Verfahren und Vorrichtung zum Pflanzen von Getreide und dergleichen.
Bei der Aussaat von Getreidepflanzen pflegt man die einzelnen Saatkörner in mehr oder weniger grosse Tiefe unter die Oberflache des Ackers zu bringen. Diesesz Ver- fahren hat aber den Nachteil, dass die keimende Pflanze sich zunÏchst durch eine verhÏltnismϯig dicke Bodenschicht hindurcharbeiten muss und dabei einen beträchtlichen Teil der dem Saatkorn innewohnenden Energie verbraucht.
Man kann diesem ¯belstande aber nicht abhelfen, indem man die. Saatkorner einfach oben auf den Boden streut ; denn die dann entstehenden Pflanzen würden zu einer Zeit, in, der sie Feuchtigkeit brauchen, den hei¯en Sonnenstrahlen ausgesetzt sein, also über- haupt nicht keimen.
Mit dem yerfahren gemäss der Erfindung sollen die Überstände des bekannten Drillverfahrens mit tief in den Boden gelegten Saatkörnern beseitigt werden, ohne da, ss dasselbe die Nachteile beim Ausstreuen der. Saatkorner unmittelbar auf die Oberfläche besitzt. Es besteht darin,. dass die unmittelbar auf die Ackerfläche ausgestreuten Saatkörner sogleich nach der Aussaat mit einer lookeren Schicht ana Erde, Torf, Humus oder derglei- chen bedeekt werden und dass diese Schicht wenigstens teilweise wieder entfernt wird, nachdem die K¯rner gekeimt haben.
Nach der Entfernung der lockeren Schicht wird jede Pflanze einzeln durch auf-und abwärts bewegliche Stempel in den lockeren oder vorher gelockerten Boden hinabgedrückt.
Durch die Stempel wird.'der Pflanzenkorper f r sich, also ohne Mitnahme des umliegenden Erdreiches, im Boden tiefer gesetzt, so dass eine Verdichtung und Zusammenpres- sung des Erdreiches nicht stattfindet und ferner eine nachtrÏgliche Einebnung des Bodens berfl ssig wird. Die Stempel sind hierfür zweckmϯig an ihrem untern Ende gespalten, so da¯ sie in schräg nach unten gerichteten Zinken etwa nach Art eines Dreifusses auslaufen, welche den Pflanzenk¯rper beim Herunterdrücken gabelartig um fassen.
Die Stempel k¯nnen federnd nachgiebig sein, beispielsweise aus Gummi bestehen, oder unter Fedenwirkung stehen. Sie sind zweckmässig in einem Fahrgestell so angeordnet, daB sie gegenüber diesem auBer einer senkrechten Bewegung eine waagrechte Verstellung erhalten, die die Vorbewegung' der Vorrichtung auf die Stempel wenigstens im wesentlichen unwirksam macht, solange diese sich im Erdreich befinden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise.
Die Fig. g. 1 zeigt eine Aufsicht auf den Boden mit der Aussaat, und
Fig. 2 einen Querschnitt ; die
Fig. 3 bis 6 zeigen die Aussaat auf dem Boden in verschiedenen Wachstumstadien der Planzen ; die
Fig. 7 bis 9 zeigen in schematischer Darstellung die Arbeitsweise eines.
Stempels beim Tiefersetzen der Pflanzen ; die
Fig. 10 und 11 zeigen im Querschnitt und in Aufsicht die Anordnung der Pflan- zen auf dem Ackerboden mit unbesetzten breiten Streifen, und Fig. 10 zeigt berdies über den Pflanzen sohematisch eine Machine mit Stempeln zum Tiefersetzen derselben ;
Fig. 12 zeigt eine Ausf hrungsform einer Pflanzenvertiefungsmaschine im Längs- schnitt nach Linie 20-20 in Fig. g. 13,
Fig. 15 eine Ansicht der Maschine nach Fig. 12 von vorn,
Fig. 14 eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt,
Fig. 15 eine dritte Ausführungsform im LÏngsschnitt,
Fig. 16 eine Aufsicht auf die Machine mach Fig. 15,
Fig. 17 eine Vorderansicht einer vierten Ausführungsform,
Fig. 18 einen Schnitt nach Linie 26-26 in Fig. 17.
Zur Aufnahme der Pflanze dient zweckmässig nicht die gesamte Oberfläche des Bo dens, sondern, wie Fig. 1 in Aufsicht zeigt, werden nur Streifen 1 von einer gewissen Breite dazu gebraucht, während die daneben liegenden breiteren Streifen 2 frei bleiben.
