CH178325A - Röhren-Hochdruckdampferzeuger. - Google Patents

Röhren-Hochdruckdampferzeuger.

Info

Publication number
CH178325A
CH178325A CH178325DA CH178325A CH 178325 A CH178325 A CH 178325A CH 178325D A CH178325D A CH 178325DA CH 178325 A CH178325 A CH 178325A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
steam generator
generator according
dependent
controlled
points
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH178325A publication Critical patent/CH178325A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/06Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes
    • F22B29/08Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes operating with fixed point of final state of complete evaporation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/20Controlling superheat temperature by combined controlling procedures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


      Röhren-Hochdr        uckdampfer    zeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Röhren-Hochdruckdampferzeuger    und ist ge  kennzeichnet durch eine     Unterteilung    des  Rohrsystems in einzelne Stufen, die in Reihe  geschaltet durch Trenngefässe so miteinander  verbunden sind, dass der flüssige Teil des  aus einer Stufe in das Trenngefäss eingeführ  ten Arbeitsmittels in die anschliessende Stufe  weiter gelangt, während der dampfförmige  Teil nach den Verbrauchsstellen abgeleitet  wird.  



  Im     Betrieb    von     Hochdruckdampferzeu-          gern,    bei denen die ganze Arbeitsmittel  menge durch ein Rohrsystem von Anfang  bis ans Ende hindurchgeführt wird, ent  steht der Nachteil, dass selbst bei den kleinen  Dampfvolumen der hohen Dampfdrücke die  Dampfgeschwindigkeit gegen das Ende des  Rohrstranges sehr gross ist, selbst wenn die  Geschwindigkeit des Wassers am Anfang  klein gewählt war. Die ausserordentlich  hohen Dampfgeschwindigkeiten verursachen  wegen der grossen Reibung einen starken  Druckverlust und beeinträchtigen so den  Wirkungsgrad der Anlage.    Um Druckverluste zu vermeiden; wurde  schon vorgeschlagen, den Rohrquerschnitt  gegen das Ende zu vergrössern     bezw.    den  Rohrstrang doppelt oder mehrfach zu führen.

    Wenn auch die Druckverluste dadurch ver  mindert werden konnten, so ergaben sich  dennoch bedeutende Verluste dadurch, dass  das bereits in Dampf umgewandelte Arbeits  mittel noch lange Strecken mit dem nicht  verdampften     Arbeitsmittel        mitströmen    musste,  ohne dabei noch Wärme aufnehmen zu kön  nen. Vielmehr wurde durch die Anwesen  heit des Dampfes der Wärmeübergang von  den Rohrwänden an den flüssigen Teil des  Arbeitsmittels und die Übertragung im Ar  beitsmittel selber beeinträchtigt.  



       Beim    Dampferzeuger nach der Erfindung  werden nicht allein Druckverluste wegen zu  hoher Geschwindigkeit des bereits verdampf  ten Arbeitsmittels, sondern auch durch das  Durchströmen einer grossen Rohrstrecke ver  ursachte Verluste verhindert.  



  Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes  und verschiedene Einzelheiten sind auf der  Zeichnung     vereinfacht    dargestellt,           Fig.    1 zeigt vereinfacht den Schnitt durch  einen Dampferzeuger nach der Erfindung;       Fig.    2 und 3 stellen Drosselstellen eines  Dampferzeugers nach     Fig.    1 .dar;       Fig.    4, 5 und 6 zeigen je eine Vorrich  tung zur Regelung einer Drossel nach     Fig.    3.  Das     Rohrsystem    des Dampferzeugers ist  in fünf Stufen 1, 2, 3, 4 und 5 unterteilt,  die durch Trenngefässe 6, 7, 8 und 9 mitein  ander verbunden sind.

   Der flüssige Teil des  aus einer Stufe in ein Trenngefäss eingeführ  ten Arbeitsmittels     gelangt    in die anschlie  ssende Stufe, während der dampfförmige  Teil durch die Leitungen 10, 11, 12 und 1.3  durch einen     Wasserabscheider    14, einen über  hitzer 15 und die Dampfleitung 16 zu den  nichtgezeichneten     Verbrauchsstellen    geleitet  wird.  



