CH176586A - Vorrichtung zum Abarbeiten und Ausquetschen von Früchten. - Google Patents
Vorrichtung zum Abarbeiten und Ausquetschen von Früchten.Info
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Description
Vorrichtung zum Abarbeiten und Ausquetschen von Früchten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, die .sowohl das Ab arbeiten, als auch das Ausquetschen von Früchten ermöglicht.
Es ist bekannt, dass in der Schale von Zi tronen, Pomeranzen, Apfelsinen usw. Aroma stoffe und vitaminartige Körper enthalten sind, die eine Verwendung der Schalen in der Küche als zweckmässig erscheinen lassen. Bisher hatte die Hausfrau aber grosse Mühe, eine fein zerkleinerte Schalenmasse zu erhal ten, weil es ihr an geeigneten Werkzeugen fehlte. Das üblicherweise verwendete Reib blech besitzt eine zur Abarbeitung von rund gestalteten Früchten ausserordentlich un geeignete Form.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die hohle Innenseite eines kuppelförmig gestalteten Pressenkörpers mit auf die Schale von Früch ten abarbeitend wirkenden Organen versehen ist. Die Vorrichtung kann auf die verschie denste Art und Weise ausgeführt werden; in der beigefügten Zeichnung sind einige zweckmässige Ausführungsformen veran8chau- licht.
Fig. ja und 1b sind ein Grundriss und ein diametraler Schnitt eines ersten Beispiels; Fig. 2 und 3 zeigen im Horizontalschnitt nach der in Fig. 1b eingezeiehneten Linie zwei weitere Ausführungsbeispiele des Er findungsgegenstandes;
Fig. 4a und 4b zeigen im Diametralschnitt und im Horizontal schnitt ein Ausführungsbeispiel mit heraus nehmbarem, abarbeitendem Innenteil; Fig. 5 zeigt im Schaubild von oben ein Beispiel mit in einer Schraubenlinie angeordneten Ab arbeitswerkzeugen und mit Rippen zum Ab fangen der Fruchtfleischteile, und die Fig. 6 und 7 zeigen im Diametralschnitt und im Schaubild von unten ein Beispiel mit schnei- denartigen Lamellen;
Fig. 8 zeigt teils im Vertikalschnitt und teils im Aufriss eine Vor- richtung zum Halten und Drehen der erfin dungsgemässen Vorrichtung.
Die auch als Zitronenpresse verwendbare Abarbeitvorrichtung nach Fig. Ja und 1b besitzt an dem Presskegel 2 radial laufende Rillen 1, die nach dem Hohlraum des Press- kegels gerichtete, mit zackenartigen Rändern 3 versehene Durchbrechungen 4 aufweisen. Diese zackenartigen Ränder 3 üben nun beim Andrücken einer Zitrone gegen erstere unter Drehung eine abarbeitende Wirkung auf die Fruchtschale aus und das abgeschabte Ma terial kann zur Verwertung gesammelt wer den.
Beim Beispiel nach Fig. 2 ist die Wand des Presskegels 2 nicht durchbrochen; dagegen besitzt,die geschlossene Wand des Presskegels auf der Innenfläche abarbeitend wirkende Kanten 5.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Presskegel 2 auf der Innenfläche mit Er höhungen 5 versehen, die nicht durchbrochen sind, aber im Innenraum des Kegels einen scharfen Grat 6 zum Abarbeiten der Frucht aufweisen.
Auf diesen Erhöhungen 5 befindet sich lose ein Einsatzstück 7, wobei die Er höhungen 5 durch im Einsatzstück 7 an gebrachte Öffnungen hindurchtreten. Diese Vorrichtung hat den Zweck, nach Beendigung des Abarbeitens der Fruchtschale durch Her ausnehmen des Einsatzstückes das abgearbei tete Hautmaterial auf bequemste Weise aus der Vorrichtung herausnehmen zu köhnen, da beim Herausnehmen des Einsatzstückes 7 nur noch winzige Schalenreste an den messer artigen Kanten 6 hängen bleiben.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4a und 4b befinden sich die abarbeitend wirkenden Organe 9 an dem Einsatzteil 8 selbst, wobei zum Beispiel durch ineinander greifende Vorsprünge und Nuten eine Re lativbewegung zwischen den ineinander steckenden Teilen 2 und 8 vermieden werden kann. Die Innenwand des Presskegels hat ein anderes Profil als die Aussenwand des Kegels.
Der zum Ausquetschen der Frucht die nende spitzkuppelförmige, äussere Teil 2 der Vorrichtung ist in an und für sich bekannter Weise mit Rippen 2a oder ähnlieh gestalte ten Vorsprüngen versehen, um den Quetsch vorgang zu erleichtern. Ebenso ist, wie an und für .sich bekannt ist, die Basis des Pres- senkörpers zu einer Schale erweitert, in der der ausgequetschte Saft sich sammelt.
