CH175630A - Messvorrichtung für Flüssigkeiten. - Google Patents
Messvorrichtung für Flüssigkeiten.Info
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- G01F11/00—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
- G01F11/10—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
- G01F11/26—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus
- G01F11/262—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus for liquid or semi-liquid
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Description
iiessvorriehtung für Flüssigkeiten. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet eine lllessvorrichtung für Flüssig keiten, welche gekennzeichnet ist durch eine einen Siphon einschliessende Messkammer und eine mit dem Behälter, aus welchem die Flüssigkeit entnommen wird, in Verbindung stehende weitere Kammer, die zur Messkam- mer derart angeordnet ist, dass sie zuerst mit Flüssigkeit angefüllt wird, bevor diese letztere aus ihr in die Messkammer über strömen kann.
Auf der Zeichnung ist in einem Vertikal schnitt ein Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Der obere Teil a der Messvorrichtung ist kugelförmig ausgebildet und weist einen Kork b zur Einführung in die Öffnung o einer Flasche oder eines Behälters auf. Das dem Körper a am nächsten gelegene Ende des Korkes b ist von einem Metallring c um schlossen, der am Körper a selbst festge macht ist.
Der Kork<I>b</I> ist von einem Rohr<I>d</I> durch setzt, durch welches Flüssigkeit aus der Flasche oder dem Behälter in die untere Kammer j des Körpers einströmen kann und das ein weiteres Rohr e umschliesst, das für die Zuführung von Luft nach der Flasche oder dem Behälter dient und das an seinem untern Ende durch ein mit einer Bohrung versehenes Glied l teilweise verschlossen ist. Innerhalb des kugelförmigen Körpers a ist ein Siphon angeordnet, welcher .zwei Rohre aufweist, von welchem das eine an einem Ende abgeschlossene Rohr f das eine Ende des zweiten für die Abführung der Flüssigkeit dienenden Rohres g umschliesst.
Das zur Überleitung der Luft nach der Flasche oder dem Behälter dienende Rohr e endigt im Kopfe des Siphons, damit die in diesem befindliche Flüssigkeit wieder nach der Flasche oder dem Behälter zurückströ men kann, nachdem die Vorrichtung nach Ingebrauchnahme wieder ausser Tätigkeit ge setzt worden ist. Wenn die Messvorrichtung gekippt wird, so fliesst etwas Flüssigkeit in das Luftrohr e, Um nun ein Abtropfen dieser Flüssigkeit in die Masskammer zu ermöglichen, ist im Luftrohr e innerhalb des Siphons eine Aus- nehmung h angeordnet.
Das Innere des kugelförmigen Körpers a ist durch eine Platte i unterteilt, die die bereits erwähnte untere Kammer j von der über ihr liegenden Masskammer trennt.
Innerhalb des kugelförmigen Körpers a ist ein Lüftungsrohr k angeordnet, dessen eines Ende in der Mantelwandung des Kör pers a endigt, während unterhalb des andern Endes eine Schutzplatte na angebracht ist, welche zu verhindern hat, dass Flüssigkeit in das Lüftungsrohr hineingelangen kann.
Um beispielsweise eine durch die Aus masse der Vorrichtung bestimmte Flüssig keitsmenge einer Flasche entnehmen zu kön nen, wird die Vorrichtung mit der letzteren, wie in der Zeichnung dargestellt, in Ver bindung gebracht. Die Flasche wird hierauf so gekippt, dass das Entnahmerohr g nach unten gerichtet ist. Jetzt fliesst soviel Flüssig keit in die Kammer j über, bis diese ge füllt ist. Die Flüssigkeit gelangt dann aus der Kammer j in die über der Platte i befindliche Masskammer, aus welcher Luft teilweise durch das Lüftungsrohr k und teil weise durch das Luftrohr e .nach dem Innern der Flasche entweicht.
Wenn der Flüssig keitsspiegel das obere Ende des Siphons er reicht hat, wird die Verbindung zwischen der Masskammer und dem Luftrohr e unter brochen, das letztere also blockiert und da durch ein weiterer Zufluss von Flüssigkeit aus der Flasche nach der Kammer j ver hindert, während gleichzeitig das Ausfliessen der Flüssigkeit durch den Siphon und das Entnahmerohr g beginnt. Dieses Ausfliessen dauert solange, bis der Flüssigkeitsspiegel in der Massammer unter den Siphon gesenkt hat, bis also neuerdings Luft durch das Luft rohr e in die Flasche gelangen kann.
Wird diese letztere jetzt nicht in ihre aufrecht stehende Lage zurückgebracht, so wird die Masskammer wiederum mit Flüssigkeit ge füllt, die in abgemessener Menge aus dem Rohr g ausströmt. Durch die den Hohlraum des Körpers a unterteilende Platte i, um welche die Flüs sigkeit herumströmen muss, um von der Kam mer j in die Masskammer zu gelangen, wer den fehlerhafte Massresultate vermieden, die durch die veränderliche Flüssigkeitsmenge in der Flasche bei der Entnahme entstehen könnten.
Die Anordnung der verschiedenen Teile der beschriebenen Vorrichtung ermög licht ferner, dass sämtliche Flüssigkeit in die Flasche zurückströmen muss, wenn sie ausser Gebrauch gesetzt wird, dass also irgend welche Flüssigkeitsreste in der Vorrichtung nicht zurückbleiben können. Durch die voll ständige Unterbringung des Lüftungsrohres innerhalb des kugelförmigen Körpers a wird ferner erreicht, dass dieses Lüftungsrohr beim Gebrauch der Vorrichtung nicht hinderlich sein kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Massvorrichtung für Flüssigkeiten, gekenn- aeichnetdurcheine einen Siphon einschliessende Masskammer und eine mit dem Behälter, aus welchem Flüssigkeit entnommen werden soll. in Verbindung stehende weitere Kammer, die zur hIesskammer derart angeordnet ist, dass sie zuerst mit Flüssigkeit angefüllt wird, bevor diese aus ihr in die Masskammer über fliessen kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Massvorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Luftrohr für die Überleitung von Luft nach dem die Flüs sigkeit enthaltenden Behälter, dessen eines Ende innerhalb des geschlossenen Endes des Siphons liegt und dessen anderes Ende teilweise geschlossen ist. 2.Massvorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein innerhalb der Mass kammer angeordnetes Lüftungsrohr und eine Schutzplatte, welche vor dem nach der Masskammer zu geöffneten Lüftungs- rohrende derart angeordnet ist, dass Flüs sigkeit in das letztere nicht eintreten kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH175630T | 1934-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH175630A true CH175630A (de) | 1935-03-15 |
Family
ID=4426378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH175630D CH175630A (de) | 1934-04-19 | 1934-04-19 | Messvorrichtung für Flüssigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH175630A (de) |
-
1934
- 1934-04-19 CH CH175630D patent/CH175630A/de unknown
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