CH175942A - Heizkessel für Zentralheizungen. - Google Patents
Heizkessel für Zentralheizungen.Info
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Description
Heizkessel für Zentralheizungen. Die Erfindung betrifft einen Heizkessel für Zentralheizungen, der flache, in den Feuerraum hineinragende, taschenförmige Einzelglieder besitzt, die nach unten aus laufend an ein gemeinsames Zuführungsrohr und naeh oben gleichfalls auslaufend an ein gemeinsames Abführungsrohr angeschlossen sind. Bei Heizkesseln, die aus schweissbarem Baustoff hergestellt sind, werden die Ein zelglieder vorteilhafterweise an das Zufüh rungsrohr und an das Abführungsrohr an geschweisst.
Die Aussenwandungen des Heiz kessels können aus einem von dem zu be heizenden Mittel durchflossenen Mantel be stehen. Dabei kann der Mantel in Form einer Haube für sich ausgebildet sein. Die Rück wand des Heizkessels kann aus einer unge- kühlten, an den Rauchgasabzug angeschlos senen Platte bestehen. Schliesslich können die Innenwandungen der taschenförmig aus gebildeten Einzelglieder mit Leitrippen ver sehen sein.
Auf der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dar- .e Fig. 1 zeigt die Ansieht eines einzelnen Gliedes, während Fig. 2 in perspektivischer .Ansicht einen Querschnitt des Heizkessels nach der Erfindung zeigt.
Das in Fig. 1 dargestellte Einzelelement 1 ist taschenförmig ausgebildet und nach unten in einen engen, steilen Teil 2 aus laufend an ein Zuführungsrohr 3 und nach oben ebenfalls in einen engen, steilen Teil 4 auslaufend an ein Abführungsrohr 5 an geschlossen. Die Innenwandungen der taschen- förmig ausgebildeten Glieder sind mit Leit- rippen 14 versehen, um dem zu beheizenden Mittel eine bestimmte Strömungsrichtung aufzuzwingen und dabei tote Ecken zu ver meiden.
Mehrere Einzelglieder sind, wie in Fig. 2 dargestellt, gemeinsam an ein Zuführungs rohr 3 und an ein Abführungsrohr 5 an geschlossen. Das Zuführungsrohr 3 ist mit einem Anschluss 6 an einen nicht gezeichne ten Heizungsrücklauf und das Abführungs- rohr 5 durch einen Anschluss 7 an einen nicht gezeichneten Heizungsvorlauf angeschlossen.
Das zu beheizende Mittel strömt dem Beheizungskörper durch die Leitung 6 zu, gelangt in die Verteilleitung 3, dann durch die steil verlaufenden Rohre 2 in die taschen- förmig ausgebildeten Glieder 1 und schliess lich durch die steil verlaufenden Rohre 4 in die .Sammelleitung 5. Durch den Anschluss 7 verlässt endlich das beheizte Mittel den Beheizungskörper, um durch die Vorlauf leitung zu den Heizstellen geführt zu wer den.
Die Heiz- bezw. Rauchgase durchströmen die zwischen den einander zugekehrten fla chen Seiten der Taschen entstehenden Räume im Sinn der Pfeile 8 und übertragen ihre Wärme durch die Heizflächen der taschen- förmig ausgebildeten Teile 1 an das zu be heizende Mittel.
Die als Haube für sich ausgebildeten Aussenwandungen 13 des Heizkessels erhal ten das zu beheizende Mittel durch den An schluss 11 zugeführt. Das beheizte Mittel wird alsdann durch den Ansehluss 12 der Haube wieder entnommen und zu den Heiz- stellen geführt. Es können im Innern der Haube Vorrichtungen, beispielsweise Steh bolzen oder Verbindungsrippen vorgesehen sein, welche ein Aufbeulen der flachen Teile bei erhöhtem Innendruck verhüten.
Diese Vorrichtungen können zugleich so ausgebil det sein, .dass sie der Strömung des zu behei zenden Mittels einen bestimmten Weg auf zwingen, um alle Stellen der Heizflächen durch die -Strömung zu erfassen.
Die im Innern der Taschen 1 angeordne ten Leitrippen 14 oder Leitbleche, die die Richtung der Strömung .des zu beheizenden Mittels bestimmen, können so ausgebildet sein, dass sie ein Aufbeulen der Taschen, bei erhöhtem Druck verhindern.