In die ser Schale kann man auch die zum Abfangen von Fruchtfleischteilen bezw. -kernen die nenden Vorsprünge, Stifte oder dergleichen anordnen. Während die in den Fig. 1 bis 4 dar gestellten, als Zitronenpressen ausgebildeten Vorrichtungen mit einer flachen Saftauffang- schale ausgerüstet sind, sind in den Fig. 5 bis 7 Ausführungsformen dargestellt, die sich dadurch auszeichnen, dass der Rand 12 der Saftauffangschale so hochgezogen ist,
dass die Spitze des Presskegels nicht über den Rand hinausragt. Diese Massnahme bringt den Vor teil mit sich, dass beim Umstülpen der Schale die auf der Schalenunterseite befindlichen Abarbeiteorgane eine ebene Auflagefläche erhalten, was das Arbeiten natürlich ausser ordentlich erleichtert. Diese Ausführungs formen der Vorrichtung bilden Universal werkzeuge, die je nach dem Verwendungs zwecke, -das heisst je nach dem eine Frucht ausgequetscht oder deren Schale abgearbeitet werden soll, mit nach oben gerichteter Scha lenöffnung oder auf dem Schalenrande stehend von der Hausfrau verwendet werden können.
Das Beispiel nach Fig. 5 besitzt als ab arbeitendes Organ einen wellenförmig ge bogenen, hochkant in den Pressekörper ein gesetzten, schneidenartigen Streifen 10 aus Stahlblech. Zum Abfangen der Fruchtfleisch- teile usw. beim Ausgiessen des ausgequetsch ten Fruchtsaftes dienen am obern Rand der Saftfangschale 12 angeordnete Rippen 13.
Beim Beispiel nach den Fig. 6 und 7 sind als abarbeitende Organe schneidenartige Plätt chen oder Lamellen 10', zum Beispiel aus Silberstahl, in den Presskegel eingesetzt. Die Aussenfläche des Presskegels besitzt Quetsch rippen 20. 13 bezeichnen auch hier Rippen am obern Rand der Saftfängerschale zum Abfangen von Fruchtfleischteilen usw.
Die kombinierte Abarbeit- und Quetsch vorrichtung kann auch in Verbindung mit. einem im Haushalt vielfach in Gebrauch be findlichen rotierenden Apparat, wie eine Semmelreibe, eines -Fleischwolfes oder der gleichen verwendet werden. Der Anschluss der Abarbeitevorrichtung an diese Haushalt geräte kann in beliebiger Weise mittelst Verschraubung, Verklemmung oder derglei chen geschehen. Man hat auf diese Weise den Vorteil; dass durch Erhöhung der Um drehungsgeschwindigkeit der Vorrichtung eine intensivere Bearbeitung der Fruchtschale und damit ein besseres Arbeiten bewirkt wird.
Fig. 8 zeigt eine Vorrichtung zum Halten und Drehen der Abarbeitvorrichtung. Durch eine Handkurbel 18* kann ein tellerförmiger Halter für -den Presskegel 2 in Umdrehung versetzt werden.
Die Vorrichtung nach der Erfindung lässt sich aus beliebigem Baustoff, zum Beispiel aus Blech, Glas, Porzellan, Kunststoff oder aus einer Kombination verschiedener Bau stoffe herstellen.
Die beschriebene Vorrichtung ist selbst verständlich nicht auf die Bearbeitung von Zitronen beschränkt, sondern kann überall dort angewendet werden, wo es sich darum handelt, Früchte auszuquetschen oder ab zuarbeiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abarbeiten und Aus quetschen von Früchten, dadurch gekenn zeichnet, dass die hohle Innenseite eines kup- pelförmig gestalteten Pressenkörpers mit auf die Schale von Früchten abarbeitend wirken den Organen versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die ab arbeitend wirkenden Organe aus dem- selben Baustoff bestehen wie der Press- kegel. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Presskegel mit nach der Hohlseite gerichteten Durchbrechungen versehen ist, deren zackenartig gestaltete Ränder abarbeitend wirkende Organe sind. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die abarbeitend wirkenden Or gane aus an dem Pressenkörper befestig ten Werkzeugen bestehen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und<B>3</B>, dadurch ge kennzeichnet, dass die abarbeitend wir kenden Organe aus an dem Pressenkörper befestigten Silberstahlplättchen bestehen.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die abarbeitend wir kenden Organe aus wellenartig geboge nem, an dem Pressenkörper befestigten Stahlblech bestehen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Innen wand -des Presskegels ein anderes Profil besitzt, als die Aussenwand des Kegels. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem die abarbeitend wirkenden Organe tragenden Presskegel ein Einsatzkörper herausnehmbar an geordnet ist, der mit Durchbrechungen versehen ist, durch die die abarbeitend wirkenden Organe hindurchragen. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die abarbeitend wir kenden Organe an einem in den Press- kegel herausnehmbar eingesetzten Teil angeordnet sind. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet"dass der freie Rand des kuppelförmig gestalteten Pressen- körpers derart schüsselförmig erweitert ist, dass die Pressenkörperspitze den Schüsselrand nicht überragt. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Ünteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass der Rand der Saftauffang- schüssel mit Vorsprüngen zum Zurück halten von festen Teilen im Saft ver sehen ist.
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