CH177764A - Elektronenstrahlröhre mit Gasfüllung für Fernsehzwecke. - Google Patents
Elektronenstrahlröhre mit Gasfüllung für Fernsehzwecke.Info
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Description
Elektronenstrahlröhre mit Gasfüllung für Fernsehzwecke. Die Erfindung bezieht sich auf eine Braun'sche Röhre, welche für den Empfang von Fernsehsendungen bestimmt ist. Man hat bereits vorgeschlagen, zu diesem Zweck die gleichen Braun'schen Röhren mit Grasfüllung zu verwenden, die für oszillographische Zwecke benutzt werden. Die Gasfüllung wirkt der Divergenz des Kathodenstrahlbüschels ent gegen und erzeugt somit einen scharfen Leucht- fleck auf dem Schirme der Röhre.
Derartige Föhren haben jedoch den Nachteil, dass die Grösse des Leuchtfleckes auf dem Schirme der Röhre sowohl von der Höhe des Gasdruckes, als auch von der Stromstärke im Kathoden strahl abhängt. Da nun die Kathodenstrahl stromstärke, um die Helligkeit des Leucht- fleckes auf dem Schirme zu ändern, längs einer Bildzeile geändert werden muss, lässt sich, streng genommen, nur bei einem einzigen Wert der Helligkeit eine scharfe Bildaufzeichnung erhalten, während bei andern Werten der Helligkeit der Leuchtfleck einen grösseren Durchmesser annimmt und daher kein scharfes Bild zustande kommt.
Ein Mittel, um den erwähnten Nachtei gasgefüllter Fernsehempfangsröhren zu ver meiden, besteht darin, dass eine magnetische oder eine elektrisch wirkende Sammelvorrich- tung neben der bereits im Sinne einer Strahlen sammlung wirkenden. Gasfüllung verwendet wird.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die erwähnte Vergrösserung des Leuchtfleck- durchmessers vermindert wird, da diejenige strahlensammelnde Wirkung, welche von der magnetischen oder elektrischen Sammelvor- richtung herrührt, - unabhängig von der Kä- thodenstrahlstromstärke ist.
Die Abhängigkeit des Leuchtfleckdurch- messers von der Kathodenstrahlatromstärke lässt sich fast vollständig zum Verschwinden bringen, wenn man gemäss vorliegender Er findung die Sammelvorrichtung im Takte der Helligkeitsmodulation des Leuchtfleckes steuert. Dies soll im folgenden anhand der Fig.1 und 2 der Zeichnung, die sich auf zwei ver schiedene Ausführungsformen der Erfindung beziehen, erläutert werden.
In der Abb. 1 ist eine Braun'sche Röhre mit der Kathode 10, dem Steuerzylinder 11, der Anode 12, den Ablenkplattenpaaren 13, 14 und einer magnetisch wirkenden Sammel- vorrichtung, das heisst einer Sammelspule 15, dargestellt. Zwischen dem Steuerzylinder 11 und der Kathode 10 wird die zur Helligkeits modulation des Leuchtfleckes dienende Span nung zugeführt, was in der Fig. 1 durch ein Wechselstromzeicben zwischen den Zuleitun gen von Kathode und Steuerzylinder ange deutet ist.
Die Sammelspule 15 wird von einem Gleichstrom und von einem in Über einstimmung mit der Helligkeitsmodulation sich ändernden Wechselstrom durchflossen, was in der Fig. 1 durch ein Gleichstrom zeichen und ein Wechselstromzeichen zwischen den Zuleitungen zur Sammelspule angedeutet ist. Es sei angenommen, dass der Gasdruck und der Sammelspulenstrom so bemessen seien, dass bei der grössten Strahlstromstärke der Leuchtfleck den gewünschten kleinen Durch messer aufweist.
Wenn dann die Spannung am Steuerzylinder sich im Sinne einer Ver minderung der Helligkeit ändert, sinkt die Kathodenstrahlstromstärke und der Leucht- fleckdurchmesser würde dadurch gleichzeitig zunehmen. Der Sammelspulenstrom wird je doch gleichzeitig verstärkt, so dass der kleine Leuchtfleckdurchmesser und damit die Bild punktschärfe erhalten bleibt.