  Durch die Leitung 17 wird das Arbeits  mittel aus einem nichtgezeichneten Behälter  in die Speisepumpe 18 geleitet, die durch  eine Kraftmaschine 19 angetrieben ist. Durch  die Leitung 20 strömt dann das Speisemittel  in den Dampferzeuger. Die     Beheizung    er  folgt durch einen Brenner 21, dem der Brenn  stoff durch die Leitung 22 und die Ver  brennungsluft durch die Leitung 23 zugelei  tet wird. Die bei der Verbrennung entstehen  den Abgase werden durch eine Leitung 24  ins Freie oder zu weiteren nicht gezeichne  ten Verbrauchsstellen geleitet.  



  In der ersten Stufe 1 des Rohrsystems  wird das     Arbeitsmittel    auf die     Verdamp-          fungstemperatur    erwärmt und gegen das  Ende der Stufe ein Teil verdampft. Das       Dampfflüssigkeitsgemisch    strömt dann durch  die Leitung 25 in das erste Trenngefäss 6, in  welchem der Dampf von der Flüssigkeit ge  trennt und durch die Leitung 10 in den     Ab-          scheider    14 geleitet     wird,    während die ab  geschiedene Flüssigkeit durch die Leitung  26 der zweiten Stufe des Rohrsystems zu  geleitet wird.  



  In der zweiten Stufe wird ein weiterer  Teil des flüssigen Arbeitsmittels verdampft  und durch die Leitung 216 in den     Abscheider     7 geleitet. Hier erfolgt wieder eine Tren  nung des     dampfförmigen    Teils vom flüssi-    gen. Der Dampf gelangt durch die Leitung  11 in den     Flüssigkeitsabscheider    14 und der  flüssige Teil durch die Leitung 28 in die  Stufe 3.  



       Ahnliche    Vorgänge spielen sich auch in  den Stufen 4 und 5 und in den Trenngefässen  8 und 9 ab. Das Arbeitsmittel     wird    durch  die Leitungen 29     bezw.    31 den Trenngefässen  8     bezw.    9 zugeleitet und der von der Flüs  sigkeit abgetrennte Dampf durch die Lei  tungen. 12     bezw.    13 in den     Flüssigkeitsab-          scheider    14 geführt, während die Flüssig  keit durch die Leitungen 30     bezw.    32 in die  Stufen 4     bezw.    5 überströmt.  



  In der letzten Stufe 5 erfolgt schliesslich  eine nahezu vollständige Verdampfung des  noch flüssigen     Arbeitsmittels.    Der Dampf  strömt durch die     Leitung    33 in den     Abschei-          der    14, aus dem die abgeschiedene Flüssig  keit durch die Leitung 34     fortgeleitet    und  der Dampf durch die Leitung 35 zum     Über-          hitzer    15     (a    und b) gelangt.  



  Die abgeschiedene Flüssigkeit kann einem  nicht gezeichneten     Flüssigkeitsabscheider    be  kannter Konstruktion zugeleitet werden, in  welchem mit Hilfe von bestimmten Mitteln  die     Unreinigkeiten    ausgefällt und auf mecha  nischem Weg, beispielsweise durch die Ver  wendung von Sieben, aus der Flüssigkeit  entfernt werden können. In gereinigtem Zu  stand kann die Flüssigkeit alsdann dem  Dampferzeuger von neuem zusammen mit  der Speiseflüssigkeit wieder zugeleitet wer  den.  



  Der     Überhitzer    15 kann teilweise rauch  gasbeheizt und teilweise strahlungsbeheizt  sein. Zu diesem Zweck wird durch die Lei  tung     3;5    der aus dem     Abscheider    14 entnom  mene     Sattdampf    zunächst dem im Strah  lungsraum befindlichen Rohrteil 15a zu  geführt, um hernach zum im Leitungsteil  angeordneten zweiten Überhitzungsteil 15b  geleitet zu werden.

