CH177486A - Verfahren und Vorrichtung zum Pflanzen von Getreide und dergleichen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Pflanzen von Getreide und dergleichen.

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CH177486A
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Friedrich Dr Schroeder-Stranz
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Schroeder Stranz Friedrich Dr
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  Verfahren und Vorrichtung zum Pflanzen von Getreide und dergleichen.



   Bei der Aussaat von Getreidepflanzen   pflegt    man die einzelnen Saatkörner in mehr oder weniger grosse Tiefe unter die Oberflache des Ackers zu bringen.   Diesesz Ver-    fahren hat aber den Nachteil, dass die keimende Pflanze sich zunÏchst durch eine verhÏltnismϯig dicke Bodenschicht hindurcharbeiten muss und dabei einen beträchtlichen Teil der dem   Saatkorn    innewohnenden Energie verbraucht.



   Man kann diesem ¯belstande aber nicht abhelfen, indem man die. Saatkorner einfach oben auf den Boden   streut    ; denn die dann entstehenden Pflanzen würden zu einer Zeit, in, der sie Feuchtigkeit brauchen, den hei¯en    Sonnenstrahlen ausgesetzt sein, also über-    haupt nicht keimen.   



   Mit dem yerfahren gemäss der Erfindung    sollen die Überstände des bekannten Drillverfahrens mit tief in den Boden gelegten Saatkörnern beseitigt werden, ohne   da, ss dasselbe    die Nachteile beim   Ausstreuen der. Saatkorner    unmittelbar auf die Oberfläche besitzt. Es besteht darin,. dass die unmittelbar auf die   Ackerfläche ausgestreuten Saatkörner    sogleich nach der Aussaat mit einer   lookeren      Schicht ana    Erde, Torf, Humus oder   derglei-    chen bedeekt werden und dass diese Schicht wenigstens teilweise wieder entfernt wird, nachdem die K¯rner gekeimt haben.

   Nach der Entfernung der lockeren Schicht wird jede Pflanze einzeln durch auf-und abwärts bewegliche Stempel in den lockeren oder vorher gelockerten Boden hinabgedrückt.



  Durch die Stempel   wird.'der Pflanzenkorper    f r sich, also ohne Mitnahme des umliegenden Erdreiches, im Boden tiefer gesetzt, so    dass eine Verdichtung und Zusammenpres-    sung des Erdreiches nicht stattfindet und ferner eine nachtrÏgliche Einebnung des Bodens  berfl ssig wird. Die Stempel sind hierfür zweckmϯig an ihrem untern Ende gespalten, so da¯ sie in schräg nach unten gerichteten Zinken etwa nach Art eines Dreifusses auslaufen, welche den Pflanzenk¯rper beim Herunterdrücken gabelartig um fassen.

   Die Stempel k¯nnen federnd nachgiebig sein, beispielsweise aus Gummi bestehen, oder unter   Fedenwirkung stehen.    Sie sind zweckmässig in einem Fahrgestell so angeordnet, daB sie gegenüber diesem auBer einer senkrechten Bewegung eine waagrechte Verstellung erhalten, die die   Vorbewegung'    der Vorrichtung auf die Stempel wenigstens im wesentlichen unwirksam macht, solange diese sich im Erdreich befinden.



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise.



   Die Fig. g. 1 zeigt eine Aufsicht auf den Boden mit der Aussaat, und
Fig. 2 einen Querschnitt ; die
Fig.   3 bis    6 zeigen die Aussaat auf dem Boden in verschiedenen Wachstumstadien   der Planzen    ; die
Fig. 7 bis 9 zeigen in schematischer Darstellung die Arbeitsweise eines.

   Stempels beim Tiefersetzen der Pflanzen ; die
Fig. 10 und 11 zeigen im Querschnitt und in   Aufsicht die Anordnung der Pflan-    zen auf dem Ackerboden mit   unbesetzten    breiten Streifen, und Fig. 10 zeigt  berdies   über den Pflanzen sohematisch    eine Machine mit Stempeln zum Tiefersetzen derselben ;

  
Fig. 12 zeigt eine Ausf hrungsform    einer Pflanzenvertiefungsmaschine im Längs-    schnitt nach Linie   20-20    in Fig. g. 13,
Fig. 15 eine Ansicht der Maschine nach Fig. 12 von vorn,
Fig. 14 eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt,
Fig. 15 eine dritte Ausführungsform im LÏngsschnitt,
Fig. 16 eine Aufsicht auf die Machine mach Fig. 15,
Fig. 17 eine Vorderansicht einer vierten Ausführungsform,
Fig.   18 einen Schnitt nach Linie 26-26    in Fig. 17.