Der Anschluss der Rohre 2 und 4 an das Verteilrohr 3 bezw. an das Sammelrohr 5 erfolgt durch Schwei- ssung. Der Durchtritt des zu beheizenden Mittels aus den Rohren 2 in die Taschen 1 findet vorteilhafterweise durch Bohrungen statt, welche nach Massgabe der Bedingung für die Strömung des zu beheizenden Mittels bemessen und angeordnet werden.
Die teheizung erfolgt durch den auf dem Planrost 15 abbrennenden Brennstoff, wobei die Rauchgase im Sinn der Pfeile 8 durch die zwischen den einander zugekehrten Seiten der taschenförmigen Glieder 1 entstehenden Räume durchtreten und durch. das Rohr 16 abgeführt werden. In der vordern, zur Ver einfachung in der Zeichnung weggelassenen Wand des Kessels sind, wie angedeutet, Feuertüren 17 und 18 und eine Aschentüre 19 zur Bedienung des Feuers angeordnet. Zur Reinigung der zwischen den taschen- förmig ausgebildeten Einzelgliedern ent stehenden Räume ist ferner eine Türe 20 in der Vorderwund angeordnet., durch welche die Reinigungswerkzeuge in den Heizkessel eingeführt werden können.
Der Rost kann zur Kühlung ebenfalls von einem zu be heizenden Mittel durchströmt sein, beispiels weise in gesondertem Kreislauf oder im Zu sammenhang mit dem durch den Mantel er folgenden Kreislauf.
Die äussersten, zu beiden Seiten des Be- heizungskörpers angeordneten Taschen kön nen unter Umständen auch grösser bemessen sein als die mittleren Taschen, um die Strah lung des Feuers und der Rauchgase besser auszunützen.
Der Heizkessel kann mit allen möglichen festen, staubförmigen, flüssigen und gas förmigen Brennstoffen befeuert werden. Bei Koksfeuerung empfiehlt sich die Anordnung eines Planrostes, während bei wasserstoff haltiger Kohle oder stark zusammensintern- den Brennstoffen, beispielsweise Torf oder andern minderwertigen Brennstoffen, ein Steilrost grössere Vorteile bietet.
Gegebenen falls können besondere Füllschächte ausser halb des Heizkessels vorgesehen sein, in wel che ein bestimmter Vorrat an Brennstoff ein gefüllt wird, .der in bestimmten Zeitabstän den und Mengen in die Feuerung gefördert wird. Insbesondere bei stark wasserstoffhal tigem Brennstoff empfiehlt sich eine Luft zuführung, welche von oben auf die bren nende Schicht geleitet wird, um die nicht verbrannten oder nur teilweise verbrannten Bestandteile des Brennstoffes vollständig zu verbrennen. Der koffernartige Mantel des Kessels und der im Innern angeordnete Behei- zungskörper können von zwei zu beheizenden Mitteln getrennt durchströmt werden.
Es kön nen aber beispielsweise auch ausserhalb des Kessels die Zuführungsleitung und die Ab führungsleitung aufgeteilt sein, in der Weise, dass beiden Teilen des Heizkessels zur Be- heizung .das gleiche Mittel zugeführt wird.
In andern Fällen kann sich auch die Hin tereinanderschaltung der beiden Beheizungs- elemente, insbesondere bei Anwendung von Förderpumpen, empfehlen. Der Kreislauf durch den Rost der Feuerung kann entweder an den koffernartigen Mantel oder an den darin befindlichen Beheizungskörper an geschlossen sein. In gewissen Fällen, insbe sondere bei kleineren Anlagen kann der kof- fernartige Mantel zum Teil auch aus un- gekühlten Wänden bestehen, welche von dem zu beheizenden Mittel nicht durchströmt sind.
Es kann auch nur ein Teil der Wände, bei spielsweise die Seitenwände und die Kessel decke, gekühlt werden. Vorteilhaft werden die Elemente des Beheizungskörpers durch bestimmte Anschlüsse an dem koffernartigen Mantel zur Aufnahme des Gewichtes be festigt.
