CH177661A - Abwälzfräsmaschine. - Google Patents

Abwälzfräsmaschine.

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CH177661A
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CH
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Aktiengesellschaft S. Lambert
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Lambert S Ag
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04D—APPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00—Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/02—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports
    • G04D3/0227—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks
    • G04D3/0236—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks for gearwork components
    • G04D3/0245—Lathes, with one or more supports; Burnishing machines, with one or more supports for the manufacture of special components for clockworks for gearwork components for gear wheels or gears
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F15/00—Methods or machines for making gear wheels of special kinds not covered by groups B23F7/00 - B23F13/00
    • B23F15/04—Making fine-pitch gear teeth on clock wheels or the like by special machining

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Description


  



  Abwälzfräsmaschine.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Abwälzfräsmasehine zur Herstellung von Zahnrädern, vornehmlich der Uhr    macherei. Diese    Maschine ist gekennzeich net durch selbsttätige Mittel, welche eine Be wegung des Werkzeuges radial zur Werk stückachse bewirken, durch selbsttätige Mit tel, welche eine achsiale Verschiebung des
Werkstückes bewirken und durch   Einrich-    tungen, welche es ermöglichen, die genannten
Mittel entweder selbsttätig miteinander oder nacheinander wirken zu lassen, wobei durch ein selbsttätiges Nacheinanderwirken beider Mittel Stirnräder und durch ein selbsttÏtiges Zusammenwirken beider Mittel Kegelräder geschnitten werden können.



   In der Zeichnung ist ein Ausf hrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, darin sind
Fig.   1    bis   5a    schematische Darstellungen zur Erklärung des in der dargestellten Masehine   befolgten    Verfahrens und dem bisherigen Verfahren,
Fig. 6 eine Draufsicht der Maschine, teil weise im Schnitt nach Linie A-B in Fig. 9,
Fig. 7 eine Vorderansicht, teilweise im
Schnitt nach Linie G-H in Fig. 6,
Fig. 8 ein senkrechter Schnitt von rechts gesehen nach Linie   E-F in    Fig. 7, und
Fig. 9 eine Seitenansicht von rechts.



   Das Abwälzverfahren zum Fräsen von
Stirnrädern wird in der Uhrmacherei auf zwei Arten ausgeübt :
Zum Schneiden von dicken Rädern wird    nach Fig. 1    das Werkzeug parallel zur Werkstückachse auf Zahntiefe fortbewegt und f r ganz d nne RÏder nach Fig. 3 senkrecht zur Werkstückachse und innerhalb der Mittelebene des Werkstückes. Die Strecke   a-b,    Fig. 1. stellt den   Anschnittweg    des Fräsers dar, deren Länge sich nach Fräserdurchmesser und Zahntiefe richtet. Die Strecke a-b ist gleich der halben Sehne, deren zugehörige Bogenhöhe die Zahntiefe ist. Die Strecke b-c   entspricht der Rad-    breite, Strecke   a-c    dem ganzen   Fräsweg.    



   Das Verfahren nach Fig. 3 mit dem sehr   kurzen Fraswege a-b    und der entsprechend sehr groben Produktion, ergibt Stirnräder mit konkavem   Zahngrunde,    weil der Fräser keine Längsbewegung ausführt. Der Krümmungsradius ist gleich dem Fräserradius. Es können daher auf diese Art nur sehr dünne Räder geschnitten werden, weil bei zunehmender Zahnbreite die Krümmung im Zahngrunde naturgemäss zunimmt.



   Dagegen schliesst die Arbeitsweise gemäss Fig.   1    einen Zeitverlust in sich gegenüber dem in vorliegender Maschine nach Fig. 2 zur Verwendung gelangenden Verfahren, wo das Werkzeug mit seiner Achse um den Bruchteil eines Millimeters ausserhalb der Ebene einer Seitenfläche des Werkstückes sich befindet und bis auf Zahntiefe radial zum Werkstück bewegt wird, worauf das Werkstück um Zahnbreite achsial verschoben wird. Bei diesem Verfahren ist der   zurück-      zulegende Einschnittweg a-b    viel kleiner als im Fall der Fig.   1,    weil der   Einschnitt-    weg a-b der Zahntiefe entspricht, wÏhrend er nach   Fig. 1    gleich der halben Sehne ist, deren zugehörige Bogenhöhe die Zahntiefe    darstellt.

