CH177689A - Kraftübertragungseinrichtung. - Google Patents

Kraftübertragungseinrichtung.

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CH177689A
CH177689A CH177689DA CH177689A CH 177689 A CH177689 A CH 177689A CH 177689D A CH177689D A CH 177689DA CH 177689 A CH177689 A CH 177689A
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Dell Cyril
Louis Read Herbert
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Dell Cyril
Louis Read Herbert
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      Kraftübertragnngseinrichtung.       Die Erfindung betrifft eine     Kraftüber-          tragungseinrichtung,    das heisst eine     Einrich-          tung,    die Kraft von einer     Antriebwelle    zu  einer     Abtriebwelle    überträgt, und bezweckt  eine Einrichtung dieser     Art    zu schaffen, bei  welcher die     kinetische    Energie der Arbeits  flüssigkeit in     einer    Flüssigkeitskupplung  (zum Beispiel     Föttingersehe        Art)    zur Über  tragung der Kraft benutzt wird,

   und zwar in  Verbindung mit einem den an der     Antrieb-          bezw.        Abtriebwelle    herrschenden veränder  lichen Kraft-     bezw.    Belastungsverhältnissen  entsprechend in der Übersetzung stufenlos  und selbsttätig veränderlichen Wechselge  triebe.  



  Die     Kraftübertragungseinrichtung    nach  der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,  dass das Primärglied der Flüssigkeitskupp  lung kraftschlüssig mit der     Antriebwelle     und deren Sekundärglied mit     einem    Haupt  glied eines Differentialgetriebes verbunden  ist. Zwischen dem Primär- und Sekundär-         glied    ist ein Flügelrad angeordnet,     welches     mit einem weiteren Hauptglied des     Getriebes     verbunden ist.

   Das die     Differentialbewegung     ausführende Hauptglied     des    Getriebes     ist    an  die     Abtriebwelle    der     Einrichtung    angeschlos  sen.

   Statt .das     Drehmoment    der     Antriebwelle     unmittelbar durch     eine        Flüssigkeitskupplung     auf die     Abtriebwelle    zu übertragen, findet  daher ein     Zwischenglied    Verwendung, wel  ches mit dem Sekundärglied der Kupplung  und mit der     Abtriebwelle    in Antriebsverbin  dung     steht,    so dass das Drehmoment der An  triebwelle zunächst auf das Zwischenglied  im Sinne einer Drehung desselben sich aus  wirkt, mit dem Erfolg, dass die Abtrieb  welle anfänglich über ein Reduktionsgetriebe  angedreht wird.

   Dies     dauert    dann solange  fort, bis die     Abtriebwelle    eine gewisse Dreh  zahl erreicht und das Verhältnis     zwischen    der  Belastung und dem Drehmoment der An  triebwelle dem Sekundärglied der Kupplung  ermöglicht,     einen    Teil des Drehmomentes der           Antriebwelle    aufnehmen,     wodurch        dann    der  Antrieb nunmehr auch durch das Sekundär  glied vermittelt und die Drehzahl der Ab  triebwelle weiter erhöht wird. .  



       Praktisch    verwendet man als Diffe  rentialgetriebe vorzugsweise ein     Umlauf-          rädergetriebe,    in welchem Falle das Sekun  därglied der Flüssigkeitskupplung am     besten     mit dem Aussenzahnkranz des Umlaufräder  getriebes, das Flügelrad     mit    dem Sonnenrad  und die     Abtriebwelle    mit der Träger der Um  laufräder verbunden ist.     Als    Umlaufräder  getriebe können auch die im     Kraftwagenbau     bekannten     Differentialgetriebe    angewendet  werden, die einen umlaufenden Käfig mit  z.

   B. zwei Kegelrädern aufweisen,     welche    mit  zwei seitlichen Kegelrädern in Eingriff sind.  



  Unter Flügelrad wird in vorliegender Be  schreibung ein mit irgend welchen Flügeln,  die irgend welche Form haben können,     ver-          sehenes        rotierendes    Rad- verstanden, welches       zwischen    dem primären und sekundären  Glied der Kupplung zum Beispiel gleich  achsig mit letzteren angeordnet werden  kann,. so dass die durch das Primärglied     aus-          geschleuderte    Flüssigkeit     zwischen    den Flü  geln analog     wie    bei     einer        Agialturbine    hin  durchströmen     kann.     



