CH284921A - Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen.

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CH284921A
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Description


  Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen.         Die    Erzeugung von Röntgenstrahlen durch       Spannungsimpulse    hat den Vorteil, dass zwi  schen Anode und Kathode der Röntgenröhre  eine höhere Spannung zulässig ist als bei  Verwendung von Gleich- oder Wechselspan  nung. Ausserdem kann der     Momentanwert    der  Stromstärke bedeutend höher sein. Es ist in  folgedessen möglich, kurzzeitige Blitze harter  Röntgenstrahlen besonders hoher Intensität  zu erzeugen.  



  Die ältesten     V        orriehtungen,    mittels deren  Röntgenstrahlen erzeugt wurden, arbeiteten  mit einer     Induktivitä.t.    Die Anode und Ka  thode der Röhre waren mit den Enden der  Spule verbunden und eine kleine Anzahl von       Windungen    der Spule oder eine mit der Spule  gekoppelte     Wicklung    wurde von einem Gleich  strom durchflossen, der     ul)satzweise    unterbro  chen wurde.     I)ie    dabei an der Röntgenröhre  auftretende Spannung verläuft. nach Art einer       gedämpften    Schwingung, so dass ausser     dein     Spannungsscheitel.

   zur Erzeugung der Rönt  genstrahlen hohe Spannungen mit entgegen  gesetzter Polarität auftreten können, die den  Höchstwert der zulässigen Nutzspannung be  schränken. Die Sekundärspannung kann  ausserdem verhältnismässig viele unregel  mässige     Schwankungen    aufweisen, wodurch  die Strahlenemission     unreproduzierbar    wird.  



  Bei einer andern     Ausführung    werden  Spannungsimpulse einem Kondensator ent  nommen, der sich absatzweise über die Rönt  genröhre entlädt. Dies verlangt einen CeSOn-         derten        Hochspannungsgenerator    zur Lieferung  der Ladespannung des     Kondensators.     



  Die erforderlichen Spannungsimpulse kön  nen auch unter Zuhilfenahme eines sogenann  ten     Stossspannungsgenerators    erzeugt werden.  Eine solche Anlage ist verwickelt und infolge  dessen kostspielig.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen  durch     Spannungsimpulse,    die baulich sehr  einfach ist und eine gute Reproduzierbarkeit  der Strahlenemission aufweist. Ihr liegt die  Erkenntnis zugrunde, dass die Regelung des  Elektronenstroms bei einer Röntgenröhre  heutzutage keine Schwierigkeiten mehr be  reitet.

   Gemäss der Erfindung enthält die Vor  richtung eine mit einer Regelelektrode und  mindestens einer Schirmelektrode versehene  Röntgenröhre, die in Reihe mit einer     Indulz-          tivität    mit einer eine als Anodenspannung  zum Erzeugen von Röntgenstrahlen zu nied  rige Spannung liefernden     Gleichstromquelle     verbunden ist, an die auch die Schirmelek  trode angeschlossen ist, und gesonderte  Mittel, durch die absatzweise die Regelelek  trode abwechselnd auf ein Potential, bei dem  der Strom durch die Röntgenröhre unterbro  chen wird, jedoch nicht länger als erforder  lich ist, um die infolgedessen entstehende zu  sätzliche Spannung an der Röhre auf einen  Wert zu erhöhen,

   bei dem Röntgenstrahlen  von der erforderlichen Wellenlänge ausge-           sandt    werden, und auf ein höheres Potential  gebracht wird, bei dem der Strom durch die  Röhre durchgelassen wird.  



  Die von der     Induktivität        aufgenommene     Gesamtenergie in dem Augenblick, in dem der  Anodenstrom in der Röntgenröhre unter  drückt     wird,    muss vorzugsweise in einer ein  zigen Entladung in der Röntgenröhre     ver-          braueht    werden. In diesem Fall wird das Auf  treten einer     Gegenspannung    vermieden. Zu  diesem Zweck kann der Wert. der der Regel  elektrode     zugeführten    negativen Spannung ge  mäss einem weiter unten     anzudeutenden    Ver  lauf abnehmen.  