   Je nach Fräserdurchmesser    Zahntiefe kann das Verhältnis der Strecke a-b in Fig.   1    und 2 1 : 4 betragen.



   Während hier durch eine Aufeinanderfolge der radialen Bewegung des Werkzeuges und der achsialen des Werkstückes Stirnrader hergestellt werden können, können mit der dargestellten Maschine durch eine gleichzeitige Ausführung der beiden Bewegungen Kegelräder hergestellt werden und durch eine weitere Kombination   Kronräder,    wie ein solches in Fig. 4 gezeigt ist.



   Zu letzterem Zweck, das heisst zur Herstellung der   Kronräder    nach Fig. 4, wird vorerst durch ein Zusammenwirken der Ra  dialbewegung    des Werkzeuges und der    Achsialbewegung des Werkstückes, wodurch    eine Bewegung nach Linie a-b resultiert, die Kegelradverzahnung geschnitten, worauf selbsttätig eine zusätzliche arbeitslose Translationsbewegung des Werkzeuges erfolgt, bis dieses auf die Zahntiefe der Stirnradverzah  nung    eingestellt ist. Durch eine dritte Bewegung des Werkstückes wird die Stirnradverzahnung geschnitten.



   Fig. 5 stellt ein Kronenrad samt Fräser in Stellung zum   Kegel-und Stirnradschnitt    dar. Zu den dargestellten Stellungen hat der Fräser bei e seine Mittelstellung auf der   Schrägkante    erreicht. Ist er an die unterste   Kantenecke    angelangt, so muss er durch eine arbeitslose Bewegung verstellt werden, so dass er nun die senkrechte Flanke y bearbeiten kann. Die Mitte dieser Flanke ist mit   F    bezeichnet. Fig.   5a    zeigt einen Schraubenfräser mit Axe A und mit eingezeichneter   Schraubenlinie e-/,    auf welcher. die Fräserzähne liegen.

   Die Fräserspindel wird zur   Werkstuckspindel    um den Steigungswinkel a des FrÏsers schräggestellt, das heisst die Tangente an die Schraubenlinie muss im Punkte f (Fig.   5a)    parallel zur   Werkstückspindel    sein.



  Aus diesem Grunde kann Punkt e der Schraubenlinie nicht senkrecht unter   Punkt f    liegen, und somit nicht in der gleichen Schnittebenedrehen.



   Werkstück und Fräser arbeiten bei der dargestellten Maschine im Zwanglaufe, das heisst die   Werkstückwelle,    auf welcher ein   Teilschneckenrad    festsitzt, ist so über eine   Teilschnecke    und ein Teilwechselrädergetriebe mit dem Fräser verbunden, dass bei jedem   Fräserumgange    die Werkstückspindel samt darauf festgespanntem Werkstück um einen Zahn verschoben wird.

   Aus diesem Grunde und weil die beiden Arbeitspunkte e und f des Fräsers nicht in der gleichen Vertikalebene liegen, werden die Zahnprofile von Kegel-und Stirnradschnitt nicht genau zu  sammenfallen.    Um ein genaues Aufeinanderpassen zu erzielen, muss während des   Wech-    sels vom Regel auf den Stirnradschnitt, bei dem der Fräser ausser Eingriff mit dem Werkstück dreht, der synchrone Gang zwischen Werkstück und Fräser momentan so aufgehoben werden, daB der Fräser durch eine Vorrichtung eine einmalige Zusatzdrehung im Werte von Bogen   e-f    (Win  tel      p)    erhält.

