CH177930A - Einrichtung zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen.

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CH177930A
CH177930A CH177930DA CH177930A CH 177930 A CH177930 A CH 177930A CH 177930D A CH177930D A CH 177930DA CH 177930 A CH177930 A CH 177930A
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Switzerland
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Wuerth Ernst
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Wuerth Ernst
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K15/00Collapsible or foldable cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description


  Einrichtung zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  bezieht sich auf eine Einrichtung an Web  stühlen zum selbsttätigen Auswechseln von  Webschützen.  



  Einrichtungen zum selbsttätigen     Aus-          wechseln    von Webschützen sind schon be  kannt, bei welchen .der Schützenkasten vorne  und hinten offen ist. Zur Führung des     Schüt-          zens    sind feste Erhöhungen oder Aussparun  gen im Schützenkasten verwendet, denen am  Schützen gegenteilige Aussparungen und Er  höhungen entsprechen. Es hat sich nun  herausgestellt, dass derartige feste Erhöhun  gen und     Aussparungen    beim Auswechseln  sich nachteilig     bemerkbar    machen, indem die  Schützen nach einer gewissen Zeit abgenutzt  werden.  



  Bei vorne und hinten offenen Schützen  kasten ist auch der     Picker    üblicherweise seit  lich geführt, was zur Folge hat,     .dass    die  Richtung der Antriebskraft des     Pickers    nicht       achsial    auf den Schützen wirkt, sondern seit  lieb. Durch diesen seitlichen Druck auf den    Schützen wird die im Schützen befindliche  Nute ebenfalls seitlich beansprucht und un  gleichmässig abgenützt. Dann hat der Schüt  zen nicht mehr seine genaue Führung in der  Leiste des Schützenkastens und die Folge  davon ist,     da.ss    beim     Laufen    des Stuhls der  Schützen wegen der     ungleichen    Führung  herausspringt.  



  Ferner hat es sich bei Schützenauswechs  lungen     herausgestellt,    dass durch den  Schwung der Lade einerseits und das Ein  stossen des     Schützens    anderseits .der einge  schlagene Schützen zu weit in den Schützen  kasten hineinkommt, weil die Führungsleiste  nicht genügend Aalt geboten hat, und da  durch     ein    Fehlwechsel     auftritt.     



  Bei den     bisher    bekannten Einrichtungen  kommen auch Fehlwechsel insofern vor, dass  der den Weg des     Stechers    begrenzende An  schlag fest angeordnet ist und daher dem  bogenförmigen Zurückweichen des Stechers  nicht folgen kann. Durch den festen An  schlag entstehen Spannungen und es     kommt         vor, dass der Stecker infolge dieser Span  nungen während des Wechselvorganges her  ausspringt.  



  Vorliegende Erfindung sucht diesen Übel  ständen abzuhelfen. Sie besteht darin, dass  die Führungsvorsprünge für den Schützen  nachgiebig verschiebbar angeordnet sind.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  auf der Zeichnung in beispielsweisen Aus  führungsformen näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt in Draufsicht den Schützen  kasten mit gegenüberliegender Schützen  wechselvorrichtung, während       Fig.    2 den Schützenkasten in Vorderan  sicht darstellt;       Fig.    3 und 4 zeigen den Schützenkasten  und     die        Schützenwechselvorrichtung    in -Sei  tenansicht und lassen den     Vorgang    des Wech  sels in zwei Stellungen erkennen;

         Fig.    5 und 6 verdeutlichen in Seitenan  sicht das Wirken der     Abstellvorrichtung    am       Schützenwechselmagazin,    während       Fig.    7 das     @Schützenwechselmagazin    mit  den dazugehörigen Betätigungshebeln in  schaubildlicher Ansicht erkennen lässt;       Fig.    8 verdeutlicht eine Ausführung mit  zwei zu beiden Seiten des     Schützens        anbeorfl-          neten,    verschiebbaren Führungsleisten;

         Fig.    9 und 10 zeigen bei einer Ausfüh  rung mit unten liegender Bremszunge die auf  den Schützentaster einwirkende Vorrichtung  mit und ohne Schützen in Vorderansicht;       Fig.    11 zeigt die mit dem Schützentaster  zusammenarbeitenden Teile in     Seitenansicht;          Fig.    12 erläutert eine von den     Fig.    9 und  10 abweichende Ausführung.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    1 bis 7     be-          ìndet    sich an der Lade 1 als Teil des Schüt  zenkastens schwenkbar und gegen die Wir  kung der Feder 2     verschwenkbar    eine Brems  zunge 3, welche den Schützen 4 vor dem Er  reichen seiner     Endstellung    abbremst. Die       Bremszunge    3 liegt oben, doch könnte sie  auch unten angeordnet sein     (Fig.    9 bis 12).  Der Schützen wird     durch    eine in dem     Schüt-          zenkastenboden    7 befindliche Führungsleiste  5 -geführt.