  Die hohe Spannung entsteht in der In  duktivität infolge der Unterbrechung des die  Spule     durehfliessenden    Gleichstroms. Es ist  bekannt, für die Steuerung dieses Stroms zur  Erzeugung hoher     Impulsspannung,    eine elek  trische Entladungsröhre mit einem Regel  gitter zu verwenden, dem absatzweise eine  negative Spannung zugeführt wird, und die  erzeugte Impulsspannung zum Speisen einer  parallel     mir    Spule liegenden Röntgenröhre     zut     verwenden.

   Auch wurde bereits vorgeschlagen,  bei einer Schaltung mit     Induktivität    zum Lie  fern der Spannungsimpulse eine Triode zum  Steuern des Speisestroms als     Röntgenröhre    zu  benutzen und die negative Gitterspannung  der     Anodenspeisespannung    durch Anwendung  von Rückkopplung zwischen Anodenkreis und  Gitterkreis zu entnehmen, wobei während des  Auftretens der Impulsspannung     Emission    von  Röntgenstrahlen dadurch bewerkstelligt     wird,          da.ss    trotz der negativen Spannung das     Regel-          -itter    Elektronen durchlässt.

   Wird     berüeksieh-          tigt,    dass die wirksame     R.öntgenstrahlenemis-          sion    erst. auftritt, wenn sieh die Impulsspan  nung ihrem Höchstwert nähert, -und wird eine  solche Einstellung der     Durehlässigkeit    des  Regelgitters verwendet, dass nur ein Bereich  der höchsten Spannung Elektronen durchge  lassen werden, so     -wird    die Strahlenemission  wieder in einem solchen     Augenbliek    unter  broehen werden,

       dass    nur noch ein Teil der       Energie    in der'     Induktivität        abgeführt    wor  den     ist,    so dass bei dieser     Schaltung    eine hohe    Spannung in     entgegengesetzter    Richtung auf  treten wird.  



  Nachstehend wird an Hand der beiliegen  den     Zeielinuno-    ein Ausführungsbeispiel der       Erfindung    näher erläutert, in der         Fig.1    das Schaltbild und       Fig.    2 die praktische     Aasbildung    einer sol  chen     Vorrichtung    darstellt.  



  In     Fig.    1 wird die Spannung     1't,    einer       Gleiehstromquelle,    die von der     Grössenordnung     von 0,5 bis 20     kV    sein kann, der Anode 1  der     elektrisehen        Entladungsröhre    ? über die       Indukt.ivität    3 zugeführt. Letztere hat eine  Selbstinduktion L und hat     ausserdem    eine ge  wisse     geringe,    vorn     Kondensator        .1    dargestellte  Kapazität c, die auch die Röhrenkapazität und  etwaige     zusätzliehe    Kapazitäten mit umfasst.

    Die Kathode 5 der Entladungsröhre ? ist. über  den     Glättunaskondensator    6 mit dem Zufüh  rungsdraht     für    die Speisespannung verbun  den.     Zwisehen    Kathode 5 und     Regelelektrode     7 der     Entladungsröhre    ? wird die     Spannung          F,.        angelegt.    Die Quelle     dieser    Spannung ist  nicht     dargestellt,    sie     braucht.    jedoch nicht von  an sieh bekannten     Vorriehtungen,    die eine  schnelle     Spa.nnun-sveränderung    hervorrufen  können, abzuweichen.

   Im vorliegenden Fall  muss der Regelelektrode absatzweise eine nega  tive     Spannung    zugeführt werden, wobei der  in der Entladungsröhre infolge des     Anlegeas     der Speisespannung auftretende Strom,     unter-          hroehen    wird.  



       Iii    der Zeit, in der die Entladungsröhre     ''     offen ist, kann     Sti#om    fliessen. Wird die Leit  fähigkeit der Röhre ein Zeitpunkt     t,"    plötzlich  unterbrochen, so kann sie nicht mehr vom  Strom     durehflossen    werden. Der Strom. kann       -li    nicht plötzlich     null    werden, da der       #        -iue     Anodenkreis der     Röhre    die     Induktivität    ent  hält.

   Der Strom wird also den Kondensator     -1     aufladen.     _NV        ird    der Speisestrom mit i be  zeichnet, so wird die im     Augenbliek    der     Un-          terbreehung    in der Spule vorhandene magne  tische Energie in der Grösse von
EMI0002.0089  
   I, .     i2    in  elektrische Energie
EMI0002.0091  
       CV2    umgewandelt. Der           Wert.    der     Spannung    V ist maximal, wenn der  Strom i null geworden ist, wobei  
EMI0003.0003     
    oder  
EMI0003.0004     
    ist.