   Zur Aufnahme der Pflanze dient zweckmässig nicht die gesamte Oberfläche des Bo  dens, sondern,    wie Fig.   1    in Aufsicht zeigt, werden nur Streifen 1 von einer gewissen Breite dazu gebraucht, während die daneben liegenden breiteren Streifen 2 frei bleiben.



  Die einzelnen Saatkörner werden in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise in   verhältnismä-    Big grossen Abständen voneinander lÏngs dem Streifen   1    einfach auf den Boden ausgestreut. Hierauf wird sogleich der Boden streifen   1    gemϯ Fig. 3 mit einer Lockerschicht 3 aus Torf, Erde oder Humus be  streut, die die einzelnen Saatkörner    4 bedeckt. Die   Corner    strecken daher zunächst, wie Fig.   4 zeigt,    ihre   Seime    im   Innern die-    ser Schicht empor. Aus den Saatkörnern ragen die Embryonalwurzeln 5 nach unten heraus.

   Haben die Körner gekeimt, so wird die Lockerschicht entfernt, zweckmϯig aber nur   unvollständig, so dass eine dünne Erü-      melsohicht    6   (Fig.      5)    zwischen den Pflanzen liegen bleibt. Nach weiter fortgeschrittenem Wachstum beginnen, die   Bestookungsknoten    mit der Bildung von   Adventivwurzeln.   



  Zweckmässig werden die Pflanzen dann gemϯ Fig. 6 ein- oder mehrfach bekr melt oder   behäufelt.    Danach werden die Pflanzen mittelst Stempeln tiefer gesetzt, so daB die Bestockungsknoten unter das Bodenniveau zu liegen kommen.



   Das Aufbringen der Lockerschicht 3 (Fig. 3) auf die Saatkörner kann in ver   schiedener Weise vorgenommen werden, bei-    spielsweise dadurch, dass man Bodenteile aus den nebenliegenden Abschnitten 2 aufhebt und  ber den, Streifen   l streut.   



   Das beschriebene   VerfahTen    dient vor allem der Behandlung von   Getreidepflanzen,    kann aber in gleicher Weise auch auf andere   Ackerpflanzen    oder dergleichen angewendet werden.



   Die bei den durch die Fig. 12 bis 18 veranschaulichten Vorrichtungen zum Tiefersetzen der Pflanzen vorgesehenen Stempel 13 laufen an ihrem untern Ende in drei sym  metrisch    zur Mittelachse angeordnete Zinken 14   a, us, die etwa nach Art    der Beine eines Dreifusses verlaufen. Befindet sich ein Stempel oberhalb einer Pflanze a (Fig. 7) und wird er nunmehr heruntergedrückt, so umfa¯t er, wie Fig. 8 zeigt, die Pflanze gabelartig, so dass diese in das Erdreich hineingedrückt wird. Bevor die Pflanze vom Stem pel getroffen wird, fordern die eindringenden Zinken Erdreich nach innen,   das sich iiber    dem   Bestockungsknoten    ansammelt und das als Puffer dient. Wenn. der Stempel in der Lage nach Fig. 8 angelangt ist, schliesst sich da. s Erdreich oberhalb.

   Beim Herausziehen des Stempels wird das Erdreich wieder etwas angehoben, fällt aber sofort wieder in die ursprüngliche Lage zurück, so da¯ die Pflanze vollstÏndig tiefergesetzt und mit Erde ummantelt ist.



   Ist das Erdreich vor dem   Tiefersetzen    nicht schon locker, so wird es aufgelockert.



  Die   Lockerheit    des Bodens wird durch die Stempel nur in geringem   Masse wieder auf-    gehoben, so daB zwar die Kapillarität in hinreichendem Masse wieder hergestellt wird, eine übermässige Zusammenpressung des Bodens aber nicht stattfindet.



