerten oder urge- steuerten Ventilen mit Gas- oder Dampfent- ladungsstrecke und mit Lichtbogenführungs- hülsen aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbogenführungshülse den Durch führungsisolator auf der gesamten in das Gehäuse hineinragenden Länge in einem solchen Abstand umgibt,
    dass der Langmuir' sehe Dunkelraum in dem jonenarmen Raum zwischen Isolator und Hülse sich so ausbil den kann, dass er den Isolator auf seiner gesamten Länge innerhalb des Ventils all seitig eng umschliesst und den Raum zwi schen Hülse und Isolator ausfüllt.
CH175148D 1934-05-02 1934-05-02 Einrichtung zur Verhinderung von Spannungsdurchschlägen an den Anodeneinführungsisolatoren. CH175148A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759253C (de) * 1940-01-23 1953-06-01 Siemens Schuckertwerke A G Elektrisches, gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess fuer hohe Spannungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759253C (de) * 1940-01-23 1953-06-01 Siemens Schuckertwerke A G Elektrisches, gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess fuer hohe Spannungen

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