CH176530A - Klammer, insbesondere für Textilwaren. - Google Patents
Klammer, insbesondere für Textilwaren.Info
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- A41H15/00—Cloth-holders
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 162983. glainmer, insbesondere für Textilwaren. Durch das Hauptpatent ist eine Klammer bekannt geworden, welche vorzugsweise zum Zusammenklammern dünnerer Stoffe geeig net ist.
Dickere Stoffe, wie zum Beispiel Wäschestücke, Flanelle, Lederlappen, Plüsch- und Wollteppiche, Wolldecken, Felle, Pelze, Kleiderstoffe, welche mit dieser Klammer zusammengeklammert werden, können ,sich aus der Umklammerung leicht von selbst lösen, indem der obere Schenkel, dessen Dreh punkt mit der Sohle des untern Schenkels in einer Ebene liegt, durch den dazwischen be findlichen Stoff von selbst wieder aufwärts gebogen wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Klammer. insbesondere für Textil waren, aus verhältnismässig unelastischem Metallband, deren Schenkel zusammen ein Tr bilden, welche sich dadurch auszeichnet, dass der Drehpunkt des obern Schenkels, bezw. der Scheitel der Klammer von der Sohlen ebene des untern Schenkels weg nach oben verlegt ist. Der Erfindungsgegenstand ist auf bei liegender Zeichnung in drei Ausführungsbei spielen in übernatürlicher Grösse dargestellt.
Es zeigt: Fig. 1 die Seitenansicht eines ersten - führungsbeispiels, Fig. 2 die Vorderansicht zur Fig. 1, Fig. 3 die Seitenanischt eines zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. .1 die Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels, Fig. 5 die Vorderansicht zu Fig. .1.
In den Figuren bedeutet a den untern, b den obern Schenkel einer Klammer, deren ungleichartige Schenkel zusammen ein I' bil den. Der hintere Teil des untern Schenkels, welcher die Überweisung e trägt, ist von der Sohle des untern Schenkels a weg in einem stumpfen Winkel schräg nach aufwärts ab geschoben, so dass der Scheitel der Klammer, bezw. der Drehpunkt des obern Klammer schenkels d gegenüber den Ausführungsbei- spielen des Hauptpatentes von der Sohle des untern Schenkels a um die Strecke t nach oben verlegt ist.
Ferner ist der untere- Klammerschenkel < c mit seinem vorderen Endteile f schräg nach aufwärts gebogen, welcher mit der Sohle des Unterschenkels einen stumpfen Winkel bildet und das gegen die Klammeröffnung gerichtete freie Ende e trägt. Dadurch ist auch das letztere gegenüber den Ausfüh rungsbeispielen des Hauptpatentes von der Sohle des Schenkels<I>a</I> weg um die Strecke u. nach oben verlegt. Die Strecke u ist gegen über der Strecke t jedoch etwas kleiner ge halten.
Die zweckmässig aus Aluminium her gestellte Klammer ist gemäss dem ersten Aus führungsbeispiel (Fig. 1 und 2) verhältnis mässig steif gehalten.
Die Wirkungsweise dieser Klammer ist folgende: Legt man verhältnismässig dicke Stoffe s zwischen die Klammerschenkel a und b und drückt den Schenkel b unter Streckung nach abwärts auf den Stoff, ent sprechend der strichpunktierten Darstellung des Schenkels b nach Fig. 1, so hat zufolge Höherverlegung des Drehpunktes d der dickere Stoff zwischen den Schenkeln besser Platz, so dass der eingeklemmte Stoff den Klammerschenkel b nicht wieder nach oben drücken wird, wie das bei den Ausführungs beispielen des Hauptpatentes vielfach der Fall ist.
Durch das Zusammenwirken von e und f wird ferner das Herausziehen .des Stoffes aus der Klammer, bezw. das Herunterziehen der Klammer vom Stoff sehr erschwert. Auch wird die Klemmwirkung dadurch, dass die Strecke<I>t</I> gegenüber der Strecke u grösser ge halten ist, insofern günstiger, als der vordere Teil des Schenkels b nach dem Zusammen pressen gegenüber dem Endteil f annähernd rechtwinklig zu stehen kommt.
