CH177407A - Zahnkreme und Verfahren zur Herstellung einer Zahnkreme. - Google Patents

Zahnkreme und Verfahren zur Herstellung einer Zahnkreme.

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CH177407A
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Stuttgart W Zweigniederlassung
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Weleda A G Zweigniederlassung
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  Zahnkreme und Verfahren zur Herstellung einer Zahnkreme.    Die     Erfindung    betrifft eine Zahncreme  <B>lind</B> ein     Verfahren    zur     Herstellung    einer sol  chen Zahncreme. Bisher übliche Zahncremen  bestehen in der Hauptsache aus     präzipitiertem     kohlensaurem Kalk, einer verbesserten Form  der Schlämmkreide, mit einem Zusatz von  etwas Seife und Glyzerin,     wobei    der Ge  schmack durch ätherische     Öle    verbessert ist.  Ausserdem werden vielfach zur Erhöhung der       kosmetischen    Wirkung bleichende Mittel zu  gesetzt.

   Zahncremen von solcher Zusammen  setzung haben den     Nachteil,        .dass    sie im Spei  chel und     Mundspülwasser    teilweise nicht lös  lich sind, und es bleiben     deshalb    leicht im  Mund, sowie an der     Zahnbürste    und im       Mundspülblas        Rückstände    zurück, die stö  ren. Ein weiterer     Nachteil    solcher Zahn  cremen ist, dass durch .die Schleifwirkung .der  Zahnschmelz angegriffen wird und dass die  Schleimhäute durch Abspalten von freien Al  kali- und Fettsäuren aus der Seife verätzt  werden.

      Die     vorliebende    Erfindung betrifft eine       Zahnereme,    welche dadurch gekennzeichnet  ist, dass sie schleimführende,     eiweiss-    und     koh-          lenhydrathaltige    Pflanzenteile, welche die  Eigenschaft haben, zusammen mit Glyzerin,  Wasser, organischen Säuren und ätherischen  Ölen vom blossen Auge eine homogene Masse  zu bilden, und Wasser, Glyzerin und eine  organische Säure enthält.  



  Die     erfindungsgemässe    Zahncreme     weist          g        eg        e        nüber        früher        bekannten,        wie        Versuche     ergaben, folgende Vorteile auf. Sie ist voll  kommen Speichel- und wasserlöslich. .Sie er  gibt keine schädigenden     Einwirkungen    auf  Zahnschmelz und Zahnfleisch, weil sie keine  mineralischen Stoffe enthält, die beim Bür  sten eine kratzende oder     .schleifende    Wirkung  entfalten und weil sie auch keine Stoffe ent  hält, die ätzend wirken.

   Sie löst die     Muzin-          beläge    und verhindert die     Zahnsteinbildung.     Sie besitzt eine hervorragende Reinigungs  wirkung. welche vermutlich auf einer Fähig-           keit    zu     adsarbieren    beruht und zeigt einen  angenehm erfrischenden Geschmack, im Ge  gensatz zu den     Kalk-Seifenzahncremen.     



  Die Herstellung der neuen Zahncreme  kann erfindungsgemäss in der Weise erfolgen,  dass schleimführende,     eiweiss-    und     kohlen-          hydrathaltige        Pflanzenteile,    die die Eigen  schaft haben zusammen mit Glyzerin, Was  ser, organischen Säuren und ätherischen Ölen  eine homogene Masse zu bilden, mit Wasser  und Glyzerin gemischt in einem geschlossenen       Wasserbadkessel    unter ständigem Umrühren  auf 70 bis 75   erwärmt und so lange auf  dieser Temperatur     gehalten    werden, bis eine  viskose, das     heisst    nicht dünnflüssige, vom  blossen Auge homogene Masse gebildet ist.  



  Beispielsweise kann die     Herstellung    wie  folgt geschehen:  Es     wird        feinst        gepulvertes        Carraghenmoos     mit Wasser und Glyzerin längere Zeit ge  quollen. Es wird hierauf :die Masse in einem  geschlossenen     Wasserbadkessel    unter stän  digem Umrühren auf 70   bis 75   C erwärmt.  Es wird .dann     :Zitronensäure    in Form von  frisch     gepresstem    Zitronensaft eingebracht.  Dabei wird die Masse unter ständigem Um  rühren auf der Temperatur von 70   bis<B>75'</B> C  gehalten, aber eine     Anwärmung    darüber  hinaus vermieden.