   Die Stempel   13    sind besonders geeignet,   Breitsaat    tiefer zu setzen. In diesem Fall wird der Boden nach dem Schema der Fig. 11   besät,    das hei¯t er wird in mehrere Streifen b und c von verhältnismässig erheblicher Breite eingeteilt, von denen die Streifen b mit Pflanzen   besät    werden, die Streifen c aber frei bleiben. Als zweckmässig hat sich beispielsweise eine Ausführung bewährt, bei der die freibleibenden Streifen c 20 cm breit sind. Auf den freibleibenden Streifen c   lau-    fen beim   Tiefersetzen    mittelst der dargestellten Maschinen die Räder d (Fig. 10) und ausserdem die Antriebsmittel derselben. Die Stempel 13 sind so angeordnet, dass sie  ber den Streifen   b    mit den Pflanzen a arbeiten.



   Zweckmässig werden die Saatkörner auf den Streifen   b    flach ausgesät, so da¯ sie breit ausladende Blätter bilden, die, etwa in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise, den Stempeln 13 eine grosse Angriffsfläche darbieten.



   Die Stempel 13 können an der Maschine in verschiedener Weise angeordnet und angetrieben werden. Beim Ausf hrungsbeispiel nach Fig. 12 und   13    sind die Stempel in    einem schwingbaren Querhaupt 15 senkrecht    verschiebbar angeordnet. Federn 16 suchen sie nach oben zu   sehieben.    Oberhalb der Stempel ist   auf jder Alchse    17 des vordern   Radpaares IS eine Trommel    19 lose drehbar, die mit einem Kettenrad 20 fest verbunden ist, welches von einem auf der Achse 21 des hintern Radpaares 22 festsitzenden   Kettenrade 23 iiber    eine Kette 24 stÏndig angetrieben wird. Die Trommel 19 ist mit Nocken 25 besetzt, die an den Köpfen 64 der Stempel 13 angreifen   un,    sie entgegen der Kraft der Federn 16 herunterdrücken.



  Dadurch, dass das Querhaupt bei der Fortbewegung der Machine bei in die Erde ein  getretenenStempelnaussohwingen    kann, f hren die letzteren im Erdreich gegenüber diesem, eine im   wesentlichennur.senkrechte    Bewegung aus.



   Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 14 bis   18    führer die Stempel   13    ausser einer senkrechten Bewegung eine parallel und entgegengesetzt zur Fortbewegungsrichtung der Maschine gerichtete Bewegung aus, um so zu erreichen, dass sie beim Eindringen in das Erdreich diesem gegenüber nur eine senkrechte Bewegung ausführen, also nicht wühlen.



   Nach Fig. 14 ist das die Stempel 13 senkrecht führende Querhaupt 26 mittelst einer Stange 27 waagrecht und in der Richtung der Fortbewegung der Machine gef hrt. Eine Feder 28 sucht das Querhaupt 26 nach links zu schieben. An der Stange 27 sitzt ein Anschlag   219,    an dem   nachein-    ander abgeschrägte Nocken 30 eines um die Achse   31    drehbaren Rades 32 angreifen.



  Dieses wird von dem hintern Radpaar 22 über die KettenrÏder 33 und 34 und eine Kette 35 angetrieben. Der Durchmesser des Rades 32 ist so gewählt, dass die Bewegung der Stange 27 durch die Nocken 30 der Ge   schwindigkeit der Maschine entspricht. Wäh-    rend die Stange 27 zurückgezogen wird, stehen die Stempel   13    gegenüber dem Boden still, Die senkrechte Bewegung der Stempel 13 wird durch einen Kurbelantrieb erzeugt, der aus einer Pleuelstange   36 und einer Kur-    bel 37 besteht, die über eine Kette 38 mittelst eines Kettenrades   39    von einem Kettenrad 40 angetrieben wird, das mit dem Rad 
32 gekuppelt ist.

   Die Pleuelstange 36 greift an einer verschiebbaren Stange   41      a. n,    die an ihrem untern Ende die Stempel   13    trägt. Da bei können, wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 und 13, wieder mehrere Stempel nebeneinander angeordnet sein.   Statt des-    sen kann auch jeder Stempel für sich an einer verschiebbaren Stange sitzen, die je von einer Kurbel 37 mit Pleuelstange 36 angetrieben wird. Das er. gibt die vorteilhafte Möglichkeit, die Stempel nicht gleichzeitig, sondern nacheinander schrittweise in den Boden dringen zu lassen. An Stelle von Ket  tentrieben    können noch andere Ubertragungsmittel, zum Beispiel Zahntriebe, benutzt werden.