   Es könnten gemäss     Fig.    8 auch  mehrere Führungsleisten vorhanden sein.    Diese Führungsleisten 5 sind derart beweg  lich, dass sie ausweichen können und der  Schützen beim Wechselvorgang ohne Hem  mung über den     Schützenkastenboden    7 gleiten  und seitwärts in den Auswurf 10 ausge  worfen werden kann. Die Führungsleisten 5  sind zu diesem Zweck gegen die Wirkung  von Federn G derart verschiebbar, dass sie in  dem Kastenboden verschwinden, doch könn  ten sie auch in sonstiger Weise beweglich,  sowie an anderer Stelle angeordnet sein. Bei  spielsweise könnten die Führungsleisten  ohne das Wesen der Erfindung zu ändern,  auch im     Schützenkastendeckel    angebracht  werden.

   Der     Picker    8 wird senkrecht über  den Schützen geführt und greift von oben  durch einen in der Zunge 3 befindlichen  Schlitz 9 derart, dass er sich in     achsialer     Richtung mit dem Schützen bewegt. Es ist  selbstverständlich, dass bei einem Unter  schlagstuhl die Peitsche durch den Schlitz in  der Bremszunge ebenfalls geführt wird.  



  Die Rückseite, das     heisst    die dem Schüt  zenmagazin     abgewendete    Seite     .des,Schützen-          kastens    ist durch eine Vorrichtung beispiels  weise ein Blech 10a derart abgedeckt, dass  der ausgeschlagene Schützen beim Wechseln  parallel fixiert wird und dadurch dem ein  geschlagenen     .Schützen    gleichzeitig die Füh  rung gibt. Der ausgeschlagene Schützen fällt  nach beendigtem Wechsel nach unten in den       Sammelkasten    11.  



  Gegenüber dem Schützenkasten befindet  sich .die automatische Zuführungsvorrichtung  für die Schützen.     .Sie    besteht aus einem an  sich bekannten Magazin 12, in dem die  Schützen senkrecht übereinander gelagert  sind, sowie einem ebenfalls bekannten Schie  ber oder     Ausstosser    13, der jeweils, wenn der  Mechanismus ausgelöst ist, einen gefüllten  Schützen in den Schützenkasten der Lade  schiebt.

   Das Magazin 12 ist um einen Dreh  punkt 12' derart gegen die Wirkung einer  oder mehrerer Federn 14 elastisch gelagert,  dass es gegenüber einem Druck beim Vorgang  der Lade nachgeben kann:  Nach     Fig.    3 ist am einen Arm eines am  Gestell schwingbar gehaltenen Einstellhebels      1. 5 ein Schützentaster 20 ausgebildet und     all     der Lade 1 eine Schlagnase 16 vorgesehen.  Der Schützenwechsel wird in     bekannter     Weise eingeleitet.

   Der Stecher 17 ist einer  seits mit einem zweiarmigen,     ausschwing-          baren    Antriebshebel 18 mit dem Auswurf  schieber 13 verbunden, anderseits an dem  Führungsgestänge 19, welches an den Bolzen  19a in dem Schlitz 19b gleitet, aufgehängt       (Fig.    3, 4 und 7). Wird der Wechsel nun  in bekannter Weise eingeleitet, dann wird  der Stecher 17 durch eine Führungskurve in  dem .Schützentaster 20 in Anschlagstellung  mit der Schlagnase 16 gebracht und durch  das Gestänge 19 in einstellbarer     Anschlan;-          stellung    gehalten.

   Beim Wechselvorgang  schwingt der Stecher 17 während seines Zu  rückgehens um seinen Drehpunkt     17a    nach  unten und das Führungsgestänge 19 folgt  durch Schlitz 19b der Bewegung des Ste  chers. Weiterhin ist noch eine besondere  durch das Magazin betätigte     Abstellvorrich-          tung    21 vorgesehen, die den Stuhl abstellt,  sobald infolge eines Fehlwechsels das Ma  gazin 12     verstellt    wird.  



