CH176980A - Optisches Gerät mit Faden, insbesondere Distanzmessinstrument. - Google Patents

Optisches Gerät mit Faden, insbesondere Distanzmessinstrument.

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CH176980A
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Brunner Helmuth Ing Dipl
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Brunner Helmuth Ing Dipl
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  Optisches Gerät mit Faden, insbesondere     Bistanzmessinstrument.       Die Erfindung     betrifft    ein optisches Ge  rät: mit Fäden, insbesondere     Distanzmess-          icistrument,        dessen    Neuheit     darin    besteht,  dass es zwei Okulare von verschiedener  Brennweite aufweist, von denen jedes so ein  gestellt werden kann, dass seine Achse mit  der optischen     Achse    des Gerätes zusammen  fällt,

   um die Scharfeinstellung der Bilder  von Faden und Gegenstand durch ein     beson-          deres    Okular mit der erforderlichen kleinen       Brennweite        vornehmen    zu können.     Dadurch     wird der bekannte Fehler der     Fadenparall-          a.xe    verkleinert, so dass ein     schärferes    Zielen  ermöglicht wird.  



  In der Zeichnung sind ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    und  eine     Detailvariante    veranschaulicht.     Fig.    1  eine schematische Erläuterung -der Faden  parallaxe;

       F'ig.    2. zeigt das erste     Ausfüh-          rungsbeispiel    schaubildlich,     Fig.    '3 einen       Horizontalschnitt    des     ersten        Beispiels    längs  der     Visierlinie        I-II        zier        Fig.    2,     Fig.    4 einen       Vertikalschnitt    nach der Linie     IH-IV    der         Fig.    3,

       Fig.    5 einen     Vertikallängsschnitt        nach     der Linie V     VI    der     Fig.    4; in     Fig.    6     und    7  ist die Variante dargestellt, und zwar in       Fig.    6 in einem der     Linie        III-IV    der     Fig.    3  entsprechenden Vertikalschnitt und in     Fig.    7  in einem     Horizontalschnitt    nach der Linie       VII-VIII,der        Fig.    6.  



  In. der schematischen     Fig.    1 bedeuten     a     und b die Hauptebenen irgend     eines    beliebi  gen     Okulares,    c die     Fadenkreuzebene,    f     und     <I>f'</I> die     Brennpunkte    des     Okulares.   <I>d</I> ist     das     Mass der     Augunruhe    vor dem Okulare;

       g        und     e sind die     virtuellen    Latten-     bezw.    Faden  kreuzbilder,     l    das reelle     Lattenbild,        k    der  wirkliche und h der scheinbare Abstand von  Lattenbild und Fadenkreuz, und     schliesslicli     m die     Fadenparallaxe.     



  Wie aus der Figur ersichtlich ist, än  dert sich die     F'adenpa-rallaxe    m proportional  mit der Grösse h. Führt man nun die Scharf  einstellung der Bilder von Faden     und    Gegen  stand mit einem Okular anderer     Brennweite     durch, und bleibt dabei die     Augschwankung         d und der Abstand von Fadenkreuz und reel  len     Lattenbild,        k    gleich, so wird h einen an  dern Wert erhalten, und zwar wird sich h  mit dem Quadrate der     Brennweite    des bei der  Scharfeinstellung benutzten     Okulares    än  dern,

   was sich auch aus     einfachen        mathema-          tischen        Bezeichnungen    zeigen lässt. Da sieh  die     Fadenparallaxe        m        proportiona.1        mit   <I>h</I> än  dert, wird m mit     Kleinerwerden    der Brenn  weite selbst     quadratisch    abnehmen. Diese       Brennweitenünderung    wird beim dargestell  ten Beispiel durch Verwendung von .zwei  Okularen praktisch     durchgeführt.     



  In den folgenden     Figuren    bedeuten 1 die       Fernrohrfaesung,    2 den     Okularauszug,    3 das  die Okulare     aufweisende    Gehäuse     mit    dem       Scharfeinstellokular    4 mit kleiner Brenn  weite und mit dem normalen     Messokular    5.  Die .gemeinsame Fassung beider Okulare ist  mit 6     bezeichnet    und     mit    Führungsansätzen  7 versehen.