      Bei passender Wahl der     Kreiskonstanten,     Selbstinduktion und Kapazität, kann diese  Spannung einen besonders hohen Wert errei  chen. Wird der Widerstand der Spule ver  nachlässigt, so ist, wenn<I>i = 1</I>     Amp.,   <I>L =</I>  2     Henry    und C = 50     "!cF,    die Maximalspan  nung     j        ',"all    = 200     kV.     



  An der elektrischen     Entladungsröhre     tritt. diese Spannung zunächst als positive     An-          odenspannung    auf, und infolgedessen kann  die Entladungsröhre gleichzeitig als Röntgen  röhre wirksam sein.  



  Der Augenblick, in dem der eine Strahlen  emission herbeiführende     Entladestrom    zu flie  ssen anfängt., ist durch die Zeitdauer bedingt,  während deren, nachdem die Regelelektrode  negativ geworden ist, die diesem Zweck die  nende Spannung ausgewirkt hat.. Dies muss  sein, wenn sich die Anodenspannung ihrem       Maximalwert    nähert.

   Wird     t1    als der Augen  blick angenommen, in dem die Anodenspan  nung nach der Unterbrechung des Stroms im  Zeitpunkt to maximal geworden ist., so dauert  die hohe Spannung an der Röhre, bei der       Strahlenemission    stattfindet, länger wenn der  Moment. des     Sichöffnens    der Röhre vor     t1     liegt, als wenn er mit     t1    zusammenfällt oder  später als     t1    ist.. Im ersten Fall fliesst in die  sem Zeitpunkt noch der Ladestrom zum Kon  densator 4, im letzteren Fall ist der Konden  sator wieder dabei, sieh über die Induktiv     ität          zu    entladen.

   Form     und    Höhe des Spannungs  impulses sind somit. von dem     Augenbliek    ab  hängig, in dem. die Röhre ? Strom durchzu  lassen beginnt. Eine vorteilhafte Wirkung er  gibt sich, wenn. die Unterbrechung des Stroms  von der Grössenordnung von     1,'g    bis     1/1    der       Sehwinszungsperiode    des     LC-Kreises    ist.  



  Es können Mittel verwendet werden, durch  welche die Zeit, während deren eine hohe    Anodenspannung vorhanden ist, in die Länge  gezogen wird, zum Beispiel indem die Röhre  langsam geöffnet wird. Anstatt einer recht  eckigen Spannungsform wird in diesem Falle  eine vom höchsten Negativwert langsam ab  nehmende Spannung an die Regelelektrode an  gelegt.  



  Indem in der Röntgenröhre eine Schirm  elektrode 8 angebracht wird, kann die Regel  spannung verhältnismässig gering sein, wobei  ausserdem die Regelung praktisch     umabhängig     von der auftretenden Anodenspannung ist.  Die Schirmelektrode 8     wird    zum Beispiel über  einen     Widerstand    9 an die     Speisespannung     gelegt.  



  Nach der Unterbrechung des Speisestroms       würde    an der Induktiv     ität    eine schwingende       Spannung    auftreten, wenn der Verlauf der       Spannung    an der Regelelektrode nicht derart  wäre, dass die Energie in der Drosselspule  durch die Röhre abgeführt wird. Der Ver  lauf der Spannung an der Regelelektrode  muss vorzugsweise derart sein, dass diese Ener  gie in dem Augenblick abgeführt ist, in dem  die Anodenspannung ausgewirkt hat. In die  sem Falle tritt keine Gegenspannung an der  Röhre auf, und der Vorteil der grösseren Be  lastbarkeit mit Spannungsimpulsen wird völlig  ausgenutzt.  



  Die     Entladedauer    des     Kondensators    4 ist  von der Grössenordnung von<I>C.</I>     V./1,    wobei I  den     Entladestrom    bezeichnet. Letzterer kann  mit Rücksicht auf die Emissionsleistung der  Kathode den gleichen Wert wie der Speise  strom i haben, der bei der Speisespannung       Vb    auftritt. Zwischen zwei Entladungen muss  der Strom von 0 bis i zunehmen. Bei Vernach  lässigung der     Spannung    über die Röhre wird  <I>L
EMI0003.0045  
  </I> = V," wobei nach<I>t =
EMI0003.0046  
  </I> Sekunden der       Strom    von 0 bis i zugenommen hat.  



