CH177930A - Einrichtung zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen. - Google Patents
Einrichtung zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
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Description
Einrichtung zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen. Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Web stühlen zum selbsttätigen Auswechseln von Webschützen.
Einrichtungen zum selbsttätigen Aus- wechseln von Webschützen sind schon be kannt, bei welchen .der Schützenkasten vorne und hinten offen ist. Zur Führung des Schüt- zens sind feste Erhöhungen oder Aussparun gen im Schützenkasten verwendet, denen am Schützen gegenteilige Aussparungen und Er höhungen entsprechen. Es hat sich nun herausgestellt, dass derartige feste Erhöhun gen und Aussparungen beim Auswechseln sich nachteilig bemerkbar machen, indem die Schützen nach einer gewissen Zeit abgenutzt werden.
Bei vorne und hinten offenen Schützen kasten ist auch der Picker üblicherweise seit lich geführt, was zur Folge hat, .dass die Richtung der Antriebskraft des Pickers nicht achsial auf den Schützen wirkt, sondern seit lieb. Durch diesen seitlichen Druck auf den Schützen wird die im Schützen befindliche Nute ebenfalls seitlich beansprucht und un gleichmässig abgenützt. Dann hat der Schüt zen nicht mehr seine genaue Führung in der Leiste des Schützenkastens und die Folge davon ist, da.ss beim Laufen des Stuhls der Schützen wegen der ungleichen Führung herausspringt.
Ferner hat es sich bei Schützenauswechs lungen herausgestellt, dass durch den Schwung der Lade einerseits und das Ein stossen des Schützens anderseits .der einge schlagene Schützen zu weit in den Schützen kasten hineinkommt, weil die Führungsleiste nicht genügend Aalt geboten hat, und da durch ein Fehlwechsel auftritt.
Bei den bisher bekannten Einrichtungen kommen auch Fehlwechsel insofern vor, dass der den Weg des Stechers begrenzende An schlag fest angeordnet ist und daher dem bogenförmigen Zurückweichen des Stechers nicht folgen kann. Durch den festen An schlag entstehen Spannungen und es kommt vor, dass der Stecker infolge dieser Span nungen während des Wechselvorganges her ausspringt.
Vorliegende Erfindung sucht diesen Übel ständen abzuhelfen. Sie besteht darin, dass die Führungsvorsprünge für den Schützen nachgiebig verschiebbar angeordnet sind.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Aus führungsformen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in Draufsicht den Schützen kasten mit gegenüberliegender Schützen wechselvorrichtung, während Fig. 2 den Schützenkasten in Vorderan sicht darstellt; Fig. 3 und 4 zeigen den Schützenkasten und die Schützenwechselvorrichtung in -Sei tenansicht und lassen den Vorgang des Wech sels in zwei Stellungen erkennen;
Fig. 5 und 6 verdeutlichen in Seitenan sicht das Wirken der Abstellvorrichtung am Schützenwechselmagazin, während Fig. 7 das @Schützenwechselmagazin mit den dazugehörigen Betätigungshebeln in schaubildlicher Ansicht erkennen lässt; Fig. 8 verdeutlicht eine Ausführung mit zwei zu beiden Seiten des Schützens anbeorfl- neten, verschiebbaren Führungsleisten;
Fig. 9 und 10 zeigen bei einer Ausfüh rung mit unten liegender Bremszunge die auf den Schützentaster einwirkende Vorrichtung mit und ohne Schützen in Vorderansicht; Fig. 11 zeigt die mit dem Schützentaster zusammenarbeitenden Teile in Seitenansicht; Fig. 12 erläutert eine von den Fig. 9 und 10 abweichende Ausführung.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 7 be- ìndet sich an der Lade 1 als Teil des Schüt zenkastens schwenkbar und gegen die Wir kung der Feder 2 verschwenkbar eine Brems zunge 3, welche den Schützen 4 vor dem Er reichen seiner Endstellung abbremst. Die Bremszunge 3 liegt oben, doch könnte sie auch unten angeordnet sein (Fig. 9 bis 12). Der Schützen wird durch eine in dem Schüt- zenkastenboden 7 befindliche Führungsleiste 5 -geführt.