Die einzelnen Saatkörner werden in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise in verhältnismä- Big grossen Abständen voneinander lÏngs dem Streifen 1 einfach auf den Boden ausgestreut. Hierauf wird sogleich der Boden streifen 1 gemϯ Fig. 3 mit einer Lockerschicht 3 aus Torf, Erde oder Humus be streut, die die einzelnen Saatkörner 4 bedeckt. Die Corner strecken daher zunächst, wie Fig. 4 zeigt, ihre Seime im Innern die- ser Schicht empor. Aus den Saatkörnern ragen die Embryonalwurzeln 5 nach unten heraus.
Haben die Körner gekeimt, so wird die Lockerschicht entfernt, zweckmϯig aber nur unvollständig, so dass eine dünne Erü- melsohicht 6 (Fig. 5) zwischen den Pflanzen liegen bleibt. Nach weiter fortgeschrittenem Wachstum beginnen, die Bestookungsknoten mit der Bildung von Adventivwurzeln.
Zweckmässig werden die Pflanzen dann gemϯ Fig. 6 ein- oder mehrfach bekr melt oder behäufelt. Danach werden die Pflanzen mittelst Stempeln tiefer gesetzt, so daB die Bestockungsknoten unter das Bodenniveau zu liegen kommen.
Das Aufbringen der Lockerschicht 3 (Fig. 3) auf die Saatkörner kann in ver schiedener Weise vorgenommen werden, bei- spielsweise dadurch, dass man Bodenteile aus den nebenliegenden Abschnitten 2 aufhebt und ber den, Streifen l streut.
Das beschriebene VerfahTen dient vor allem der Behandlung von Getreidepflanzen, kann aber in gleicher Weise auch auf andere Ackerpflanzen oder dergleichen angewendet werden.
Die bei den durch die Fig. 12 bis 18 veranschaulichten Vorrichtungen zum Tiefersetzen der Pflanzen vorgesehenen Stempel 13 laufen an ihrem untern Ende in drei sym metrisch zur Mittelachse angeordnete Zinken 14 a, us, die etwa nach Art der Beine eines Dreifusses verlaufen. Befindet sich ein Stempel oberhalb einer Pflanze a (Fig. 7) und wird er nunmehr heruntergedrückt, so umfa¯t er, wie Fig. 8 zeigt, die Pflanze gabelartig, so dass diese in das Erdreich hineingedrückt wird. Bevor die Pflanze vom Stem pel getroffen wird, fordern die eindringenden Zinken Erdreich nach innen, das sich iiber dem Bestockungsknoten ansammelt und das als Puffer dient. Wenn. der Stempel in der Lage nach Fig. 8 angelangt ist, schliesst sich da. s Erdreich oberhalb.
Beim Herausziehen des Stempels wird das Erdreich wieder etwas angehoben, fällt aber sofort wieder in die ursprüngliche Lage zurück, so da¯ die Pflanze vollstÏndig tiefergesetzt und mit Erde ummantelt ist.
Ist das Erdreich vor dem Tiefersetzen nicht schon locker, so wird es aufgelockert.
Die Lockerheit des Bodens wird durch die Stempel nur in geringem Masse wieder auf- gehoben, so daB zwar die Kapillarität in hinreichendem Masse wieder hergestellt wird, eine übermässige Zusammenpressung des Bodens aber nicht stattfindet.
Die Stempel 13 sind besonders geeignet, Breitsaat tiefer zu setzen. In diesem Fall wird der Boden nach dem Schema der Fig. 11 besät, das hei¯t er wird in mehrere Streifen b und c von verhältnismässig erheblicher Breite eingeteilt, von denen die Streifen b mit Pflanzen besät werden, die Streifen c aber frei bleiben. Als zweckmässig hat sich beispielsweise eine Ausführung bewährt, bei der die freibleibenden Streifen c 20 cm breit sind. Auf den freibleibenden Streifen c lau- fen beim Tiefersetzen mittelst der dargestellten Maschinen die Räder d (Fig. 10) und ausserdem die Antriebsmittel derselben. Die Stempel 13 sind so angeordnet, dass sie ber den Streifen b mit den Pflanzen a arbeiten.
Zweckmässig werden die Saatkörner auf den Streifen b flach ausgesät, so da¯ sie breit ausladende Blätter bilden, die, etwa in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise, den Stempeln 13 eine grosse Angriffsfläche darbieten.
