CH176797A - Zug- und Stossvorrichtung an Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents
Zug- und Stossvorrichtung an Eisenbahnfahrzeugen.Info
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Description
Zug- und Stossvorrichtung an Eisenbahnfahrzeugen. Es ist bekannt, bei durchgehenden Zug- und Stossvorrichtungen an Eisenbahnfahrzeu gen Federn zu verwenden, die zwischen Teilen der Zug- und Stossvorricbtung und dem Fahr zeuguntergestell eingeschaltet; sowie weitere Federn, die zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung selbst vorgesehen sind. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, dass die zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrich tung selbst eingeschalteten Federn in der Mitte des Wagens und die andern Federn in der Nähe der Stirnwände des Fahrzeuges vorgesehen sind. Dies hat zur Folge, dass bei einseitigen Zug- oder Druckbeanspru chungen der Vorrichtung nur die auf das Fahr zeuguntergestell wirkenden Federn bean sprucht werden. Die Erfindung bezweckt, eine Anordnung zu schaffen, bei der zum Zwecke der Vergrösserung des Hubes auch bei einseitigen Beanspruchungen der Vorrich tung die zwischen Teilen der Zug- und Stoss vorrichtung eingeschalteten Federn mitbean- spruchtwerden und die sich ausserdem durch eine kurze Bauweise auszeichnet. Sie besteht darin, dass die zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung selbst eingeschalteten Fe dern in je einer Verbindungsmuffe angeord net sind, die durch eine starre Stange mit einander verbunden sind und als Mitnehmer für die Federteller der zwischen ihnen ange ordneten, zwischen der Vorrichtung und dem Fahrzeuguntergestell eingeschalteten Feder wirken. Die Fig. 1 und 2 zeigen je ein Ausfüh rungsbeispiel des Gegenstandes der Erfin dung im Längsschnitt. In Fig. 1 sind 9. Verbindungsmuffen ; B ist eine die beiden Verbindungsmuffen verbindende starre Stange. Die Verbindungs muffen besitzen Anschläge a1 und a2, gegen die sich unter dem Druck der zwischen Tei len der Zug- und Stossvorrichtung selbst ein geschalteten Federn (Stangenfedern) C Feder teller cl und c2 legen. Die Federteller sind verschiebbar auf den Enden der Stangen D angeordnet und werden durch Bunde dl und d2 bei Bewegungen der Stangen gegen den Druck der Federn C verschoben. Von den beiden Bünden kann der eine (dl) sowohl mit dem Untergestell K, H als auch mit der zugehörigen Stangenfeder C in Eingriff treten, während der andere (d2) nur auf diese Stangenfeder wirkt. Ein zwischen den Feder tellern cl und c2 angeordnetes Rohr E dient als Begrenzung für den Hub der Stangen federn G Die zwischen der Vorrichtung und dem Fahrzeuguntergestell H eingeschaltete Feder (Kastenfeder) G stützt sich gegen Feder teller cgl und g2, die sich ihrerseits unter dem Druck der Kastenfeder sowohl gegen Anschläge hl und h2 des Untergestelles H, wie auch gegen die Eiden der Muffen A ab stützen. Ein zwischen die Federteller g1 und <B>9</B> 2 eingeschaltetes Rohr J begrenzt den Hub der Kastenfeder G. Die Anordnung ist hier bei so getroffen, dass die Summe der Hübe f 2 der beiden Stangenfedern C kleiner ist als der Hub f 1 der Kastenfeder G. Die Stangen <I>D</I> gleiten in Lagern K, die fest mit dem Untergestell verbunden sind. Der Abstand zwischen den Bunden dl und den Lagern K ist das Mass für den Hub der Stangen bei einer nach aussen gerichteten Bewegung. Be zeichnet man den Hub der Kastenfeder mit <B>f</B> l, den der Stangenfedern mit f - und den der Stangen bei einer nach aussen hin gerich teten Bewegung mit f ', so wird zweckmässig der Wert f 1= f 2 ,+ f' gemacht. Bei ein seitigem Druck auf die Vorrichtung werden alsdann alle Federn vollständig