CH207134A - Isoliereinführung für Hochspannungsleitungen in Vakuumgefässe. - Google Patents

Isoliereinführung für Hochspannungsleitungen in Vakuumgefässe.

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CH207134A
CH207134A CH207134DA CH207134A CH 207134 A CH207134 A CH 207134A CH 207134D A CH207134D A CH 207134DA CH 207134 A CH207134 A CH 207134A
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CH
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insulator
insulating
outer electrode
insulation
transverse
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/009Anode systems; Screens

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Description


      Isoliereinführung    für Hochspannungsleitungen in     Vakuumgefässe.       Die Einführung von Elektroden in Va  kuumgefässe, insbesondere     Q,uecksilberdampf-          gleichrichter,    bietet bei hohen Spannungen  grosse Schwierigkeiten. Einerseits sollten nach  dem Gesetz von     "Paschen"    bei gegebenem Va  kuum die Abmessungen der Durchführungen  im Vakuumraum möglichst klein gehalten  werden, anderseits jedoch muss infolge der       dielektrischen    Verluste des Isoliermaterials  und der Oberflächenbeanspruchung des     Durch-          führungsisolators    der im Vakuumraum be  findliche Teil desselben möglichst gross ge  halten werden.

   Die     dielektrischen    Verluste  sind massgebend für den Wärmedurchschlag  bei höheren Temperaturen, wie sie zum Bei  spiel in Gleichrichtern auftreten. Diese Ver  luste können bekanntlich durch Wahl des  Isoliermaterials     weitgehend    vermindert werden.  



  Es ist zum Beispiel weiter bekannt, den  Durchführungsisolator zwecks Entlastung als       Kondensatordurchführung    auszubilden oder  in mehrere konzentrische Rohre zu unterteilen,    und zur Erzielung einer besseren Spannungs  verteilung Metalleinlagen nach dem Prinzip  der     Kondensatordurchführung    anzubringen.  Diese Unterteilung hat an und für sich den  Nachteil, dass einerseits die Räume schwierig  zu evakuieren sind, und anderseits starke       Feldlinienkonzentrationen    in der Nähe des  Isoliermaterials an diesen Metallteilen nicht  zu vermeiden sind.

   Eine andere Lösung be  steht darin, zwecks Vermeidung von Entla  dungen den Raum zwischen dem Anoden  schutzrohr und     dein    Einführungsisolator, der  wegen der zu hohen Beanspruchung des       Isolators    nicht zu kurz gehalten werden darf,  durch mehrere isolierte Metalleinlagen zu  unterteilen. Weiter ist es bekannt, den Haupt  teil des das Isoliermaterial gefährdenden  Spannungsgefälles auf gewisse dem Gesetz  nach     "Paschen"    entsprechende Zonen zusam  menzudrängen, denn es ist bekannt, dass im  Vakuum auf sehr kurze Strecken sehr grosse  Feldstärken an Metallteilen gehalten werden.

        Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Isoliereinführung für Hochspannungsleitungen  in Vakuumgefässe, insbesondere Quecksilber  dampfgleichrichter, bei welcher erfindungs  gemäss zur Verhütung der     Entstehung    von  Entladungen längs des im Vakuum befind  lichen     Isolatorteils    mindestens ein die     Ent-          ladungsstreckeunterteilendes,elektrostatisches     Querfeld erzeugt wird, wobei die Gesamtheit  der erzeugten Querfelder nur einen Bruchteil  der     Isolatorober8äche    bedeckt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch im Längs  schnitt durch die Anodeneinführung eines       Quecksilberdampfgleichrichters    dargestellt.  