  Der Wechselvorgang ist folgender:  Bei bereits abgelaufener Spule wird durch       Niederdrücken    des Einschalthebels 15 der       'chützentaster    20 vorgeschoben und dadurch  in Wechselstellung gebracht. Dabei wird  durch seine Führungskurve der Stecher 17  in Anschlagstellung mit der Schlagnase 16  gebracht und durch das Führungsgestänge 1.9  in einstellbarer Anschlagstellung erhalten.  Beim     Vorgang    der Lade 1 wird der in Hebel  18 gelagerte Stecher 17 zurückgeschoben und  durch den     vorrückenden    Schieber 13 der  Schützen 4 in den Schützenkasten einge  drückt     (Fig.    4).

   Hierbei wird der ausge  stossene Schützen 4 durch die je nach der  Schützenbreite verstellbaren Anschläge     10a     begrenzt und hierauf in den Sammelbehälter  11 geleitet.  



  Um zu verhindern, dass der Wechsel voll  zogen wird, wenn kein Schützen im Schützen  kasten angelangt ist, wird der den Wechsel  steuernde Schützentaster 22     (Fig.    1.1) recht  zeitig angehalten. Dazu wird die Bremszunge    benützt. Diese wird bei der Ausführung  nach     Fig.    9. 10 bei vorhandenem Schützen 4  niedergedrückt. Sie drückt dann mittelst  einer Nase 23 einen Hebel 24 nach unten, der  normalerweise durch eine Blattfeder 25 nach  oben gedrückt wird und mit der starr mit ihm  verbundenen Achse 26 pendelnd auf und ab  schwingt. Sein anderes Ende 27 dient zum  Ausheben der     Stecherzunge.     



  Mit der Achse 26 ist starr verbunden ein  Sperrfinger 28, welcher bei fehlendem Schüt  zen 4 in die Bahn des Schützentasters 22  schwingt und diesen verhindert, soweit vor  zugehen, dass der Wechsel bewirkt wird.  



  Die     Fig.    12 zeigt eine Ausführung bei  Raummangel. Hier ist ein einarmiger Hebel  2-l verwendet, der den Finger 28 mittelst  eines Armes 29 und eines Gelenkes 30 steuert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Auswech seln von Webschützen, dadurch gekennzeich net, dass die Führungsvorsprünge für den Schützen nachgiebig verschiebbar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Picker durch einen in der obern Bremszunge befindlichen Schlitz geführt und längs diesem beweglich ist. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich im Schüt zenkasten zwei ausweichbar gelagerte Führungsleisten für den Schützen be finden.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 für Webstühle mit Unterschlag, dadurch gekennzeichnet, dass die Peitsche im Schlitz der oben ge lagerten Bremszunge Führung hat. - Einricbtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennze'ichnet, dass an der dem Schützen magazin abgewendeten Seite des Schüt zenkastens in einer Entfernung von einer Schützenbreite Anschläge (10a) vorge sehen sind, derart, dass der quer zur Schützenlaufrichtung gerichtete Weg des eingeschlagenen Schützens durch den aus gestossenen Schützen begrenzt wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und ITnteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (10a) hinsichtlich ihrer Entfernung vom Schüt zenkasten einstellbar sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (10a) als Haube ausgebildet sind, welche den ausgeworfenen Schützen fortleitet. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schützenwechsel magazin nachgiebig gelagert ist.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schützenmagazin um einen Drehpunkt (12') gegen die Wirkung eines elastischen Mittels ver- schwenkbar ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das den Weg des Ste chers in der Wechselstellung begrenzende Führungsgestänge (19) den Bewegungen des Stechers während des Wechselvor ganges nachgeben kann. 10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gestänge auf dem Anschlagbolzen (19a) mittelst eines Schlitzes längsverschieblich geführt ist. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abstellvorrich- tung (21) vorgesehen ist, die durch das VerschwenlLen des Schützenmagazins be tätigt wird. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass für den Schützentaster ein Sperrglied (28) vorgesehen ist, wel ches durch die Bremszunge gesteuert und eingerückt wird, wenn sich kein Schützen im Kasten befindet. 16.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied aus einem schwenkbaren Finger besteht, der mit der Achse eines unter Federwirkung gestellten Hebels verbunden ist, welcher Hebel durch die Bremszunge niederge drückt wird, die sich mit einem Ansatz lose gegen denselben legt..
CH177930D 1933-10-06 1934-09-20 Einrichtung zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen. CH177930A (de)

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