CH176369A - Einrichtung zum Befeuchten von Papier- und Textilgewebebahnen und andern Werkstoffen. - Google Patents

Einrichtung zum Befeuchten von Papier- und Textilgewebebahnen und andern Werkstoffen.

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CH176369A
CH176369A CH176369DA CH176369A CH 176369 A CH176369 A CH 176369A CH 176369D A CH176369D A CH 176369DA CH 176369 A CH176369 A CH 176369A
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Maschinen-Und Apparateba Orion
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Orion Maschinen Und Apparateba
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  Einrichtung zum Befeuchten von Papier- und     Textilgewebebahnen     und andern     Werkstoffen.       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum Befeuchten von Papier- und     Textilge-          webebahnen    und andern Werkstoffen, wie  sie in der Papier- und Textilindustrie viel  fach Verwendung findet und bei welcher die       Zerstäubung    der     Befeuchtungsflüssigkeit        mit-          telst    Pressluft, Gas oder Dampf erfolgt.

   Ins  besondere bei der Papierfabrikation ist es in  den verschiedenen Bearbeitungsphasen wäh  rend der Fabrikation von grösster Wichtig  keit, dass die Papierbahnen eine bestimmte  Feuchtigkeit haben, die in allen Teilen der  Papierbahn absolut gleichmässig sein muss  und die der Art und Stärke des     Papieres,     welches fabriziert werden soll und dem je  weiligen Stand der Fabrikation genau ange  passt sein muss.  



  Dieses wird in geeignetster Weise dadurch  erreicht, dass die Papierbahn unmittelbar vor  der jeweiligen Behandlungsphase eine Nebel  wolke durchläuft, in der die     Befeuchtungs-          flüssigkeit    in kleinste Teilchen aufgelöst durch    einen leichten Luftstrom gegen die Papier  bahn gedrückt wird, wobei die Breite der  Nebelwolke und die Dichte des Nebels der  jeweiligen Feuchtigkeitsmenge, die der Pa  pierbahn gegeben werden soll, -unter Berück  sichtigung der Geschwindigkeit, mit welcher  die Papierbahn die Bearbeitungsmaschine  durchläuft, angepasst sein muss.  



  Dieses wird gemäss der Erfindung dadurch  erreicht, dass zwei oder mehr Reihen von       Zerstäubungsstellen    für die     Befeuchtungs-          flüssigkeit    so dicht nebeneinander angeord  net sind, dass sich die Sprühkegel der ver  schiedenen Reihen leicht überschneiden, um  eine zusammenhängende Nebelwolke zu er  reichen, und die einzelnen Reihen während  des Betriebes ununterbrochen, phasenverscho  ben, parallel zueinander hin- und herbewegt  werden:  Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung wieder, und zwar zeigt:

             Fig.    1 eine Ansicht der Vorrichtung mit  senkrechtem Schnitt durch den Getriebekasten,       Fig.    2 eine Aufsicht auf diese Vorrich  tung mit Horizontalschnitt durch den Ge  triebekasten, und       Fig.    3 einen senkrechten Schnitt durch  eine     Zerstäuberstelle    der Vorrichtung.  Gemäss diesem Beispiel sind die     Zerstäu-          berstellen    b für die     Befeuchtungsflüssigkeit     in zwei Gruppen auf je einem     Luftzuführungs-          rohr    a für jede der beiden Gruppen ange  ordnet.

   Die     Befeuchtungsflüssigkeit    wird ge  trennt zu den beiden Gruppen durch die  Leitungen c eingeführt. Die beiden     Luftzu-          führungsrohre        a    sind in den     Kopfplatten    e  in Gleitlagern f hin- und     herschiebbar    ge  lagert und ebenso in der vordern, nicht dar  gestellten Kopfplatte auch die     Flüssigkeits-          zuführungsleitungen    e.