Die Stempel 13 können an der Maschine in verschiedener Weise angeordnet und angetrieben werden. Beim Ausf hrungsbeispiel nach Fig. 12 und 13 sind die Stempel in einem schwingbaren Querhaupt 15 senkrecht verschiebbar angeordnet. Federn 16 suchen sie nach oben zu sehieben. Oberhalb der Stempel ist auf jder Alchse 17 des vordern Radpaares IS eine Trommel 19 lose drehbar, die mit einem Kettenrad 20 fest verbunden ist, welches von einem auf der Achse 21 des hintern Radpaares 22 festsitzenden Kettenrade 23 iiber eine Kette 24 stÏndig angetrieben wird. Die Trommel 19 ist mit Nocken 25 besetzt, die an den Köpfen 64 der Stempel 13 angreifen un, sie entgegen der Kraft der Federn 16 herunterdrücken.
Dadurch, dass das Querhaupt bei der Fortbewegung der Machine bei in die Erde ein getretenenStempelnaussohwingen kann, f hren die letzteren im Erdreich gegenüber diesem, eine im wesentlichennur.senkrechte Bewegung aus.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 14 bis 18 führer die Stempel 13 ausser einer senkrechten Bewegung eine parallel und entgegengesetzt zur Fortbewegungsrichtung der Maschine gerichtete Bewegung aus, um so zu erreichen, dass sie beim Eindringen in das Erdreich diesem gegenüber nur eine senkrechte Bewegung ausführen, also nicht wühlen.
Nach Fig. 14 ist das die Stempel 13 senkrecht führende Querhaupt 26 mittelst einer Stange 27 waagrecht und in der Richtung der Fortbewegung der Machine gef hrt. Eine Feder 28 sucht das Querhaupt 26 nach links zu schieben. An der Stange 27 sitzt ein Anschlag 219, an dem nachein- ander abgeschrägte Nocken 30 eines um die Achse 31 drehbaren Rades 32 angreifen.
Dieses wird von dem hintern Radpaar 22 über die KettenrÏder 33 und 34 und eine Kette 35 angetrieben. Der Durchmesser des Rades 32 ist so gewählt, dass die Bewegung der Stange 27 durch die Nocken 30 der Ge schwindigkeit der Maschine entspricht. Wäh- rend die Stange 27 zurückgezogen wird, stehen die Stempel 13 gegenüber dem Boden still, Die senkrechte Bewegung der Stempel 13 wird durch einen Kurbelantrieb erzeugt, der aus einer Pleuelstange 36 und einer Kur- bel 37 besteht, die über eine Kette 38 mittelst eines Kettenrades 39 von einem Kettenrad 40 angetrieben wird, das mit dem Rad
32 gekuppelt ist.
Die Pleuelstange 36 greift an einer verschiebbaren Stange 41 a. n, die an ihrem untern Ende die Stempel 13 trägt. Da bei können, wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 und 13, wieder mehrere Stempel nebeneinander angeordnet sein. Statt des- sen kann auch jeder Stempel für sich an einer verschiebbaren Stange sitzen, die je von einer Kurbel 37 mit Pleuelstange 36 angetrieben wird. Das er. gibt die vorteilhafte Möglichkeit, die Stempel nicht gleichzeitig, sondern nacheinander schrittweise in den Boden dringen zu lassen. An Stelle von Ket tentrieben können noch andere Ubertragungsmittel, zum Beispiel Zahntriebe, benutzt werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 und 16 sind die einzelnen Stempel 13 an einem Rahmen 49 von etwa rechteckiger Form in mehreren Reihen hintereinander und nebeneinander angeordnet. Dieser Rahmen 49 ist mittelst eines Gelenkes 50 an einer Lasche 51 aufgehängt, die ihrerseits an einer Kurbel 52 pendelnd hängt, welche durch Auskröpfung der hintern Radachse 53 der Machine erhalten ist. Auch die vordere Achse 54 weist eine kurbeiförmige Auskrop- fung 55 auf, und beide Kurbeln sind durch eine Kuppelstange 56 miteinander verbunden.
Die beiden Achsen 53 und 54. sind fest mit den zugehörigen Laufrädern 57, bezw. 58 verbunden.
Wird die Maschine mittelst des an der vordem Achse 54 vorgesehenen Bügels 59 vorwärts gezogen, so wird der Rahmen 49 mit den Stempeln 13 abwechselnd aufgeho- ben und niedergesetzt. Der Gelenkpunkt G0 führt auch in seiner untersten Stellung noch eine Bewegung im Sinne der Fortbewegungs- richtung der Maschineaus. Indessen nimmt der Rahmen 49 daran nicht teil, da diese Be- wegung durch die Lasche 51 ausgeglichen wird.
