CH178214A - Putz- und Poliermaschine insbesondere für Getreide. - Google Patents

Putz- und Poliermaschine insbesondere für Getreide.

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CH178214A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
brush
grain
machine
bristles
cleaning
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Application number
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English (en)
Inventor
Charles Marston Candace
Original Assignee
Charles Marston Candace
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Publication date
Application filed by Charles Marston Candace filed Critical Charles Marston Candace
Publication of CH178214A publication Critical patent/CH178214A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/10Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of brushes

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  • Brushes (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description


  Patz- und Poliermaschine insbesondere für Getreide.    Putz- und Poliermaschinen, insbesondere  für Getreide, bei welchen wagrecht, gleich  achsig über einer feststehenden oder mit ab  weichender Geschwindigkeit laufenden Platte  eine Drehbürste angeordnet ist, sind bekannt.  



  In Putz- und Poliermaschinen dieser Art  begegnete man bisher grossen Schwierigkei  ten, wenn man beiden hier auftretenden  Forderungen entsprechen wollte. Auf das  Getreide muss nämlich ein entsprechender  Druck ausgeübt werden, um die Körner wir  kungsvoll putzen und polieren zu können, bei  grossem Druck kann jedoch das Getreide  durch Fliehkraft nicht hinausgeschleudert  \-erden, sondern bleibt unter der Bürste       steeken.    Die Schwierigkeit besteht nun  darin, dass, wenn der Druck nicht genügend  gross ist, um die Bewegung des Getreides  durch die Maschine zu verhindern, kein be  friedigendes Putzen und Polieren eintritt,  anderseits wenn der Druck hierzu gross ge  nug ist, dann wird die Bewegung des     Ge-          freides    sehr langsam,

   es kann sogar eine Ver  stopfung der Maschine eintreten. Diese    Schwierigkeiten wurden bisher dadurch über  wunden, dass man auf die Bürste einen ent  sprechenden Druck ausübte, um die wir  kungsvolle Behandlung des Getreides zu  sichern und gleichzeitig wurde die Bürste  mit einer sehr grossen Drehzahl angetrieben,  damit die Bewegung des Getreides durch  Fliehkraft trotz des erheblichen Druckes mit  Sicherheit erfolgen kann.  



  Abgesehen vom grossen Kraftbedarf  führte diese Arbeitsweise zum schnellen  Verschleiss aller arbeitenden Teile der Ma  schine, wie zum Beispiel der Borsten der  Bürste, der Bürstenlager usw., so dass  der Betrieb unwirtschaftlich wurde und  viele Reparaturen und Ersetzungen nötig  waren. Infolge der     angewendeten    grossen  Drehzahl wurde auch ein grosser Teil  des Getreides beschädigt und ein Teil des  selben lief zu schnell durch die     Maschine,     um gehörig behandelt zu werden.  



  Die Erfindung bezweckt nun, diese Nach  teile zu     beseitigen,    und zwar dadurch, dass  unter     Fliehkraftwirkung    ein Bewegen des      zentral zugeführten Getreides durch die Ma  schine gesichert wird. Während der Bewe  gung des Getreides vom Mittelpunkt der  Bürste in Richtung nach dem Umfang wird  jedes Korn mehrfach umgedreht, so dass  ohne     Beschädigung    der Körner ein Putzen  und Polieren bewirkt wird.  



  Nach der Erfindung wird dies dadurch  erreicht, dass im Borstenbesatz der Dreh  bürste tangential zu einem zwischen Mitte  der Bürste und dem innern Rand des Bür  stenbesatzes zu denkenden gleichachsigen  Kreise bis zum äussern Rand des Bürsten  besatzes verlaufende Kanäle von gleichblei  bender Weite freigelassen sind. Es können  auch in den Kanälen Borsten vorgesehen  werden, die kürzer als an den andern Teilen  der Bürste sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der beiliegenden Zeich  nung veranschaulicht.  



  Fig. 1 ist ein Achsialschnitt der Ma  schine;  Fig. 2 ist eine Aufsicht der Maschine mit  abgenommenem Deckel, einige Teile sind  zwecks Sichtbarmachung der Borsten weg  gelassen.  



  Unter einem flachen Ring oder wagrech  ten Tisch 1 mit einer Anzahl kreisringförmig  ausgebildeten Öffnungen oder Schlitzen 2 ist  ein ringförmiger Sammeltrog 3 angeordnet,  durch     welchen    das Getreide gesammelt und  durch Eigengewicht zur Ablauföffnung 4 be  fördert wird.  