Es könnten gemäss Fig. 8 auch mehrere Führungsleisten vorhanden sein. Diese Führungsleisten 5 sind derart beweg lich, dass sie ausweichen können und der Schützen beim Wechselvorgang ohne Hem mung über den Schützenkastenboden 7 gleiten und seitwärts in den Auswurf 10 ausge worfen werden kann. Die Führungsleisten 5 sind zu diesem Zweck gegen die Wirkung von Federn G derart verschiebbar, dass sie in dem Kastenboden verschwinden, doch könn ten sie auch in sonstiger Weise beweglich, sowie an anderer Stelle angeordnet sein. Bei spielsweise könnten die Führungsleisten ohne das Wesen der Erfindung zu ändern, auch im Schützenkastendeckel angebracht werden.
Der Picker 8 wird senkrecht über den Schützen geführt und greift von oben durch einen in der Zunge 3 befindlichen Schlitz 9 derart, dass er sich in achsialer Richtung mit dem Schützen bewegt. Es ist selbstverständlich, dass bei einem Unter schlagstuhl die Peitsche durch den Schlitz in der Bremszunge ebenfalls geführt wird.
Die Rückseite, das heisst die dem Schüt zenmagazin abgewendete Seite .des,Schützen- kastens ist durch eine Vorrichtung beispiels weise ein Blech 10a derart abgedeckt, dass der ausgeschlagene Schützen beim Wechseln parallel fixiert wird und dadurch dem ein geschlagenen .Schützen gleichzeitig die Füh rung gibt. Der ausgeschlagene Schützen fällt nach beendigtem Wechsel nach unten in den Sammelkasten 11.
Gegenüber dem Schützenkasten befindet sich .die automatische Zuführungsvorrichtung für die Schützen. .Sie besteht aus einem an sich bekannten Magazin 12, in dem die Schützen senkrecht übereinander gelagert sind, sowie einem ebenfalls bekannten Schie ber oder Ausstosser 13, der jeweils, wenn der Mechanismus ausgelöst ist, einen gefüllten Schützen in den Schützenkasten der Lade schiebt.
Das Magazin 12 ist um einen Dreh punkt 12' derart gegen die Wirkung einer oder mehrerer Federn 14 elastisch gelagert, dass es gegenüber einem Druck beim Vorgang der Lade nachgeben kann: Nach Fig. 3 ist am einen Arm eines am Gestell schwingbar gehaltenen Einstellhebels 1. 5 ein Schützentaster 20 ausgebildet und all der Lade 1 eine Schlagnase 16 vorgesehen. Der Schützenwechsel wird in bekannter Weise eingeleitet.
Der Stecher 17 ist einer seits mit einem zweiarmigen, ausschwing- baren Antriebshebel 18 mit dem Auswurf schieber 13 verbunden, anderseits an dem Führungsgestänge 19, welches an den Bolzen 19a in dem Schlitz 19b gleitet, aufgehängt (Fig. 3, 4 und 7). Wird der Wechsel nun in bekannter Weise eingeleitet, dann wird der Stecher 17 durch eine Führungskurve in dem .Schützentaster 20 in Anschlagstellung mit der Schlagnase 16 gebracht und durch das Gestänge 19 in einstellbarer Anschlan;- stellung gehalten.
Beim Wechselvorgang schwingt der Stecher 17 während seines Zu rückgehens um seinen Drehpunkt 17a nach unten und das Führungsgestänge 19 folgt durch Schlitz 19b der Bewegung des Ste chers. Weiterhin ist noch eine besondere durch das Magazin betätigte Abstellvorrich- tung 21 vorgesehen, die den Stuhl abstellt, sobald infolge eines Fehlwechsels das Ma gazin 12 verstellt wird.
