CH176036A - Verfahren zur Darstellung eines Triarylmethanfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Triarylmethanfarbstoffes.

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CH176036A
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triarylmethane
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Triarylmethanfarbstofes.       Durch das Hauptpatent Nr. 163012 ist  ein Verfahren zur Darstellung eines     Triaryl-          rnethanfarbstofes    geschützt, das dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man 1     Mol        p-Chlor-          benzaldehyd    und 2     Mol        Butylphenyltaurin     zur     Triphenylmetbanverbindung    kondensiert,  zum Farbstoff oxydiert und den so erhaltenen  Farbstoff mit     p-Phenetidin    durch Erhitzen  umsetzt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man solche  oder ähnliche Farbstoffe erhält, wenn man       Triarylmethanfarbstoffe    oder deren Vorpro  dukte, wie zum Beispiel     Leukoverbindungen     und andere, welche Ester der Gruppe >N  Alkyl-OH ein oder mehrere Male im Molekül  enthalten, mit     Alkalisulfiten    bei höheren  Temperaturen behandelt. Hierbei werden die  Ester in die entsprechenden     Alkylsulfonsäuren     verwandelt.  



  Man ist bei diesem Verfahren nicht auf  Körper beschränkt, welche sich von dem       Oxyäthylrest    ableiten, vielmehr lassen sich    auch     Alkylsulfonsäuren,    welche die     Sulfo-          gruppe    an anderen, wie zum Beispiel Propan-,  Butan-     usw.-Resten    gebunden enthalten, -mit  der gleichen Leichtigkeit aus den entspre  chenden Estern darstellen.  



  Man hat ferner die Möglichkeit, Farb  stoffe zu gewinnen, die neben     Sulfoalkyl-          auch        Oxyalkylgruppen    enthalten, wenn man  entweder von Verbindungen ausgeht, deren       Oxyalkylgruppen    nur teilweise verestert sind,  oder wenn man     Esterverbindungen    mit für  die vollständige Umsetzung unzureichenden  Mengen     Sulfit    umsetzt. Die so erhaltenen  Ester und     Sulfosäuren    zugleich enthaltenden  Verbindungen lassen sich     auf    normale Weise  zu den entsprechenden     Oxyalkyl-Sulfoalkyl-          verbindungen    verseifen.  



  Geht man von     Leukoverbindungen    der       Farbstoffe    aus, so werden die entsprechenden       Alkylsulfonsäuren    nachträglich nach den üb  lichen Methoden zu     Farbstoffen    oxydiert;  dasselbe gilt auch, wenn Farbstoffe durch      die Umsetzung mit     Sulfit    etwa zu den     Leuko-          verbindungen    reduziert werden. Stellt man  die     Alkylsulfonsäuren    von     Diarylmethanen     und dergleichen her, so werden daraus in an  sich bekannter Weise     Triarylmethanfarbstoffe     aufgebaut.

      Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines Farb  stoffes der     Triarylmethanreihe;    es besteht  darin, dass man ein     Alkalimetallsalz    des  Farbstoffes der Formel:  
EMI0002.0009     
    bei erhöhter Temperatur mit     Natriumsulfit     behandelt.    <I>Beispiel:</I>  60 Gewichtsteile des Farbstoffes     derFormel     
EMI0002.0012     
    werden mit 100 Gewichtsteilen Wasser und  150 Gewichtsteilen kristallisiertem Natrium  sulfit 4-5 Stunden auf     l20-130      C erhitzt.  Die     Reaktionsmasse    wird in heissem Wasser  gelöst.

   Die     Abacheidung    des neuen Farb  stoffes wird durch     Zusatz    von Kochsalz  durchgeführt.  



  Man gewinnt einen blauvioletten Farb-         stoff,    der die tierische Faser in sehr klaren  blauvioletten Tönen färbt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Triarylmethanreihe, dadurch gekennzeich net, dass man ein Alkalimetallsalz des Farb stoffes der Formel: EMI0002.0020 bei erhöhter Temperatur mit Natriumsulfit behandelt. Der Farbstoff färbt die tierische Faser in sehr klaren blauvioletten Tönen an.
CH176036D 1932-05-30 1933-05-11 Verfahren zur Darstellung eines Triarylmethanfarbstoffes. CH176036A (de)

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