   Der Rühr-     bezw.    Misch  und     Erwärmungsprozess    wird nur so lange  fortgesetzt, bis eine     viskose,    vom blossen Auge  homogene Masse gebildet ist. Die     Beheizung     wird nun     unterbrochen    und die Masse so  rasch als     möglich    in     einer        Piliermaschine    ver  rieben, wodurch eine vom blossen Auge homo  gene Masse gewonnen wird. Zugleich tritt  eine rasche Abkühlung ein, und es wird die  verflüssigende Wirkung des heissen     Zitronen-          saftes    auf das     Carragheenmoos    durch die  Abkühlung unterbrochen.  



  In die     erkaltete    Masse werden dann in  einem Rührwerk die zur     Parfümierung    not  wendigen ätherischen Öle zugebracht.  



  Mengenmässig kann die     Herstellung    .der  neuen     Zahncreme    in folgender Weise ge  schehen:    Es werden 2 kg (einst gepulvertes     Car-          ragheenmoos    mit 11,6 kg Wasser und 6,6 kg  Glyzerin zirka 12 Stunden eingequollen.  Hierauf wird die Masse in einem     geschlos-          senen        Wasserbadkessel    unter ständigem Um  rühren auf 70   bis 75   erwärmt.

   Sobald  diese Temperatur erreicht ist, werden 2,6 kg  frisch gepresster Zitronensaft zugesetzt und  die Masse<B>1U</B> Stunde auf einer Temperatur  von 70   bis 75   gehalten unter ständigem       ITmrühren.    Nach dieser Zeit     wird    die Masse  in der     Piliermaschine    wie     vorgeschildert     unter rascher Abkühlung verrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Zahncreme, dadurch gekennzeichnet, dass sie schleimführende, eiweiss- und kohlen- hydrathaltige Pflanzenteile, welche die Eigenschaft haben, zusammen mit Gly zerin, Wasser, organischen Säuren und ätherischen Ölen eine vom blossen Auge homogene Masse zu bilden, und Wasser, Glyzerin und eine organische Säure ent hält.
    II. Verfahren zur Herstellung einer Zahn- oreme nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, .dass die s.chleimführen- .den, eiweiss- und kohlenhydrathaltigen Pflanzenteile, die die Eigenschaft haben, zusammen mit Glyzerin, Wasser, orga nischen Säuren und ätherischen Glen eine vom blossen Auge homogene Masse zu bil den,
    mit Wasser und Glyzerin gemischt in einem geschlossenen Wasserbadkessel unter ständigem Umrühren auf 70 .bis 75 C erwärmt und so lange auf dieser Temperatur gehalten werden, bis eine viskose, das heisst nicht dünnflüssige, vom blossen Auge homogene Masse gebil- ' d.et ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Zahncreme nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie als Pflan zenteil Carragheenmoos enthält. 2. Zahncreme nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie als orga nische Säure eine Pflanzensäure enthält. 2.
    Zahncreme nach Unteranspruch 2, da durch geli:ennzeichnet, dass sie Zitronen saft enthält. 4. Verfahren zur Herstellung einer Zahn creme gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Säure ZitronenAure in Form von frischem Zi tronensaft verwendet wird, und zwar in solchen Mengen, dass die Zahncreme einen schwach säuerlichen Geschmack aufweist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 4, :dadurch gekennzeich net, .dass die Pflanzenteile in feinst ge- pulvertem Zustand zunächst mit Wasser und Glyzerin gequollen werden und hier auf die gequollene Masse der weiteren Be handlung unterzogen wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II und den Unterausprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die alle Bestandteile der Zahncreme enthaltende Masse in einer Piliermaschine verrieben und dabei zu gleich abgekühlt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 4 bis 6, .dadurch ge kennzeichnet, dass 2 kg (einst gepulvertes Carragheenmoos mit 11,6 kg Wasser und 6,66 kg Glyzerin 12 Stunden lang quel len gelassen wird, die so .erhaltene Masse in einem geschlossenen Wasserbadkessel unter ständigem Umrühren auf 70 bis 75 C erwärmt wird, dieser Masse dann 2,6 kg frisch gepresster Zitronensaft zu gesetzt werden, das Gemich unter stän digem Umrühren auf<B>70'</B> bis 75 C ge halten, dann abgekühlt und in einer Pilier maschine verrieben wird.
CH177407D 1932-10-27 1933-10-13 Zahnkreme und Verfahren zur Herstellung einer Zahnkreme. CH177407A (de)

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