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 und 16 sind die einzelnen Stempel 13 an einem Rahmen 49 von etwa rechteckiger Form in mehreren Reihen hintereinander und nebeneinander angeordnet. Dieser Rahmen 49 ist mittelst eines Gelenkes 50 an einer Lasche 51 aufgehängt, die ihrerseits an einer Kurbel 52 pendelnd hängt, welche durch   Auskröpfung    der hintern Radachse 53 der Machine erhalten ist. Auch die vordere Achse 54   weist eine kurbeiförmige Auskrop-    fung 55 auf, und beide Kurbeln sind durch eine   Kuppelstange    56 miteinander verbunden.



  Die beiden Achsen 53 und 54. sind fest mit den zugehörigen Laufrädern 57, bezw. 58 verbunden.



   Wird die Maschine mittelst des an der   vordem    Achse 54 vorgesehenen Bügels 59 vorwärts gezogen, so wird der Rahmen 49 mit den Stempeln   13      abwechselnd aufgeho-    ben und   niedergesetzt.    Der Gelenkpunkt G0 führt auch in seiner untersten Stellung noch eine Bewegung im Sinne   der Fortbewegungs-    richtung der   Maschineaus.    Indessen nimmt der Rahmen 49 daran nicht teil, da diese   Be-    wegung durch die Lasche 51 ausgeglichen wird.

   Um gegebenenfalls zu verhindern, dass die gelenkige Verbindung 51,52 ausknickt, ohne dass der Rahmen mit seinen Stempeln 13 hinreichend tief in den Boden eindringt, ist eine   Kulissenstange    61 vorgesehen, die mit ihrem Schlitz 62 auf einem   Zapfen 63    der   Euppelstange    56 geführt ist. Der Schlitz
62 ist so bemessen, da¯ er ein übermässiges   Ausinicken    des Lenkers 51 gegen die   gour-    bel   53    verhindert.



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 und 18 sind die einzelnen Stempel 13   schwingbar    auf Zapfen 42 aufgehängt, die zwischen Scheiben 43 auf einem zur Radachse 44   konzentrischen Ereise    angeordnet sind. Um mehrere Stempel 13 nebeneinander anordnen zu können, sind, wie Fig. 25 zeigt, mehrere Scheiben 43 auf der Achse 44 befestigt, die von den   Laufrädem      45 der    Maschine angetrieben werden. Die jeweils im untern Bereich befindlichen Stempel 13   hän-    gen senkrecht herab und werden bei der Vorbewegung der Maschine in das Erdreich hineingedrückt, ohne dabei an dieser   Vor-    bewegung teilzunehmen.

   Um zu verhindern, dass die Stempel 13 sich bei Berührung mit der Erdoberfläche umlegen, anstatt in das Erdreich hineinzugehen, können Anschläge 46   vorgesehensein,'dieeinUmlegen    verhin   dern. Auf diesen Anschlägen ruhen die    Stempel, wenn sie sich im obern Bereich der Scheibe 43 befinden. Wenn sie, von unten gerechnet, etwa drei Viertel einer vollen Umdrehung zurückgelegt haben, klappen sie wieder herunter, um so in die   Bereitschafts-    stellung zu gelangen. Der dabei auftretende schlagartige Stoss bewirkt, dass etwa anhaftendes Erdreich abfällt.



   Werden, wie in der Zeichnung, mehrere Scheiben 43 mit   dazwischenhängenden Stem-    peln 13 benutzt, so kann man die einzelnen nebeneinanderliegenden Stempel gegeneinander versetzen. Wird hierauf kein Wert gelegt, so genügt es, nur zwei äussere Scheiben zu verwenden und mehrere Stempel nebeneinander auf dem gleichen Zapfen in geigneten Abständen anzuordnen.



   Die Stempel nach Fig. 17 und 18 können, ebenso wie diejenigen der vorbeschriebenen Einrichtungen, an einer Maschine angehängt    werden, die Lockerungswerkzeuge trägt.   



  Auch können Lockerungsgeräte unmittelbar an der   Vertiefungsmaschine    sitzen. Ist eine   Lockerungnichterforderlich,bezw.der    Boden schon locker, so werden die eigentlichen Vertiefungsgeräte unmittelbar von einem.



