CH176009A - Schuh mit flexiblem Vorderteil. - Google Patents

Schuh mit flexiblem Vorderteil.

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CH176009A
CH176009A CH176009DA CH176009A CH 176009 A CH176009 A CH 176009A CH 176009D A CH176009D A CH 176009DA CH 176009 A CH176009 A CH 176009A
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CH
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shoe
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joint
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sole
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Loew Hans
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Loew Hans
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/10Footwear with out-turned uppers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Schuh mit     flexiblem    Vorderteil.    Es sind bis anhin flexible Schuhe in den  Handel gebracht worden, bei welchen die       Oberlederwand    statt nach innen, nach aussen  umgelegt und zusammen mit einem Rahmen  auf die Sohle genäht (gedoppelt) ist. Solche  Schuhe weisen eine grosse Biegsamkeit auf,  haben aber anderseits den Nachteil, das sie  dem Fuss . in der Gelenkpartie wenig Halt  geben und sich in dieser Partie nach kurzem  Tragen völlig durchbiegen, was zur Folge hat,  das der Fuss beim Gehen frühzeitig ermüdet.  Diesen Nachteil weisen Schuhe die im Ge  lenk durchgenäht sind, bei welchen also das  Oberleder nach innen umgelegt ist und zwischen  Sohle und Brandsohle eingreift, nicht auf.  



  Auf Grund dieser Erkenntnis ist es nun  gelungen, einen Schuh herzustellen, welcher  die Vorteile eines guten Haltes in der Ge  lenkpartie und einer grossen Biegsamkeit des  Vorderteils in sich vereinigt. Zu diesem  Zwecke sind bei dem den Gegenstand vor  liegender Erfindung bildenden Schuh im  Vorderteil und in der Gelenkpartie des Schuhes  Oberleder und Schuhboden in verschiedener    Weise zusammengebaut, derart, das der Vor  derteil eine grössere Biegsamkeit als die Ge  lenkpartie und diese daher einen grösseren  Halt aufweist.  



  Dabei kann z. B. das Oberleder in der  Vorderpartie mit dem Rand nach aussen ge  wendet und in der Gelenkpartie nach innen  umgelegt sein und an der Übergangsstelle  einen Randeinschnitt aufweisen.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Unteransicht des Schuh  bodens mit biegsamer Vorderpartie bei teil  weise weggebrochener Laufsohle;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     I-I    in       Fig.    1, und       Fig.    3 ist ein Schnitt nach Linie     1I-II     in     Fig.    1.  



  Wie aus der Zeichnung zu ersehen, ist, um  dem Schuh in seinem Vorderteil eine grosse  Biegsamkeit zu geben, das Oberleder 1 des  Schuhes mit seinem untern Rand bis zur  Gelenkpartie nach aussen gewendet und zu-  
EMI0001.0012     
           sammen    auf einem     Rahmen    2 mit der Sohle  3 durch Nähen oder Kleben     (Ago-Verfahren)     verbunden. An der Gelenk- und     Fersenpartie     dagegen ist der Rand des Oberleders nach  innen umgebogen und zwischen Sohle 3 und  Brandsohle 4 eingelegt, und es sind die drei  Teile durch Nähen oder     Kleben    miteinander  verbunden.

   Geschieht die Verbindung durch  eine Naht, so wird der Rand der Sohle 3  zweckmässig durch einen Einschnitt gespalten  und die Sohle nach Wegheben der äussern  Schicht 5 mit dem     Oberlederrand    durchge  näht, worauf der Teil 5, die Naht verdeckend,  wieder niedergelegt und aufgeklebt wird. An  der Übergangsstelle ist der Rand des Ober  leders 1 mit einem Einschnitt 6 versehen, wo  durch ein jäher Übergang zwischen     Vorder-          und    Gelenkteil ermöglicht ist. Der Rahmen  2 reicht etwas über die Übergangsstelle  hinweg und verdeckt dieselbe völlig. Dem  Einlegen einer Gelenkstütze 7 zwischen Sohle  3 und Brandsohle 4 steht nichts im Wege.  



  Durch die zwei beschriebenen Arten des  Zusammenbauens von Oberleder und Schuh  boden wird dem Schuh im Vorderteil die  gewünschte Biegsamkeit und in der Gelenk  pärtie eine gewisse     Steifigkeit    und dadurch  der erforderliche Halt verliehen. Ferner er  hält dadurch der Schuh eine gewisse Eleganz,  indem die Sohle in der Vorderpartie dicker  und in der Gelenkpartie durch die Nachinnen-         legung    des     Oberlederrandes    und Fehlen des  Rahmens 2 dünner erscheint.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuh mit flexiblem Vorderteil, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorderteil und in der Gelenkpartie des Schuhes Oberleder und Schuhboden in verschiedener Weise zusam mengebaut sind, derart, dass der Vorderteil eine grössere Biegsamkeit als die Gelenk partie und diese daher einen grösseren Halt aufweist. UNTERANSPRüCHE: 1. Schuh nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Rand des Oberleders in der Vorderpartie nach aussen gewendet, in der Gelenkpartie dagegen nach innen umgelegt und in beiden Fällen mit dem Schuhboden vernäht ist, wobei das Oberleder an der Übergangsstelle einen Randeinschnitt aufweist. 2.
    Schuh nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Oberlederrand an der Vorderpartie zusammen mit einem Rahmen (2) auf die Sohle (3) aufgenäht und an der Gelenk- und Fersenpartie zwi schen Sohle (3) und Brandsohle (4) gelegt ist, wobei diese Teile durchgenäht sind und der Rahmen des Vorderteils die Übergangsstelle übergreift.
CH176009D 1934-08-09 1934-08-09 Schuh mit flexiblem Vorderteil. CH176009A (de)

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ID=4426651

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CH176009D CH176009A (de) 1934-08-09 1934-08-09 Schuh mit flexiblem Vorderteil.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926595C (de) * 1951-04-27 1955-04-21 Ludwig Georg Sertel Flexibles Schuhwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926595C (de) * 1951-04-27 1955-04-21 Ludwig Georg Sertel Flexibles Schuhwerk

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