   Die     Schlussenden    der       Luftzuführungsleitungen    a sind mit Kurbel  schleifen h versehen, in denen     Kulissensteine     <I>i,</I> in die Kurbelzapfen<I>k</I> der Kurbelscheiben       l    eingreifen, gleitbar gelagert sind.

   Die bei  den Kurbelscheiben l sind mittelst einer  Welle, die in den Lagern n drehbar gela  gert ist, mit dem Schneckenrad m starr ver  bunden, so dass beim Umlaufen des     Schnek-          kenrades   <I>m</I> die Rohrleitungen<I>a</I> und damit  auch die     Zerstäubungsgruppen    entsprechend  der Drehzahl des Schneckenrades m hin- und       hergleiten    müssen, wobei durch Versetzen der  beiden Kurbelzapfen     k    um 180   gegeneinan  der diese Bewegung der beiden Gruppen ent  gegengesetzt zueinander erfolgt.  



  Das Schneckenrad m wird in dem Bei  spiel durch eine Schnecke o angetrieben, die  auf einer Welle sitzt, die in den beiden -La  gern s und t drehbar gelagert ist und eine  Riemenscheibe     r    trägt. Der Antrieb des Ge  triebes kann mittelst der Riemenscheibe von  der Hauptmaschine oder auch unmittelbar  durch einen besonderen Elektromotor oder       sonstwie    erfolgen.  



  Die Bewegungsrichtung der Zerstäuber  gruppen ist durch die eingezeichneten Dop  pelpfeile gekennzeichnet, der Weg der zu  zuführenden Druckluft- und Befeuchtungsflüs-         sigke.it    durch die eingezeichneten einfachen  Pfeile.  



  Die durch die     Luftzuführungsleitungen     den einzelnen     Zerstäuberstellen    zugeführte  Pressluft wird durch die im Fussstück     l    der       Zerstäuberkörper    b vorgesehenen Bohrungen  5- den untern Ringkanälen 4 zugeführt und  tritt von hieraus durch die Bohrungen 6 im  Mittelstück 2 in die obern Ringkanäle 7, von  welchen die Luft durch den im Kopfstück  3 vorgesehenen Austrittskanal 8 ins Freie  strömt.

   Die     Zerstäubungsflüssigkeit,    die durch  die Rohrleitungen c den einzelnen Zerstäuber  stellen zugeführt wird, passiert in jedem Kör  per b eine Kammer 10, von     welcher    eine oder  mehrere Bohrungen 11 die für die betreffende       Zerstäuberstelle    erforderliche Menge in den  Ringkanal 12 für die Flüssigkeit leiten, von  welchem ein Kanal 13 zum     Austrittskanal     14 für die Flüssigkeit führt.

   Dieser Aus  trittskanal 14 mündet in Düsenform unmittel  bar unter der Austrittsöffnung 9 des Luft  austrittskanals 8 in diesen ein, und zwar  unter einem Winkel von etwa<B>900.</B> Die  Regulierung der Flüssigkeitsmenge erfolgt  durch eine     Querschnittsverengung        bezw.        -er-          weiterung    der Flüssigkeitsdüse 14, und zwar  dadurch, dass in diese eine Regelnadel 15  hineinragt, die durch den auf der Spindel 16  angeordneten Gewindeteil 18, der im Innen  gewinde der Stopfbüchse 17 auf- und nieder  schraubbar ist, mehr oder weniger tief in  die Öffnung 14 eingeschraubt werden kann.  Die Drehung - der Spindel 16 erfolgt durch  das" Handrad 19.  