  Gespann oder Traktor gezogen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 und 18 dient zum Ziehen der Maschine ein Rahmen 47, der an den Enden der Radachse 44 bei 48 angreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfa. hren zum Pflanzen von Getreide und dergleichen, dadurch gekennzeich net, dass. die unmittelbar auf die Acker fläche ausgestreuten Saatkörner sogleich nach der Aussaat mit. einer lockeren Schicht aus Erde, Torf, Humus oder dergleichen bedeckt werden, dass diese Schicht wenigstens teilweise entfernt wird, sobald die Korner gekeimt haben, und dass die in lockerem oder vorher ge lockertem Boden stehenden Pflanzen nachher durch auf-und abwärts beweg liehe Stempel herabgedrückt werden, von denen jeder nur jeweils eine Pflanze trifft.
    WI. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, daB in einem Fahrgestell mehrere bewegliche Stempel (13) derart angetrieben werden, dass sie bei der Fort- bewegung der Vorrichtung im Erdreich diesem gegenüber eine wenigstens ange nähert senkrechte Bewegung ausführen.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Locker schicht (3) nur so weit entfernt wird, daB eine die Pflanzen in ihrem untern Teil umgebende Erümelschicht (6) übrig bleibt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass nach der wenigstens teilweisen Entfernung der Loekerschicht nach Bildung mehrerer Tliebe oder Blätter eine Kr melschicht auf die Pflanzen ausgestreut wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stempel (13) federnd nachgiebig sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Sbempel (13) durch auf einer von einem Laufrad des Fahrgestel- les angetriebenen drehbaren Scheibe sitzende Nocken (25) entgegen Federn (16) herabgedrüekt werden.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stempel (13) am Fahrgestell derart angeordnet sind, da¯ sie diesem gegenüber ausser einer senkrechten Bewegung eine Bewe gung parallel zur Fortbewegungsrichtung der Vorrichtung ausführen.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Stempel (13) in einem wagrecht verschiebbaren Querhaupt (26) senkrecht geführt sind, das mit einer Führungsstange (27) mit Anschlag (29) versehen ist, an dem Nocken (30) eines von einem Laufrad (22) des Fahrgestel les angetriebenen Rades (32) angreifen, die das Querhaupt entgegen einer Feder (28) nach hinten ziehen, wenn die Stem pel (13) sich im Erdreich befinden.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, da¯ die Stempel (13) an einerumlaufendenKurbelaufgehängt sind.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung der senkrechten Bewegung der Stempel (13) ein Kurbelgetriebe (36, 37) dient, das von einem Laufrad der Vorrichtung aus über ein mit dem Nockenrad (32) ge kuppeltes Getriebe (38, 39,40) angetrie ben wird.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB sämtliche Stempel (13) an einem Rahmen (49) starr befestigt sind, der seinerseits an einer Kurbel (52) pendelnd aufgehängt ist.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dassderRahmen'(49)anderEur- bel (52) mittelst einer einerseits an letz- terer, anderseits am Rahmen angelenkten Lasche (51) aufgehängt ist.
    11. Vorrichtung naoh Patentanspruch II und Unteranspriichen 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Anschlag ein über mäBiges Ausknicken der Lasche (51) gegen die Kurbel (52) beim Aufsetzen der Stempel (13) auf dem Boden ver hindert.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspriichen 9 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, daB der Anschlag von einer Eulissenstange (61) gebildet wird, die mit ihrem Schlitz (62) auf einem Zapfen (63) einer : uppelstange (56) ge führt ist.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- durch gekennzeichnet, daB die Stempel (13) an Zapfen (42) pendelnd aufge hängt sind, die an mindestens einer um laufenden, unmittelbar von einer Lauf achse (44) des Fahrgestelles der Vor- richtung angetriebenen Scheibe (43) in einem zur Laufachse konzentrischen Kreise angeordnet sind.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, daB mehrere Scheiben (43) mit Zap fen (42) und daran aufgehängten Stempeln (13) gleichaxig angeordnet sind.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruohen 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, daB neben den Stempeln (13) auf der Scheibe bezw. den Schei- ben (43) Anschläge (46) derart angeord net sind, daB sie die Stempel beim Auf- setzen auf den Boden gegen Umlegen ab st tzen.
CH177486D 1931-11-14 1932-11-14 Verfahren und Vorrichtung zum Pflanzen von Getreide und dergleichen. CH177486A (de)

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