Um gegebenenfalls zu verhindern, dass die gelenkige Verbindung 51,52 ausknickt, ohne dass der Rahmen mit seinen Stempeln 13 hinreichend tief in den Boden eindringt, ist eine Kulissenstange 61 vorgesehen, die mit ihrem Schlitz 62 auf einem Zapfen 63 der Euppelstange 56 geführt ist. Der Schlitz
62 ist so bemessen, da¯ er ein übermässiges Ausinicken des Lenkers 51 gegen die gour- bel 53 verhindert.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 und 18 sind die einzelnen Stempel 13 schwingbar auf Zapfen 42 aufgehängt, die zwischen Scheiben 43 auf einem zur Radachse 44 konzentrischen Ereise angeordnet sind. Um mehrere Stempel 13 nebeneinander anordnen zu können, sind, wie Fig. 25 zeigt, mehrere Scheiben 43 auf der Achse 44 befestigt, die von den Laufrädem 45 der Maschine angetrieben werden. Die jeweils im untern Bereich befindlichen Stempel 13 hän- gen senkrecht herab und werden bei der Vorbewegung der Maschine in das Erdreich hineingedrückt, ohne dabei an dieser Vor- bewegung teilzunehmen.
Um zu verhindern, dass die Stempel 13 sich bei Berührung mit der Erdoberfläche umlegen, anstatt in das Erdreich hineinzugehen, können Anschläge 46 vorgesehensein,'dieeinUmlegen verhin dern. Auf diesen Anschlägen ruhen die Stempel, wenn sie sich im obern Bereich der Scheibe 43 befinden. Wenn sie, von unten gerechnet, etwa drei Viertel einer vollen Umdrehung zurückgelegt haben, klappen sie wieder herunter, um so in die Bereitschafts- stellung zu gelangen. Der dabei auftretende schlagartige Stoss bewirkt, dass etwa anhaftendes Erdreich abfällt.
Werden, wie in der Zeichnung, mehrere Scheiben 43 mit dazwischenhängenden Stem- peln 13 benutzt, so kann man die einzelnen nebeneinanderliegenden Stempel gegeneinander versetzen. Wird hierauf kein Wert gelegt, so genügt es, nur zwei äussere Scheiben zu verwenden und mehrere Stempel nebeneinander auf dem gleichen Zapfen in geigneten Abständen anzuordnen.
Die Stempel nach Fig. 17 und 18 können, ebenso wie diejenigen der vorbeschriebenen Einrichtungen, an einer Maschine angehängt werden, die Lockerungswerkzeuge trägt.
Auch können Lockerungsgeräte unmittelbar an der Vertiefungsmaschine sitzen. Ist eine Lockerungnichterforderlich,bezw.der Boden schon locker, so werden die eigentlichen Vertiefungsgeräte unmittelbar von einem.
Gespann oder Traktor gezogen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 und 18 dient zum Ziehen der Maschine ein Rahmen 47, der an den Enden der Radachse 44 bei 48 angreift.
Method and apparatus for planting cereals and the like.
When sowing cereal plants, the individual seeds are usually brought to a greater or lesser depth under the surface of the field. This method has the disadvantage, however, that the germinating plant first has to work its way through a relatively thick layer of soil and thereby uses a considerable part of the energy contained in the seed.
However, one cannot remedy this situation by using the. Simply sprinkle seeds on top of the ground; for the plants that then develop would be exposed to the hot sun rays at a time when they need moisture, so they would not germinate at all.
With the method according to the invention, the projections of the known drilling method with seeds deeply placed in the ground are to be removed without the disadvantages of spreading the seeds. Has seeds directly on the surface. It is,. that the seeds that are scattered directly on the arable land are covered with a layer of earth, peat, humus or the like immediately after sowing, and that this layer is at least partially removed again after the seeds have germinated.
After the loose layer has been removed, each plant is pressed down individually into the loose or previously loosened soil by means of pistons that can move up and down.
By means of the stamps, the plant body is set deeper in the soil by itself, that is, without taking the surrounding soil with it, so that the soil does not become compacted and compressed and, furthermore, subsequent leveling of the soil is superfluous. For this purpose, the pistons are appropriately split at their lower end, so that they come to an end in obliquely downwardly directed prongs in the manner of a tripod, which grip the plant body like a fork when pressed down.