   Die Bemessung des Ver  hältnisses der durch Strahlung und der durch  Wärmeleitung beheizten     Heizflächenteile     wird     vorteilhafterweise    so gewählt, dass bei  Vollast und bei Teillasten dem     Überhitzer     immer die der durchströmenden Arbeitsmit-           telmenge    entsprechende Wärmemenge zu  geführt wird, so dass beim Einhalten eines  unveränderlichen Druckes und einer der  Speisemenge entsprechenden Wärmezufuhr  ohne Regelvorrichtungen, die     Temperatur    des  zu den Verbrauchsstellen geleiteten Dampfes       praktisch    unveränderlich gehalten werden  kann.  



  Um bei veränderlicher Belastung einen  ungestörten Betrieb zu erhalten, müssen von  der gesamten     Arbeitsmittelmenge    in den  Trenngefässen 6, 7, 8 und 9 und im     Ab-          scheider    14 immer unveränderliche Teile in  Form von Dampf abgeschieden und durch  die     Leitungen    10, 11, 12     bezw.    13 fort  geführt werden können. Es muss also sowohl  bei Vollast, als auch bei Teillast durch jeden  den     Abscheider    je ein Fünftel der gesamten,  den betreffenden Teillasten oder der     Voll-          last    entsprechenden     Arbeitsmittelmengen    in  Form von Dampf abgeschieden werden kön  nen.

   Daraus ergibt sich wiederum die Be  dingung,     dass    die in einem Trenngefäss ab  geschiedene Dampfmenge zur Flüssigkeits  menge bei jeder Belastung ein praktisch un  veränderliches Verhältnis aufweisen muss.  Da mit der Veränderung der Belastung des  Dampferzeugers der Druckabfall im Rohr  strang sich ungefähr proportional verändert,  kann eine einwandfreie Verteilung der Ver  dampfung auf die fünf Teilsysteme 1, 2, 3,  4 und 5 durch das Einfügen von     kalibrier-          ten    oder verstellbaren Drosselquerschnitten  schon erreicht werden.

   In den Leitungen 10,  11, 12 und 13 nach     Fig.    1, ebenso in den  Leitungen 26, 28, 30 und 32 können Dros  selorgane, wie beispielsweise in der     Fig.    2  eines dargestellt ist, eingeschaltet sein.  



  Das Drosselorgan     (Fig.    2) wird durch  Verstellung der Spindel 36 so     eingestellt,    dass  der     Durchströmwiderstand    für den Dampf  zum     Durchströmwiderstand    für die Flüssig  keit das gleiche Verhältnis aufweist, wie der  Anteil an Dampf zum Anteil an Flüssigkeit.  



  Das Drosselorgan 37 in der Leitung 10  muss einen kleinen Querschnitt aufweisen,  weil der flüssige Anteil des durch die Lei  tung 35 in das Trenngefäss 6 einströmenden         Arbeitsmittels    bedeutend     ,grösser    als der  dampfförmige ist und weil ferner der Druck  unterschied zwischen dem Gefäss 14 und dem  Gefäss 6 am grössten ist.

   In den nachfolgen  den Trenngefässen 7. 8     bezw.    9 ist nicht nur  der dampfförmige Anteil des einströmenden  Arbeitsmittels bezüglich der noch     mitströ-          menden    Flüssigkeit grösser, sondern auch der  Druckunterschied kleiner, so dass in den auf  einanderfolgenden Leitungen 11, 12 und 13  die Drosselorgane 38, 39     bezw.    40 einen von  Leitung zu     Leitung    grösseren Durchgangs  querschnitt aufweisen müssen.  



  Auch in den Leitungen 26, 28, 30 und  32 können Drosselorgane 37', 38', 39' und  40' eingeschaltet sein, durch welche nicht  allein der Durchgangsquerschnitt eingestellt  wird, sondern die     darüber    hinaus noch dem  Zweck dienen, eine erhöhte Drosselung zu  verursachen, sobald durch zu rasche Fort  führung der Flüssigkeit anstatt Flüssigkeit  Dampf durchtritt. Durch die gegebene     Off-          7    kann ein im Vergleich zum     Dämpf-          gewicht    bedeutend grösseres Flüssigkeits  gewicht hindurchgeführt werden.