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht     eine    beispielsweise Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 bis 3 sind     schematische        Darstel-          lungen    betreffend die     Kraftübertragungsein-          richtung;          Fig.    4 ist ein     Längsschnitt    derselben;       Fig.    5 ist eine teilweise Vorderansicht des  Flügelrades;       Fig.    6 ist     eine    ähnliche Ansicht eines       Teils    eines Sekundärgliedes der Kupplung;

         Fig.    7, 8 und 9     sind    Vorderansicht,  Längsschnitt und Draufsicht eines Randteils  des Flügelrades in     grösserem    Massstube.  Das Primär- und Sekundärglied der Flüs  sigkeitskupplung     ist    mit P     bezw.        S,    das zwi  schengelegte Flügelrad     mit    W     und    das Um  laufrädergetriebe als     Ganzes    mit G bezeich  net. I und 0 deuten die Antrieb-     bezw.        Ab-          triebwelle    an.

   Das     Gehäuse    C ist am Sekun-         därglied        1J,    fest angeordnet, und F bezeichnet  eine     Freilaufvorrichtung.     



  Das zwischengelegte Flügelrad besitzt an  seinem Umfang Flügel 2, und die aus den  Zellen 3 des Primärgliedes P der Kupplung  herausgeschleuderte Flüssigkeit strömt zwi  schen diesen Flügeln in die     Zellen    4 des  Sekundärgliedes     S,    wobei die Flüssigkeit  durch die schrägen Kanäle     zwischen    den  Rippen 5 des Flügelrades (vergleiche     Fig.    5)  in das Primärglied zurückfliesst. Die Rippen  5 könnten auch in radialen, die Hauptsache  der Einrichtung enthaltenden Ebenen an  geordnet sein, sie könnten auch     abweichend     von der Zeichnung durch gewöhnliche Rad  speichen ersetzt werden.  



  Das Primärglied P ist mit der Antrieb.  welle I aus einem Stück ausgebildet oder       sonstwie    mit letzterer fest verbunden,     und     der Zahnkranz 6 -des     Umlaufrädergetriebes    G       ist    am Sekundärglied     S        ausgebildet.    Das  Sonnenrad 7 des     Umlaufrädergetriebes    ist  auf den Drehzapfen des Flügelrades     W    auf  gekeiit, und die Umlaufräder 8 sind an einem  Träger 9 angeordnet,     welcher    mit der Ab  triebwelle 0 fest verbunden ist.  



  Beim Drehen des Primärgliedes P hat die  aus seinen Zellen 3 herausgeschleuderte  Flüssigkeit das Bestreben, sowohl das zwi  schengelegte Flügelrad W, wie auch das Se  kundärglied     S    zu drehen. Angenommen, dass  auf die     Abtriebwelte    0 (die mit dem Träger  9 der.

   Umlaufräder verbunden ist) irgend  eine Belastung wirkt, so wird dem Andrehen  des Sekundärgliedes ein grösserer Widerstand  entgegensetzt als dem     Mitnehmen    des Zwi  schengliedes W, da das     Übersetzungsverhält-          nis    zwischen dem Sekundärglied und dem  Träger 9 der Umlaufräder, auf welchen die  Belastung     wirkt,        kleiner    ist als das     Über-          setzungsverhältnis        zwischen    dem     Sonnenrad     und dem Träger 9, so     dass    die     effektive    Be  lastung des Sekundärgliedes grösser ist als  die des Flügelrades.

   Das Drehmoment der       Antriebwelle    wirkt sich daher in erster     Linie     auf eine Drehung des     Zwischengliedes,    das  heisst des     zwischengelegten    Flügelrades W  aus.      Das Zwischenglied wird daher zunächst  allein durch das Primärglied der Kupplung  mitgenommen, wobei zwischen den beiden ein  von der Drehzahl des Primärgliedes abhängi  ges Rutschen eintritt.

   Das Sonnenrad 7 des       Umlaufrädergetriebes    wird somit angedreht,  wodurch der Träger 9 der Umlaufräder und  damit auch die     Abtriebwelle    0 angetrieben  wird, und zwar in derselben Richtung, jedoch  mit verminderter Drehzahl gegenüber dem       Rad    W, da. der Zahnkranz 6 infolge seines  höheren Gegenmomentes noch immer fest  steht. Die volle Kraft des treibenden Dreh  momentes     wird    somit praktisch für das  Drehen des Flügelrades W verwendet.  



  Mit zunehmender Drehzahl der Abtrieb  welle 0 wird jedoch die auf die     Abtriebwelle     0 und somit auf den Zahnkranz 6 und auf  das Sekundärglied S der Kupplung aus  wirkende Belastung allmählich herabgesetzt,  so     da.ss    das Primärglied P allmählich auch  das Sekundärglied     S    und damit den Zahn  kranz 6 des     Umlaufrädergetriebes    G mit  nimmt.

