Isoliereinlage in Noch- und Tiefbauten zum Schutze gegen durchziehendes Wasser und Verfahren zur Herstellung der Einlage. Vorliegende Erfindung betrifft eine Iso- liereinlage in Hoch- und Tiefbauten, bei spielsweise in Beton- und Steinbrücken, Tunnels, Gebäudegrundmauern, Pfeilern, Dämmen, gemauerten oder betonierten Flüs sigkeitsbehältern und dergleichen zum Zwecke, den Beton bezw. das Mauerwerk sol cher Bauten gegen durchziehendes Wasser zu schützen: Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung .der Isoliereinlage.
Wasser, das den Beton oder das Mauer werk durchzieht, ist entweder, insbesondere wenn es sich um Grundwasser handelt, seiner Natur nach kohlensäure-, salz- und humus- säurehaltig und greift infolgedessen Stein, Beton und vor allem Mörtel an, oder es nimmt durch Auslaugung des Mörtels oder Betons solche Stoffe auf, die zur Zerstö rung des Bauwerkes führen.
Diese Zerstö rungsarbeit kann man beispielsweise an Tun- rtels oder Betonbrücken beobachten, an deren Aussenfläche bezw. unter denen im Laufe der Zeit .durch Auslaugung stalaktitartige Kalk ablagerungen anwachsen.
Durch die schäd lichen Bestandteile des Wassers sind aber nicht nur die Bauteile selbst, sondern auch die bisher üblichen, auf eine Grundbeton- schiebt oder Grundmauer aufgebrachten Dichtungs- und Isolierschichten gefährdet, die aus Asphaltbelägen mit oder ohne Ver wendung von Dachpappen oder aus Einlagen von Bleifolien oder Aluminiumblechen zwi schen zwei Isolierschichten aus Asphalt, Teer, Asphaltpappe oder dergleichen be stehen.
Es hat sich gezeigt, dass alle diese bekannten Dichtungsschichten gegenüber den Angriffen der in das Bauwerk eindringenden Flüssigkeit eine nur beschränkte Lebensdauer haben und das Zerstörungswerk am Beton nicht lange verhindern können. Es ist dann beispielsweise bei Brücken notwendig, die Fahrbahn ganz aufzureissen und eine neue Isolierungsschicht aufzubringen. Diese Er neuerung ist natürlich .sehr kostspielig. Noch unangenehmer wirkt sich die Zerstörungs arbeit an Tunnels aus, bei denen die Isolier schicht naturgemäss auf der Innenseite der äussern Mauerung vorgesehen ist, so dass bei einer Erneuerung die ganze Aussenmauerung des Tunnels abgebrochen und neu auf gemauert werden muss.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Isoliereinlage, die länger haltbar sein soll, als die bekannten Einlagen und die aus dünnen, noch zieh- und treibfähigen Blech bahnen aus korrosionsfestem Metall besteht, welche mittelst einer anhaftenden Zwischen lage aus einer bei den vorkommenden Tempe raturen plastisch und elastisch bleibenden 114-asse auf einem aus Beton bezw. Mauerwerk bestehenden Teil des Bauwerkes aufgebracht und durch einen weiteren Teil des Bau werkes bedeckt sind. Die verwendeten Me talle können zum Beispiel Kupfer, Nickel oder deren Legierungen sein.
Überraschenderweise hat ,sich gezeigt, dass die dünnen Blechbahnen, die vorzugsweise eine Stärke von nur etwa 0,1 bis 0,3 mm haben, infolge ihrer #@KorTosionsfestigkeit und ihrer Zieh- und Treibfähigkeit dauernd selbst gegen starke Wasserdrücke dicht hal ten und dabei die Einwirkung schwerer me chanischer Belastungen, Stösse und derglei chen vertragen.
Die Herstellung einer solchen Ioslierein- lage kann dadurch erfolgen, dass auf den Beton bezw. auf das Mauerwerk eine heiss flüssige Masse aufgetragen wird, auf welche die Blechbahnen aufgezogen werden, worauf das weitere Bauwerk auf den aufgeklebten Blechbahnen errichtet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes im Querschnitt dargestellt, und zwar eine Isoliereinlage bei einer Betonbrücke.
Auf dem tragenden Betonteil a der Brücke sind mittelst einer anhaftenden Zwi schenlage b aus einer bei den vorkommenden Temperaturen zwischen -10 und -f- 70 C plastisch und elastisch bleibenden nicht spröde werdenden Masse, zum Beispiel aus Bitumen geeigneter Zusammensetzung Blech bahnen c aufgebracht, deren zusammen stossende Ränder durch Falze g miteinander verbunden sind.