   Es werden  deshalb     vorteilhafterweise    die Drosselquer  schnitte in den Leitungen 2,6, 28, 30 und 32  etwas grösser als durchaus notwendig ge  wählt, so dass ein Flüssigkeitsspiegel in den  Trenngefässen 6, 7, 8 und 9 sich nicht ein  stellen kann, sondern vielmehr immer eine  kleine Dampfmenge mit der     Flüssigkeit    in  die nächste Stufe noch     mitgeführt    wird. An  Stelle von     einstellbaren    Drosselorganen kön  nen auch     kalibrierte    Düsen oder gelochte  Platten in die Leitungen eingesetzt werden.  



  Die Drosselorgane 41 können auch, wie  in     Fig.    3 gezeigt,     unmittelbar    an einem Ab  scheidegefäss (beispielsweise 6) angebracht  und mit einem Servomotor 42 ausgerüstet  sein. Dem Servomotor     wird    von einer Steuer  vorrichtung durch die Leitungen 43 und 44  ein Steuermittel zugeleitet     bezw.    entnommen,  wodurch die Lage des Kolbens 45 der Ventil  spindel 46 verschoben und der Durchgangs  querschnitt an der Stelle 47 verändert wird.  Der abgeschiedene Dampf wird dann durch      die Leitung 10 aus dem Trenngefäss 6 fort  geführt.  



  Drosselorgane nach     Fig.    3 können bei  spielsweise in Abhängigkeit vom arithme  tischen Verhältnis der Drücke zu Beginn und  am Ende einer Stufe des Rohrsystems ver  stellt werden. Zu diesem Zweck wird ein  Stufenkolben 70 auf der Fläche 71 vom  hohen Druck am Anfang einer Stufe und  auf der Fläche 72 vom niedrigen Druck am  Ende einer Stufe des Rohrsystems belastet.  Die beiden Flächen 71 und 72 sind so be  messen, dass beim einzustellenden Verhältnis  die Kräfte einander Gleichgewicht halten  und der Kolben 70 durch zusätzliche Kräfte  der Federn 7.3 und 74 in einer Mittellage ge  halten wird.

   Die Leitung 7 5 ist dabei mit  dem Anfang einer Rohrstufe, die Leitung 76  mit dem Ende der gleichen Rohrstufe und  endlich die Leitung 77 mit dem     Endabschei-          der    (14,     Fig.    1) oder der zu den Verbrauchs  stellen führenden Dampfleitung verbunden.  



  Die Kolbenstange 78 verschiebt einen       Steuerschieber    56, der in einem Schieber  kasten 57 gleitet. Durch die Leitungen 43  und 44 ist der     Schieberkasten    mit dem  Servomotor (42,     Fig.    3) verbunden, während  durch die Leitung 58 ein Druckmittel zu  geleitet     wird    und die Leitungen 59 und 60  zu einem Ablauf führen.    Bei einem steigenden Verhältnis der Dif  ferenz der Drücke am Ende der Rohrstufe  und dem Enddruck des Dampferzeugers zur  Differenz der Drücke am Anfang der Rohr  stufe und dem Enddruck (gleich Verhältnis  . der Differenz der Drücke in der Leitung 76  und 77 zur Differenz der Drücke in' den  Leitungen 75 und 77);     wird    der Kolben 70  nach rechts gedrückt.

   Dadurch entsteht  eine Verbindung zwischen der Druckmittel  zuführungsleitung 58 und der Leitung 43  einerseits - und     zwischen    der     Ablaufleitung     59 und der Steuerleitung 44 anderseits. Im  Servomotor 42 (nach     Fig.    3) strömt deshalb  auf der obern Seite des Kolbens 45 die Flüs  sigkeit weg, während auf der untern Seite  Flüssigkeit zuströmt, so dass die Ventilspin-         del    46 angehoben und der     Durchflussquer-          'schnitt    vergrössert wird. Ein ähnlicher Steuer  vorgang, jedoch mit umgekehrten Steuer  bewegungen     stellt    sich ein, wenn das Druck  verhältnis sich verkleinert.  