   Diese Zusatzdrehung kann beispielsweise so ausgeführt werden, dass der  Zwanglauf von Fräser und Werkstück bei Stillstand der Maschine aufgehoben, der   Frä-    ser auf Grund seiner Schraubenform von Hand so gedreht wird, bis die beiden   Zahn-    profile zusammenfallen, und alsdann der   Zwanglauf    wieder hergestellt wird.



   Bei der dargestellten Maschine wird der Übergang vom   liegel-auf    den Stirnradschnitt auf später zu erläuternde Weise mit Hilfe der Kurvenscheibe 38 bewirkt.



   Die Maschine nach Fig. 6 bis 9 besitzt eine Antriebswelle 1, die am einen Ende eine Riemenscheibe 2 und am andern Ende ein Wechselrad 3 trägt und im Innern der Maschine das Schraubenrad 4. Rad 4 dient zur Übertragung der Drehbewegung auf den Fräser und kämmt mit dem Schraubenrad 5, welches mit dem Schraubenrad 6 auf derselben, auf der Achse 7 aufgeschobenen H lse festsitzt. Rad 6 kämmt mit dem auf der Fräserwelle 9 sitzenden Rad 8. Die Fräserwelle kann mittelst eines Schlittens 13 auf dem   Maschinengestell la verschoben    werden.



  In dem Schlitten 13 ist ein Fräserkopf 11 drehbar und einstellbar von den Schrauben   12b    gehalten und in diesem Fräserkopf ist in den in einer Hülse 10 vorgesehenen Lagern   loa    und   lOb die Fräserwelle 9 mit    dem   Fräser lla gelagert. Die Hiilse    10 kann zur seitlichen Einstellung des Fräsers im Fräserkopf achsial durch eine Handschraube 12a verschoben werden. Durch Drehen des   Fräserkopfes    um die Achse 7 ist der Fräser in bezug auf seine Steigung einstellbar gemacht.



   Das Wechselrad 3 dient zum Antrieb des von einer senkrechten Welle 22 getragenen Werkstückes   213.    Es überträgt die Drehbewegung der Antriebswelle   1    durch ein Stirnradgetriebe 15,16,17 auf eine Welle 18 und eine auf dieser Welle festsitzende   Teilschnecke      19    kämmt mit einem im Maschinengestell gelagerten und das eine Lager 53a der Welle 22 bildenden   Teilschnecken-    rad 21.

   Mit dem Teilschneckenrad 21 ist ein Ring   21a    starr verbunden, der mittelst eines   Mitnehmerstiftes      22a    in eine mit der Welle 22 starr verbundene Muffe 22b   b eingreift.    Das Werkstück 23 wird auf einen auswechselbaren Dorn 24 gesteckt und von einem Gegenhalter 25 mit drehbarem, auf dem Stück   23    aufliegenden Taster   26    durch Bügel 27 un, Verschluss 28 festgespannt. Dabei dreht der Taster sich im Gegenhalter   25    und ist durch eine Eugel abgestützt.



   Die   Teilschneckenwelle    18 trägt auch ein Wechselrad   20,    welches mittelst der   Wechsel-    rader 29,30,31 und einer Schnecke 32 ein auf einer Kurvenscheibenwelle 35 angeordnetes Schneckenrad 33 antreibt. Dieses Rad sitzt auf einer   Eupplungstrommel 34    fest, welche lose auf die Welle 35 aufgeschoben ist und mit einer auf der Welle 35 festsitzenden Kupplungsscheibe 36 zusammenarbeitet.



  Ebenso sitzen auf der Welle 35 die   liurven-    scheiben 37,38,39 fest, sowie die Scheibe 40 mit dem Auslösehebel 41.