Die Einzelglieder können unten und oben in Rohre auslaufend an das Zuführungsrohr bezw. das Abführungsrohr angeschlossen sein. Dabei können die Rohre so eng anein ander gerückt sein, dass sie sich längsseits berühren, um die Strahlung des Feuers auf zufangen. Es werden dadurch besonders ge kühlte Ummantelungen erspart. Gegebenen falls können die die Einzelglieder mit dem Abführungsrohr verbindenden Rohre oben, auf der Vorderseite der Einzelglieder an geschlossen, nach hinten gebogen sein, um da durch eine gekühlte Decke zu ersparen.
Die Strahlung der Rauchgase wird dann durch die aus den eng aneinanderliegenden Ver bindungsrohren gebildete Decke aufgefangen, Wenn die Verbindungsrohre eng aneinander liegend angeordnet sind, können sie minde stens bei den Verbindungsstellen mit dem Zuführungsrohr bezw. mit dem Abführungs- rohr in der Weise gequetscht sein, dass die Verbindungsnähte, beispielsweise die Schweissstellen, leicht zugänglich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizkessel für Zentralheizungen, gekenn zeichnet durch flache, in den Feuerraum hin einragende, taschenförmig ausgebildete Ein zelglieder, die nach unten auslaufend an ein gemeinsames Zuführungsrohr und nach oben gleichfalls auslaufend an ein gemeinsames Abführungsrohr angeschlossen sind. UNTERANSPRÜCEE 1. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelglieder an das Zuführungsrohr und an das Abfüh- rungsrohr angeschweisst sind. 2. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwandun gen des Heizkessels aus einem von dem zu beheizenden Mittel durchflossenen Mantel bestehen. 6.Heizkessel nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der vom zu beheizenden Mittel durchflossene Mantel in Form einer Haube für sich ausgebil det ist. 4. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand des Heizkessels aus einer ungekühlteu an den Rauchgasabzug angeschlossenen Platte besteht. 5. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandungen der taschenförmig ausgebildeten Einzel glieder mit Leitrippen versehen sind. 6. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenförmig ausgebildeten Einzelglieder unten und oben rohrförmig auslaufen. 7.Heizkessel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die von neben einander angeordneten Einzelgliedern rohrförmig auslaufenden Teile sich längs seits berühren, um die Strahlung des Feuers aufzufangen. S. Heizkessel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die taschen- förmigen Glieder oben vorn durch nach hinten ,gebogene Rohre mit dem hinten liegenden Abführungsrohr verbunden sind. 9. Heizkessel nach Unteranspruch S, da durch gekennzeichnet, dass die nach hin ten gebogenen Rohre einander längsseits berühren, um die Strahlung der Rauch gase aufzufangen. 10.Heizkessel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem Zuführungsrohr bezw. dem Abführungs- .rohr verbundenen Enden gequetscht sind, zum Zweck, die gute Zugänglichkeit zu den Verbindungsnähten zu bewahren. 11. Heizkessel nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die taschen- förmig ausgebildeten tinzelglieder und der Mantel getrennte Zuführungs- und Abführungsleitungen besitzen. 12.Heizkessel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Zufüh rungsleitungen bezw. die Abführungs- leitungen je ausserhalb des Kessels mit einander verbunden sind. 13. Heizkessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die nach unten aus laufenden Zuführungsrohre der taschen- förmig ausgebildeten Einzelglieder so angeordnet und bemessen sind, dass sie die rückwärts geriehtete Strahlung auf halten und dadurch eine wassergekühlte Rückwand des Kesselmantels erübrigen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH175942T | 1933-06-23 |
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|---|---|---|---|
| CH175942D CH175942A (de) | 1933-06-23 | 1933-06-23 | Heizkessel für Zentralheizungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH175942A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106944B (de) * | 1957-05-28 | 1961-05-18 | Rudolf Haenche | Heizkessel fuer Warmwasser-Sammelheizungsanlagen |
| DE1192807B (de) * | 1960-04-30 | 1965-05-13 | Louis Chanteloube | OElbefeuerter Heizkessel |
-
1933
- 1933-06-23 CH CH175942D patent/CH175942A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1106944B (de) * | 1957-05-28 | 1961-05-18 | Rudolf Haenche | Heizkessel fuer Warmwasser-Sammelheizungsanlagen |
| DE1192807B (de) * | 1960-04-30 | 1965-05-13 | Louis Chanteloube | OElbefeuerter Heizkessel |
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