  Um ein Überregeln zu vermeiden, kann  in der Leitung 43 ein Drosselorgan 61 und  in der Leitung 44 ein Drosselorgan 62 ein  geschaltet sein, die gegebenenfalls durch die  Spindeln 68 und 64 von Hand noch einge  stellt werden können. Unter der Einwirkung  der Drosselung werden die Regelvorgänge so  verzögert, dass eine Überregelung und daraus       Pendelungen    nicht entstehen können.  



  Bei einer Steigerung der normalen Ar  beitsmittelgeschwindigkeit stellt sich ein  grösseres Druckgefälle ein. Dadurch     wird     das als echter Bruch ausgedrückte Verhält  nis der     Enddruckdifferenz    zur Anfangs  druckdifferenz verkleinert. Die Verkleine  rung des     Druckverhältnisses    verursacht über  die Regelvorrichtung eine Verkleinerung des       Durchflussquerschnittes    des den Dampf zu  den Verbrauchsstellen führenden     Drossel-          organes,    so dass die Dampfströmung gestaut  und das anfängliche Steigen des Druckgefäl  les wieder vermindert wird.

   Umgekehrt wird  bei Verlangsamung der Strömung ein kleine  res Druckgefälle sich einstellen und damit  das Druckgefälle sich vergrössern, so dass ein  grösserer Querschnitt des Drosselorganes ein  gestellt wird und dadurch die Strömung sich  wieder beschleunigen kann.  



  Der Servomotor 42 nach     Fig.    3 kann  auch durch den Unterschied der Drücke zu  Beginn und am Ende einer Stufe des Rohr  systems gesteuert werden. Durch die beiden  Leitungen 48 und 49     (Fig.    5) wird dem  Zylinder 50 vom Anfang und vom Ende  einer Stufe des     Rohrsystems    der Druck über  tragen, so dass der Kolben 52 in eine Lage  verschoben wird, in welcher die auf seine  Flächen einwirkenden Drücke und die Kräfte  der Federn 53 und 54 einander Gleich  gewicht halten. Mit der Kolbenstange 55  ist wiederum ein Schieber 56     (wie    in     Fig.    4)  verbunden.

        Wird aus irgend einem Grund in einer  Rohrstufe die normale Strömungsgeschwin  digkeit vermindert, so tritt eine     Stauung     des Arbeitsmittels ein, bei der das Druck  gefälle im Rohrstrang und damit der Druck  unterschied verkleinert wird. Bei verkleiner  tem Druckunterschied     wird    der Kolben 52  nach rechts gedrückt, so dass aus der Lei  tung 518 durch die Leitung 43 Druckmittel  unter den Kolben 45     (Fig.    3) des Servo  motors strömen kann, wobei der Drossel  querschnitt für den abströmenden Dampf  vergrössert und die den     Regelvorgang    ver  ursachende Stauung des     Arbeitsmittels    be  hoben wird.

   Im umgekehrten Fall tritt bei  einer unzulässigen Beschleunigung des Ar  beitsmittels ein umgekehrt gerichteter Regel  vorgang ein, so dass .die Strömung wieder auf  das normale Mass gestaut wird.  



  In ähnlicher Weise kann der Servomotor  des Drosselorganes auch in Abhängigkeit  von der absoluten Druckhöhe an irgend einer  Stelle des Dampferzeugers geregelt werden.  Schliesslich können zur Beeinflussung der  Servomotoren auch Temperaturen oder Diffe  renzen von Temperaturen oder schliesslich  Verhältnisse von Temperaturen oder von  Temperaturdifferenzen benutzt werden. Zur  Regelung wird dann ein Temperaturauf  nehmer gewöhnlicher Konstruktion ver  wendet, der über Aufnahmeorgane die Im  pulse auf die Steuervorrichtung des Servo  motors weiterleitet.  