  Über dem Tisch 2 ist ein kreisrundes  Gehäuse 5, eine     Hauptabdeckplatte    6 und eine  Hilfs- oder Speisedeckplatte 7 angeordnet.  Unter dem Tisch ist eine kreisrunde, mit  einem Rand versehene Platte 8 für den Ab  fall     mit    mehreren     Abfuhröffnungen    9 über  entsprechenden     Abfuhrleitungen    vorgesehen.  



  Im Innern der Maschine ist die untere,  die     mittlere    Öffnung des Tisches 1     abdek-          kende    und den Innenraum der Maschine in  zwei Abteilungen teilende Scheibe 10 an  geordnet, welche im Ausführungsbeispiel aus  einer perforierten Platte besteht. Durch den  erhöhten Rand 11 der Platte 10 wird ein    niedriger tassenähnlicher Raum gebildet.  Durch den Rand 11 und durch das Gehäuse  5 ist ein Kanal 12 mit geschlitztem Boden  gebildet.  



  Die vertikale Triebwelle 13 verläuft  durch die Maschine und an demjenigen Teil  derselben, welcher sich in der Abfallkammer  befindet, ist eine zwei radiale Arme 14 tra  gende Nabe befestigt, deren einer zum Bei  spiel eine Metallbürste zum Reinigen der  gelochten Platte trägt, wobei der andere die  Abfälle     in    die     Abfuhröffnungen    befördert.  An dem sich über der gelochten Platte be  findlichen Teil der Welle ist eine weitere,  durch radiale Arme mit dem Speisering 15  verbundene Nabe befestigt. Zur Befestigung  der Bürstenscheibe 16 trägt der Speisering  einen ringsum laufenden Flansch 15'.  



  An der untern Seite der Bürstenscheibe  ist die     Drehbürste    17 befestigt, in deren       Borstenbesatz    zunächst ein gleichachsiger,  kreisrunder     Speiseraum    18 und     tangential    zu  einem zwischen Mitte und Bürstenrand zu  denkenden, gleichachsigen Kreise 20 bis zum  Bürstenrand verlaufende Kanäle 19 von  gleichbleibender Weite freigelassen sind.  Entweder fehlen die Borsten in den Kanälen  19 ganz, oder sind sie dort kürzer als an den  andern Teilen der Bürste.  



  Die Bürstenscheibe ist durch ein ge  flanschtes Metallband 21 umgeben, dessen  Mantelteil nach unten ragt, um zentrifugal  verdrängte Luft nach der gelochten Platte  10 hin abzulenken und ein übermässiges An  häufen des Getreides und dadurch die Be  schädigung der äussersten Borsten der Bürste  zu verhindern.  



  Der Durchmesser des Speiseraumes 18  und des Kanalkreises 20 samt den Abmes  sungen der Kanäle und der Bürste sind  durch die Art des zu behandelnden Getrei  des und durch die gewünschte Mengenlei  stung der Maschine bestimmt.  



  Je grösser der Durchmesser des Kreises  20 ist, um so langsamer bewegt sich das Ge  treide in den Kanälen 19 nach aussen, da  die Fliehkraft radial ist und die Kanäle die  Kraftrichtung kreuzen. Je kleiner der Durch-      messer des Kreises 20 ist, um so mehr nähern  sich die Kanäle der Radialrichtung und um  so schneller bewegt sich das Getreide nach  aussen. Wäre der Durchmesser des Kreises  20 Null, so wären die Kanäle 19 radial, die  Maschine könnte dann aber nicht arbeiten.  



  Die Arbeitsweise der Maschine ist fol  gende:  Die Bürste 17 wird durch die Triebwelle  13 in Drehung versetzt und das Getreide  wird durch den Speisering 15 in den Speise  raum 18 hineingeführt, von wo es zwischen  die Bürste 17 und die untere Scheibe 10 ge  langt, um dort geputzt und gescheuert zu  werden. Der Abfall gelangt auf den Abfall  teller B.  



  Dabei wird das Getreide aus dem Speise  raum 18 zufolge Nachströmens des Getreides  und der Fliehkraft in die Kanäle 19 und  zwischen die Bürstenfläche und die gelochte  Platte hineingebracht. Beim Durchgang un  ter einem     Borstenabschnitt    wird die nach  aussen gerichtete, unter     Fliehkraftwirkung     erfolgende Bewegung des Getreides gehemmt  und das Getreide wird über der gelochten  Platte im Kreise herumgeführt.

