CH175922A - Verstärkereinrichtung. - Google Patents
Verstärkereinrichtung.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G7/00—Volume compression or expansion in amplifiers
- H03G7/02—Volume compression or expansion in amplifiers having discharge tubes
-
- H—ELECTRICITY
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- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/02—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
- H03F1/04—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers
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Description
Verstär kereinrichtnng. Die Erfindung betrifft eine weitere Aus bildung der im Patentanspruch des Haupt patentes gekennzeichneten Verstärkereinrich- tung, bei welcher einer Verstärkerröhre eine sieh mit der Amplitude der zu verstärkenden Signalspannung derart ändernde Gittervor- spannung zugeführt wird, dass bei abnehmen der Amplitude der Signalspannung die Git- tervorspannung negativer wird.
Es wird auf diese Weise eine Anodenstromeraparnis er reicht, was insbesondere bei Batteriegeräten vorteilhaft ist. Dies ist jedoch auch von Wichtigkeit bei Geräten, die aus dem Netz gespeist werden, da die Lebensdauer einer Lampe von der mittlern Emission der Ka thode abhängt, und zwar grösser ist, wenn der mittlere Anodenstrom, mit dem die Röhre belastet ist, kleiner ist. Die erwähnte Ände rung der Gittervorspannung wird zweck mässig dadurch erhalten, dass ein Teil der verstärkten Energie gleichgerichtet und zu dem Gitterkreis zurückgefül; #t wird.
Die I%-findung besteht nun darin, dass der die wechselnde Gittervorspannung er zeugende Gleichrichter in eine der Ver- stärkerröhren eingebaut ist. Es wurde ge funden, dass das zur Gleichrichtung dienende System. am vorteilhaftesten in eine der End- röhre vorangehende. Röhre eingebaut wird. Die Endröhre eignet sich dazu weniger gut; da dies die für eine grosse Energieabgabe bestimmte Gesamtemission dieser Röhre stark herabsetzen würde.
Die Erfindung führt zur besonders ein fachen Ausführungsform der im Haupt patent beschriebenen Einrichtung. Sie ist auch deshalb von Wichtigkeit, weil bereits Röhren, sogenannte Binoden bestehen, die zu diesem Zwecke verwendbar sind.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes.
In h'ig. 1 bezeichnet 1 die Endröhre; 9 ist die Ausgangsdrossel. Ein Teil der Aus gangsenergie wird über die Kondensatoren 26 und 27 einem Gleichrichtersystem 23 bis 25 zugeführt, das in die Verstärkerröhre 2 eingebaut ist. 23 ist die indirekt zu heizende Kathode und 25 ist die Anode.
Der gleich gerichtete Strom fliesst durch den Widerstand 28, was, da die Spannung über diesen Wider stand der Spannung der Vorspannungsbat- terie 33 entgegenwirkt, zur Folge hat, dass bei zunehmender Amplitude der zu verstär kenden Niederfrequenzspannungen die an dem Steuergitter (.er Endröhre liegende negative Spannung abnimmt. 31 und 32 sind zur Abflachung dienende Kondensatoren und 29 ist ein Ableitungswiderstand. Bei der be schriebenen Einrichtung können die Glüh- drähte der Kathoden an die gleiche Span nungsquelle angeschlossen werden.
Die Verstärkerröhre kann auch auf die in Fig. 2 angegebene Weise eingerichtet, d. h. mit zwei getrennten, parallel geschalteten Glühdrähten versehen sein. Der Vorteil die ser' Bauart ist der, dass sich die richtige Temperatur der Kathode leichter erreichen lässt. Es kann vorteilhaft sein, innerhalb der Röhre die zwei Glühdrähte an einem Ende miteinander zu verbinden und die beiden andern Enden getrennt nach aussen zu führen und dort zu verbinden.
Fig. 3 stellt eine Schaltanordnung dar, in der die Endverstärkungsstufe zwei in Gegentaktschaltung verbundene Röhren 1 und 1' aufweist. Ein Teil der Ausgangs energie wird über den Kondensator 34 dem Gleichrichtersystem zugeführt. Der Wider stand 28 wird infolgedessen von einem von der Amplitude der verstärkten Ströme ab hängigen Gleichstrom durchflossen, wodurch an den Enden des Widerstandes eine Span nung entsteht, die der Spannung der Batterie 33 entgegenwirkt. Der Kondensator 34 lässt die hohen Frequenzen besser als die niederen Frequenzen durch. Um diese Wirkung aus zugleichen, ist in Reihe mit dem Konden sator eine Drosselspule 35 geschaltet.
Es wird auf diese Weise eine von der Frequenz nahezu unabhängige Wirkung erhalten. Das zur Gleichrichtung dienende System und die Verstärkerröhre 2, in die das genannte Sy stem eingebaut ist, haben eine gemeinsame Kathode. Die Anode 25 kann auf bekannte Weise als kleiner Ring ausgebildet sein, der die Kathode umgibt und ausserhalb der Haupt anode liegt. Eine gemeinsame Heizstrom quelle ist bei dieser Schaltanordnung nicht möglich. Dieser Übelstand lässt sich jedoch auf einfache Weise dadurch beseitigen, dass die Röhre 2 oder die Röhren 1 und 1' mit einer indirekt zu heizenden Kathode ausge stattet werden. Die in Fig. 3 dargestellte Schaltanordnung ist mit geringer Abände rung auch an einer Endstufe finit einer ein zigen Röhre anwendbar.
Röhren, wie oben beschrieben, sind an sich bekannt. Sie wurden bisher jedoch zu andern Zwecken, zum Beispiel für Detektion modulierter Hochfrequenzströme verwendet. Es ist im vorliegenden Falle eine über raschende Tatsache, dass, obwohl in den be schriebenen Ausführungsbeispielen ein Teil der Ausgangsenergie auf eine der Endröhre vorangehende Röhre zurückgeführt wird, das System nicht zu störenden Rückkopplungs erscheinungen Anla,ss gibt. Die Wirkung kann gegebenenfalls noch dadurch verbessert werden, dass zwischen der Hilfsanode und dem Steuergitter eine Abschirmung ange bracht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verstärkereinrichtung nach Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass der die wechselnde Gittervor- spannung erzeugende Gleichrichter in eine der Verstärkerröhren eingebaut ist. UNTERANSPRüCHE 1. Verstärkereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleich richter in eine der Endröhre vorangehende Röhre eingebaut ist. 2. Verstärkereinrichtungnach Patentansp@uch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleich richter und die Verstärkerröhre eine ge meinsame Kathode besitzen.3. Verstärkereinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleich richter eine besondere, von dem Glühdraht der Verstärkerröhre erhitzte Kathode hat. 4. Verstärkereinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleich richter eine besondere, von einem parallel zum Glühdraht der Verstärkerröhre ge schalteten Glühdraht erhitzte Kathode hat.5. Verstärkereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichzu richtenden Ströme über eine Reihenschal- tung eines Kondensators und einer Selbst induktion dem Gleichrichter zugeführt werden.
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