In der Fig. 2 ist eine Braun'sche Röhre dargestellt, welche im Gegensatz zu derjeni gen nach Fig. 1 eine elektrisch wirkende Sammelvorrichtung besitzt. Diese wird durch drei Elektroden 16 bis 18 dargestellt, von denen sich die mittlere auf einem positiven Potential gegenüber den beiden äussern Elek troden befinden möge. Die Äquipotentialflächen des durch die Elektrodenspannungen erzeug ten elektrischen Feldes besitzen etwa den in der Fig. 2 punktiert eingezeichneten Verlauf.
Diese Äquipotentialflächen wirken auf das Kathodenstrahlbüschel in derselben Weise konzentrierend, wie eine optische Bikonvex- Linse auf ein Lichtstrahlenbüschel wirken würde. Die Spannung an den Elektroden der Sammelvorrichtung muss so in Abhängigkeit von dem llZodulationsstrom des Kathoden strahlers geändert werden, dass die Potential differenz zwischen der mittleren Elektrode und den äussern zunimmt, wenn die Kathoden strahlstärke sinkt und demzufolge die Hellig keit des Leuchtflecks vermindert wird. Es sei noch erwähnt, dass an der mittleren Elek trode 17 auch ein gegenüber den äussern Elektroden 16 und 18 negatives Potential liegen kann.
Diese Anordnung wirkt ebenfalls sammelnd auf die Kathodenstrahlen. Auch in diesem Falle mass die Potentialdifferenz bei Verminderung der Helligkeit des Leuchtfleckes zunehmen.
Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung ist in der Abb. 3 veranschau licht, in welcher nur der mittlere Teil der Röhre dargestellt ist. Die Elektroden der elektrischen Sammelvorrichtung sollen ausser halb der Glaswand der Röhre angeordnet wer den und aus Ringen 19 bis 21 bestehen, die gegebenenfalls verstellbar angeordnet werden können. Die Anordnung der Sammelelektroden ausserhalb der Röhre ist im Gegensatz zu Hochvakuumröhren bei Röhren mit Gasfüllung deshalb möglich, weil sich bei diesen keine oder keine nennenswerten Wandladungen bil den können.
Die Elektroden können auch unmittelbar auf der Aussenwand der Röhre aufliegen. Der artige Elektroden lassen sich besonders leicht dadurch herstellen, dass die Aussenwand der Röhre mit einem DZetall, vorzugsweise mit Zink, bespritzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektronenstrahlröhre mit Gasfüllung, für Fernsehzwecke, gekennzeichnet durch eine Sammelvorrichtung, die in Abhängigkeit von der Helligkeitamodulation des Lichtfleckes ge steuert wird, derart, dass die durch die Varia tion der Elektronenstrahlstromstärke verur sachten Veränderungen des Leuchtfleckdurch- messers vermindert werden. UNTERANSPR'CCHE 1. Röhre nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine derartige Bemessung des Gasdruckes, dass bei grösster Helligkeit der Leuchtfleck den kleinsten Durchmesser erhält. 2.Röhre nach Patentanspruch, gekerinzeich- rret durch elektrostatisch wirkende Sammel- vorrichtungen, die an der Aussenseite der Röhre angeordnet sind. 3. Röhre nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelvorrichtung durch Ringe ge bildet wird. 4. Röhre nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich- riet, dass die Sammelvorrichtung durch ver stellbare Ringe gebildet wird. 5. Röhre nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelvorrichtung durch Bespritzen der Aussenwand der Röhre mit einem Metall gebildet ist. 6.Röhre nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeich net, dass die Sammelvorrichtung durch Be spritzen der Aussenwand der Röhre mit Zink gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE177764X | 1933-08-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH177764A true CH177764A (de) | 1935-06-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177764D CH177764A (de) | 1933-08-02 | 1934-07-27 | Elektronenstrahlröhre mit Gasfüllung für Fernsehzwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177764A (de) |
-
1934
- 1934-07-27 CH CH177764D patent/CH177764A/de unknown
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