CH177659A - Handapparat zum Löten, Schweissen und Erwärmen von Werkstücken. - Google Patents

Handapparat zum Löten, Schweissen und Erwärmen von Werkstücken.

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CH177659A
CH177659A CH177659DA CH177659A CH 177659 A CH177659 A CH 177659A CH 177659D A CH177659D A CH 177659DA CH 177659 A CH177659 A CH 177659A
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CH
Switzerland
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valve
soldering
work
handset
welding
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Inventor
Roemer August
Original Assignee
Roemer August
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/02Soldering irons; Bits
    • B23K3/021Flame-heated soldering irons
    • B23K3/022Flame-heated soldering irons using a gaseous fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description


  



  Handapparat zum L¯ten, Schwei¯en und Erwärmen von   Werkstüeken.   



   Es sind bereits   Lötkolben    bekannt, deren Handgriff als   Azetylengasentwickler    ausgebildet ist, und solche mit einem Brenner für gasförmigen Brennstoff, bei denen der   Kolbengriff    als Druckgasbehälter ausgebildet ist. Sie haben aber den Nachteil, da¯ sich viele ständig vorkommende Arbeiten, vor allem aber Schweissarbeiten, damit nicht durchführen lassen, weil es der Beihilfe von Sauerstoff oder Pressluft bedarf, um er  höhte    Temperaturen zu erreichen.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Handapparat zum Löten, Schweissen und   Erwär-    men von Werkstücken mit als Handgriff ausgebildeten Druckbehältern für   gasför-    mige Brennstoffe und mit auswechselbaren Brennern zum L¯ten und Schweissen, bei dem je nach den vorzunehmenden Arbeiten und nach der Grösse der Arbeitsstücke, an denen geschweisst, hart gelötet, weich gelötet oder welche erwärmt werden sollen, die Druckbehälter ausgewechselt werden k¯nnen, so da¯ wahlweise mit Sauerstoff Azetylen,   Sauerstoff-Wasserstoff    oder   Press-    luft-Azetylen gearbeitet werden kann.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gezeigt ; es sind Zusammenstellungen der Einzelteile f r verschiedene Verwendungszwecke dargestellt.



   Es zeigen :
Fig.   1    den Handapparat von der Seite. teilweise im Schnitt, mit Sauerstoff-und   Azetylenbehälter    und mit Brenner f r leichte   Schweissarbeit,   
Fig. 2 die gleiche Zusammenstellung wie Fig. 1, von der Brennerseite gesehen,
Fig.   3    den Handapparat von der Seite mit Sauerstoff-und Wasserstoffbehälter und mit Brenner f r schwere   Schweiss-    arbeiten,
Fig. 4 den Handapparat von der Seite, teilweise im Schnitt,   Pressluft-und    Aze  tylenbehälter    abgebrochen, mit Brenner für   Hartlötarbeiten    an gro¯en Stücken, 
Fig. 5   den Handapparat nach.

   Fig.    4, jedoch mit Spachtelmesser zum Abziehen alter Farbanstriche,
Fig. 6 den Handapparat von der Seite, teilweise im Schnitt, hergerichtet zur Arbeit nur mit Azetylen allein   zum Weiahlöten    und Hartlöten kleinster Gegenstände,
Fig. 7 den Handapparat nach Fig.   6    aber mit Lochdüse zur Vornahme kleinster SchweiBarbeiten ohne Schwei¯brenner.



   Die als Handgriff ausgebildeten Behälter   1,    2,21,22 und 23 sind für die Aufnahme der zur Erzeugung der Stichflamme je nach dem erwünschten Hitzegrad und der Art der durchzuführenden Arbeiten erforderlichen Gase Sauerstoff, Azetylen, Wasserstoff und Pressluft bestimmt. Diese Behälter sind nach ihrem   Abschlussventil    5 respektive 17 mit gleichen Gewindenippeln 20   respective    19 versehen, die den direkten Anschluss an grosse Gasflaschen zwecks Nachfüllung erlauben.