  Die nachfolgende     Berechntuig    ergibt, dass  auf diese Weise eine angemessene Leistung  in Röntgenstrahlen umgewandelt werden  kann. Wird angenommen,     da.ss    die     Leistung     3     kW-    bei 300     kV        Impulsspannung    ist, so           inuh    bei     _        ri    Impulsen in der Sekunde  
EMI0004.0004  
       1i.CV2   <I>=</I> 3     kMT    sein.

   Wird     angenommen,        da.ss     <B><I>C</I></B><I> = 50</I>     ,y@uF    ist, so folgert für     1i   <I>=</I>  1333     Hertz.     



       Wird    der Röhrenstrom i = 1     Amp.    ge  nommen, so folgt aus:
EMI0004.0014  
       nLi2   <I>=</I> 3     kW,        da.ss     L =     .1,5        Henry    ist. Damit der Strom während       -.-n.    Sekunde von 0 bis 1     Amp.    zunehmen kann,  folgt aus     n.Li   <I>=</I>     V,"    dass     V,,    = 6000 V ist..  



  Hierbei wird ein Fehler gemacht, da die  Zeit     t.,    während deren die Zunahme des       Stroms    stattfindet, gleich der Zeitdauer     zwi-          sehen    zwei aufeinanderfolgenden Impulsen  angenommen wird. Die Dauer des Impulses       (-;'1i.)    ist.     vernaehlässigbar    klein gegenüber der  Zeit t. so dass mit dieser Vereinfachung prak  tisch kein Unterschied im Ergebnis entsteht.  



  In     Fig.2    ist angegeben, dass die Aussen  wand 10 der Röntgenröhre nahezu ganz aus       -Metall    hergestellt ist. An den Metallteil  schliesst sieh ein     Glaswandteil    11 an, der mit  einer     Einstülpung    versehen ist. In der Ein  stülpung befindet sich der Glasfuss 12, an  dem die Kathode 13 befestigt ist. Ausserdem  ist. auf ihm die Regelelektrode 14 angeordnet,  welche die Form eines     Zylinderrohres    hat, das  an einem Ende mit einer Blende 15 mit. einer  Öffnung 16 zum Hindur     chlassen    des Elektro  nenbündels versehen ist.  



  An der     Einstülpung    ist eine Zylinder  elektrode 17     durch        Ansehmelzen        befestigt,    und  am andern Ende ist eine mit einer Öffnung  versehene Platte 18 angebracht, an der ein       Zvlinderrohr        19        befestigt        ist,        das        sieh        in     der Kathode erstreckt.

   Diese Elektrode  ist. als     Schirmzvlinder    zwischen Anode und  Kathode wirksam und soll die Empfindlich  keit der     Kathodenemission    für     Anodenspan-          uiingsänderungen    verringern.  



  Die     Stromzuführung    zur Kathode überneh  men zwei     Zuführungsdrähte    20 und 21, die in  den Fuss 13     eingesehmolzen    sind. In letzterem  ist ein     dritter    Draht 22 angeordnet, durch  den der Regelelektrode 1.4 Spannung zuge  führt wird. Die Verbindung mit dem Schirm-         zvlinder    7.7 wird     vom        Ziifillii-nn,-sdralit    22  vermittelt.  



  Die Anode     '-1    der Röhre ist, wie üblich,  mit einer     Sehirmkappe        ?5    zum     Zuriieklialten     der     Sekundäremission        ausgebildet.    Sie hat eine  abgeschrägte     Vorderfläehe,    in der die Anoden  seheibe 26 angeordnet ist, auf die das Elek  tronenbündel konzentriert wird.

   Die Schirm  kappe ?5 hat eine Öffnung 27 zum     Hindureh-          lassen    des Bündels und eine     Austrittsöffnung     28 für die Röntgenstrahlen. die durch eine  Scheibe 29 aus einem für Röntgenstrahlen  leicht durchlässigen Metall,     gewöhnlieh    Be  ryllium, verschlossen ist.  



  Die Anode 21 ist. an einem     eing-estülpteii     'feil 30 der Röhrenwand     vakuumdieht    be  festigt. Dieser Wandteil     umsehliesst    einen     Zv-          linderra.um,    der Platz bietet zum L     nterbrin-          gen    der     Induktivität    der Schaltung nach       Fig.    1. Diese Spule ist aus einer Anzahl von  Teilen 31 zusammengebaut, die je für sich  einzeln hergestellt und mit einer     Schicht.        aus          Isoliermaterial        umgeben    sind.

