CH177253A - Verfahren zur Herstellung eines Backhilfsmittels aus Milch. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Backhilfsmittels aus Milch.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Backhilfsmittels aus Milch. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Herstellung eines Backhilfsmit- tels aus Milch, welches dadurch gekenn zeichnet ist, dass ein Milcheiweiss und Milch zucker enthaltendes Produkt mit Pepton- ba,kterien, welche keine Milchsäure bilden;
und ausserdem mit milehsäurebildenden Bak terien versetzt wird mit der Massgabe, dass durch Regelung der Zugabe und des Ent wicklungsprozesses beider Bakterienarten für eine vorherrschende Peptonisierung Sorge ge tragen wird.
Als Milcheiweiss und Milchzucker enthal tende Produkte kommen in erster Linie Milch, wie Vollmilch oder Magermilch, so wie auch Quark in Frage. Als Peptonbak- terien können insbesondere stark peptoni- sierend wirkende Bakterien, wie Mikrococcus Gasei liquefaciens, Streptococcus liquefaciens und ähnliche verwendet werden.
Für die Milchsäurebildung verwendet man zweck mässig ausgesprochene Milehsäurebildner, wie Baoillus acidi lactiei, oder zugleich Milch- säure erzeugende, peptonisierend wirkende Bakterien, wie Bacillus acidophilus, Bacillus caucasicus und dergleichen.
Es hat sich gezeigt, dass man durch Be handlung der llZ.ilcheiweiss und Milchzucker enthaltenden Produkte, zum Beispiel der Milch, mit Peptonbakterien einerseits und mit für eine entsprechend geregelte Milch säurebildung geeigneten Bakterien ander seits, den wertvollen LTmsetzungsprozess der Eiweisskörper in lösliche Form wesentlich weitertreiben kann, als dies nach bisherigen Verfahren möglich war, und ohne die Gefahr einer an sich durch die weitgehende Peptoni- sierung zu erwartenden Fäulnisgärung Pro dukte erhalten kann,
bei denen Albumin und Casein weitgehend peptonisiert sind.
Zur Regelung der Entwicklung beider Bakterienarten derart, dass die an sich zu meist lebensfähigeren und schneller wuchern den Milchsäurebildner den Peptonisierungs- v organg nicht zu beeinträchtigen vermögen, kann man ausser der Beschränkung des Nährstoffes für die Milchsäurebakterien, nämlich des Milchzuckers, in verschiedenster Weise vorgehen.
Man kann beispielsweise die Milchsäurebildner dem Nährboden erst dann zusetzen, nachdem die Peptonbakterien in diesen bereits eine so weitgehende Ent wicklung genommen haben, dass die Milch säurebildner diese Entwicklung nicht mehr zu übersteigern und damit zu hemmen ver mögen.
Man kann aber auch durch entsprechende Regelung der Temperaturen derart, däss diese für die Milchsäurebildung ungünstig liegen, die Entwicklung der Milchsäurebildner ver zögern, oder schliesslich Kulturen von Milch säurebildnern verwenden, die in an sich be kannter Weise, zum Beispiel durch Zusatz von Hefestämmen oder dergleichen, in ihrem Milchsäurebildungsvermögen weitgehend ge hemmt sind.
Die Verminderung des Milchzucker gehaltes kann. man in verschiedenster Weise vornehmen, und zwar beispielsweise, derart, dass man für eine Abscheidung eines solchen Anteils von Molke Sorge trägt, dass hier durch der Gesamtmilchzuckergehalt des ver bleibenden Produktes eine entsprechende Verminderung erfährt.
Bei Verwendung von Milch kann man für diesen Zweck mittelst Säuerung und/oder durch Labzusatz zunächst Scheidung in Molke und Quark herbeiführen und hiernach einen entsprechenden Anteil an Molke, welche bekanntlich den überwie genden Gehalt des Milchzuckers aufnimmt, abscheiden.
Der mit den Eiweissstoffen zu rückgehaltene Milchzuckergehalt ist bei spielsweise bei Abpressung .der Fällung bis auf 15 bis 18 % Trockensubstanz zweck mässig so gering, dass er eine unerwünschte Entwicklung der Milchsäurebildner unmög lich macht und die Zuhilfenahme weiterer Massnahmen zur Verhinderung einer über mässigen Milchsäurebildung entbehrlich macht.
Als weitere Massnahme kommt beispiels weise die Hervorrufung einer alkoholischen Gärung in Frage, durch die der Milchzucker in Alkohol und Kohlensäure zersetzt wird. Zu diesem Zweck verwendet man vorzugs weise Hefen, wie Lactohefen, das sind in der Milchverarbeitungstechnik, zum Beispiel Käserei, bekannte, für diesen Zweck beson ders gezüchtete Hefearten verschiedenster Herkunft.
