CH178246A - Farbapparat an Schreibmaschinen, insbesondere an Typenzylinderschreibmaschinen. - Google Patents

Farbapparat an Schreibmaschinen, insbesondere an Typenzylinderschreibmaschinen.

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CH178246A
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Inhoffen Walther Dr Jur
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Inhoffen Walther Dr Jur
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  Farbapparat an     Schreibmaschinen,    insbesondere an     Typenzylinderschreibmaschinen.       Die     Erfindun--    betrifft einen Farbapparat       -in        \^hreibmasehinen,    insbesondere an     Typen-          zvIiiider.@elireibmiischinen.    Sie besteht darin,       ilass    in einem mit Farbe gefüllten Behälter       :

  >in    Ventil angebracht ist, das automatisch     ge-          teuert    wird und bei     jedesmaligem        Abdruclz          @-iner    Type die Farbe austreten lässt.  



  Auf der     7,eiehnung        sind    zwei     Ausfüh-          rungsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes     da     rg@,stellt.     



       Fig.    1. ist eine Vorderansicht des ersten       Ausführungsbeispiels;          Fig.        --)    ist eine Ansicht .dazu von links     ge-          @ehen,    in     bezug    auf     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein     Grundriss;          Fig.        -1    ist eine Rückansicht desselben;       Fig.    5     ist.    ein     Querschnitt    durch den     Farb-          behälter    und das Ventil;

         Fig.    6 ist ein ähnlicher     Querschnitt    durch       rlas        zweite    Ausführungsbeispiel, und       Fig.    7 ist eine Einzelansicht eines Ventil  körpers     besonderer    Bauart.    Beim Farbapparat nach     Fig.    1 bis 5 ist  der Behälter 1 mit Farbe gefüllt. In ihm  befindet sich ein mit Innengewinde     ver-          sehenes    Rohr 2 mit seitlichen Löchern 3,  durch .die die Farbe zum unten beschriebenen  Ventil belangt. Im Rohr ist die Spindel 4  eines     Schraubventils    gelagert.

   Der als Kegel  ausgebildete Ventilkörper, der an der Ventil  spindel 4 vorgesehen ist, beherrscht -die Ven  tilöffnung 5,     (Fig.    4, 5). Das Ventil wird bei  jedem     Buehstabendruek    -so weit geöffnet,     .dass     die erforderliche Farbmenge austreten kann.  Zu dem Zweck ist an dem nach aussen tre  tenden Ende der Ventilspindel 4 ein Arm 6  mit einem Stift 7     befestigt,    der in dem Maul  eines Winkelhebels 8 liegt.

   Der     wagrechte     Arm .dieses     Winkelhebels    hat einen Schlitz  für den Stift 9 eines Lenkers 10, dessen  unteres Ende durch die     Achsstifte    11 und 12  mit     einem    Hebel 13 nach allen Seiten beweg  lich verbunden ist. Der Hebel 13 wird bei  jedem     Bu-ehstabendruckdurch    den Druck-           mechanismus    nach oben bewegt und öffnet       dadurch    das Ventil.  



  Die Einfärbung der Typen erfolgt durch  eine Rolle 14, die unter     Zwischenschaltung     einer Blattfeder 15 an dem Farbhebel 16 be  festigt ist. Dieser ist um die Achse 17 dreh  bar und wird durch den     .Stösser    18, der mit  einem beim Druck betätigten, vom Hebel 13  unabhängigen Hebel 18' in Verbindung  steht, angetrieben. Dabei läuft die Rolle 14  über die     eingestellte    Type und färbt sie ein.  Infolge der Nachgiebigkeit der Feder 15  kann     -die    Rolle, während sie über die Type  läuft, der Druckbewegung des Typenzylin  ders 19 eine kurze Strecke auf dem Wege  nachdem Papier zu folgen.

   Im     weiteren    Ver  lauf dieser Bewegung, die quer zur Abdruck  bewegung, also parallel mit der     Oberfläche     des Papiers, erfolgt, läuft die Rolle über die  Fläche 20     (Fig.    4), entnimmt an der Ventil  öffnung 5 frische Farbe und verreibt sie auf  der Fläche 20. Nach geschehenem Abdruck  nimmt der Druckmechanismus beim Zurück  gehen die Farbrolle in die     Anfangsstellung     zurück und     schliesst,das    Ventil.  