Die Klammer eignet sich zufolge ihrer verhältnismässig steifen Ausbildung nur zum Gebrauch für Stoffe von mehr oder weniger gleichbleibender Dicke. Die im zweiten Ausführungsbeispiel ge mäss Fig. S dargestellte Klammer stimmt in ihren Formen mit derjenigen des ersten Aus führungsbeispiels überein, ist jedoch aus dün nerem Metallband hergestellt gedacht und daher verhältnismässig weniger steif. In die sem Beispiel ist der hintere Teil c des Unter schenkels als ein um die Stelle g des Schenkels schwenkbarerTeil ausgebildet. DieseKlammer eignet sich vorzugsweise zum Zusammenklam mern von verhältnismässig ungleich dicken Stoffen.
Es können also mit dieser Klammer ebenso dicke Stoffe zusammengeklammert werden wie mit der Klammer nach dem ersten Ausführungsbeispiel. Beträgt aber beispielsweise die Dicke des zusammenzu klammernden Stoffes nur zwei Drittel der jenigen des in Fig. 1 dargestellten Stoffes, so zeigt die zweite Klammer beim Zusam mendrücken folgende Wirkungsweise:
Der hintere Teil des Unterschenkels a wird um die Stelle bei g etwas nach abwärts gedrückt und,der Oberschenkel b wird gegen über dem ersten Ausführungsbeispiel verhält nismässig stärker gestreckt, da durch das Ab wärtsdrücken von c bis auf den Stoff der Scheitelpunkt d sowohl nach abwärts, als auch nach hinten bewegt wird, wie in der gestrichelten Darstellung der Fig. ä ersicht lich.
Im dritten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 ist wieder eine verhältnismässig steife Klammer zur Darstellung gebracht worden. Die abgebogenen Endteile f und c des Unterschenkels sind hier anstatt gerad linig wie bei den vorgenannten Beispielen bogenförmig ausgebildet. Ausserdem ist der Unterschenkel a mit Ausnahme des Endes e noch mit einer Verstärkungsrippe r versehen, indem .dieser Schenkel beim Zusammen drücken die unerwünschte Tendenz zeigt, sich leicht durchzubiegen entsprechend der inne ren Krümmung des Daumens.
Die Wirkungsweise dieser Klammer ist gleich wie diejenige des ersten Ausführungs beispiels; sie eignet sich daher auch nur zum Gebrauch an Stoffen mit verhältnismässig gleichbleibender Dicke. Eine solche Verstärkungsrippe könnte auch beim ersten Ausführungsbeispiel an geordnet sein.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel dürfte eine derartige Verstärkungsrippe sich jedoch hinten nur bis zur Stelle g erstrecken.
Die Rippe könnte beim Ausführungsbei spiel nach Fig. 4 und 5 auch wegfallen. Je nachdem diese Klammer dann mehr aus stär kerem oder schwächerem Metallband her gestellt wäre, würde sie dann in der Wir kungsweise weder mit dem ersten oder aber mit dem zweiten Ausführungsbeispiel über einstimmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Klammer, insbesondere für Textilwaren, aus verhältnismässig unelastischem Metall band, deren Schenkel zusammen ein V bilden, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass .der Scheitel punkt der Klammer von der Sohlenebene des untern Schenkels weg nach oben verlegt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Klammer, insbesondere für Textilwaren, nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auch das freie, gegen die Klammeröffnung zu gerichtete Ende des untern Schenkels durch Abbiegen des un tern Schenkels an seinem vordern Teil nach oben verlegt ist.?. Klammer, insbesondere für Textilwaren, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schei telpunkt der Klammer höher liegt wie die Stelle, an welcher das freie Ende des un tern Klammerschenkels nach der Klam meröffnung zu abgebogen ist. 3. Klammer, insbesondere für Textilwaren, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hin tere Teil des Unterschenkels und ferner das das freie Ende tragende Endteil mit der Sohle des untern Schenkels einen stumpfen Winkel bilden. Klammer, insbesondere für Textilwaren, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Sohle des untern Schenkels beiderends stetig gekrümmte Teile sich anschliessen.Klammer, insbesondere für Textilwaren, nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der hintere Teil des Unter schenkels um den Sohlenteil desselben drehbar ist. Klammer, insbesondere für Textilwaren, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der un tere Klammerschenkel- auf seiner ganzen Länge, ausgenommen das der Klammer öffnung zu abgebogene Ende, mit einer Verstärkungsrippe versehen ist. 7. Klammer, insbesondere für Textilwaren, nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der un tere Schenkel, ausgenommen den hintern aufgebogenen Teil und das nach der Klammeröffnung zu abgebogene freie Ende desselben, mit einer Verstärkungs rippe versehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
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1934
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