Eine Verwendung von Lactohefen oder dergleichen kommt insbesondere dann in Frage, wenn man eine Abscheidung der Molke und damit notwendig verbundene Preisgabe wertvoller Nährsalze und anderer Stoffe, welche sich in der Molke befinden, vermeiden will. Selbstverständlich können auch Massnahmen verschiedener Art zur Ver minderung des Milchzuckergehaltes, je nach den .gegebenen Verhältnissen in verschiedener Weise aufeinander abgestimmt, nebeneinan- der verwendet werden.
Man kann beispiels weise einen entsprechend geringeren Teil an Molke entfernen und den Rest des zu besei tigenden Milchzuckers durch Zusatz von Lactohefe und Umsetzung in Kohlensäure und Alkohol beseitigen.
Zweckmässig werden nicht mehr als 70<B>A</B> des in der ursprünglichen Milch vorhandenen Milchzuckers durch Milchsäuregärung und weitere Milchzuckerverminderung, wie alko holische Vergärung oder/und Molkenabschei- dung entfernt. Die Endsäuerung des Nähr bodens, .das heisst der schliesslich erreichte Säuerungsgrad, bis der gewünschte Peptoni- sierungsgrad erreicht ist, soll nicht wesentlich über<B>100'</B> nach Soghlet-Henkel betragen.
In Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung hat sich in keinem Falle die Bildung schädlicher Nebenkulturen, das heisst eine Fäulnisgärung feststellen lassen, obwohl an sich nach bisherigen Anschauungen bei Verwendung stark peiltonisierender Bak terien, wie Mikrococcus casei liquefaciens und dergleichen, durch Nebengärungen die Gefahr der Entwicklung gesundheitsschäd licher Produkte als sehr gross gilt.
Da bei Durchführung des Fermentie- rungsvorganges gemäss Erfindung das Milch- in an sich ohne Bedeu tung ist, so können ausser den genannten Stämmen auch ausgesprochene Milchsäure bildner, wie Bacillus acidi lactici, Verwen dung finden.
Es genügt in diesem Falle, lediglich durch entsprechende Verminderung des Nährbodens der Milchsäurebildner, das heisst des Milchzuckergehaltes, und durch entsprechende Bemessung,des Entwicklungs grades der Peptonbakterien vor der Ein setzung der Milchsäurebildner einer uner wünschten Entwicklung vorzubeugen. Die geeigneten Verhältnisse lassen sich leicht durch Vorversuche ermitteln.
In Ausübung des Verfahrens gemäss Er findung geht man zweckmässig derart vor, dass die Milch zunächst einer Pasteurisierung unterworfen wird, um eine unbeeinträchtigte Entwicklung des oder der verwendeten Pep tonbakterienstämme zu sichern.
Die pasteuri- sierte Milch wird sodann bei Temperaturen, welche eine günstige Entwicklung der ver wendeten Peptonbakterien .gewährleisten, das heisst etwa 2,5 bis<B>30',</B> mit den Peptonbak- terien versetzt und hierauf sich so lange selbst überlassen, bis .die eingesetzten Stämme eine gleichmässige und .gute Entwicklung zeigen, was im allgemeinen nach etwa 12 bis 24 Stunden festzustellen ist.
Sofern zwecks Verminderung des Milchzuckergehaltes nicht eine Abscheidung von Molke zum Beispiel bis auf etwa 85 % restlichen Feuchtigkeits gehalt in der abgepressten Fällung statt gefunden hat, das heisst Milch bezw. Mager milch als solche verwendet wird, und die Verringerung des Milchzuckergehaltes durch alkoholische Vergärung vermittelst Hefen er reicht werden soll, ist es zweckmässig, den Hefestamm spätestens kurz vor Einsetzung des Milchsäurebildners zuzufügen.
Bei der Zusetzung der Milchsäurebildner geht man vorzugsweise derart vor, dass man in einem Zustand der Masse, welcher noch unter der für eine Fäulnisgärung anzu setzenden Grenze liegt und welcher etwa einem Peptongehalt zwischen 2 und 3 % ent sprechen dürfte, den für die Milchsäure gärung verwendeten Stamm einsetzt und nunmehr das Ganze sich so lange überlässt, bis der Peptongehalt mindestens etwa 5 erreicht hat.