   Bei der infolge der fortgesetzten Be  lastungsverminderung eintretenden Dreh  zahlerhöhung ,des Zahnkranzes 6 dreht letz  terer selbst den Träger 9 der Umlaufräder       und    damit die     Abtriebwelle    0 mit immer zu  nehmender Drehzahl an, bis endlich die  Drehzahl des Zahnkranzes 6 (das Rutschen  in der Kupplung nicht beachtend) die Dreh  zahl des Sonnenrades 7 erreicht. Unter die  sen Umständen drehen sich alle Glieder  & s       T'mlaufrädergetriebes.mit    derselben     Geschwin-          digkeit    und die Drehzahl der     Abtriebwelle     erreicht die Drehzahl der     Antriebwelle.     



  Wie ersichtlich, wird daher die Drehzahl  der     Abtriebwelle    von Null bis zur Drehzahl  der     Antriebwelle    der Herabsetzung der Be  lastung der ersteren entsprechend selbsttätig  erhöht, das heisst eine Veränderung der Be  lastung an der     Abtriebwelle    wird durch eine       entsprechende,    durch diese Belastung selbst  tätig geregelte Abänderung des Übersetzungs  verhältnisses begleitet, so dass das Dreh  moment als praktisch konstant betrachtet  werden kann.

   Eine nach dem oben angegebe  nen Grundsatz aufgebaute Kraftübertra-         gungseinrichtung    kann daher als     ein    stufen  los veränderlicher     Drehmoment-Umformer          bezw.    ein stufenloses Wechselgetriebe be  trachtet werden, welches eine selbsttätig wir  kende Flüssigkeitskupplung mit enthält.  



  Die Wirkung der     obenbeschriebenen    Ein  richtung kann durch die nachfolgend be  schriebenen Massnahmen noch beträchtlich  verbessert werden.  



  Die Flügel 2 des Flügelrades W sind     mit-          telst    radialer Zapfen 10 drehbar     gelagert,     wobei die Flügel unter Federwirkung derart  beeinflusst sind, dass sie das     Bestreben    haben,  sich in     achsialer    Richtung nach     Fig.    3     bezw.     9 einzustellen. Zu diesem Zwecke kann zum  Beispiel gegen die abgeflachten     innern    Enden  der Zapfen 10 unter Federwirkung ein Ring  12 angedrückt werden     (Fig.    8), welcher das  Drehen der Zapfen zu verhindern sucht. Die  Abflachungen der Zapfen 10, gegen welch er  stere der Ring 12 sich legt, sind bei 11 an  gedeutet.

   Dabei ist das Sekundärglied<B>S</B> der  Kupplung samt dem Zahnkranz 6 des Um  laufrädergetriebes an     Rückwärtsdrehung     durch eine     zwischengelegte        Freilaufvorrich-          tung        bezw.    ein     Gesperre    F verhindert.  



  Durch diese Anordnung werden die Flü  gel 2 aus ihrer normalen     achsialen    Lage ge  mäss     Fig.    3 und 9 durch das     Kreiseln,der    aus  dem Primärglied der Kupplung herausge  schleuderten     ach.sialen    Flüssigkeitssäulen  beim Anlassen der     Antriebwelle        in    eine die  Flüssigkeit nach rückwärts leitende, ge  neigte Lage gedreht     (Fig.    2).

   Die durch die       schräggestellten-Flügel    2 mit bezug auf die       Drehrichtung        unter    einem Winkel nach rück  wärts     geleitete    Flüssigkeit     wird    dabei nach       Fig.    2 auf die     Wandung    der Zellen 4 des       Sekundä-rglied-es   <B>S</B> treffen, ohne     letzteres     rückwärts drehen zu können, da die Vorrich  tung     I'    diese     R-ückwärtsdrehung    verhindert.

    Es entsteht daher eine Reaktionswirkung der  Flüssigkeit auf die Flügel 2, welche an der       Vorwärtsdrehung    des Flügelrades W mit  hilft. Da das Flügelrad mit dem Sonnenrad  7 des     Umlaufrädergetriebes    verbunden     ist,     wird hierdurch die     Überwindung    der Be  lastung an der     Abtriebwelle    erheblich unter-      stützt. Das Flügelrad     wirkt    jetzt wie der Ro  tor einer Reaktionsturbine,     wobei    das Sekun  därglied     S    der Kupplung den Leitschaufel  kranz bildet.

