CH176743A - Indirekt heizbare Kathode für Entladungsröhren. - Google Patents

Indirekt heizbare Kathode für Entladungsröhren.

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CH176743A
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cathode
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Indirekt heizbare Kathode für Entladungsröhren.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  indirekt heizbare Kathode für elektrische  Entladungsröhren, die aus einem Kathoden  körper, in dessen Innern ein Heizelement an  gebracht ist, besteht; gegebenenfalls kann  sich zwischen diesen     beiden    Körpern iso  lierendes Material befinden.  



  Bekanntlich kann es bei der Verwendung  von Entladungsröhren, die derartige Katho  den enthalten, in vielen Fällen sehr lange  dauern, bis die Kathode durch     Eichitzung     mittelst des Heizelementes die zur Emission  notwendige Temperatur erreicht hat. Infolge  dieses Übelstandes muss man nach Einschal  tung eines Empfangsapparates in vielen  Fällen längere Zeit warten, bis der     Apparat     überhaupt einen Laut von sich gibt.  



  Es ist uns jetzt gelungen, eine Kathode  so zu konstruieren, dass dieser Nachteil ver  mieden, jedenfalls aber erheblich     verringert     wird. Gemäss der Erfindung weisen die Ober  fläche des Heizelementes der Kathode und  die .diesem Heizkörper zugekehrte Seite des    Kathodenkörpers, der ganz oder teilweise aus  einem Stoff besteht, der ein geringeres       Wärmeausstrahlungsvermögen    als Nickel hat;

    zum Beispiel Kupfer oder Silber, einen Stoff  auf, der eine     grosse        Wärmeausstrahlungs-          fähigkeit    besitzt; es ist aber auch möglich,  einen dieser Körper ganz ' oder teilweise aus  einem solchen Stoff     anzufertigen.    Es hat sich  als vorteilhaft erwiesen, diese Oberflächen  mit einem schwarz strahlenden Stoff zu be  decken; vorzugsweise wird hierzu     Vanadium-          trioxyd    verwendet, während der mit der Er  findung beabsichtigte Effekt ebenso erhalten  werden kann, wenn man diese Oberflächen  mit Nickeloxyd oder Kohlenstoff behandelt.

    Mit Hilfe dieser     Konstruktion        kann    erreicht  werden, dass sich zwischen dem Heizkörper  und dem Kathodenkörper zwei oder mehr  Oberflächen befinden, die eine grosse Wärme  ausstrahlungsfähigkeit besitzen; bei Verwen  dung von isolierendem Material zwischen  Heizelement und Kathodenkörper ist es  ausserdem vorzuziehen, .dieses Material an      einer oder an beiden     Seiten    mit einem Stoff  von grosser     Wärmeausstrahlungsfähigkeit    zu  versehen. In dieser Weise kann die Zeit, die  zur Erhitzung der Kathode auf die Emis  sionstemperatur notwendig ist, erheblich ver  kürzt werden.

   Bei     Verwendung    von isolie  rendem Material zwischen Heizelement und  Kathodenkörper kann der mit der Erfindung  zu erreichende Effekt vergrössert werden,  wenn man dazu durchsichtiges, isolierendes  Material verwendet, zum Beispiel Quarz.  



  Die erfindungsgemässe Konstruktion zeigt  sich als     besonders    geeignet für Kathoden,  deren Kathodenkörper ganz oder teilweise  aus einem Stoff besteht, der ein geringeres  Strahlungsvermögen als Nickel hat, zum Bei  spiel Kupfer oder Silber. Bei Verwendung  der genannten Materialien,     wie    zum Beispiel  Kupfer oder Silber, für den Kathodenkörper  bedarf es nämlich, um die     Kathode    auf die  Emissionstemperatur aufzuheizen, notwen  digerweise meistens sehr langer Zeit; in die  sem Falle genügt nämlich eine verhältnis  mässig .geringe Menge Heizenergie, um die  Kathode auf eine bestimmte Temperatur zu  Erhitzen.

   Weil- aber die Kathode .dieselbe  Temperatur     erhalten    muss wie zum Beispiel  eine mit einem aus Nickel hergestellten Ka  thodenkörper versehene Kathode, so ist die  zur Erreichung dieser Temperatur notwen  dige Zeit meistens ziemlich lang; insbeson  dere bei diesen Kathoden ist es daher er  wünscht,     Mittel        anzuwenden,    um diese     Heiz-          zeit    zu verkürzen.  



  Die Erfindung wird nachfolgend anhand  zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert.  Ein zum Beispiel aus     Magnesiumoxyd     hergestelltes Stäbchen wird in eine     Aquadag-          paste    getaucht, so dass es mit einer     dünnen     Schicht dieser Paste überzogen wird. Dieses  bedeckte Stäbchen wird in das Innere einer  Kupferkathode gebracht, wobei durch     Dre-          bung    dieses Stäbchen in der Kathode die  Innenwand des Kathodenkörpers mit einer  schwarzen Schicht bedeckt wird.

   Das Stäb  chen wird dann wieder entfernt, wonach     ,die     Kathode bei     Zimmertemperatur    getrocknet       wird.       Nach dieser Operation     wird    ein aus iso  lierendem Material, zum Beispiel ein aus       Magnesiumoxyd,    Aluminiumoxyd oder Quarz  bestehendes Röhrchen in das Kathodenröhr  chen geschoben.

       Im.        Innern    dieses isolieren  den Röhrchens wird dann der ebenfalls mit  einem Stoff von grossem     Wärmeausstrah-          lungsvermögen,    zum Beispiel mit     Vanadium-          trioxyd    oder Nickeloxyd, überzogene Heiz  körper angebracht; die Kathode wird dann  zusammen mit den übrigen Elektroden in der  Röhre montiert, wonach die weiteren Vor  gänge für die Herstellung der Röhre in übli  cher Weise vor sich gehen.  



  Eine andere Ausführungsart besteht darin,  dass ein zwischen Heizkörper und Kathoden  körper anzuordnendes, isolierendes Röhrchen  mit     einer    aus Graphit oder     Vanadiumtrioxyd     bestehenden Schicht bedeckt wird. Dieses  Röhrchen wird dann im Innern der Kathode  angebracht, während im Innern des isolieren  den Röhrchens der Heizkörper angeordnet  wird. Heizkörper und Kathodenkörper sind  auch in diesem Falle an den einander zu  gekehrten Oberflächen mit einem ,grosses  Strahlungsvermögen aufweisenden Stoff be  deckt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Indirekt heizbare Kathode für elektrische Entladungsröhren, die aus einem Kathoden körper, in dessen Innern ein Heizkörper an gebracht ist, besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche -des Heizelementes und die Innenoberfläche des Kathodenkörpers, der wenigstens teilweise aus einem Stoff besteht, der eine geringere Wärmeausstrahlungsfähig- keit als Nickel hat, einen Stoff von ,grosser Wärmeausstrahlungsfähigkeit aufweisen. UNTERANSPRtrCHE 1. Kathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diese Oberflächen mit einem schwarz strahlenden Stoff bedeckt sind. 2.
    Kathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diese Oberflächen mit Vanadiumtrioxyd behandelt sind. Kathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Heizelement und Kathodenkörper isolierendes Mate rial angebracht ist, das auf mindestens einer Seite mit einem Stoff von grosser Wä.rmeaustrahlungsfähigkeit bedeckt ist. .t. Kathode nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Heiz- element und dem Kathodenkörper durch sichtiges, isolierendes Material angeordnet ist.
CH176743D 1933-07-13 1934-06-28 Indirekt heizbare Kathode für Entladungsröhren. CH176743A (de)

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