  In der Figur ist mit     a    der Kopf einer  Anode mit dem Anodenbolzen b bezeichnet,  die mit Hilfe des     Isolators    c durch den     Dek-          kel    d des metallischen Gehäuses des     Queck-          silberdampfgleichrichters    eingeführt ist. Die       Lichtbogenführungshülse    e ist für sich eben  falls am Gehäusedeckel d aufgehängt; sie  besteht beim Beispiel aus     .Metall    und ist  isoliert am Deckel aufgehängt, sie kann aber  auch selbst aus isolierendem     Werkstoff    be  stehen.

   Mit f und g sind einander konzen  trische und den Einführungsisolator c kon  zentrisch umgebende Ringelektroden bezeich  net, zwischen welchen ein elektrostatisches  Feld erzeugt wird, das quer zur Entladungs  strecke zwischen dem     Gebäusedeekel    d und  dem Anodenkopf     a    gerichtet ist. Die Kanten  der Ringelektroden sind zweckmässig gerun  det, entweder durch Bördeln oder durch  besonders aufgesetzte Ringe. Mindestens die  innere der konzentrischen Elektroden erhält  eine solche Ausbildung in Richtung der  Anodenachse, dass das erzeugte Querfeld  nur einen Bruchteil der     Isolatoroberfläche     bedeckt, also die Entladungsstrecke selbst  unterteilt.

   Das auf diese Weise erzeugte  Querfeld verhindert das Wandern von Elek  tronen in dem den Einführungsisolator um  gebenden Raum und damit die Bildung von  Längsentladungen. Anstatt die das Querfeld  erzeugenden Elektroden sich selbst zu über  lassen, wobei sie Zwischenpotential annehmen,    ist es ohne weiteres möglich, entsprechende  Spannungen von aussen     lrer    anzulegen.  



  Bei dem dargestellten Beispiel dient als  äussere der konzentrischen Elektroden für die  Erzeugung des Querfeldes der den Anoden  kopf haubenartig umfassende Träger für ein  Steuergitter     h,    der am Isolierring<I>i</I> aufgehängt  ist. Die innere Elektrode f ist gegen den  Mantel des Isolators abgestützt. An Stelle des  Gitterträgers kann gegebenenfalls auch die       Lichtborenführungshülse    e als äussere Elek  trode verwendet werden. Schliesslich kann  selbstverständlich eine besondere äussere       Elektrode    vorgesehen sein. Es ist ohne  weiteres denkbar, mehrere elektrostatische  Querfelder hintereinander anzuordnen. Dabei  können die verschiedenen Felder zwischen  besonderen Elektroden erzeugt werden, oder  es kann die äussere Elektrode gemeinsam  benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Isoliereinführung für Hochspannungslei tungen in Vakuumgefässe, insbesondere Queck- silberdampfgleiehrichter, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Verhütung der Entstehung von Entladungen längs des im Vakuum be findlichen Isolatorteils mindestens ein die Entladungsstrecke unterteilendes, elektrosta tisches Querfeld erzeugt wird, und dass die (-esamtheit der erzeugten Querfelder nur einen Bruchteil der Isolatoroberfläche bedeckt. UNTERANSPRUCH: 1.
    Isoliereinführung nach Patentanspruch, dadurch gekerrr)zeichnet, dasszur Erzeugung des Querfeldes Ringelektroden vorgesehen sind, die konzentrisch zum Isolator und zueinander liegen. 2. Isoliereinführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Er zeugung mehrerer Querfelder die äussere Elektrode gemeinsam ist. 3. Isoliereinführung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als äussere Elektrode die Lichtbogenführungshülse dient. 4. Isoliereinführung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als äussere Elektrode ein Steuergitter tragender, den Anodenkopf haubenartig umgebender Trä ger dient. 5.
    Isoliereinführung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an die das Querfeld erzeugenden Elektroden von aussen her Spannungen angelegt werden.
CH207134D 1938-01-20 1939-01-17 Isoliereinführung für Hochspannungsleitungen in Vakuumgefässe. CH207134A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970827C (de) * 1941-02-12 1958-10-30 Aeg Einanodiges Stromrichtergefaess

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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