CH178090A - Quecksilber-Schienendurchbiegungskontaktapparat. - Google Patents

Quecksilber-Schienendurchbiegungskontaktapparat.

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CH178090A
CH178090A CH178090DA CH178090A CH 178090 A CH178090 A CH 178090A CH 178090D A CH178090D A CH 178090DA CH 178090 A CH178090 A CH 178090A
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mercury
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Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
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Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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Description


      Queeksilber-Schienendur        chbiegungskontaktapparat.       Die bekannten     Schienendurehbiegungs-          kontaktapparate,    bei denen unter dem  Schienenfuss ein geschlossenes Druckgefäss  angeordnet ist, das bei der     Befahrung    in  folge     Durchbiegung    der Schiene zusammen  gepresst wird und die Füllflüssigkeit,     mei-          Aers    in Form von Quecksilber, in einem       Steigrohr    hochtreibt,

       bewirken    ihren     Kon-          taktschluss    durch Berührung der vorgetrie  benen Quecksilbersäule mit einem gegenüber  dem     Apparatgehäuse    isoliert angeordneten  Metallstift. Das Gehäuse und der eine Kon  taktkörper des     Schienenkontaktapparates    ste  hen durch das Füllquecksilber mit den Schie  nen stets in elektrisch leitender Verbindung.  In vielen Fällen ist dieser     Erdschluss    nicht  zulässig, jedoch' die Verwendung des     Queck-          silberberührungskontaktes    sehr wünschens  wert.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Quecksilber    -     Schienendurchbiegungskon-          taktapparat,    der die verlangten Bedingungen    dadurch erfüllt, dass die aufsteigende mit  dem Quecksilber im Druckraum zusammen  hängende Quecksilbersäule in zwei Einzel  säulen unterteilt ist, die durch ein elektrisch       isolierendes,    elastisches     Druckübertragungs-          mittel    getrennt sind.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise zwei  Ausführungsformen des erfindungsgemässen       Schienenkontaktapparates    veranschaulicht.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 ist  als     Druckübertragungsmittel    eine Membran 1  aus Gummi oder ähnlichem Baustoff     vorhin-          den,    die durch das Zuströmen des aus dem  Druckraum 3 bei der     Befahrung    heraus  gepressten Druckquecksilbers nach oben  durchgebogen wird. Das unmittelbar darüber  befindliche Kontaktquecksilber wird dadurch  ebenfalls in Bewegung gesetzt und tritt  durch das Kugelventil 4 in das Steigrohr 5  ein.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  zwischen die beiden Quecksilbermengen ein      Luftkissen 2 eingeschaltet, das die Bewe  gungen .des durch die     Befahrung    ansteigen  den     Druckquecksilberspiegels    G im Unter  gefäss auf den     Kontaktquecksilberspiegel    7  des Kontaktgefässes überträgt. Das in dem  Raum 8 befindliche     Quecksilber    wird da  durch ebenfalls in Bewegung gesetzt und  tritt, wie bei der Ausführungsform nach       Fig.    1, über das Kugelventil 4 in das Steig  rohr 5 ein.  



  Bei der Berührung des im Steigrohr 5 an  steigenden Quecksilbers mit der Kontakt  schraube 9 wird der     Leitungsschluss    von der       Anschlussschraube    10 über Kontaktschraube  9,     Quecksilberfüllung    11,     Anschlussschraube     12 bewirkt.  



  Nach dem Aufhören des     Befahrungs-          druckes    tritt das aus dem Druckraum 3 aus  geströmte Quecksilber in diesen wieder zu  rück. Der auf die Membran 1 oder auf das  Luftkissen 2 ausgeübte Druck verschwindet.  Eine dem vorher durch das Kugelventil 4       vorgeströmten    Quecksilber entsprechende  Menge fliesst durch das     Rückstromventil    13  in den Raum 8 zurück. Gleichzeitig läuft  das im Steigrohr 5 noch befindliche Queck  silber durch den Verbindungskanal 14 bis  zur gleichen Spiegelhöhe in den Raum 11 ab;  wodurch der Kontakt an der Kontakt  schraube 9 mit einer der     Abflusszeit    entspre  chenden Verzögerung     wieder    geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ,Schienendurchbiegungskontaktapparat, bei dem Quecksilber durch die Schienenbefah- rung in einem Steigrohr gehoben wird und dadurch mit einer Spitze eines Kontakt körpers zum Stromschluss in Berührung ge bracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die aufsteigende mit dem Quecksilber im Druckraum zusammenhängende Quecksilber säule in zwei Einzelsäulen unterteilt ist, die durch ein elektrisch isolierendes, elastisches Druckübertrabgungsmittel getrennt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Schienendurchbiegungskontaktapparatnach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet.
    dass in die Quecksilbersäule eine elastische Platte (1) eingeschaltet ist, die durch das aus dem Druckraum ausgepresste Queck silber durchgebogen wird und bei der Durchbiegung das über ihr befindliche Quecksilber anhebt. 2. Schienendurchbiegungskontaktapparatnach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Durchbiegung der Schiene verdrängte Quecksilber eine Luft Säule in Bewegung setzt, die ihrerseits wieder auf eine zweite Quecksilbersäule einwirkt, die den Kontaktschluss herbei führt.
CH178090D 1933-10-09 1934-08-31 Quecksilber-Schienendurchbiegungskontaktapparat. CH178090A (de)

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