  Der Behälter 1 hat nach unten eine Ver  längerung 21 in Form eines flachen Rohres  von rechteckigem     Querschnitt.    Damit wird  der Behälter über ein Winkelstück 22 ge  schoben und dann mit einer Schraube 28 fest  geklemmt. Das Stück 24, auf dem der     Farb-          hebel    16 gelagert ist, ist von der Verlän  gerung 21 rechtwinklig abgebogen und bildet  mit diesem und dem Behälter 1 ein Stück;  so dass nach Lösen der Schraube 23 der Be  hälter mit den daran befestigten Teilen     ein-          schliesslich    der Farbrolle abgenommen und  nach Verbrauch der Farbe durch einen an  dern ersetzt werden kann.

   Das hat deswegen  eine besondere Bedeutung, weil die mit  Gummi bezogene Farbrolle eine     beschränkte     Lebensdauer hat, und es daher notwendig ist,  sie mit der Farbe regelmässig zu     erneuern.     Der Farbbehälter ist so     verschlossen,        .dass    der  Benutzer der     Maschine    nicht imstande ist,  selbst neue Farbe einzufüllen.     gönnte    er das,  so bestände die Gefahr, dass er ungeeignete  Farbe verwendet. Denn an die Beschaffenheit    der Farbe müssen besondere Anforderungen  gestellt werden, die bei den im Handel be  findlichen Stempelfarben nicht erfüllt sind.

    Die Farbe muss zum Beispiel mit einem Öl  zubereitet sein, das den Gummi der Farbrolle  nicht angreift, und das nur auf dem Papier  trocknet, und .der Farbstoff muss mit dem  <B>01</B> so innig     verbunden    sein, dass er sich nicht  im Laufe der Zeit von ihm trennt,     etwa    zu  Boden sinkt und das Ventil verstopft. Die  Farbe muss auch so sein, dass sie von ,den  Metalltypen gut und gleichmässig angenom  men wird, was zum Beispiel bei .den für  Gummistempel benutzten     Gly        zerinfarben     durchaus nicht der Fall ist.

   Die zu stellende  Aufgabe besteht eben darin, dass der Schrei  ber. mit der     Färbung,    ausser der Erneuerung  des     Apparates,    nichts zu tun haben soll, und  .dass die Färbung stets gleichmässig ist.  



  Die Rückführung der Farbrolle in die  Ruhelage kann, statt. durch den Druck  mechanismus, auch .durch eine Feder erfol  gen. Der zugehörige     Stösser    braucht dann       den.    Stift 25 des Farbhebels nicht, wie ge  zeichnet, zu umfassen, sondern nur darunter  zu stossen.  



  Die Menge der durch das Ventil austre  tenden Farbe kann durch     Einstellung    .des       Lenkers    10, das heisst Verkürzung oder Ver  längerung des wirksamen     wagrechten    Armes  des Winkelhebels 8, verändert werden. Eine  mit .dem Lenker 10 gelenkig verbundene  Stange 40 ist in dem Lager 41. drehbar. Die  ses kann in einer am Maschinengestell be  festigten Platte 42     seitlich    verschoben wer  den. Mit einem Stift 43 ragt das Lager 41  in einen exzentrischen Schlitz 44 des Winkel  stückes 45, das auf einem Bolzen 46 dreh  bar ist, und an dem ein Stift 47 befestigt  ist.

   Durch Bewegen dieses Stiftes, der durch  einen Schlitz 48 der     Maschinenoberplatte    49  hindurchgeht, kann     mithin,das    Mass der Farb  gebung nach Wunsch eingestellt werden.  



  Bei .dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  bis 5 wird das Ventil 4, 5 von dem Druck  mechanismus aus     durch    ein Gestänge 8, 10,<B>1,3</B>  geöffnet und geschlossen, welches unabhängig  von dem gleichfalls beim Druck betätigten           Farbhebel    16 ist. Abweichend hiervon wird  das Öffnen des Ventils bei dem in     Fig.    6  dargestellten Farbapparat durch die     Farb-          rolle        1.1    selbst bewirkt. Der als Ziegel aus  gebildete Ventilkörper 26 ist mit einer  Scheibe 2 7 versehen, -der in der Bohrung 28  einer Schraube 29 geführt wird.