The stamps can be resilient, for example made of rubber, or they can be under the action of springs. They are expediently arranged in a chassis in such a way that, in addition to a vertical movement, they receive a horizontal adjustment which makes the forward movement of the device on the stamps at least essentially ineffective as long as they are in the ground.
The drawing illustrates the invention by way of example.
Fig. G. 1 shows a plan view of the soil with the sowing, and
Fig. 2 is a cross section; the
3 to 6 show the sowing on the ground in different growth stages of the plants; the
7 to 9 show in a schematic representation the operation of a.
Stamp when planting lower; the
10 and 11 show, in cross-section and in a top view, the arrangement of the plants on the arable soil with unoccupied wide strips, and FIG. 10 also shows a machine with stamps for lowering the plants above the plants;
FIG. 12 shows an embodiment of a plant deepening machine in longitudinal section along line 20-20 in FIG. 13,
15 is a front view of the machine according to FIG. 12,
14 shows a second embodiment in longitudinal section,
15 shows a third embodiment in longitudinal section,
Fig. 16 is a plan view of the machine in Fig. 15,
17 is a front view of a fourth embodiment,
18 shows a section along line 26-26 in FIG. 17.
To accommodate the plant is not the entire surface of the Bo dens, but, as Fig. 1 shows in plan, only strips 1 of a certain width are used, while the adjacent wider strips 2 remain free.
The individual seeds are simply scattered on the ground in the manner shown in FIG. 2 at relatively large distances from one another along the strip 1. Thereupon the soil is immediately strip 1 according to FIG. 3 with a loose layer 3 of peat, earth or humus which covers the individual seeds 4. The corners therefore first, as FIG. 4 shows, stretch their edges upwards in the interior of this layer. The embryonic roots 5 protrude downward from the seeds.
If the grains have germinated, the loose layer is removed, but only incompletely, so that a thin Erümello layer 6 (Fig. 5) remains between the plants. After further growth, the bestooking nodes begin to form adventitious roots.
The plants are then expediently crumbled or padded one or more times according to FIG. 6. Then the plants are set deeper by means of stamps so that the tillering nodes come to lie below ground level.
The loose layer 3 (FIG. 3) can be applied to the seeds in different ways, for example by picking up soil parts from the adjacent sections 2 and scattering them over the strip 1.
The method described is used primarily to treat cereal plants, but can also be used in the same way on other arable plants or the like.
The plungers 13 provided in the devices illustrated by FIGS. 12 to 18 for lowering the plants run at their lower end in three prongs 14 a, us arranged symmetrically to the central axis, which run approximately in the manner of the legs of a tripod. If a stamp is above a plant a (FIG. 7) and is now pressed down, it surrounds the plant like a fork, as FIG. 8 shows, so that it is pressed into the ground. Before the plant is hit by the stem, the penetrating tines push soil inwards, which accumulates over the tillering knot and which serves as a buffer. If. the stamp has reached the position according to FIG. 8, closes there. s ground above.
When the stamp is pulled out, the soil is raised again a little, but immediately falls back into its original position, so that the plant is completely lowered and covered with soil.
If the soil is not already loose before it is lowered, it will be loosened.
The looseness of the soil is only removed to a small extent by the stamp, so that although the capillarity is restored to a sufficient extent, there is no excessive compression of the soil.
The punches 13 are particularly suitable for setting broad seeds deeper. In this case, the soil is sown according to the scheme of FIG. 11, that is to say it is divided into several strips b and c of relatively considerable width, of which the strips b are sown with plants, but the strips c remain free. For example, an embodiment in which the remaining strips c are 20 cm wide has proven useful. The wheels d (FIG. 10) and also the drive means of the same run on the remaining strip c when lowering by means of the machines shown. The punches 13 are arranged so that they work with the plants a via the strip b.
The seeds are expediently sown flat on the strip b, so that they form broadly spreading leaves which, for example in the manner shown in FIG. 8, present the stamps 13 with a large contact surface.
The punches 13 can be arranged and driven on the machine in various ways. In the exemplary embodiment according to FIGS. 12 and 13, the punches are arranged so as to be vertically displaceable in a swingable crosshead 15. Feathers 16 try to push them upwards. Above the stamp, a drum 19 can be loosely rotated on each axle 17 of the front pair of wheels IS, which is firmly connected to a sprocket 20 which is continuously driven by a chain wheel 23 fixed on the axle 21 of the rear pair of wheels 22 via a chain 24. The drum 19 is occupied by cams 25 which attack the heads 64 of the punches 13 and press them down against the force of the springs 16.
