Separator mit Abführung des Schleudergutes durch eine Hohlspindel. Die Erfindung betrifft einen Separator mit Abführung es Schleudergutes durch die hohle Trommelspindel.
Aus Separatorentrommeln frei austreten des Schleudergut, besonders Milch, schäumt infolge der grossen Ausströmgeschwindigkeit sehr stark, so dass abgesehen von Verlusten, die Behandlung desselben in den nachfolgen den Vorrichtungen vielfach mit Schwierig keiten verknüpft ist. Zweck der Erfindung diese Schaumbildung zu bekämpfen.
Der Separator gemäss vorliegender Erfin dung ist gekennzeichnet durch feststehende, auf die umlaufende Flüssigkeit abschälend und bremsend wirkende Abstreifer, die in eine vom Schleuderraum abgetrennte, gegen Luftzutritt abgeschlossene, mit der Ablauf leitung verbundene Kammer hineinragen und -von einem durch ein zentrales Rohr hindurch gehenden, feststehenden Halter getragen wer den. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den Separator, Fig. 2 den Grundriss eines Flügels. und Fig. ,3 .eine Detailvariante im Achsial- schnitt.
Die Separattrommel 1 (Fig. 1) besitzt eine ,an sich bekannte Hohlspindel 2, durch welche ein unterhalb der Hohlspindel be festigter Halter 3 hindurchgeführt ist. Der Halter 3 trägt an seinem obern Ende Ab streifer 4, die zweckmässig eine messerartige Form besitzen, so wie die Fig. 2 sie in Drauf sicht zeigt.
Innerhalb der umlaufenden Trommel 18 bildet die Flüssigkeitsoberfläche unter dem Einfluss der Rotation die Form eines Rota tionsparaboloides, welches infolge der grossen Rotationsgeschwindigkeit praktisch zum Zy linder wird. Der Kern der Flüssigkeit wird durch eine Wand 25 in einen obern und einen untern 'feil geteilt. Diese Wand 25 hat an dem Trommelboden 18 anliegende radiale Rippen 24', welche in der Trommelmitte eine Kammer 24 freilassen.
In die in dieser Kammer befindliche Flüssigkeit ragen die Enden von Abstreifern 4, welche von der rotierenden Flüssigkeitsmasse Flüssigkeit ab schälen und die Flüssigkeit derart bremsen und ablenken, dass der Einfluss der Zentri fugalkraft auf den von den Abstreifern 4 be herrschten Teil der Flüssigkeitsmasse ganz wegfällt, oder mindestens stark gemindert wird. Die Flüssigkeit fliesst nach innen und wird durch die Hohlspindel 2 abgeführt.
Die Hohlspindel 2 ist über eine Stopf büchse 5 an ein Rohr 6 angeschlossen. Damit die Abdichtung vollkommen wird, ist die Stopfbüchse in zwei Teile 7 und 8 unterteilt. Dazwischen befindet sich ein durchbohrter Futterring 9 mit Anschlüssen 10 und 11 für die Zu- und Abfuhr einer Schmier- und. Dichtungsflüssigkeit, am zweckmässigsten Wasser. Dieses Wasser führt dann gleich zeitig auch- :die Reibungswärme ab.
Auch kann vom abfliessenden Schleudergut selbst ein Teil für die Schmierung der Stopfbüchse abgezweigt werden. Mittelst eines in die Lei tung 6 eingebauten Hahnes 12 kann der Schleudergutstrom gedrosselt und so bei gleichbleibender Zufuhr durch das Gefäss -13 die an den Löchern 14 austretende Rahm menge reguliert werden. Ein zwischengebau tes Manometer 23 erleichtert die Einstellung, da die Rahmmenge in einem bestimmten Ver hältnis zum Druck in der Abfuhrleitung steht.
Gemäss Fig. 3 können die Abstreifer a ue 'h zwise hen Stirnscheiben angeordnet sein.
