CH176734A - Kontakteinrichtung, insbesondere für Schütze. - Google Patents

Kontakteinrichtung, insbesondere für Schütze.

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CH176734A
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  Kontakteinrichtung,     insbesondere    für Schütze.    Die durch den Strom, als auch durch das  oftmalige Schalten stark beanspruchten Kon  takteinrichtungen für Schützen und der  gleichen erforderten bisher eine komplizierte  Bauart, wie zum Beispiel die Anordnung be  sonderer     Abbrenn-    und Hauptkontakte, die  diese Kontakte sehr verteuerte und welche  bei heftigem Schalten nicht. die volle Be  triebssicherheit gewährleistete.  



  Diese Nachteile werden nach der Erfin  dung dadurch behoben, dass bei der erfin  dungsgemässen     Kontakteinrichtung    in einem  die Stromleitung zwischen den beweglich an  geordneten Kontaktarmen vermittelnden Trä  ger symmetrisch zur Symmetrieachse des  Kontaktsystems Lager vorgesehen sind, in  welche die einen Enden der Kontaktarme  durch     mindestens    eine Feder gedrückt wer  den, das Ganze derart, dass sich diese Kon  taktarme beim Schalten in ihren Lagern der  art drehen,     da.ss    sie vorübergehend in Flächen  kontakt mit feststehenden Kontakten treten,  während der dauernde lineare Kontakt an    einer Kante der Kontaktarme bei ihrer wei  teren Verdrehung     eintritt.     



  Um die nachteiligen Folgen .des mecha  nischen     Abprallens    bei heftigem Schalten zu  beseitigen, kann ein die Kontaktarme in ihre  im Träger vorgesehenen Lager drückender  Bügel vorgesehen sein, der aus einer oder  mehreren flachen Federn besteht. Der Bügel  ist zweckmässig auf einer in der Symmetrie  achse der Kontakteinrichtung befestigten  Spindel angeordnet, wobei durch die einzelnen  Flachfedern der     Aufstoss    der Kontaktarme  auf die feststehenden Kontakte beim Schalten  abgedämpft wird.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar stellt       Fig.    1 die     Einrichtung    teilweise im       Schnitt    und teilweise in Ansicht dar;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht, und       Fig.    3 stellt den entsprechenden Grund  riss dazu dar;           Fig.    4 stellt ein anderes Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes teil  weise in Ansicht,     teilweise    im Schnitt dar,  während       Fig.    5 die entsprechende Seitenansicht  dazu ist;       Fig.    6 ist eine Abänderung der Abfede  rung gegenüber dem ersten Ausführungsbei  spiel.  



  Die erste     Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes weist ein     Isolationstrag-          stück    15 auf     (Fig.    1, 2, 3), welches beweg  liche, in der Kontaktlage an die feststehen  den Kontakte 8, 9 anliegende Kontaktarme 4,  5 trägt. An das Tragstück 15 ist ein mit  halbzylindrischen, symmetrisch zur Achse  der Vorrichtung angeordneten     Ausnehmun-          gen    2, 3     ausgestatteter    Träger 1 angeschlos  sen, in welchen     Ausnehmungen    sich die mit  einem den     Ausnehmungen    entsprechenden  zylindrischen Ende versehenen Kontaktarme  4, 5 drehen können.

   Die Kontaktarme wer  den     mittelst    eines abgefederten Bügels 6 in  diese Lager gedrückt, welche Abfederung  durch eine Feder 7 erzielt wird, die auf einer  im Träger 1 befestigten     Spindel    12 auf  gesetzt ist. Gegen     Herausschieben    ist die  Feder durch einen am obern Ende der Spin  del     befestigten    Splint 13 mit     Unterlags-          scheibe    gesichert.  



       ,Wie    aus     Fig.    1 bis 3 zu ersehen ist, kön  nen alle Teile des Kontaktorganes aus gezo  genen Profilen     hergestellt    werden, indem man  von diesen     Profilstücken    entsprechend breite       Stücke    absägt.  



  Die derart entstandenen Schaltelemente  können dann entsprechend der Stromstärke,  für welche sie benützt werden sollen, neben  einander gereiht werden, so zum Beispiel  zwei Elemente für 100     Amp.,    drei Elemente  für 150     Amp.        usw.     