Because the crosshead can swing when the machine moves forward when the stamps have entered the earth, the latter perform an essentially vertical movement in the earth in relation to it.
In the exemplary embodiments according to FIGS. 14 to 18, in addition to a vertical movement, the punches 13 carry out a movement parallel and opposite to the direction of movement of the machine in order to achieve that when they penetrate into the ground they only execute a vertical movement, i.e. don't rummage.
According to FIG. 14, the crosshead 26, which guides the punches 13 vertically, is guided horizontally by means of a rod 27 and in the direction of movement of the machine. A spring 28 seeks to push the crosshead 26 to the left. A stop 219 is seated on the rod 27, on which successively beveled cams 30 of a wheel 32 rotatable about the axis 31 engage.
This is driven by the rear pair of wheels 22 via the chain wheels 33 and 34 and a chain 35. The diameter of the wheel 32 is chosen so that the movement of the rod 27 by the cam 30 corresponds to the speed of the machine. While the rod 27 is being withdrawn, the punches 13 stand still with respect to the ground. The vertical movement of the punches 13 is generated by a crank drive, which consists of a connecting rod 36 and a crank 37 which is connected to a chain 38 by means of one Sprocket 39 is driven by a sprocket 40, which with the wheel
32 is coupled.
The connecting rod 36 engages a displaceable rod 41 a. n, which bears the stamp 13 at its lower end. Since, as in the embodiment of FIGS. 12 and 13, several stamps can again be arranged next to one another. Instead of this, each punch can also sit on its own on a displaceable rod which is each driven by a crank 37 with connecting rod 36. That he. gives the advantageous option of not letting the stamps penetrate the ground at the same time, but one after the other. Instead of chain drives, other transmission means, for example gear drives, can be used.
In the embodiment according to FIGS. 15 and 16, the individual punches 13 are arranged on a frame 49 of approximately rectangular shape in several rows one behind the other and next to one another. This frame 49 is suspended by means of a joint 50 on a bracket 51, which in turn hangs pendulously on a crank 52, which is obtained by cranking the rear wheel axle 53 of the machine. The front axle 54 also has a crank-shaped bulge 55, and the two cranks are connected to one another by a coupling rod 56.
The two axes 53 and 54. are fixed with the associated wheels 57, respectively. 58 connected.
If the machine is pulled forward by means of the bracket 59 provided on the axle 54 in front, the frame 49 with the rams 13 is alternately raised and lowered. The articulation point G0 still performs a movement in its lowest position in the sense of the direction of movement of the machine. However, the frame 49 does not take part in this, since this movement is compensated for by the bracket 51.
In order to prevent the articulated connection 51, 52 from buckling, if necessary, without the frame with its rams 13 penetrating sufficiently deep into the ground, a link rod 61 is provided, which is guided with its slot 62 on a pin 63 of the Euppelstange 56. The slot
62 is dimensioned such that it prevents excessive nodding of the link 51 against the girdle 53.
In the embodiment according to FIGS. 17 and 18, the individual punches 13 are suspended swingably on pins 42 which are arranged between disks 43 on a circle concentric to the wheel axis 44. In order to be able to arrange several punches 13 next to one another, as FIG. 25 shows, several disks 43 are fastened on the axle 44 and are driven by the running wheels 45 of the machine. The punches 13 located in the lower area in each case hang down vertically and are pressed into the ground as the machine moves forward without participating in this forward movement.
In order to prevent the punches 13 from folding over when they come into contact with the surface of the earth instead of going into the ground, stops 46 can be provided which prevent them from folding over. The stamps rest on these stops when they are in the upper area of the disk 43. When they have made about three quarters of a full turn, calculated from below, they fold down again to get into the ready position. The sudden impact that occurs in the process causes any adhering soil to fall off.
If, as in the drawing, several disks 43 are used with punches 13 hanging in between, then the individual punches lying next to one another can be offset against one another. If this is not important, it is sufficient to use only two outer discs and to arrange several punches next to one another on the same pin at suitable intervals.
The stamps according to FIGS. 17 and 18, like those of the devices described above, can be attached to a machine which carries loosening tools.
Loosening devices can also sit directly on the deepening machine. If loosening is not necessary, or if the ground is already loose, the actual deepening devices are immediately
Team or tractor pulled. In the embodiment according to FIGS. 17 and 18, a frame 47 which engages the ends of the wheel axle 44 at 48 is used to pull the machine.