  U m die Spindel 46 nach     Fig.    3 in Ab  hängigkeit vom Gewicht eines     Abscheiders     zu beeinflussen, kann beispielsweise der     Ab-          scheider    6     (Fig.    5) an einen     Wiegebalken     65, an .dem ein Gewicht 66 und eine Zug  feder 67 befestigt ist, aufgehängt sein. Der  Steuerzylinder 68, sowie der Drehzapfen 69  sind mit einer festen Unterlage verbunden,  so dass bei Zunahme des Gewichtes des  Trenngefässes 6 durch Vermehrung des Flüs  sigkeitsinhaltes das Gefäss nach unten sinkt  und dadurch den Steuerschieber 56 durch  das Gestänge 55 nach oben zieht.

   Es wird  damit eine Verbindung hergestellt     zwischen     der Zuführungsleitung 58 und der bieg-         samen    Leitung 44 einerseits und     zwischen     der Ablaufleitung 60 und der biegsamen Lei  tung 43 anderseits. Dadurch strömt in den  obern Zylinderteil des     Servomotors    durch  die Leitung 44 ein Druckmittel, welches  den     Servomotorkolben    nach unten drückt  und dadurch den     Durchflussquerschnitt    des  Ventils verkleinert.

   Es kann somit weniger  Dampf aus dem Trenngefäss     abströmen,    es  entsteht ein höherer Druck und dadurch wird  eine grössere Flüssigkeitsmenge aus dem  Trenngefäss nach der nächstfolgenden Stufe  abgeführt, bis die Gewichtszunahme wieder  aufgehoben und der normale Flüssigkeits  stand im     Abscheider    sich     wieder    eingestellt  hat.

   Ein umgekehrter Steuerungsvorgang  spielt sich ab, wenn das Gewicht des Trenn  gefässes durch     Flüssigkeitsverminderung    wie  der verkleinert wird. '  Wenn notwendig können noch Regelvor  richtungen zur Einstellung des Feuers durch  Veränderung der Brennstoffmenge     bezw.    der  Luftmenge, zur Veränderung der Speise  flüssigkeitsmenge, sowie von     Zusatzflüssig-          keitsmengen    verwendet werden. Die, Rege  lung für die Befeuerung und die Speisevor  richtung können miteinander so verkoppelt  sein, dass die Veränderungen der beiden  Grössen stets verhältnisgleich sind.

   Zur     Be-          heizung    kann grundsätzlich eine jede Feue  rung verwendet werden, beispielsweise Feue  rungen für feste Brennstoffe, welche als  Planrost, Treppenrost, Wanderrost, Unter  schubfeuerungen usw. ausgebildet sind. Es  können aber auch     Brennstaubfeuerungen     und Feuerungen für flüssige Brennstoffe  verwendet werden. Die Ummauerung des  Dampferzeugers kann druckfest ausgebildet  und gegen die Umgebung abgedichtet wer  den, so dass die Feuerung unter erhöhtem  Druck vor sich gehen kann. Vorteilhafter  weise werden dann die Abgase zum Betrieb  von Gasturbinen verwendet. Die Gasturbinen  können Verdichter antreiben, welche die  Verbrennungsluft auf den gewählten     Ver-          brennungdruck    verdichten.

   Das Rohrsystem  kann in jeder beliebigen Art geformt wer  den, so dass der Dampferzeuger     einer    jeden      gegebenen Betriebsform angepasst werden  kann. Der Dampferzeuger eignet sich eben  sogut für stationäre Betriebe wie auch für  Land-     und    Wasserfahrzeuge. Durch geeig  neten Leichtbau kann er auch für Flugzeuge       Verwendung    finden.  



  Ganz besonders eignet sich der Dampf  erzeuger nach der Erfindung für das untere  Gebiet der Hochdrücke zwischen 20 und  80     Atm.,    weil da das Volumen des  Dampfes so gross ist, dass der Widerstand  des Dampfes in gewöhnlichen Röhrendampf  erzeugern ein hohes Mass annehmen     würde.     