Beim gezeichneten Beispiel ist der Halter 3 durch die Trommelspindel 2 geführt. Es ist natürlich auch möglich, diesen Halter an der Einlaufseite,der Trommel gegenüber der An triebsspindel in einem besonderen Rohr an zuordnen.
Der Boden der Trommel 18 ist flach ge halten, um ein leichtes Reinigen der Trom mel ohne ein Herausnehmen derselben zu ge statten. Dieser Boden kann auch gegen die Mitte zu konisch sein, um dadurch das Ab fliessen der Flüssigkeit in die Hohlspindel 7u erleichtern.
Bei abgedichtetem Zulauf üben die Ab streifer eine saugende Wirkung- auf die zu geführte Flüssigkeit aus, so dass eine beson dere Zuführpumpe, die sonst unter Umstän den erforderlich wäre, entbehrlich wird.
Separator with discharge of the centrifuged material through a hollow spindle. The invention relates to a separator with discharge of the material to be centrifuged through the hollow drum spindle.
From separator drums freely escape the centrifuged material, especially milk, foams very strongly due to the high outflow speed, so that apart from losses, the treatment of the same in the following devices is often associated with difficulties. Purpose of the invention to combat this foaming.
The separator according to the present invention is characterized by stationary scrapers that peel and brake the circulating liquid, which protrude into a chamber that is separated from the centrifugal chamber and closed to prevent air admission and is connected to the drainage line, and from a chamber that extends through a central pipe. fixed holder who carried the. An embodiment of the subject invention is shown in the drawing.
Fig. 1 shows a section through the separator, Fig. 2 shows the plan view of a wing. and Fig. 3 .a detail variant in axial section.
The separate drum 1 (Fig. 1) has a known hollow spindle 2 through which a holder 3 fastened below the hollow spindle BE is passed. The holder 3 carries at its upper end Ab stripper 4, which appropriately have a knife-like shape, as shown in FIG. 2 in plan view.
Within the rotating drum 18, the liquid surface forms under the influence of the rotation the shape of a paraboloid of rotation, which is practically a cylinder due to the high speed of rotation. The core of the liquid is divided by a wall 25 into an upper and a lower part. This wall 25 has radial ribs 24 ′ resting on the drum base 18, which leave a chamber 24 in the middle of the drum.
The ends of scrapers 4 protrude into the liquid located in this chamber, which peel off liquid from the rotating liquid mass and brake and deflect the liquid in such a way that the influence of the centrifugal force on the part of the liquid mass dominated by the scrapers 4 is completely eliminated, or at least greatly reduced. The liquid flows inwards and is discharged through the hollow spindle 2.
The hollow spindle 2 is connected to a tube 6 via a stuffing box 5. The stuffing box is divided into two parts 7 and 8 so that the seal is perfect. In between there is a pierced lining ring 9 with connections 10 and 11 for the supply and discharge of a lubricant and. Sealing liquid, the most appropriate water. This water then also leads away at the same time: the frictional heat.
A part of the outflowing material to be centrifuged can also be branched off to lubricate the stuffing box. The centrifugal material flow can be throttled by means of a faucet 12 built into the line 6 and the amount of cream emerging at the holes 14 can be regulated while the supply through the vessel 13 remains constant. An intermediate manometer 23 facilitates the setting, since the amount of cream is in a certain ratio to the pressure in the discharge line.
According to FIG. 3, the scrapers can also be arranged between end disks.
In the example shown, the holder 3 is guided through the drum spindle 2. It is of course also possible to assign this holder on the inlet side, the drum opposite the drive spindle in a special tube.
The bottom of the drum 18 is kept flat to allow easy cleaning of the drum without removing the same to ge. This bottom can also be too conical towards the center, in order to facilitate the flow of the liquid into the hollow spindle 7u.
When the inlet is sealed, the scrapers exert a suction effect on the liquid to be fed, so that a special feed pump, which would otherwise be required under certain circumstances, is unnecessary.