   Die für eine bestimmte Arbeit erforderlichen Behälter sind mit zwei Rohrschellen 3 starr miteinander verbunden, deren hintere einen Stützfuss 4 besitzt. Der vorne auf dem untern Behälter sitzende Träger 14 besitzt einen solchen 16, so dass der Apparat ; auf den Boden abgestellt werden kann.



   An den   Druekbehälter      1    für Azetylen, Fig.   1    und 2, ist ein normales   AbschluB-    ventil 17, daran der Träger 14 mit dem mit ihm festverbundenen Rohrstück 14a, das ein Klemmauge 15 trägt, angeschlossen. Das Rohrstück 14a ragt aus dem Träger 14 heraus ; auf dessen Endgewinde ist die Mischdüse 11 aufgesetzt, welcher durch einen seitlichen Stutzen 12 Sauerstoff oder   Press-    luft zugeführt wird.

   An den über dem Druckbehälter angeordneten zweiten DruckbehÏlter 2 ist ein Überströmventil 5   aufge-    setzt, an das ein Verteilstück 6 angeschlossen ist, das zwei Stutzen 7 und 8 aufweist, und zwar mündet der Stutzen 7 in ein   Mano-    meter 18 zur ständigen   Druckkontrolle,    wÏhrend an den Stutzen 8 die Verbindung 9 angeschlossen ist, die über ein   Rück-    schlagventil 10 in den seitlichen Stutzen 12 der Mischdüse 11 f hrt. An den Austritt der Mischdüse ist ein normaler Schweissbrenner   13    angeschlossen.



   Nach Fig. 3 besitzt der Apparat die gleichen Teile wie vorbeschrieben, ist aber so durchgebildet, dass an Stelle des Druckbehälters für Azetylen 1 ein solcher für Wasserstoff 22 und an Stelle des   Sauerstoff-    behälters 2 ein kleinerer auch f r Sauerstoff 21 entsprechend dem kleineren Bedarf an Sauerstoff angeordnet ist, wobei auf das Abschlussventil 17 des Behälters 22 direkt die Mischdüse 11 aufgeschraubt ist.



   Nach Fig. 4 sind für   Hartlötarbeiten    an grossen Stücken der Druckbehälter 1 für   Azetylenund'darüber    ein solcher für Pre¯luft 23, vorgesehen, deren Zufuhr über die Organe 5,6,8,9, das Rückschlagventil 10 und den Stutzen 12 in die   Mischdüse    11 erfolgt. An den Druckbehälter   1    ist das normale Abschlussventil 17, daran der Träger 14 mit dem mit ihm fest verbundenen Rohrstück 14a angeschlossen, der ein   lilemmauge    15 besitzt. Auf das Rohrstück 14a aufgesetzt ist die Mischdüse 11, deren Mündung in das sich nach vorn verengende Brennerrohr 27 geht.

   Der Lötkolben 26 mit seinem Halter 25 ist verschiebbar und mit der Schraube 24 im   Klemmauge 15 ein-    gesetzt, wobei das Brennerrohr 27   verschieb-    bar auf dem Halter 25 angeordnet ist, um es je nach der erwünschten Flammgrösse einstellen zu können.



   Nach Fig. 5 sind die gleichen Teile zu  sammengestellt,    wie nach Fig. 4, nur hat hier die Mischdüse 11 eine   Mundstückver-    längerung 30, auf die ein Spachtelmesser 29 verschiebbar aufgesetzt werden kann, das mit seinem Halter 28 im   lS : lemmauge    15 mit Schraube 24 befestigt wird.



   Die Zusammenstellung nach Fig. 6 ist zur Vornahme von   Weichlötarbeiten    und zum Hartlöten kleinster Gegenstände bestimmt. Sie bedarf hierzu des obern Druckbehälters 23 nicht, dessen   Überströmreduzier-    ventil 5 durch eine   Sicherungsschraube    31 nach Wegnahme der andern   weiterleiten-    den Organe verschlossen wird. Diese Arbei ten erfordern nur den Behälter 1 mit Azetylen mit seinem Abschlussventil 17, an den nur über das Mundstück des Rohres 14a ein Brennerrohr 36, das Luftzufuhrlöcher   37    enthält, auf den Lotkolben 26 mit seinem Halter   25    aufgesetzt ist, wobei das Brennerrohr   36    auf dem Halter 25 und dieser im Klemmauge 15 beliebig eingestellt werden kann.