   Diese     Wirkung        wind    fort  gesetzt,     bis    die     Kraftwirkung    der aus dem  Primärglied der Kupplung austretenden       Flüssigkeitsstrahlen    infolge     zunehmender     Drehzahl des     Flügelrades        W    mit Bezug auf  dieses nachlässt, die Flügel kehren dann all  mählich in ihre ursprüngliche     achsial:

  e    Lage  zurück, und     wenn    die Drehzahl des Flügel  rades     .die    des     Primärgliedes    erreicht, stellen  sich die Flügel     wieder        achsial    oder an  nähernd     achsial    ein, worauf die Flüssigkeits  strahlen sich in Richtung der Pfeile in     Fig.    3  bewegen,

   das heisst sie bleiben praktisch     aeh-          sial.    Die Winkelstellung der drehbaren Flü  gel 2 hängt natürlich von der Drehzahldiffe  renz des Primärgliedes P und des Flügel  rades W ab und     wird        mit    der Veränderung  dieser     fortwährend        verändert.    Wenn alle       Teile    sich mit voller     Geschwindigkeit    drehen.  sind die Flügel     achsial    oder beinahe     achsial     eingestellt.  



  Die beweglichen Flügel 2 können den  Strömungslinien entsprechend, nach     Art    der  bekannten Turbinenschaufeln ausgebildet  werden, und zwar mit irgendwelchen Ab  änderungen, die geeignet sind, dieselben den  besonderen Arbeitsverhältnissen bei der Ein  richtung nach der Erfindung     bestens    anzu  passen. Bei der dargestellten Ausführung  sind zum Beispiel die Flügel mit einer ab  gebogenen, schräg nach hinten gerichteten  Vorderkante versehen.  



       Zwischen    dem     Primär-    und Sekundär  glied der Kupplung können auch mehrere  Flügelräder zwischengeschaltet werden, in  welchem Falle .das zweite,     vierte    usw. Flügel  rad     feststehende    Flügel     besitzt    und als     Leit-          flügelrad        wirkt,    während die andern Flügel  räder als     Reaktionsturbinenrotoren    arbeiten.

    Diese als     Leitschaufelkranz    wirkenden Flü  gelräder können auch miteinander verbunden       sein,    und sie     können    an     Rückwärtsdrehung     einzeln oder zusammen durch mehrere oder  nur ein     Gesperre        verhindert    werden.    Die     Kraftübertragungseinrichtung    nach  der     Erfindung    kann mit irgend einem geeig  neten     Rücklaufgetriebe    ausgestattet werden.  und     zwischen    dem Vorwärts- und Rückwärts  gang kann eine neutrale Lage vorgesehen  werden.  



  Die     Drehachsen    der drehbaren Flügel  (das heisst die Achsen der Drehzapfen 10)  sind vorzugsweise so verlegt, dass sie     von,der     Vorderkante der Flügel (das heisst der Kante  neben dem Primärglied der     Kupplung)    wei  ter entfernt sind als von der     Hinterkante,    so  dass die Flügel mit Bezug zur genannten  Drehachse Doppelhebel mit ungleich langen  Armen. bilden.  



  Die erwähnte Vorrichtung F zum Ver  hindern des Rücklaufes des Sekundärgliedes  der Kupplung kann direkt zwischen dem  Sekundärglied oder aber einem damit fest  verbundenen Bestandteil einerseits und einem  relativ feststehenden Maschinenteil ander  seits angeordnet werden. Wie zum Beispiel  aus     Fig.    4 ersichtlich, ist ein Glied des     Ge-          sperres    F, nämlich der Zahnkranz 13, an  einer Nabe des Gehäuses C     ausgebildet,    wel  ches mit dem Sekundärglied     S    der Kupplung  fest     verbunden    ist.

   Ein weiteres Glied des       Gesperres,    nämlich die Klinke oder     Klinken     14, .sind an einem     relativ    feststehenden Teil,  zum Beispiel am Lager 15 angebracht. Es  kann auch eine Einrichtung vorgesehen wer  den, um das     Gesperre    nach Wunsch ausschal  ten zu können, da unter gewissen     -Umständen     der Rücklauf des Sekundärgliedes der Kupp  lung und des Aussenzahnkranzes 6 des Um  laufrädergetriebes vorteilhaft sein kann.