  Die Lage der     Kontaktarme    4, 5 kann in  irgendeiner an sich bekannten Weise ge  sichert werden, so zum Beispiel durch im  Träger 1     befestigte    und in Öffnungen 10, 11  der Kontaktarme 4, 5 eingreifende     Stifte    16,  17, in welche Öffnungen auch die am Bügel  6 angebrachten und diesen dadurch gegen ein    Verdrehen sichernden Stifte 20, 20' ein  greifen.

   Die Wirkungsweise der beschriebe  nen Vorrichtung ist die folgende:  Beim Schalten nähern sich die Kontakt  arme 4, 5 den feststehenden,     symmetrisch    zur  Achse 14 angeordneten Kontakten 8, 9, wo  bei sie vorerst aufeinander zum Anliegen  kommen, worauf sich die Arme 4, 5 um ihre  Lager 2, 3 derart drehen, dass ein dauernder  linearer Kontakt an einer vom elektrischen  Bogen nicht beeinträchtigten Stelle, und  zwar an den Kontaktstellen 18 und 19 der  Kontaktarme 4, 5 zustande kommt.  



  An Stelle eines gefederten Bügels 6 wie  beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1. bis 3  kann die Kontaktarme 44, 45     (Fig.    6) eine  Flachfeder 47 in ihre Lager 42, 43 drücken,  welche Feder auf einer im Träger 41 in der  Symmetrieachse 54 befestigten Spindel 52  aufgesetzt ist. Zur Dämpfung des     Abpral-          lens    der beweglichen Kontakte bei schneller  Schaltung dient hier ausserdem noch eine  starke, über der Feder 47 gelagerte Flach  feder 46.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen eine ähnliche An  ordnung der beweglichen Kontakte, bei wel  cher die     profilierten    Bestandteile durch ein  fachere ersetzt sind. Den Träger bildet hier  ein U-förmiger Bügel 28, dessen Schenkel mit  Ausschnitten 34, 35 versehen sind, in welchen  sich die Kontaktarme 21,     22    bewegen lassen.  Die Abfederung dieser Kontaktarme besor  gen hier auf den Spindeln 32, 33 aufgesetzte  Schraubenfedern 29, 30. Die Spindeln 32,  33 sind im Bügel 28 symmetrisch zur Achse  31     befestigt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontakteinrichtung, insbesondere für Schütze, dadurch gekennzeichnet, dass in einem die Stromleitung zwischen beweglich angeordneten Kontaktarmen vermittelnden Träger symmetrisch zur Symmetrieachse der Kontakteinrichtung Lager vorgesehen sind, in welche die einen Enden der Kontaktarme durch mindestens eine Feder gedrückt wer den, das Ganze derart, dass sich diese letz teren beim Schalten in ihren Lagern derart drehen, dass sie vorübergehend in Flächen kontakt mit feststehenden Kontakten kom men, während der dauernde lineare Kontakt an einer Kante der Kontaktarme bei ihrer weiteren Verdrehung eintritt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Kontakteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt arme (44, 45) durch Flachfedern (46, 47) in ihre im Träger (41.) vorgesehenen Lager (42, 43) gedrückt werden, welche Federn auf einer in der Symmetrieachse (54) der Kontakteinrichtung befestigten Spindel (52) übereinander angeordnet sind, das Ganze derart, dass durch die Federn der Aufstoss der Kontaktarme auf die fest stehenden Kontakte beim Schalten ab gedämpft wird. 2.
    Kontakteinrichtung nach Pateutansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass ein U-förmi- ger Träger (2'8) mit seitlich angeordneten Ausschnitten (34, 35) vorgesehen ist, in welchen sich die Kontaktarme (21, 22) bewegen lassen, welch letztere durch je eine Schraubenfeder (29, 30) in ihre Lager gedrückt werden, wodurch eine Umleitung des Stromes zwischen den Kontaktarmen durch den Träger gewährleistet ist. 3.
    Kontakteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontaktarme (4, 5) an ihren den Kontakt stellen abgekehrten Enden zylindrisch ausgebildet sind und in halbzylindrischen Lagern aufruhen und durch einen ge meinsamen, durch eine Schraubenfeder (7) belasteten Bügel (6) auf den Träger (1) gedrückt werden, das Ganze derart, dass die Schraubenfeder (7) um eine in der Symmetrieachse der Einrichtung angeord nete Spindel (12) gewunden ist.
CH176734D 1933-04-24 1934-04-23 Kontakteinrichtung, insbesondere für Schütze. CH176734A (de)

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