Die Blechbahnen c bestehen aus dünnen, zum Beispiel 0,1 bis 0,3 mm dickem Blech, welches zwecks Erhöhung der Widerstandsfähigkeit noch zieh- und treib- fähig ist, sowie zwecks leichter Verlegbar- heit falz- und rollbar ist und sie sind aus korrosionsfesten, innerhalb der Tempera turen zwischen - 10 und + 70 C nicht. rekristallisierendem Metall hergestellt, zum Beispiel aus Kupfer, Nickel oder deren Legierungen.
Auf den Blechbahnen c befin det sich eine Schicht d. die zum Beispiel aus der gleichen Masse wie die Zwischenlage b besteht und auf welcher eine Kiesschicht e aufgebracht ist. Die beiden Schichten d, e bilden einen Schutz für die Blechbahnen c und bewirken eine gleichmässige Belastung der letzteren. Über der Kiesschicht e liegt die Fahrbahn f der Brücke, die bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei spiel aus einer Pflasterung besteht.
Die Blechbahnen c können mit Erhöhun gen und Vertiefungen versehen sein.
Die Herstellung der beschriebenen Iso- liereinlage kann derart erfolgen, dass auf den Beton a eine heissflüssige Bitumenmass.e b aufgebracht wird, wobei die Oberfläche des Betons zweckmässig durch Anstrich mit einer staub- und feuchtigkeitsbindenden Kalt- streichbitumenmasse, welcher aus Faserstoff, vorteilhaft aus Asbestwolle bestehende Füll stoffe beigemischt sein können, vorpräpariert wird, um ein besseres Haften der heissflüssi gen Bitumenmasse zu erzielen.
Der Anstrich des Betons mit einer Faserstoff enthaltenden Kaltstreichbitumenmasse empfiehlt sich be sonders im Winter, um :ein zu rasches Er starren der heissflüssigen Masse zu verhin dern. Auf die heissflüssige Bitumenmasse b werden die Blechbahnen c deren Oberfläche ebenfalls auf einer oder beiden Seiten mit einer Kaltstreichbitumenmasse vorpräpariert sein kann, aufgezogen. Die Stossstellen der Blechbahnen werden vor :dem Aufziehen hochgekantet und die aufgebogenen Ränder vor dem Zusammenschlagen mit einer Dich tungsmasse belegt, welche zum Metall in different ist und nicht ausgelaugt werden kann.
Diese Dichtungsmasse kann die glei che Masse sein, .aus welcher die Zwischen lage b besteht; sie kann jedoch .auch eine Kaltstreichmasse, zum Beispiel ein Klebe- rnittel in entsprechender Lösung (Paraffin öl) sein, mit welcher ein sehr bequemes Arbeiten möglich ist. Wie sich überraschen derweise gezeigt hat, halten auf solche Weise Abgedichtete Falze auch gegen hohe Flüssig- keitsdrücke dauernd kapillar dicht.
Nach dem Vorschlagen der aufgebogenen Falzränder wird auf die Blechbahnen c eine Lage d aus heissflüssiger Bitumenmasse aufgebracht und auf die Lage d eine Kiesschicht e. Bei einer ,iuf diese Weise hergestellten Isoliereinlage sind zwischen den Blechbahnen und der Betonunterlage keine Zwischenräume vorhan den und die Falze zwischen den Blechbahnen sind dauernd dicht, wodurch die Einlage praktisch unbeschränkt haltbar ist.
Die beschriebene Abdichtung der Falze mittelst einer Bitumenmasse ist vorteilhafter als eine Abdichtung mittelst Zinnloten, weil die letzteren ausser ihrem hohen Preis den Nachteil haben, dass sie in Berührung mit Kupfer und unter Einwirkung von Feuchtig keit zu Zersetzungsvorgängen führen. Ausser dem sind Zinnlote bei dauernd niedriger Temperatur, wie sie bei solchen Isolierein lagen die Regel ist, wenig beständig, das heisst sie zerfallen leicht. Statt dass die Blech bahnen durch Falze miteinander verbunden werden, können sie sich überlappen, wobei die Überlappungen durch eine Dichtungs masse abgedichtet sind.
Insulating insert in new and underground structures to protect against water flowing through and process for producing the insert. The present invention relates to an insulation liner in buildings and civil engineering, for example in concrete and stone bridges, tunnels, building foundations, pillars, dams, bricked or concreted liq sigkeitsbehältern and the like for the purpose of concrete BEZW. To protect the masonry of such buildings against water flowing through: The invention also relates to a method for producing the insulating insert.
Water that permeates the concrete or masonry is either carbonic, hydrochloric and humic by nature, especially if it is groundwater, and consequently attacks stone, concrete and especially mortar, or it penetrates Leaching of the mortar or concrete on substances that lead to the destruction of the structure.
This destructive work can be observed, for example, on tunnels or concrete bridges, respectively on the outer surface. under which, over time, stalactite-like limescale deposits grow through leaching.