   Die Zusammenstellung nach   7    arbeitet ebenfalls nur mit Azetylen aus dem Behälter   1    und gestattet die Vornahme kleinster SchweiBarbeiten ohne SchweiBbrenner. Auf das Mundstück des Rohres 14a, das an das   Abschlussventil    17 angeschlossen ist, ist eine Lochdüse 33 aufgeschraubt, deren vordere Abschlusswand eine Anzahl feiner Bohrungen 34 enthält und die ausserdem an ihrem hintern Ende Luftzuführungsschlitze 35 enthält.   liber    diese Lochdüse wird ein Brennerrohr 36 geschoben, das mit seinem Halter 32 im Auge 15 verschiebbar, also einstellbar befestigt ist und das ebenfalls   Luftzufuhrlöcher    37 enthält, durch die die Luft der Lochdüse zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handapparat zum L¯ten, Schweissen und Erwärmen von Werkstüeken mit als Hand griff ausgebildeten Behältern für gasformige Brennstoffe und mit auswechselbaren Brennern zum Löten und Schweissen, dadurch gekennzeichnet, dass je nach den vorzunehmenden Arbeiten und nach der Grösse der Ar beitsstücke, an denen geschweisst, hart gelötet, weich gelötet oder welche erwärmt werden sollen, die Druckbehälter ausgewech- selt werden können, so daB wahlweise mit Sauerstoff-Azetylen, Sauerstoff-Wasserstoff oder Pressluft-Azetylen gearbeitet werden kann, und dass auswechselbare Werkzeuge zur Vornahme dieser verschie- denen Arbeiten vorgesehen sind.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Handapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Druck behÏlter nach ihrem Verschlussorgan alle gleiche Gewindenippel aufweisen, die den direkten Anschluss an groBe Gasflaschen zwecks Nachfüllung gestatten.
    2. Handapparat nach Patentanspruch und Unteransprucli 1, dadurch gekennzeich net, dass an den Druckbehälter des Brenn gases zum Schweissen nach seinem Ab schlussventil eine lischdüse angeschlos sen ist, in die aus dem Sauerstoffbehalter, an den ein Überstromreduzierventil an geschlossen ist, durch ein Verteilstiick mit Kontrollmanometer über ein Rück- schlagventil Sauerstoff zugeführt werden kann.
    3. Handapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass an den Druckbehälter des Brenn gases zum Hartlöten nach seinem Ab schlu¯ventil eine Mílischdüse angeschlossen ist, in die aus dem Pressluftbehälter, an den ein Überstromreduzierventil ange schlossen ist, durch ein Verteilstück mit Kontrollmanometer über ein Rückschlag- ventil Pressluft zugeführt werden kann, wobei vor das Mundstück der Mischdüse ein erweitertes, sich nach vorn verengen des Brennerrohr anzubringen ist, das ver schiebbar auf dem Halter des Lotkolbens und mit diesem wieder verschiebbar in einem Iilemmauge befestigt werden kann.
    4. Handapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Abziehen alter Farbanstriche für die Mischdüse ein ver längertes Mundstück vorgesehen ist, auf dessen Hals ein Spachtelmesser verschieb- bar angeordnet ist, welches mit seinem Halter im Klemmauge befestigt werden kann.
    5. Handapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Arbeiten nur mit Brenngas ein Düsenrohrstück mit Gewinde zum Aufschrauben auf das vor dere Ende des Abschlussventils und ein über dessen Mündung auf dem Halter des Lötkolbens verschiebbar anzuordnen- des Brennerrohr mit Lufteintrittsoffnun- gen vorgesehen ist.
    6. Handapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da¯ eine auf das Düsenrohrstück aufzusetzende Lochdüse vorgesehen ist, die in ihrem hintern Ende Luftzuführungs- schlitze aufweist und deren Mundstück eine Anzahl Bohrungen aufweist.
CH177659D 1934-10-02 1934-10-02 Handapparat zum Löten, Schweissen und Erwärmen von Werkstücken. CH177659A (de)

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