     Von diesen Rurvenscheiben    werden alle gegenseitigen Verschiebungen   zwischenWerk-    stück und Werkzeug gesteuert. Während die Scheibe 37 dazu bestimmt ist, mittelst eines im Gestell gelagerten, einen mit der Welle 22 starr verbundenen Stift 54a fassenden Doppelhebels 54   (Fig.    6   und 7)    die achsiale Verschiebung des Werkstückes zu bewirken, und die Scheibe 39, die radial zum Werkstück auszuführenden Bewegungen des Werkzeuges mittelst des von der Scheibe   geführ-    ten, im Zapfen 47 gelagerten Doppelhebels 48, ist   Scheibe'38    dazu bestimmt, die an  lässlich    der Fig.

   5 und 5a erwähnte   Zusatz-    drehung des Fräsers zum   Aufeinanderpassen    der beiden Zahnprofile herbeizuführen.



   Die Bewegungsübertragung des Hebels 48 auf den Schlitten 13 aber, der dureh   Setwalbenschwanzführung    im   Maschinen-    gestell gelagert ist, also die Strecke a-b nach Fig. 2, geschieht durch den im Hebel 48 sitzenden Nocken   48a,    welcher auf ein mit der Achse 7 verschraubter Querbalken 42 drückt und durch die Federn 45, die in einem   Vorsprunge    44 am Querbalken gelagert sind. Diese Federn liegen auf den Köpfen 46 des Maschinengestelles auf und drücken Achse 7 samt Querbalken 42 fortwährend an Hebel 48 und somit an   Kurven-    scheibe 39 an. Die Federn 45 samt Hebel 48   und Eurvensoheibe      39    bewirken also den Weg aùb nach Fig. 2.

   Federn   51a,    die einerseits am Stift 51b in Achse 7, anderseits im Schlitten   13    befestigt sind, ziehen den Schlitten fortwährend an Schraube 51 im   Kopfe    51c. Hülse 43, auf welcher Kopf   51c    festsitzt, ist lose im Schlitten   13    gelagert und mit Achse 7 durch   Eniehebel 49 und 50    und Stift 51b verbunden. Beim Strecken und Knicken der Kniehebel gleitet also Hiilse   43    auf Achse 7 hin und her.

   Da aber die Federn 51a den Schlitten   13    immer an Schraube 51 im Kopfe   51e    ziehen, folgt natürlich auch der Schlitten 13 den Bewegungen der H lse   43.    Durch diese Bewegung kann der Fräser schnellstens vor oder nach der   Fräsarbeit    an und   vom Werkstüok    geschoben werden.



  Durch Drehen der Schraube 51 kann der Schlitten auf Hülse 43 vor und rückwärts geschoben und dadurch der Durchmesser des Werkstückes eingestellt werden. Es können also drei ganz bestimmte Bewegungen her  vorgerufen    werden, nämlich : 1. Durch Strecken und Knicken der   Knie-    hebel zum   Ein-und    Ausschalten. Ein
Gleiten des Schlittens 13 samt Hülse 43 hin und her. Querbalken 42 und Achse 7 sind in Ruhe. Federn   51a    arbeiten.



  2. Durch Drehen der Schraube 51 zum Ein stellen des Werkzeuges a. uf den Durch messer des Werkstückes. Dabei gleitet
Schlitten 13 auf Hülse 43. Querbalken    42,    Achse 7, Hülse   43    sind in Ruhe,
Federn 51a arbeiten.



  3. Die Bewegung durch die Kurvenscheibe    39    zur eigentlichen   Fräsarbeit.    Dabei fol gen Querbalken 42, Achse   7,    Schlitten 13 samt Fräser, Hülse 43, Kniehebel 49,50 den Steigungen   derRurvenscheibet Eedern   
45 arbeiten.



   Um die Verschiebung der Schnittebene vom Punkt e nach Fig. 5 und 5a zu erhalten, ist Schraubenrad 4 auf Welle   1    verschiebbar angeordnet, wobei ein durch die Radnabe 4   durchgesteckter    Querstift 55 durch einen Schlitz der Welle   I    hindurchgreift (Fig. 7 und 8). Der Stift 55 greift aber auch durch einen auf die soweit ausgehöhlte Welle 1 eingesteckten Dorn 56 hindurch und sitzt fest in diesem Dorn, während eine sich gegen das Ende der Aushöhlung stützende Feder 57 gegen das Rad 4 presst und der Taststift 58 am Ende eines im Auge   60 des    Gestelles   gelager-    ten Doppelhebels 59 der Feder 57 entgegenwirkt.