Das nach dem Verfahren gemäss Erfin dung, zum Beispiel mit etwa 5 % und mehr Peptongehalt anfallende Produkt ist verhält- nismässig dünnflüssig und kann leicht nach an sich bekannten Methoden, zum Beispiel mit Hilfe der für die Herstellung von Trockenmilch bekannten Sprühtrockenappa- raten, Vakuumwalzentrockner oder derglei chen in Trockenform übergeführt werden, gegebenenfalls aber auch in der anfallenden Form zur Verwendung gelangen.
<I>Beispiele:</I> 1. 100 Liter Magermilch werden bei 90 pasteurisiert und hierauf auf etwa 25 ab gekühlt. Hierauf werden 3 Liter Reinkultur von Mikrococcus casei liquefaciens und 1/9- Liter Lactohefe zugesetzt und die Masse während zirka 12 bis 24 Stunden zwischen 25 bis<B>30'</B> C gehalten, worauf 1/2 Liter einer Kultur von Bacillus caucasicus zugesetzt und das Ganze auf zirka 35 bis<B>37'</B> erwärmt wird.
Nach .einer Dauer von etwa 3 X 2.4 Stunden zeigt die Masse einen Peptongehalt von etwa 7,4%, bezogen auf den Trocken gehalt, und einen Säuerungsgrad von etwa 80 bis 100 S.-H. Die Mischung wird nun mehr auf etwa<B>10'</B> abgekühlt und schliess lich nach üblichen Methoden von ihrem Wassergehalt befreit.
2.<B>100</B> Liter gemäss Beispiel 1 pasteuri sierter und gekühlter Magermilch werden mit 2 Liter einer Kultur von Mikrococcus casei liquefaciens, 1/2 Liter Streptococcus liquefaciens und 1/2 Liter Lactohefe versetzt. Nach einer Dauer von zirka 20 Stunden, während welcher die Masse bei etwa<B>30'</B> gehalten wird, lässt sich ein guter Ansatz der Peptonbakterien feststellen.
Nunmehr wird 1/2 Liter Bacillus acidi lactici zugesetzt und das Ganze sich .etwa drei Tage selbst überlassen. Die Masse zeigt nunmehr einen Säuregehalt von zirka 100 S.-H. und einen Peptongehalt von etwa 7,4% und wird, wie bereits beschrieben, der Trocknung unter worfen. Die Untersuchung zeigt eine weit gehende Überführung .des Eiweisses in niedere Eiweisskörper; das Produkt ist von weisslicher Farbe.
3. 100 Liter Magermilch werden zu nächst mit Lab versetzt, bis eine gleichmässige und völlkommene Ausfällung der Eiweiss steife stattgefunden hat. Die Fällung wird hierauf von der Molke getrennt und soweit abgepresst, dass der Flüssigkeitsgehalt etwa 80 bis 85 % beträgt.
Das .so erhaltene Produkt wird hierauf mit 5 Liter Reinkultur von Mi- krococeus Gasei liquefaciens versetzt und die Masse etwa 2.U Stunden bei 25 bis<B>30'</B> ge halten, worauf etwa 1/2 Liter Bacillus acido- philus zugesetzt,
das Ganze auf etwa 35 er- wärmt und sich etwa 3 X 24 Stunden selbst überlassen wird. Bei .einem Peptongehalt von etwa 7;6% und einem Säuerungsgrad von etwa <B>100'</B> 8.-H. stellt die Masse ein ver hältnismässig dünnbreiiges Produkt dar, das sich leicht auf einem Walzentrockner trock nen lässt.
Das .erfindungsgemäss hergestellte Milch produkt findet als Backhilfsmittel Verwen dung und eignet sich insbesondere als Trieb förderungsmittel bei der Verbackung so genannter triebschwacher Mehle. Es dient nicht als Ersatzprodukt für Milch selbst, son dern kann unabhängig davon, ob es sich um die Herstellung eines Milchgebäckes oder eines milchfreien Gebäckes, zum Beispiel Brot oder dergleichen handelt, und auch un abhängig davon, ob Mehlmischungen oder mit Zusätzen, wie Kartoffelmehl, versetzte Produkte zur Verwendung gelangen, dem Teige wie auch dem Mehle selbst zugesetzt werden.