   Diese Teile sind  in Reihe gelegt, wobei das eine Ende der In  duktivität mit der Anode und das andere  Ende mit der äussern     lIetallwand    der Röhre  leitend verbunden ist. Der zwischen der Anode  und dem Röhrenende liegende Wandteil muss  in hinreichendem Masse isolierend sein, um die  in der Spule auftretende     Spannung    auszu  halten, also ganz oder teilweise aus Isolier  material, zum Beispiel Glas oder Porzellan,  hergestellt sein.

   Er     kann        durch        3letallringe     32 unterteilt sein, die     finit    je einem     Einzel-          spulenteil    verbunden sind, so dass sieh infolge  der in der     Induktivität    auftretenden Span  nung eine zwangsweise     Spannungsverteilung     über den eingestülpten Teil der Röhrenwand  ergibt.  



  Im Innern der Spule ist ein aus     Isolier-          inaterial    bestehendes Rohr 33 zum Zuführen  einer Kühlflüssigkeit zur Anode angeordnet.  Diese Flüssigkeit gelangt durch in der Anode  ausgesparte Kanäle 34 in die     Spulenkaminer     und ist ausserdem zur Ableitung der in den  Spulen entwickelten Wärme     verwendbar.    Die  Flüssigkeit muss gut isolierend sein, so dass  vorzugsweise Öl verwendet werden soll.      Beim Arbeiten mit der     Vorrieht.ung,    wobei  die hohe Spannung zwischen den Enden der       Induktivität    erzeugt wird, kann die Aussen  wand der Röhre geerdet sein, so dass Teile,  die unter hoher Spannung stehen, ganz abge  schirmt sind.

   Eine Sonderhülle mit Öl oder       komprimiertem        Gas    erübrigt sieh infolgedes  sen. Zwischen der Röhrenwand     Lind    der Ka  thode wird die Speisequelle angeschlossen, die  nur eine verhältnismässig niedrige Spannung  liefert, zum Beispiel 6000 V.  



  Auf der von der Kathode abgewendeten  Seite ist ein Deckel 35 zum Verschluss der       Spulenkammer        angebracht,    an dem Mittel 36  und 37 befestigt     sind,        durch        i"relelte    die Ver  bindung zum     Ztt-    und     Abführen    der Kühl  flüssigkeit bewerkstelligt. wird.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRU CH Vorrichtung zum Erzeugen von Röntgen strahlen durch Spannungsimpulse, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mit einer Regel elektrode und mindestens einer Schirmelek trode versehene Röntgenröhre enthält, die in Reihe mit einer Induktivität mit einer eine als Anodenspannung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen zu niedrige Spanung liefern den (sleichst.romquelle verbunden ist, an die auch die Schirmelektrode angeschlossen ist,
    und dass gesonderte Mittel vorhanden sind, durch welche absatzweise die Regelelektrode abwechselnd auf ein Potential, bei dem der Strom durch die Röhre unterbrochen wird, jedoch nicht länger als erforderlich ist. um die infolgedessen auftretende, zusätzliche Span nun- an der Röhre auf einen Wert zu er höhen, bei dem Röntgenstrahlen von der er forderlieben Z\ ellenlänge ausgesandt werden, Lind auf ein höheres Potential. gebracht wird, bei dem der Strom durch die Röhre hindureh- gelassen wird.
    1,'NTERANSPRL CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wert der der Regelelektrode zugeführten, negativen Span nun- derart abnimmt, dass die in der In- dukt.ivität in dem Augenblick, in dein der Strom in der Röntgenröhre unterbrochen wird, angesammelte Energie an die Röntgenröhre abgegeben ist., wenn die Imptilsspanimng auf die Speisespannung herabgemindert ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Röntgenröhre eine grösstenteils aus Metall bestehende Wand hat, die auf der Anodenseite mit einem ein gestülpten Teil versehen ist, der einen Raum bildet, in dein die Induktivität untergebracht ist., deren eines Ende finit der Anode und deren anderes Ende mit. der äussern 3letall- wand der Röhre verbinden ist..
CH284921D 1949-09-26 1950-09-25 Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen. CH284921A (de)

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