   Das andere Ende dieses Hebels stutzt sich mit einer   Einstellsehraube    61 gegen einen im Gestell gelagerten Dorn 62 und dieser Dorn ist im Kontakt mit der   Umfangs-    fläche der Kurvenscheibe 38   (Fig.    7). Durch die Schraube 61 wird hierbei die Verdrehung des FrÏsers um den Winkel ¯ (Fig. 5) regulierbar gemacht.



   Durch   das asiale Verschieben    des Rades 4 wird das Rad 5 und damit der Fräser gedreht.



   Die selbsttätige Auslösung des Werk  zeuges    vom Werkstück (unter selbsttätiger Auslösung des Werkzeuges ist das automatische Zurückgehen des Fräsers aus dem   Arbeitsstück    am Ende des Arbeitsganges zu verstehen) geschieht durch den Auslösehebel 41.

   Dieser ist auf der Scheibe 40 drehbar gelagert und greift in der Arbeitsstellung der Maschine mit dem einen halbkreisförmig ausgeschnittenen Ende in eine Eindrehung am Ende einer in die hohle Welle 35 eingesteckten Stange   63.    Die Scheibe   40,    welche mit den Scheiben   39,      38,      37,    36 fest ver  bunden    ist, dreht sich   innerhalb-eines Ge-      häusehalses    64, auf dessen AuBenfläche ein einen Anschlagstift   65    tragender Reif 66 drehbar und einstellbar aufgepasst ist.

   Im Betrieb beim Auftreffen des einen Hebelarmes 41 auf den Stift   65    wird der andere Hebelarm aus der Stange   63    ausgelöst, so dass die Stange 63 von einem Hebel 70 nach rechts angezogen werden kann. Hierbei trifft ein kegelförmig eingedrehter Teil 77 der Stange   63    auf durch die Nabe der Rupplungsscheibe 36 gesteckte Stifte 67, durch welche das unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder stehende Bremsband 68 des Kupplungsteils 34 ausgelöst wird.

   Das Auslösen der Kupplung (beim   Auslosen    der Kupplung werden die   Surven-    scheiben 37,38, 39 samt Scheibe 40 frei, das heisst sie drehen sich nicht mehr mit Welle 35) kann aber auch durch einen von Hand zu   bedienenden    Spiess 69 geschehen, der in einer Nute der Welle 35 verschiebbar angeordnet ist und wenigstens einen der Stifte 67 nach aussen stossen kann. Der   SpieB    ragt, wenn die Teile gekuppelt sind,   über das Ma-    schinengestell nach   auben    vor, so dass er leicht zugänglich ist.

   Der das auf der Hinterseite der Maschine herausragende Ende der Stange   63    fassende Dreifachhebel 70 sitzt auf einer im Gehäuse gelagerten Drehwelle 71 fest und ist mit seinem einen Arm durch eine Stange 72 mit dem Handhebel 73 verbunden. Der zweite Arm   70a    greift so unter den Kniehebel 49, daB, wenn Hebelarm 70 ganz nach links gezogen wird, wenn also die Maschine eingeschaltet   ist, das linie-    hebelpaar 49,50 durch Hebelarm   70a    gestreckt wird (Fig.   8).    Wird die Maschine ausgeschaltet, schwingt also Hebelarm 70 nach rechts und Hebelarm   70a nach links    (Fig. 9), so zieht die Feder 74 die einerseits am Maschinengestell im Punkte   74a,      a.

   nder-    seits am Kniehebel 50 befestigt ist, letzteren nach unten. Das   Eniehebelpaar    wird also geknickt und der Schlitten 13 wird durch die Federn 51a nach hinten aus dem Werkstück herausgezogen.