Der Wechselvorgang ist folgender: Bei bereits abgelaufener Spule wird durch Niederdrücken des Einschalthebels 15 der 'chützentaster 20 vorgeschoben und dadurch in Wechselstellung gebracht. Dabei wird durch seine Führungskurve der Stecher 17 in Anschlagstellung mit der Schlagnase 16 gebracht und durch das Führungsgestänge 1.9 in einstellbarer Anschlagstellung erhalten. Beim Vorgang der Lade 1 wird der in Hebel 18 gelagerte Stecher 17 zurückgeschoben und durch den vorrückenden Schieber 13 der Schützen 4 in den Schützenkasten einge drückt (Fig. 4).
Hierbei wird der ausge stossene Schützen 4 durch die je nach der Schützenbreite verstellbaren Anschläge 10a begrenzt und hierauf in den Sammelbehälter 11 geleitet.
Um zu verhindern, dass der Wechsel voll zogen wird, wenn kein Schützen im Schützen kasten angelangt ist, wird der den Wechsel steuernde Schützentaster 22 (Fig. 1.1) recht zeitig angehalten. Dazu wird die Bremszunge benützt. Diese wird bei der Ausführung nach Fig. 9. 10 bei vorhandenem Schützen 4 niedergedrückt. Sie drückt dann mittelst einer Nase 23 einen Hebel 24 nach unten, der normalerweise durch eine Blattfeder 25 nach oben gedrückt wird und mit der starr mit ihm verbundenen Achse 26 pendelnd auf und ab schwingt. Sein anderes Ende 27 dient zum Ausheben der Stecherzunge.
Mit der Achse 26 ist starr verbunden ein Sperrfinger 28, welcher bei fehlendem Schüt zen 4 in die Bahn des Schützentasters 22 schwingt und diesen verhindert, soweit vor zugehen, dass der Wechsel bewirkt wird.
Die Fig. 12 zeigt eine Ausführung bei Raummangel. Hier ist ein einarmiger Hebel 2-l verwendet, der den Finger 28 mittelst eines Armes 29 und eines Gelenkes 30 steuert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Auswech seln von Webschützen, dadurch gekennzeich net, dass die Führungsvorsprünge für den Schützen nachgiebig verschiebbar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Picker durch einen in der obern Bremszunge befindlichen Schlitz geführt und längs diesem beweglich ist. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich im Schüt zenkasten zwei ausweichbar gelagerte Führungsleisten für den Schützen be finden.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 für Webstühle mit Unterschlag, dadurch gekennzeichnet, dass die Peitsche im Schlitz der oben ge lagerten Bremszunge Führung hat. - Einricbtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennze'ichnet, dass an der dem Schützen magazin abgewendeten Seite des Schüt zenkastens in einer Entfernung von einer Schützenbreite Anschläge (10a) vorge sehen sind, derart, dass der quer zur Schützenlaufrichtung gerichtete Weg des eingeschlagenen Schützens durch den aus gestossenen Schützen begrenzt wird. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und ITnteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (10a) hinsichtlich ihrer Entfernung vom Schüt zenkasten einstellbar sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (10a) als Haube ausgebildet sind, welche den ausgeworfenen Schützen fortleitet. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schützenwechsel magazin nachgiebig gelagert ist.B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schützenmagazin um einen Drehpunkt (12') gegen die Wirkung eines elastischen Mittels ver- schwenkbar ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das den Weg des Ste chers in der Wechselstellung begrenzende Führungsgestänge (19) den Bewegungen des Stechers während des Wechselvor ganges nachgeben kann. 10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gestänge auf dem Anschlagbolzen (19a) mittelst eines Schlitzes längsverschieblich geführt ist. 11.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abstellvorrich- tung (21) vorgesehen ist, die durch das VerschwenlLen des Schützenmagazins be tätigt wird. 12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass für den Schützentaster ein Sperrglied (28) vorgesehen ist, wel ches durch die Bremszunge gesteuert und eingerückt wird, wenn sich kein Schützen im Kasten befindet. 16.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied aus einem schwenkbaren Finger besteht, der mit der Achse eines unter Federwirkung gestellten Hebels verbunden ist, welcher Hebel durch die Bremszunge niederge drückt wird, die sich mit einem Ansatz lose gegen denselben legt..
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1934
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