CH178097A - Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude. - Google Patents
Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F17/00—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
- E04F17/02—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
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Description
Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude. Im Hauptpatent ist ein mehrwandiger Kamin für Wohngebäude beschrieben, der mehrere übereinander angeordnete, dreiwan- dige Einzelsteine aufweist, wobei mindestens zwischen zwei Wänden kühlende Luftkanäle gebildet sind, die einerends mit der Aussen luft verbunden sind und andernends unter der Zugwirkung des Kamins stehen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung des Kamins gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, die sich dadurch kennzeichnet, dass die kühlen den Luftkanäle zwischen Stegen liegen, die von Abstand zu Abstand derart durchbrochen sind, dass die Luftkanäle jedes Kanalkranzes unter sich in offener Verbindung stehen. Dadurch wird eine bessere Verteilung der Luft zwischen den Kaminwänden erzielt und infolgedessen auch eine bessere Kühlung des Kamins.
Die beiliegende Zeichnung veranschau licht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch das Kamin, und Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-11 der Fig. 1.
Mit A ist der oberste Stein, mit B sind die mittleren Steine und mit C ist der un terste Stein des gezeichneten Kamins be zeichnet. Alle Steine besitzen drei von ein ander abstehende Wände a,<I>b, c;</I> die Zwi schenräume zwischen denselben sind durch Verbindungsstege d', d2 unterteilt, die hier derart ausgebildet sind, dass bei übereinander geschichteten Steinen zwischen den ent sprechenden Stegen d zweier benachbarter Steine Lücken u entstehen, durch welche die zahlreichen, seitlich von den Stegen d begrenzten und in zwei Kränzen angeordneten Luftkanälen<I>f</I> und<I>g,</I> in je einem der Kränze unter sich in offener Verbindung stehen.
Im obersten Stein A sind in der äussersten Wand c desselben Schlitze hl für den Zutritt von kalter Aussenluft zu den Kanälen f vor gesehen. Der unterste Stein C ist in der mittleren Wand<I>b</I> mit Öffnungen <I>i'</I> zur Ver bindung der Luftkanäle<I>f</I> und<I>g</I> unterein ander versehen. Im obersten Stein A münden die Kanäle g des innern Kranzes oben frei in einen den Kamin überragenden Aufsatz D aus.
Der oben aus dem Kamin bei k abziehende Rauch, dessen Abzug durch die schrägen Schlitze t des Aufsatzes<I>D</I> begünstigt wird, übt an den oben offenen Kanälen g des in- nern Kranzes eine solche Saugwirkung aus, dass kalte Luft von aussen durch die Schlitze h' eingesaugt und im Zuge zum Teil nach abwärts durch die Kanäle f und zum Teil nach den Seiten hin durch die Lücken u voll einem Kanal f des innern Kranzes zum benachbarten Kanal f dieses Kranzes und dann über die Öffnungen il im Zuge nach aufwärts durch die Kanäle g hindurchgeführt wird,
wobei sie sich, bevor sie in letzteren aufsteigt, nach den Seiten hin durch die Lücken et auf die verschiedenen Kanäle g des innern Kranzes verteilen kann. Infolge der Lücken 2s erhält man hier eine sehr günstige Verteilung der Luft zwischen den Kaminwänden und dadurch eine bessere Kühlung derselben. Sowohl die Kanäle f, als auch die Kanäle g sind einerends mit der Aussenluft verbunden, während sie andern- ends unter der Zugwirkung des Kamins stehen.
Es ist auch möglich, wie es hier ausge führt ist, auf einer Seite des Kamins im Aussenkranz der Kanäle f einen von letz teren getrennten Dunsta.bzugsraum e' vorzu. sehen, indem-gewisse Verbindungsstege d2 lückenlos aufeinander passen. Dieser nach oben offene, durch jalousienartige Öffnungen q1 mit der Aussenluft in Verbindung stehende Raum e2 steht unter der Zugwirkung des Kamins und kann somit die Rolle eines Dunstabzugkanals spielen.
Es könnten natür lich auch auf mehr als einer Seite des Kamins solche Räume vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude nach Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die kühlenden Luftkanäle zwischen Stegen liegen, die von Abstand zu Abstand derart durchbrochen sind, dass die Kanäle jedes Kanalkranzes unter sich in offener Verbindung stehen. UNTERANSPRUCH: Kamin naeh Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens auf einer Seite desselben ein von den Luftkanälen getrenn ter, durch Öffnungen mit der Aussenluft in Verbindung stehender Dunstabzugsraum vor gesehen ist, der nach oben offen ist und unter der Zugwirkung des Kamins steht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH167735T | 1934-11-06 | ||
| CH178097T | 1934-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH178097A true CH178097A (de) | 1935-06-30 |
Family
ID=25718455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH178097D CH178097A (de) | 1934-11-06 | 1934-11-06 | Mehrwandiger Kamin für Wohngebäude. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178097A (de) |
-
1934
- 1934-11-06 CH CH178097D patent/CH178097A/de unknown
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