CH176432A - Dampfanlage, die einen Dampferzeuger mit hohen Heizgasgeschwindigkeiten, mindestens ein Gebläse für die Brennluft des Dampferzeugers und mehrere Dampfverbraucher aufweist. - Google Patents

Dampfanlage, die einen Dampferzeuger mit hohen Heizgasgeschwindigkeiten, mindestens ein Gebläse für die Brennluft des Dampferzeugers und mehrere Dampfverbraucher aufweist.

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CH176432A
CH176432A CH176432DA CH176432A CH 176432 A CH176432 A CH 176432A CH 176432D A CH176432D A CH 176432DA CH 176432 A CH176432 A CH 176432A
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CH
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steam
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steam generator
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure

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Description


      Dampfaulage,    die einen Dampferzeuger mit     hohen        Heizgasgesehwindigkeiten,     mindestens ein Gebläse für die Brennluft des Dampferzeugers und mehrere Dampf  verbraucher aufweist.    Die Leistung eines Dampferzeugers kann  bekanntlich     dadurch    erhöht werden, dass man  den Heizgasen grosse Geschwindigkeit gibt.  Mit dieser Betriebsweise ist jedoch dadurch  ein grosser Nachteil verbunden; dass die  hohen     Heizgasgeschwindigkeiten    grosse Ener  giemengen für den Antrieb des Gebläses  erfordern. Vor) dieser Energie wird bei den  gewöhnlichen Antriebsweisen nur ein sehr  kleiner Teil für die Dampferzeugung zurück  gewonnen, nämlich die Energie, die in Form  von Luftwärme in die Brennkammer gelangt.

    Der Rest geht verloren und verschlechtert  damit den Wirkungsgrad der Kesselanlage  wesentlich.  



  Gegenstand der Erfindung bildet eine  Dampfanlage, die einen Dampferzeuger mit  hohen     Heizgasgeschwindigkeiten,    mindestens  ein Gebläse für die Brennluft des Dampf  erzeugers und mehrere Dampfverbraucher auf  weist.    Um die genannten Verluste zu vermeiden,  wird das Gebläse bei der erfindungsgemässen  Anlage durch eine     Dampfturbine    angetrieben,  die so betrieben wird, dass keine der nicht  zur Verdichtung der Luft verwendeten Ener  gie verloren. geht und trotzdem auf Verwen  dung etwaiger     Abwärmen    zur Speisewasser  vor     wärmung.    verzichtet werden kann.

   Es ist,  um Wärmeverluste zu vermeiden, bei solchen  Anlagen schon vorgeschlagen worden, das  Gebläse mit einer     Anzapf-    oder einer     Gegen-          druckturbine    anzutreiben und die     Anzapfungen     oder den Abdampf zur     Speisewasservor-          wärmung    zu verwenden. Auf diese Weise  kann allerdings alle Wärme des in der Turbine  gebrauchten Dampfes verwertet werden, es  wird damit aber gleichzeitig die Möglichkeit  genommen, andere im Kraftwerk anfallende       Abwärmen    nutzbar zu machen, da für deren  Ausnutzung auch nur die     Vorwärmung    des  Speisewassers in Betracht kommt.

             Erfindungsgemäss    ist die Turbine zum  Antrieb des Gebläses den Dampfverbrauchern  vorgeschaltet. Nachfolgend sei ein Beispiel  des Erfindungsgegenstandes erläutert: Das  Gebläse der Anlage, das die Brennluft des  Dampferzeugers auf eine hohe Geschwindig  keit bringt, wird von einer Dampfturbine  angetrieben, die als erste den im Kessel  erzeugten Dampf empfängt und einen kleinen  Teil     seines    Gefälles verarbeitet, worauf der  sie verlassende Dampf erst der Frisch  dampfleitung, die zu den Betriebsturbinen  oder andern Verbrauchern führt, zugeleitet  wird.

   Das Gefälle, das in dieser     Turbine     verarbeitet wird, ist nur sehr klein, so dass  der Dampfdruck der     Betriebsturbinen        ni(,ht     geändert zu werden braucht, der     Dampfdruck     am Kessel aber um das wenige erhöht werden  kann, das für die     Arbeitsleistung    in der       Vorschaltturbine    erforderlich ist. Da das  beziehungsweise die     Brennluftgebläse    unmit  telbar am Kessel angeordnet sind, so bildet  diese Maschinengruppe auch einen Bestand  teil des Dampferzeugers, und die für sie  nötige Druckerhöhung eine Betriebsangelegen  heit des Kessels.

   Die Regelung dieser Turbine  kann in einfachster Weise dadurch erfolgen,  dass bei normaler Belastung nur ein Teil des  gesamten Dampfes durch die Düsen und die       Radbeschaufelung    geleitet wird, während der  Rest durch ein Umgehungsventil in die Frisch  dampfleitung geführt wird. Je nach der Lei  stung, die die Turbine annehmen, beziehungs  weise je nach der Luftmenge, die das Gebläse  liefern soll, wird nun mehr oder weniger  Dampf durch das Umgehungsventil geleitet.  Der Gegendruck der Turbine, beziehungs-    weise der Frischdampfdruck der Betriebs  turbinen bleibt damit so gut wie unabhängig  von der Belastung der Hilfsturbine.  



  Nachdem die Leistung der     Vorschalttur-          bine    in den meisten Fällen durch eine kleine       Dampfdruckerhöhung    erhalten wird, und alle,       nicht    vom Gebläse aufgebrauchte Energie im  Dampfe verbleibt, die aufgebrauchte aber in  Form von Luftwärme in den Dampferzeuger  zurückgelangt,

   so ist der     Wirkungsgrad    der       Gebläseanlage        nahe        an        100        %.        Es        kann        somit     der Arbeitsaufwand zur Erzeugung der hohen       Heizgasgeschwindigkeiten    ein verhältnismässig  grosser sein; ohne den     Anlagewirkungsgrad     zu verschlechtern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfanlage, die einen Dampferzeuger mit hohen Heizgasgeschwindigkeiten, min destens ein Gebläse für die Brennluft des Dampferzeugers und mehrere Dampfverbrau cher aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse mit einer Dampfturbine ange trieben wird, die den Dampfverbrauchern vorgeschaltet ist. UNTERANSPRUCH: Dampfanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Gebläse antrei bende Dampfturbine durch ein Umgehungs ventil regelbar ist, das je nach Leistungs bedarf des Gebläses mehr oder weniger Dampf unter Umgehung der Turbine in die Frischdampfleitung der Anlage abströmen lässt.
CH176432D 1934-05-04 1934-05-04 Dampfanlage, die einen Dampferzeuger mit hohen Heizgasgeschwindigkeiten, mindestens ein Gebläse für die Brennluft des Dampferzeugers und mehrere Dampfverbraucher aufweist. CH176432A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0057260A3 (de) * 1981-02-02 1982-08-18 Kraftwerk Union Aktiengesellschaft Dampfkraftwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0057260A3 (de) * 1981-02-02 1982-08-18 Kraftwerk Union Aktiengesellschaft Dampfkraftwerk

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