CH176205A - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von organischen Antimonkomplexsalzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von organischen Antimonkomplexsalzen.

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CH176205A
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complex salts
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calcium
sodium
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von organischen     Antimonkomplexsalzen.       Gegenstand des Hauptpatentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches  von organischen     Antimonkomplexsalzen.    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass mann auf       brenzkatechin-3,5-disulfosaures    Natrium     p-          Acety        lamino-phenylstibinoxyd    in solchen  Mengen einwirken lässt,     .dass    eine neutrale       Endreaktion    entsteht.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines Gemisches  von organischen     Antimonkomplexsalzen,    wel  ches dadurch     nekennzeichnet    ist. dass man       Brenzkatechin-3.5-disulfosäure.        p-Acetylami-          nophenylstibinoxyd,    eine     Kalzium-    und eine       Natriumverbindung    in solchen Mengen auf  einander einwirken lässt, dass eine neutrale       Endreaktion    entsteht.  



  Das Produkt soll für therapeutische  Zwecke oder als     Zwischenprodukt    für .die  Herstellung von Heilmitteln verwendet wer  den.    Zweckmässig geht     mann    so vor, dass man  zuerst     eine    Lösung des     Natriumsalzes    der       Sulfosäure    herstellt, und darauf     p-Aoetyl-          aminophenylstibinoxyd,    das     vorteilhaft    aus       p-Acetylaminophenylstibinelhlorid    in der  Reaktionslösung selbst durch .die Einwirkung  eines Alkalis erzeugt wurde und Kalkmilch  einwirken lässt.

   Vorteilhaft ist es auch, zu  erst aus der     Calcium-    und der     Natriumver-          bindung,    sowie der     Brenzkatechin-3,5-disulfo-          säure    ein gemischtes     Ca-Na-Salz    der     Brenz-          katechindisulfosäure    herzustellen und darauf       p-Acetylaminophenylstibinchlorid        in    Gegen  wart von Kalkmilch     einwirken    zu lassen.

   Das  nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren, bei  dem von der verwendeten     Kalzium-    und       Natriumverbindung    nur die     Elemente    Kal  zium und Natrium in das Endprodukt über  gehen, erhältliche Gemische von     Aminoaryl-          stibinkomplexsalzen    enthält stets die gleichen  Verbindungen.     Seine        quantitative    Zusammen  setzung kann jedoch je nach dem Mengen-           verhältnis    der angewandten Ausgangsmate  rialien variieren, wobei aber Eigenschaften  und Verwendbarkeit unverändert bleiben.  



  <I>Beispiel</I>  Aus     Brenzkatechin-3,5-disulfosäure    und  Chlornatrium und weitere Behandlung mit       Chlorcalcium    und Natronlauge     wird    nach  dem Verfahren des     DRP.549207        calcium-          brenzkatechindisuHonsaures        Calciumnatrium     hergestellt.

   8     gr    dieser     Verbindung    werden  in wässeriger Lösung mit einer     methylalko-          holischen    Lösung von 3,2     gr        p-Acetylamino-          phenylstibinchlorürhydrochlorid    in Methyl  alkohol     vereinigt.    Man gibt 2-n Kalkmilch  bis zur neutralen Reaktion hinzu,     filtriert     und     fällt    durch Einrühren in Alkohol aus.

    Nach dem     Abtrennen    und     Trocknen    im Va  kuum erhält man das gebildete Gemisch von  Komplexsalzen als ein schwach gefärbtes  Pulver, das sich leicht mit neutraler Reak  tion in Wasser löst. Beim Einleiten von       Schwefelwasserstoff    in die     angesäuerte        wäs-          serige    Lösung des     Gemisches    von Komplex  salzen     erhält    man eine gelbe Fällung.

   Zu  dem qualitativ gleichen     Komplexsalzgemisch          kann    man zum     Beispiel    auch gelangen, wenn  man     brenzkatechindisulfonsaures        Natrium,          p-Aoetylaminnophenylstibinoxyd    und Cal  ciumhydrogyd oder p-Acetylaminophenyl-         stibinchlorid,        brenzkatechindisulfonsaures     Natrium,     Chlorcalcium    und Natronlauge auf  einander     einwirken    lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Antimon komplexsalzgemisches, dadurch gekennzeich net, dass man Brenzkatechin-3,5-disulfosäure, p-Acetylaminophenylstibinoxyd und eine Kal zium- und eine Natriumverbindung in sol chen Mengen aufeinander einwirken lässt, dass eine neutrale Endreaktion entsteht.
    Das erhaltene Komplexsalzgemisch ist .ein nahezu farbloses Pulver, das sich leicht mit neutraler Reaktion in Wasser löst und für therapeutische Zwecke und als Zwischen produkt für die Herstellung von Heilmitteln verwendet werden kann. Die angesäuerte Lö sung des Produktes gibt mit .Schwefelwasser- stoff eine hellgelbe Fällung. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Stibinoxyd und Kalziumhydroxyd in statu nascendi an wendet.
CH176205D 1932-05-19 1933-05-10 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von organischen Antimonkomplexsalzen. CH176205A (de)

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