  Die einzelnen Teile 1, 2 und 3 der     Zer-          stäuberkörper    b werden durch     achsial    gela  gerte Schraubenbolzen 20 zusammen gepresst,  so dass es möglich ist, durch einfaches Lösen  der Schraubenbolzen 20 die einzelnen Teile  und insbesondere die Kopfstücke 3 der     Zer-          stäuberstellen    b auf den darunter     befindlichen     Teilen zu verdrehen, so dass es leicht mög  lich ist, die Richtung des Sprühkegels einer  jeden     Zerstäuberstelle    zu regulieren, welches  erforderlich ist,

   um Ungenauigkeiten in der  Bearbeitung im Betrieb zu verbessern und  um bei Anordnung auch von mehr als zwei      Reihen von     Zerstäuberstellen    die Sprühegel  derart einzustellen, dass sich die Sprühkegel  der einzelnen Reihen auf der gesamten Länge  leicht und überall gleichmässig überschneiden,  so dass eine überall zusammenhängende Ne  belwolke gebildet wird.  



  Da die Feuchtigkeitsmenge der Nebel  wolke in allen Teilen unmittelbar vor dem       Auftreffen    gleich sein muss, wird durch Ein  regulierung mittelst der Regelnadeln 15 jeder       Düsenquerachnitt    14 auf gleichen Querschnitt  gebracht, wodurch auch bei Einstellung einer  andern Flüssigkeitsmenge durch Druckregu  lierung in der gemeinsamen Zuführungslei  tung der Flüssigkeit oder der Zuführungs  leitung der Pressluft die Leistung einer jeden  Düse 14 immer die gleiche bleibt.

   Die so  auf gleiche Leistung gebrachten und in glei  cher Richtung austretenden Sprühkegel erhal  ten in ihrer Richtung auf das zu befeuchtende  Gut durch die Hin- und     Herbewegung    der       Zerstäuberkörper    auf den     Luftzuführungsröh-          ren    eine wellenartige Bewegung, wobei sich  die wellenförmigen Sprühkegel der einen  Reihe gegen die benachbarte Reihe gegen  seitig verschieben. Hierbei entsteht inner  halb der Nebelwolke eine leichte     Wirbelung,     die wesentlich zur Bildung eines überall  gleichmässigen Feuchtigkeitsgehaltes in der  Nebelwolke kurz vor dem     Auftreffen    auf die  zu behandelnden Bahnen beiträgt.

   Hierbei  wird gleichzeitig vermieden, dass die einzel  nen Teilchen der     Befeuchtungsflüssigkeit,    die  in den     Zerstäuberdüsen    auseinander gerissen  ist, sich wieder vereinigen und zur Tropfen  bildung Anlass geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Befeuchten von Papier- und Textilgewebebahnen und andern Werk- stoffen, bei welcher die Zerstäubung mittelst Pressluft, Gas oder Dampf erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Reihen von Zerstäuberstellen für die Befeuchtungs- flüssigkeit so dicht nebeneinander angeordnet sind, dass sich die Sprühkegel der verschie denen Reihen leicht überschneiden, um eine zusammenhängende Nebelwolke zu erreichen, und die einzelnen Reihen während des Be triebes ununterbrochen, phasenverschoben,
    parallel zueinander hin- und herbewegt wer den. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zerstäu- berkörper (b) aus mehreren Teilen (1, 2 und 3) bestehen, die sich aufeinander ver drehen lassen, so dass die Richtung der Sprühkegel derart eingestellt werden kann, dass sich die Sprühkegel der einzelnen Reihen leicht und überall gleichmässig überschneiden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierung der Menge der aus den einzelnen Zerstäuber stellen (b) austretenden Flüssigkeit da durch erfolgt, dass der Querschnitt der Austrittsdüse (14) für die Flüssigkeit durch eine Regelnadel (15) verengt oder erwei tert werden kann, wobei die Flüssigkeits düse (14) unmittelbar vor der Austritts öffnung (9) des Luftaustrittskanals (8) in diesen einmündet, und zwar unter einem Winkel von etwa 90 .
CH176369D 1933-06-03 1934-05-14 Einrichtung zum Befeuchten von Papier- und Textilgewebebahnen und andern Werkstoffen. CH176369A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2436169A (en) * 1941-08-29 1948-02-17 Murray Corp Dishwasher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2436169A (en) * 1941-08-29 1948-02-17 Murray Corp Dishwasher

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