   Infolge der  grösseren Reibung zwischen den Körnern und  der Platte eilt jedoch die Bürste gegenüber  dem Getreide vor, so dass letzteres gescheuert  wird, wobei endlich der das Putzen und Po  lieren jeweils bewirkende     Borstenabschnitt     die Körner zurücklässt, so dass diese in den  nächstfolgenden Kanal gelangen, woselbst  sie sich unter der beständig ausgeübten       Fliehkraftwirkung    und dadurch, dass sie  augenblicklich durch die Borsten nicht, oder  nur wenig behindert sind, etwas nach aussen  bewegen, bis sie durch die führende Kante  des nächsten     Borstenabschnittes    wieder er  fasstwerden.

   Diese Folge und Kombination  von nach aussen gerichteten und umlaufenden  Bewegungen sichert ein allmähliches und       ;leichmässig    verteiltes     Strömen    des Getreides  zwischen Bürste und Platte.  



  Bei der beschriebenen Putz- und Polier  maschine ist der Abstand zwischen der Bür  stenfläche und der gelochten Platte einstell  bar, um zu erreichen, dass die     Borstenspitzen       die Körner nur leicht berühren. Diese leichte  Berührung genügt, um die Körner um ihre  Achsen zu drehen, so dass die ganze Ober  fläche derselben gegenüber dem Widerstand  der untern Platte geputzt und poliert wird.  Die Drehzahl der Bürste und die nötige An  triebskraft wird dabei auf ein Mindestmass  herabgesetzt. Eine Bürstengeschwindigkeit  von nur 60 Umdrehungen pro Minute hat  sich als zufriedenstellend herausgestellt und  270 Umdrehungen pro Minute müssen nie  mals überstiegen werden.  



  Die gelochte     Scheibe    kann durch eine  volle Scheibe mit glatter; gekerbter, gepräg  ter oder als Reibfläche ausgebildeter Ober  fläche ersetzt werden, oder es kann irgend  eine Kombination dieser Flächenausbildun  gen verwendet werden. Bei Verwendung  einer nicht gelochten Scheibe werden die  Abfälle vom Getreide nach Behandlung in  entsprechender     bekannter    Weise getrennt.  



  Wenn die untere     Scheibe    ebenfalls ange  trieben ist, so     kann    eine Einrichtung vor  gesehen werden,     mittelst    welcher die Dreh  zahl der einen Scheibe gegenüber der der  andern Scheibe geregelt werden kann. Da  durch kann beim Drehen der beiden in der  selben Richtung die Fliehkraft unabhängig  von der Relativgeschwindigkeit der Bürste  und der Scheibe erhöht oder vermindert wer  den, wodurch die Getreidebewegung von der  Putz- und Polierwirkung unabhängig ge  macht werden kann, so dass die Putz- und  Mengenleistung der     Maschine    zwischen wei  ten Grenzen     einstellbar    ist.  



  Die beschriebene Maschine kann zwecks  Zuführung von Wasser, oder irgend einer  andern     geeigneten    Flüssigkeit, oder von Gas  zum Getreide entsprechend abgeändert     bezw.     ergänzt werden, falls hierdurch das Putzen  oder Polieren des gerade     behandelten    Ma  terials begünstigt wird. Zum Beispiel kann  die Flüssigkeit oder das Gas derart zuge  führt werden, dass das Getreide oder derglei  chen vor, nach oder während der Durchfahrt  desselben unter der Bürste, oder an mehreren  oder an allen diesen Stellen von Flüssigkeit  oder Gas begegnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Putz- und Poliermaschine, insbesondere für Getreide, mit einer Drehbürste, die wag recht und gleichachsig über einer feststehen den oder mit von der Drehgeschwindigkeit der Drehbürste abweichender Geschwindig keit laufenden Platte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Borstenbesatz der Bürste tangential zu einem zwischen Mitte der Bürste und dem innern Rand des Bür stenbesatzes zu denkenden gleichachsigen Kreise bis zum äussern Rand des Bürsten besatzes verlaufende Kanäle von gleichblei bender Weite freigelassen sind, das Ganze derart,
    dass unter Fliehkraftwirkung ein Be wegen des zentral zugeführten Getreides durch die Maschine gesichert und während der Bewegung des Getreides vom Mittel- punkt der Bürste in Richtung nach dem Umfang jedes Korn mehrfach umgedreht und ohne Beschädigung geputzt und poliert wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kanälen Bor sten vorgesehen sind, die kürzer sind als die Borsten an den Teilen der Bürste. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwi schen der Bürstenfläche und der Platte einstellbar ist, um zu erreichen, dass die Borstenspitzen die Körner nur leicht be rühren.
CH178214D 1934-09-17 1934-09-17 Putz- und Poliermaschine insbesondere für Getreide. CH178214A (de)

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