   Bei der zum Zwecke der     Aus-          wechslung    der Okulare vorgesehenen Quer  verschiebung     erfolgt    die     Führung    durch       Führungsstäbe    8, längs welcher die Füh  rungsansätze in     Bohrungen,    .geführt     sind.     Die Fassung 6 ist mit einer das Gehäuse 3  durchsetzenden     Verschiebungsstange    9 ver  sehen, welche in     einem        H.andg-riff    10 endigt.  



  In der     Stirnwand    des     Gehäuses    3 ist     eine     einzige Blende 11 vorgesehen.     Durch    Quer  schieben der Fassung 6 wird also eines der  beiden     Okulare    4 oder 5 so verstellt, dass  seine Achse in die optische     Achse    des Instru  mentes fällt.  



  In     Fig.    2 ist eine     automatische        Fixie-          rungs-    und     Auslösevorrichtung    für -die  Grundstellung der Okulare angedeutet, wel  che durch auf die Führungsstäbe 8 aufge  schobene     Federn    12 gegeben ist.  



  Der weitere Mechanismus sei mit der Be  schreibung der Bedienungsweise gemeinsam       erläutert.    Zum Anvisieren des Gegenstandes  wird     durch.    Druck auf den Schiebekopf 10  das Einstellokular 4 in die Benützungslage  gebracht, wobei ein mit der Fassung 6 fest  verbundener Haken 13 in einen Gegenhaken  14 einklinkt, welcher das eine Ende eines  aus einem Hebel 15     besehenden    Auslöseor-         gans    ist, welcher -am die im     Gehäuse    3 be  festigte Achse 18 drehbar gelagert ist und  einen     Handgriff    16 aufweist.

   Im weiteren  ist eine Feder 17 vorgesehen, die einerseits  am Hebel,     anderseits    an dem Gehäusefort  satz 25     befestigt    ist.  



  Nach der     Scharfeinstellung    der     Bilder     wird der     Auslöseknopf    16 betätigt, wodurch  unter Freigabe des Hakens 13 die     Okular-          faseung    durch die     Spannung    der Federn 12  in die     Grundstellung        zurückgebracht    wird.  Die Schrauben zum     Verstellen    der Okulare in       achsialer    Richtung sind mit 19 und 20 be  zeichnet; infolge der     Querverschiebung    der  Okulare     sind    für diese Schrauben im Ge  häuse Schlitze 21 und 22 erforderlich.  



  Bei der in     Fig.    6 und 7 veranschaulich  ten Variante erfolgt die Querverschiebung der  Okulare     mittelst    mit der Fassung 6 fest ver  bundener     Zahnstangen    23 und mit im Ge  häuse 3     gelagerten        Zahntrieben    24. Auch  hier kann jedes der beiden Okulare so ein  gestellt werden,     dass    seine     Achse    mit der opti  schen Achse des     Instrumentes        zusammenfällt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optisches Gerät mit Faden, insbesondere Distanzmessinstrument, dadurch gekennzeich net, dass es zwei Okulare (4, 5) von verschie dener Brennweite aufweist, von denen jedes so eingestellt werden kann, dass seine Achse mit der optischen Achse des Gerätes zusam menfällt, zum Zwecke, die Scharfeinstellung der Bilder von Faden und Gegenstand durch ein besonderes Okular mit der erforderlichen kleinen Brennweite vornehmen zu können. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beide Okulare (4, 5) in einer gemeinsamen, in einem Okularge- häuse (3) quer zur optischen Achse des Gerätes verschiebbar geführten, mit Ver schiebungsstange (9) und Verschiebungs- knopf (10) versehenen Fassung (6) ange ordnet sind. 2.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch Federn (12), welche die Fassung (6) in der Grundstellung halten und durch einen die Hilfsstellung sichernden, aus einer Klinke (13), einem Gegenhaken (14) und einem Auslöseorgan <B>(15)</B> bestehenden Mechanis mus. 3. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeich net durch mit der Fassung (6) festver- bundene Zahnstangen (23) und durch Zahntriebe (24). 4.
    Gerät nach Patentanspruoh und Unteran sprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, dass im Okulargehäuse (3) eine einzige Blende (11) vorgesehen ist.
CH176980D 1933-03-25 1934-03-19 Optisches Gerät mit Faden, insbesondere Distanzmessinstrument. CH176980A (de)

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