   So  wird zum Beispiel der Rücklauf des     Zahn-          kranzes    6 gestatten, die Belastung äusserst  langsam und allmählich aufzunehmen, so  dass der Motor auf volle Tourenzahl ge  bracht werden kann, bevor der     Antrieb    auf  das     Umlaufrädergetriebe    übertragen wird.  Zum     Ein-        bezw.    Ausschalten des     Gesperres     kann zum Beispiel vorgesehen sein, den re  lativ feststehenden Teil des     Gesperres    durch  eine Bandbremse oder dergleichen nach Be  lieben     stillzusetzen    oder freizugeben.

   Wenn  der     Erfindungsgegenstand    zum Beispiel als      Kraftwagengetriebe angewendet wird, kann  diese Bremse mit der Wagenbremse derart  verbunden werden, dass wenn die Wagen  bremse angezogen wird, .die     Gesperrbremse     gelöst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftübertragungseinrichtung mit einer Flüssigkeitskupplung, dadurch gekennzeich net, dass das Primärglied der Kupplung kraftschlüssig mit der Antriebwelle und das Sekundärglied kraftschlüssig mit einem Hauptglied eines Differentialgetriebes ver bunden ist, während ein zwischen dem Pri mär- und Sekundärglied angeordnetes Flü gelrad mit einem andern Hauptglied des ge nannten Getriebes in kraftschlüssiger Ver bindung steht,
    wobei das die Differential bewegung ausführende Hauptglied des Ge triebes an .die Abtriebwelle der Einrichtung angeschlossen ist, das Ganze derart, dass das Übersetzungsverhältnis des Getriebes nach 1Zassga.be der Vezänderung der antreibenden Kraft bezw. der Belastung der Kraftüber- tragungseinrichtung stufenlos und selbsttätig geregelt wird,
    wobei beim Anfahren zunächst lediglich das Flügelrad die Abtriebwelle über das dabei ein Reduktionsgetriebe bil dende Differentialgetriebe antreibt und erst nachher der Sekundärteil der Kupplung zur Kraftübertragung mit herangezogen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kraftübertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Differentialgetriebe ein Umlaufräder getriebe ist.
    2. Kraftüberiragungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel des Flügelrades je dreh bar um eine radiale Achse angeordnet und normalerweise durch Federwirkung in einer wenigstens annähernd achsialen Lage gehalten sind. 3.
    Kraftübertragungseinrichtung nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel mit radial nach innen ra genden Zapfen mit Abflachungen verbun- den ,sind, an welche ein für alle Flügel gemeisamer Druckring durch Federn an gedrückt wird, um die Flügel normaler weise in wenigstens annähernd achsialer ,Stellung zu halten.
    4. Kraftübertragungseinriehtung nach Un teranspruch 2, - dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Flügel näher bei der Hinterkante derselben als beider Vor derkante liegt.
    5. Kraftübertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Primär- und Sekundär glied der Flüssigkeitskupplung mehrere Flügelräder angeordnet sind, wobei das bezw. die in der Reihenfolge geradzahli- gen Flügelräder relativ feststehende Flü gel besitzen und an Rückwärtsdrehung durch Gesperre verhindert sind. 6.
    Kraftübertragungseinriehtung nach Pa- tentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass das Sekundärglied der Flüssigkeits kupplung an Rückwärtsdrehung durch ein Gesperre verhindert wird. 7. graftübertragungseinrichtung nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, .dass das Gesperre nach Wunsch ausschalt bar ist.
    B. Kraftübertragungseinrichtung nach Un teranspruch 7, in Anwendung bei Kraft wagen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausschalten des Gesperres eine Einrich tung vorgesehen ist, welche mit der Rad- bremseinrichtung,des Kraftwagens so ver bunden ist, dass beim Anziehen der Wa genbremse das Gesperre ausgeschaltet wird.
    9. Kraftübertragungeinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Primär- und Sekundär glied der Flüssigkeitskupplung gleich achsig ein Flügelrad mit seinen Flügeln in der Strömungsbahn der aus dem Pri märglied wie bei einer Agialturbine heraustretenden Flüssigkeitsstrahlen an geordnet ist, wobei mit dieser Einrichtung ein Umlaufrädergetriebe derart verbunden ist,
    da13 dessen Aussenzahnkranz durch das Sekundärglied der Flüssigkeitskupplung, das Sonnenrad durch das Flügelrad und der Träger der Umlaufräder bei entspre chendem Betriebszustand unter Ausfüh rung einer Differentialbewegung durch den Zahnkranz und das Sonnenrad an getrieben wird.
CH177689D 1934-02-28 1934-05-17 Kraftübertragungseinrichtung. CH177689A (de)

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