  Der im letzten     Flüssigkeitsabscheider     abgeschiedene Flüssigkeitsrest enthält die  durch die Speiseflüssigkeit zugeführten Ver  unreinigungen und Salze in     konzentrierter     Form. Er kann deshalb zweckmässig zu  nächst einer     Reinigungsanlage    zugeführt  werden, ehe er wieder zurück in den Speise  behälter geführt wird. Gegebenenfalls kann  dieser Rest     in    einen     Niederdruck-Grossraum-          dampferzeuger    geleitet werden, in welchem  das Vorhandensein von Salzen und andern  Verunreinigungen keine Gefahr erzeugt.

   Der  im     Hochdruckdampferzeuger    entstehende  Verlust an Arbeitsmittel wird dann wieder  durch Kondensat aus der     Niederdruckdampf-          anlage    ersetzt. Es ist aber auch möglich,  dass in dem dem letzten     Abscheider    ent  nommenen Flüssigkeitsrest so wenig Salze  enthalten sind, dass dieser Rest mehrere Mal  unmittelbar dem Dampferzeuger wieder zu  geführt werden kann und nur von Zeit zu  Zeit ein Teil entnommen werden muss, um  den Salzgehalt in der ganzen Anlage wieder  auf das     zulässige    Mass zu vermindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röhren-Hochdruckdampferzeuger, gekenn zeichnet durch eine Unterteilung des Rohr systems in einzelne Stufen, die in Reihe ge schaltet durch Trenngefässe so miteinander verbunden sind, dass der flüssige Teil des aus einer Stufe in das Trenngefäss einge führten Arbeitsmittels in die anschliessende Stufe weiter gelangt, während der dampf- förmige Teil nach den Verbrauchsstellen ab geleitet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Dampf leitung zwischen den Trenngefässen und den Verbrauchsstellen mindestens ein Flüssigkeitsabscheider eingeschaltet ist, in welchem der Rest an Flüssigkeit noch ausgeschieden wird. 2. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Trenngefässen und den Verbrauchsstellen ein Überhitzer eingeschaltet ist. 3. Dampferzeuger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Über- hitzer teils durch Strahlung des Feuers und teils durch Berührung mit den Rauchgasen beheizt wird. 4.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den den Dampf aus den Trenngefässen nach den Verbrauchsstellen abführenden Leitun gen zur Begrenzung der zu den Ver brauchsstellen abströmenden Dampf menge Drosselstellen eingebaut sind. 5. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den das Wasser aus den Trenngefässen in die an schliessende Stufe des Rohrsystems füh renden Leitungen zur Begrenzung der abströmenden Flüssigkeitsmenge Drossel stellen eingebaut sind. 6.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den den Dampf aus den Trenngefässen nach den Verbrauchsstellen abführenden Leitun gen Drosselstellen eingebaut sind, deren Drosselquerschnitt in Abhängigkeit von Betriebsgrössen des Dampferzeugers selbsttätig verändert wird. 7. Dampferzeuger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom arithmetischen Verhältnis der ab soluten Drücke am Anfang und am Ende einer Stufe gesteuert wird. B. Dampferzeuger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom Druck gesteuert wird. 9.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit von einem Druckunterschied gesteuert wird. 1.0. Dampferzeuger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit von der Temperatur gesteuert wird. 11. Dampferzeuger nach Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom arithmetischen Verhältnis von zwei Temperaturen gesteuert wird. 12. Dampferzeuger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit von einem Temperaturunterschied ge steuert wird. 18.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom arithmetischen Verhältnis der abso luten Drücke am Anfang und am Ende einer Stufe gesteuert wird. 14. Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom Druck gesteuert wird. 15. Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit von einem Druckunterschied gesteuert wird. 16. Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit von der Temperatur gesteuert wird. 17.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom arithmetischen Verhältnis von zwei Temperaturen gesteuert wird. 18. Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit von einem Temperaturunterschied _ ge steuert wird. 19. Dampferzeuger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsinhalt des Trenngefässes gesteuert wird. 20. Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsinhalt des Trenngefässes gesteuert wird. 21.
    Dampferzeuger nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom Gewicht des Trenngefässes samt Flüssigkeitsinhalt gesteuert wird. 22. Dampferzeuger nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Drosselstellen in Abhängigkeit vom Gewicht des Trenngefässes samt Flüssigkeitsinhalt gesteuert wird. 23. Dampferzeuger nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Reinigungs vorrichtung, in welcher der ausgeschie dene Flüssigkeitsrest aufbereitet wird, um wieder zum Dampferzeuger zurück geführt werden zu können. 24.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Arbeitsmittel der letzten Stufe des Rohrsystems unmittelbar in den Flüssigkeitsabscheider geleitet wird.
CH178325D 1934-09-22 1934-09-22 Röhren-Hochdruckdampferzeuger. CH178325A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH178325T 1934-09-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH178325A true CH178325A (de) 1935-07-15