   Der dritte Arm 75 ist in nicht gezeigter Weise mit einem Vorgelege in der Weise verbunden, dass nach dem Auslösen der Stange 63 diese zurückgezogen und dabei die Kurvenscheiben entkuppelt werden. Die Stange 63 wird gelöst, wenn der Doppelhebel 41 auf den Stift 65   stosst,    das heisst wenn Hebel 41   a, us der Einkerbung in Stange 63    gehoben und dadurch Stange   63    durch   Feder-    zug nach hinten gezogen wird.



   In der   Rückzugslage,    wenn also Stange 63 nach Fig. 9 ganz nach rechts verschoben ist, ist die   Kniehebelvorrichtung geknickt,      also Kopf 51c    gegen Stift 51b verschoben und Schlitten 13 durch Federn 51a nach rechts gezogen, und somit auch das Werkzeug.



   Beim Inbetriebsetzen der Maschine wird mittelst des Handhebels 73 die Stange 63 wieder in das Ende des Auslösehebels eingehängt.



   Zum Schneiden von Bädern nach Fig.   2    und 3 können die gleichen Kurvenscheiben am Platze gelassen werden. Der kombinierte   gegel-und Stirnradschnitt    nach Fig. 5 erfordert eine spezielle Ausführung der Kurvenscheiben, das heisst für diesen Fall müssen dieselben ausgewechselt werden. Die Kurvenscheiben 37,38,39 bilden zusammen einen Block zwecks schnellster   Auswechs-    lungsm¯glichkeit, und sind die einzigen aus  zuwechselnden    Teile.



   Aus den Erläuterungen ist zu   entneh-    men, daB je nach der   für die Scheiben 37, 38,    39   gewählten Eurvenform    nur StirnrÏder, nur   : egelräder    oder   Eronräder nach    Fig. 4 geschnitten werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : AbwÏlzfrÏsmaschine zur Herstellung von Zahnrädern, insbesondere für die Uhren- macherei, gekennzeichnet durch selbsttätige Mittel, welche eine Bewegung des Werk zeuges radial zur Werkstückachse bewirken, durch selbsttätigeMittel, welcheeine achsiale Verschiebung des Werkstückes bewirken, und durch Einrichtungen, welche es ermöglichen, die genannten Mittel entweder selbsttÏtig miteinander oder nacheinander wirken zu lassen, wobei durch ein selbsttätiges Nacheinander- wirken beider Mittel Stirnräder und durch ein selbsttätiges Zusammenwirken beider Mittel Kegelräder geschnitten werden können.
    TJNTERANSFRUCHE : 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB das Werkstück am Ende einer senkrecht angeordneten, dreh baren Welle von einem Gegenhalter fest gehalten ist und das Werkzeug in einem auf einem Horizontalschlitten schwenkbar angeordneten Kopf angeordnet ist, und daB diese Teile in Arbeitsverbindung ge- bracht sind mit zusammenwirkenden Kurvenscheiben, von denen eine für die achsiale Werkstückbewegung und eine an dere für die radiale Werkzeugbewegung und eine dritte für eine zusätzliche Bewe gung des Werkzeuges zum Ubergang beim Schneiden von-Eronrädern von der Kegel radverzahnung zur Stirnradverzahnung vorgesehen ist.
    2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Bewe gung des Werkzeuges bei KronrÏdern, um die Schnittebene der Eegelradverzahnung in die Schnittebene der Stirnradverzah- nung zu bringen, aus durch eine axiale Verschiebung des einen von zwei zusammenwirkenden Schraubenrädern des An triebsmechanismus bewirkt wird, wobei durch Einstellung einer Eontaktschraube eines von der Kurvenscheibe für die zu sätzliche Bewegung des Werkzeuges betätigten Hebels die Grole dieser Bewegung bestimmt wird.
CH177661D 1933-12-29 1933-12-29 Abwälzfräsmaschine. CH177661A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025219460A1 (fr) * 2024-04-16 2025-10-23 Rolex Sa Procédé de fabrication d'un pignon horloger

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