In allen Fällen zeigt sich, dass nach teilige Erscheinungen, wie sie insbesondere bei Milchzusätzen zu beobachten sind, wie Volumenverkleinerung, Verminderung der Wasseraufnahmefähigkeit und -dergleichen vermieden werden. Der Trieb des Teiges wird vergleichmässigt und eine lockere und helle Krume erzielt, selbst wenn Mehle ver wendet werden, die an .sich zur Ausflachung damit angemachter Teige neigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tierfahren zur Herstellung eines Back- hilfsmittels aus Milch, dadurch gekennzeich net, dass ein Milcheiweiss und Milchzucker enthaltendes Produkt mit- Peptonbakterien, welche keine Milchsäue bilden, und ausser- dem mit milchsäurebildenden Bakterien ver setzt wird, mit der Massgabe,dass durch Regelung der Zugabe und des Entwicklungs prozesses beider Bakterienarten für eine vor herrschende Peptonisierung Sorge getragen wird. UNTERANSPRÜCIIE 1. Verfahren nach Patentauspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von Vollmilch. 2. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von Magermilch. 3. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von ent keimter Milch. -1. Verfahren nach Patentanspruch und i;n- teransprüehen 1 und 3, gekennzeichnet durch die Verwendung entkeimter Voll milch. 5.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch die Verwendung entkeimter Mager milch. 6. Verfahren nach Patentanspruelh, .gekenn zeichnet durch die Verwendung von Mikrococcus Gasei liquefaciens als Pep tonbakterie. 7. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von Streptococcus liquefaciens als Pepton- bakterie. B.Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung'von Ba- zillus acidophilus als Milchsäurebildner. 9. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung von Ba zillus caucasicus als Milchsäurebildner. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Milchzucker gehalt durch alkoholische Vergärung vermindert wird. 11.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Milchzuckergehaltdurch Zusatz von Lactohefe vermindert wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mächzucker- Behalt von Milch durch Abscheidung von Molke vermindert wird und. der erhaltene Quark mit den Bakterien behandelt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass .die Verminderung des Milchzucker gehaltes durch Abscheidung von Molke mittelst Labzusatz zur Milch bewirkt wird.1.1. Verfahren nach, Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verminderung des Milchzucker gehaltes durch Abscheidung von Molke mittelst Sauerzusatz zur Milch bewirkt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 12 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Verminderung des Milchzuckergehaltes durch Abscheidung von Molke mittelst Zusatz von Lab und Sauer bewirkt wird. 16.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Milchsäure gärung und weitere Milchzuckervermin- derung nicht mehr als 70 % des in der ursprünglichen Milch enthaltenen Milch zuckers beseitigt werden. 17. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10 und 16, dadurch ge kennzeichnet, dass durch alkoholische Vergärung und Milchsäuregärung nicht mehr als 70 % des Gesamtmilchzucker gehaltes abgebaut werden. 18. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10, 11, 16 und 17, da durch gekennzeichnet, dass .durch Zusatz von Lactohefe und Milchsäuregärung nicht mehr als<B>70%</B> des Gesamtmilch zuckergehaltes abgebaut werden. 1.9.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 12 und 16, dadurch ge kennzeichnet, da.ss durch Abscheidung von Molke und durch Milchsäuregärung nicht mehr als 70@% des Gesamtmilch zuckergehaltes beseitigt werden. 20. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10, 12 und 16, dadurch ge- kennzeichnet, @dass durch Abscheidung von Molke, alkoholische Vergärung und Milchsäuregärung nicht mehr als 70% des Gesamtmilchzuckergehaltes beseitigt werden. 21.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein bis zu 18 % Trockengehalt auf weisender 'Quark mit den Bakterien be handelt wird. 22. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10, 12, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Quark mit mehr als<B>15%</B> Trockengehalt mit den Bak terien behandelt wird, mit der Massgabe, dass die Gesamtbeseitigung an Milch zucker durch Molkenabscheidung, alko holische und Milchsäuregärung, bezogen auf die Ausgangsmilch, nicht mehr als 70 % beträgt. 23.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Endsäuerung des behandelten Produktes zirka 100 8.-H. beträgt. 24. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 10, 11, 16 und 17, da durch gekennzeichnet,dass entkeimte Milch durch alkoholische Vergärung mit- telst Lactohefe und Milchsäuregärung von bis zu 70 % ihres Milchzuckergehal- tes befreit und der Peptonisierung mit Peptonbakterien unterworfen wird mit der Massgabe, dass die Endsäuerung des Produktes zirka, 100 S.-H. beträgt. 25.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2, 3, 5, 10, 16 und 23, da durch gekennzeichnet, dass entkeimte Magermilch durch alkoholische Ver- gärung und Milchsäuregärung von bis zu 70 % des Gesamtmilchzuckeranteils betragenden Mengen Milchzucker befreit und der Peptonisierung mittelst Pepton- bakterien unterworfen wird mit der Mass gabe, dass die Endsäuerung zirka 100 S.-H. beträgt.
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