Family

ID=4428435

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH178325D CH178325A (de) 1934-09-22 1934-09-22 Röhren-Hochdruckdampferzeuger.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH178325A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140850B (de) * 1955-03-03 1962-12-06 Dynamidon Werk Engelhorn & Co Auseinandernehmbare Pressform zur Herstellung von Haengesteinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140850B (de) * 1955-03-03 1962-12-06 Dynamidon Werk Engelhorn & Co Auseinandernehmbare Pressform zur Herstellung von Haengesteinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0013045B1 (de) Dampferzeugeranlage
DE1138796B (de) Zwangdurchlaufdampferzeuger.
CH178325A (de) Röhren-Hochdruckdampferzeuger.
EP2676072B1 (de) Verfahren zum betreiben eines durchlaufdampferzeugers
DE1205979B (de) Verfahren zum Regeln der Dampftemperatur in einem Dampferzeuger und Anordnung zum Durchfuehren dieses Verfahrens
DE69717165T2 (de) Verfahren zum betrieb eines zwanglaufdampferzeugers und dampferzeuger zur ausführung des verfahrens
DE1297624B (de) Dampfkraftanlage
CH642155A5 (de) Dampferzeuger mit zwischenwand zwischen zwei brennkammern.
DE1242633B (de) Verfahren zum Anfahren eines Zwangdurchlaufdampferzeugers aus warmem Zustand
DE722161C (de) Anordnung zum Regeln des Betriebes eines Hochdruck-Durchflussroehrendampferzeugers
DE1127365B (de) Einrichtung zur Regelung eines Zwangdurchlauf-Dampferzeugers
EP0549522B1 (de) Verfahren zum Betrieb eines Zwanglaufdampferzeugers und Zwanglaufdampferzeuger dazu
DE1256653B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von Hoechstdruckdurchlaufkesseln
DE1241461B (de) Verfahren zum Beeinflussen der Speisewassermenge von Zwanglaufdampferzeugern mit Fluessigkeitsabscheidern
DE295730C (de)
DE641820C (de) Roehren-Hochdruckdampferzeuger
DE1551044C (de) Durchlaufdampferzeuger-Anlage
DE279538C (de)
DE975395C (de) Im Zwangdurchlauf arbeitender Dampferzeuger
DE1401020C (de) Einrichtung zur Regelung einer Blockanlage
CH367836A (de) Verfahren zum Regeln der Speisemenge eines Zwangdurchlaufdampferzeugers und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
AT225201B (de) Verfahren zur Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes hinter der Verdampferfläche von Zwangsdurchlaufkesseln
CH254642A (de) Verfahren zur Regelung der Speisung von Dampferzeugern.
DE681872C (de) Zwangdurchlaufdampferzeuger mit einer zwischen Verdampferteil und UEberhitzer angeordneten Hilfstrommel
CH242431A (de) Verfahren zur Regelung des Wasserstandes in Dampferzeugern mit Verdampfungsekonomiser.