ausgenutzt, wobei der Hub der in den Wagen hineinge drückten Stange = f 3 --@- 2 # f 2 bezw. = f 1 -E- f ' wird. Da bei beiderseits gegen den Wagen wirkenden Kräften nur die Stangenfedern C zusammengedrückt werden, ist es zweck mässig, diese Federn sehr hart zu bemessen, während die .Kastenfeder zwecks sanfter Auf nahme der einseitigen Stösse möglichst weich bemessen werden muss. Das Ausführungsbeispiel nach - Fig. 2 unterscheidet sich von dem eben beschriebe nen hauptsächlich dadurch, dass die zwischen der Vorrichtung und dem Fahrzeugunterge- stell eingeschaltete Kastenfeder als Reibungs vorrichtung ausgebildet ist. In einem fest mit dem Untergestell des Wagens verbun denen Hohlzylinder L können Reibelemente 11L von den Verbindungsmuffen<I>A</I> gegen den Druck einer Feder N in der Längsrichtung verschoben werden. Die Reibelemente 11L werden durch mit Schrägflächen versehene Druckstücke 0 so wohl in der Längsrichtung verschoben, wie auch unter Zuhilfenahme des Druckes der Feder N gegen die Innenflächen des Hohl zylinders L gedrückt. Die Druckstücke 0 legen sich in der Ruhelage sowohl gegen Anschläge<I>l'</I> und<B>11</B> des Zylinders<I>L,</I> wie auch gegen die Enden der Verbindungsmuffen A. Die in diesen Verbindungsmuffen ange ordneten Stangenfedern C sind als Ring federn ausgebildet.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH-</B> Zug- und Stossvorrichtung an Eisenbahn fahrzeugen, mit zwischen der Zug- und Stoss vorrichtung und dein Fahrzeuguntergestell eingeschalteten Federn, sowie zwischen Tei len der Zug- und Stossvorrichtung selbst ein geschalteten Federn, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei zwischen Teilen der Zug- und Stossvorrichtung selbst eingeschalteten Fe dern (C) in je einer Verbindungsmuffe (A) angeordnet sind, die durch eine starre Stange (B) miteinander verbunden sind und als Mit nehmer für die Federteller der zwischen ihnen angeordneten, zwischen der Vorrichtung und dem Fahrzeuguntergestell eingeschal teten Feder wirken. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub der Kasten feder (G), der beiden Stangenfedern (C) und der beiden Stangen (D) durch An schläge begrenzt ist, wobei der Hub der Kastenfeder (G) gleich der Summe des Hubes einer Stangenfeder (C) und des Zughubes einer Stange (D) ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannung und die Endkraft der Stangenfeder (C) grösser als die der Kastenfeder (G), dagegen die Summe der Hübe der beiden Stangen federn (C) kleiner als der Hub der Kasten feder (G) ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Zug- und Stossstangen (D) zwei Anschläge (d', d2) aufweist, von denen der eine (d1) sowohl mit dem Untergestell (g, H) als auch mit der zugehörigen Stangenfeder (C) in Ein- griff treten kann und der andere (d2) nur auf diese Stangenfeder wirkt. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen der Vor richtung und dem Fahrzeuguntergestell eingeschaltete Kastenfeder als Reibungs vorrichtung ausgebildet ist, wobei die Reibelemente (111) von den Verbindungs muffen (g) verschoben werden. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangenfedern (C) als Ringfedern ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE176797X | 1933-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH176797A true CH176797A (de) | 1935-04-30 |
Family
ID=5699555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH176797D CH176797A (de) | 1933-08-08 | 1934-06-08 | Zug- und Stossvorrichtung an Eisenbahnfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH176797A (de) |
-
1934
- 1934-06-08 CH CH176797D patent/CH176797A/de unknown
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