   Eine zwi  schen diesem und der Scheibe 27 des Ventil  körpers 26 angeordnete Feder 30 drückt den  Ventilkörper auf seinen Sitz 31. Läuft die  Rolle 14 über die Wölbung 32 des Ventil  körpers, so drückt sie     diesen    zurück, so dass  eine passende Menge Farbe austreten kann.  Diese Menge kann durch mehr oder weniger  tiefes Hineindrehen der     Schraube    29, die. den  Ventilhub begrenzt, geändert werden. Um       unheabsiehtigtes    Verstellen der Schraube 29  zu verhindern, ist auf ihrem Kopf 33 eine  Blattfeder 3 4 mit einem daran befestigten  Stift 35 durch eine Schraube 36 befestigt.  An ,der Aussenwand des     Farbbehälters    sind  Rasten 37 vorgesehen, in die der Stift 35  einschnappen kann.  



  Bei der Variante nach     Fig.    7 ist der       NTentilkörper    abgerundet und weist eine  Stromlinienform auf. Bei dieser Gestaltung  fliesst die Farbe dem Ventilloch gleich  mässiger zu.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Farbapparat an Schreibmaschinen, insbe sondere an Typenzylinderschreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mit Farbe gefüllten Behälter ein Ventil ange bracht ist, das automatisch gesteuert wird und bei jedesmaligem Abdruck einer Type die Farbe austreten lässt. UNTERANSPRüCHE 1. Farbapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass der Ventil körper stromlinienförmig ausgebildet ist. 2. Farbapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Betäti gung des Ventils durch einen vom Druck mechanismus bewegten Hebel erfolgt.
    3. Farbapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Betäti- gung des Ventils unmittelbar durch das Farbröllchen erfolgt. 4. Farbapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass .das Ventil in eine am Farbbehälter angebrachte Lauf fläehe (20) für das Farbröllchen mündet. k\arbapparat nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass die Menge :der durch das Ventil austretenden Farbe durch Veränderung der Grösse des Ven tilhubes nach Wunsch geändert werden kann.
    Farbapparat nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zur Einstel lung des Ventilhubes eine Schraube (29) vorgesehen ist, anderen Knopf (33) eine Blattfeder (34) vorgesehen ist, die mit einem daran befestigten Stift (35) ver sehen ist, der in Rasten (37) an .der Aussenwand des Farbbehälters eingreift,. wodurch die Einstellung der Sehraube (29) fixiert ist. Farbapparat nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass das zum Be wegen des Ventils dienende Gestänge (6, 8, 10, 13) nicht mit dem -die Farbrolle (14) tragenden Hebel (16) verbunden ist und vom Druckmechanismus, aus bewegt wird. B.
    Farbapparat nach Unteranspruch 7, .da durch gekennzeichnet, dass der als Kegel ausgebildete Ventilkörper auf einer Schraube angeordnet ist, die zum Zwecke des Offnens und Schliessens des Ventils vom Druckmechanismus der Schreibma schine aus gedreht wird. 9. Farbapparat nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Schraube in einem mit Innengewinde versehenen Rohr (2) angeordnet ist, .das die Farbe durch Löcher (3) zu der Ventilöffnung gelangen lässt.
    10. Farbapparat nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass .das das Ventil betätigende Gestänge einen Winkelhebel (8) besitzt, der einen Schlitz aufweist, in dem ein Lenker (10) verstellbar abgeord net ist. <B>11.</B> Farbapparat nach TTnteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der Lenker (10) mit einer Stange (40) verbunden ist, .die mit einem drehbaren Winkelstück: (45) verbunden ist, das Ganze derart. dass durch Drehen des Winkelstückes (45) der Lenker (10) in dem .Schlitz des Winkelhebels (8) verstellt werden kann. 12.
    Farbapparat nach Patentanspruch; da dureh gekennzeichnet, dass der das Farb- röllchen tragende Flebel an einem am Farbbandbehälter vorgesehenen Organ angeordnet ist.
CH178246D 1932-01-23 1932-03-14 Farbapparat an Schreibmaschinen, insbesondere an Typenzylinderschreibmaschinen. CH178246A (de)

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