CH177267A - Verfahren zur Herstellung eines alkali- und säurebeständigen Imprägnierungs-, Überzugs- und Kittmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines alkali- und säurebeständigen Imprägnierungs-, Überzugs- und Kittmittels.

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CH177267A
CH177267A CH177267DA CH177267A CH 177267 A CH177267 A CH 177267A CH 177267D A CH177267D A CH 177267DA CH 177267 A CH177267 A CH 177267A
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CH
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alkali
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De Bouille Du Chariol L Pierre
Bouille Marquis De
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Bouille Du Chariol Louis Amour
Bouille Marquis De
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    • C08L45/02Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having no unsaturated aliphatic radicals in side chain, and having one or more carbon-to-carbon double bonds in a carbocyclic or in a heterocyclic ring system; Compositions of derivatives of such polymers of coumarone-indene polymers

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     alkali-    und säurebeständigen     Imprägnierungs-,     Überzugs- und Kittmittels.    Es wurde gefunden, dass man durch Auf  lösen von vulkanisiertem Kautschuk und  harzartigen Kondensationsprodukten, zum  Beispiel solchen aus     Inden    oder     Kumaron     oder deren Mischungen, in einem "Lösungs  mittel vorzügliche flüssige, streichfähige  Überzugs-,     Imprägnierungs-    und Kittmittel  herstellen kann.  



  Vorteilhaft wird das Verfahren derart  ausgeführt, dass man die im Schweizer     Pa-          lent    Nr. 175686 beschriebenen Massen. even  tuell unter Zusatz von Füllstoffen und Far  hen, in geeigneten Lösungsmitteln löst. Die  resultierenden Lösungen sind streichbar und  lassen sich durch Pinsel auftragen. Die An  striche trocknen sehr schnell und ergeben  Filme, welche grosse Widerstandsfähigkeit  gegen Säuren, Alkalien, Feuchtigkeit, Salz  lösungen und atmosphärische Einflüsse be  sitzen. Diese Lösungen können mit grossem  Erfolg als Schutzanstrich für Beton, Eisen,  Holz und andere Materialien verwendet wer-    den. Sie besitzen - auch eine grosse Klebe  fähigkeit und können zum Beispiel zum Kle  ben von Linoleum, Parkett und andern Ma  terialien verwendet werden.

   Auch können  damit Stoffbahnen, wie zum Beispiel Jute  oder Segeltuch, imprägniert werden.     Solche     imprägnierte Bahnen eignen sich infolge  ihrer Elastizität, Biegsamkeit und Wider  standsfähigkeit gegen saure Gase und atmo  sphärische Einflüsse vorzüglich als Dach  beläge für Waggons, Häuser und dergleichen.  Auch eignen sie sich zum Anstreichen     bezw.     zur Imprägnierung von Dachpappe.  



  Die Auflösung von     Kautschuk-Kumaron-          harzmischungen    kann entweder in einer  Mischmaschine bei einer Temperatur, die  etwas niedriger ist als der Siedepunkt des       Lösungsmittels,    oder sie kann in     Autoklaven     bei höheren Temperaturen vor sich gehen.  



  Ein Teil des vulkanisierten Kautschuks  kann durch     unvulkanisierten    Kautschuk oder  Chlorkautschuk ersetzt werden. Das Zusam-           menmischen    von vulkanisiertem     Kautschulz     und Harzen kann eventuell in Gegenwart von  Lösungsmitteln vor sich gehen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  25 kg technisches     Kumaronharz    werden  in einer Mischmaschine mit 20 kg gemah  lenen Autoreifen und<B>35 kg</B> Quarzmehl bei  <B>180'</B> C so lange gemischt, bis die Masse  vollständig homogen geworden ist. Man  kühlt auf 65   C ab, setzt 28 kg Benzol hin  zu und mischt so lange, bis die Masse in  Lösung gegangen ist.  



  <I>Beispiel 2:</I>  50 kg     Plantagenkautschuk    werden mit  4 kg Schwefel in einer Mischmaschine zu  sammengemischt und 10 Minuten lang auf  145   C erhitzt. Dann werden 10 kg Plan  tagenkautschuk, 50 kg technisches     Kumaron-          ha.rz    und 15 kg     Tetralin    zugesetzt und bei  <B>170'</B> so lange gemischt, bis die Masse homo  gen geworden ist. Dann werden 25 kg dieser  Masse in 40 kg Lackbenzin so lange in einem       Autoklav    bei<B>190'</B> erhitzt, bis die Masse in  Lösung gegangen ist. 65 Gewichtsteile der so  erhaltenen Lösung werden mit 40 Teilen  Zinkweiss vermischt.  



  <I>Beispiel 3:</I>  50 kg Plantagenkautschuk werden mit 3 kg  Schwefel 10 Minuten lang auf<B>150'</B> erhitzt.  Dann werden 15 kg Chlorkautschuk und  40 kg     Kumaronharz    zugesetzt und bei 140'  so lange gemischt, bis die Masse homogen  geworden ist. 25 kg dieser Masse werden mit  50 kg Benzol bei 65   zusammengemischt.  



  <I>Beispiel 4:</I>  50 kg gemahlene Autoschläuche werden  mit 50 kg     Kumaronharz    bei<B>180'</B> zusammen  gemischt. Die Masse wird auf 65   abgekühlt  und mit 210 kg Chlorkautschuk und 11.0 kg  Benzol versetzt und bis zur vollständigen  Auflösung der Bestandteile gerührt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines alka:li- und säurebeständigen Imprägnierungs-, Über zugs- und Kittmittels, dadurch gekennzeich- net, dass man vulkanisierten Kautschuk und ein harzartiges Kondensationsprodukt in einem Lösungsmittel auflöst. TJNTERANSPRTICHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch durch gekennzeichnet, dass vulkanisierter Kautschuk und ein harzartiges Konden sationsprodukt in Gegenwart eines Lö sungsmittels zusammengeknetet werden. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser vulkanisiertem Kautschuk auch unvulkanisierter Kaut schuk zur Herstellung der Lösung ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss ausserdem Chlor kautschuk zur Herstellung der Lösung verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch des Schwei zer Patentes Nr. 175686 hergestelltes Pro dukt in einem Lösungsmittel aufgelöst wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein harzartiges Kon densationsprodukt aus Inden verwendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein harzartiges Kon densationsprodukt aus Kumaron verwen det wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vulkanisierte Kautschuk wenigstens zum Teil aus alten. Gegenständen aus vulkanisiertem Kaut schuk gebildet ist. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem Farbstoffe und Füllstoffe zur Herstellung der Lö sung verwendet werden.
CH177267D 1934-02-01 1934-02-01 Verfahren zur Herstellung eines alkali- und säurebeständigen Imprägnierungs-, Überzugs- und Kittmittels. CH177267A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5556468A (en) 1993-06-14 1996-09-17 Seb S.A. Applicator for meltable products, in particular depilatory wax

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5556468A (en) 1993-06-14 1996-09-17 Seb S.A. Applicator for meltable products, in particular depilatory wax
US5846326A (en) 1993-06-14 1998-12-08 Seb S.A. Applicator for meltable products in particular depilatory wax

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