The harmful constituents of the water not only endanger the components themselves, but also the sealing and insulating layers that have hitherto been customary on a base concrete layer or foundation wall, made of asphalt pavements with or without the use of roofing felt or inlays of lead foil or aluminum sheets between two insulating layers of asphalt, tar, asphalt cardboard or the like are available.
It has been shown that all these known sealing layers have only a limited service life with regard to the attack of the liquid penetrating into the structure and cannot prevent the destruction of the concrete for long. In the case of bridges, for example, it is then necessary to tear open the roadway completely and apply a new layer of insulation. This renewal is of course very costly. The destruction work on tunnels, in which the insulating layer is naturally provided on the inside of the outer wall, is even more unpleasant, so that when it is renewed, the entire outer wall of the tunnel has to be broken off and rebuilt.
The present invention relates to an insulating insert which should be longer lasting than the known inserts and which consists of thin, still pullable and driftable sheet metal webs made of corrosion-resistant metal, which by means of an adhesive intermediate layer from a temperature at the occurring tempe plastic and elastic remaining 114-aces on a concrete respectively. Masonry existing part of the building is applied and covered by another part of the building. The metals used can be, for example, copper, nickel or their alloys.
Surprisingly, it has been shown that the thin sheet metal webs, which preferably have a thickness of only about 0.1 to 0.3 mm, due to their corrosion resistance and their ability to be drawn and driven, keep tight even against strong water pressures and thereby keep the Tolerate exposure to heavy mechanical loads, impacts and the like.
The production of such an Ioslierein- can take place in that respectively on the concrete. A hot, liquid mass is applied to the masonry, onto which the sheet metal strips are drawn, whereupon the further structure is erected on the glued-on sheet metal strips.
On the accompanying drawing, an embodiment of the subject invention is shown in cross section, namely an insulating insert in a concrete bridge.
On the load-bearing concrete part a of the bridge, sheet metal sheets c are applied by means of an adhesive intermediate layer b made of a material that remains plastic and elastic at the temperatures between -10 and -f- 70 C, for example made of bitumen of suitable composition butting edges are connected to one another by folds g.
The sheet metal webs c consist of thin sheet metal, for example 0.1 to 0.3 mm thick, which can still be pulled and drifted in order to increase the resistance and can be folded and rolled for the purpose of easier laying and they are made of corrosion-resistant , within the tempera tures between - 10 and + 70 C not. made of recrystallizing metal, for example from copper, nickel or their alloys.
A layer d is located on the sheet metal webs c. which consists, for example, of the same mass as the intermediate layer b and on which a layer of gravel e is applied. The two layers d, e form a protection for the sheet metal webs c and bring about an even load on the latter. Over the gravel layer e is the roadway f of the bridge, which consists of paving in the Ausführungsbei shown in the drawing.
The sheet metal tracks c can be provided with increases and depressions.
The insulation insert described can be produced in such a way that a hot liquid bitumen compound is applied to the concrete a, the surface of the concrete being expediently coated with a dust- and moisture-binding cold-spread bitumen compound, which consists of fiber, advantageously asbestos wool Fillers can be added, is prepared in order to achieve better adhesion of the hot liquid bitumen mass.
Painting the concrete with a cold-coated bitumen compound containing fiber is particularly recommended in winter in order to: Prevent the hot liquid compound from solidifying too quickly. The sheet metal webs c, the surface of which can also be preprepared on one or both sides with a cold-spread bitumen mass, are drawn onto the hot liquid bitumen mass b. The joints between the sheet metal webs are: edged up before being pulled up and the bent-up edges are covered with a sealing compound before being knocked together, which is different from the metal and cannot be leached out.
This sealant can be the same mass. From which the intermediate layer b consists; However, it can also be a cold spread, for example an adhesive in a suitable solution (paraffin oil), with which it is very easy to work. Surprisingly, it has been shown that seams sealed in this way are permanently capillary-tight even against high liquid pressures.
After the bent-up folded edges have been proposed, a layer d of hot-liquid bitumen compound is applied to the sheet metal webs c and a layer of gravel e is applied to the layer d. In the case of an insulating insert produced in this way, there are no gaps between the sheet metal strips and the concrete base and the folds between the sheet metal strips are permanently tight, which means that the insert has a practically unlimited durability.
The described sealing of the folds by means of a bitumen compound is more advantageous than sealing by means of tin solders, because the latter, apart from their high price, have the disadvantage that they lead to decomposition processes in contact with copper and under the action of moisture. In addition, tin solders are not very stable at permanently low temperatures, as is the rule with such insulating layers, i.e. they disintegrate easily. Instead of the sheet metal tracks being connected to one another by folds, they can overlap, the overlaps being sealed by a sealing compound.