CH178539A - Verfahren zur Darstellung von 3-Nitro-4.6-diaminochinaldin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 3-Nitro-4.6-diaminochinaldin.

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CH178539A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Darstellung von     3-Nitro-4.6-diaminocbinaldin.       Es wurde gefunden, dass Derivate von       4.6-Diaminochitiolinen,    die eine     1Vitro-    oder       Aniinogruppe    in     3-Stellung    enthalten und  deren     6-Amitiogruppe    einen     Acylrest    ent  halten kann, als Therapeutika und als Aus  gangsmaterialien für     Therapeutika    von be  sonderem Wert sind.  



  Die neuen Produkte können durch Ni  trierung von 4.     6-Diaminochinolinen,    z. B. der  in den Schweizer Patentschriften Nr. 166787,  170877 und 173620 beschriebenen, und durch  Reduktion der so erhaltenen     Nitroverbin-          dungen    hergestellt werden.

   Man kann so die       3-Nitroverbindungen    in einer Ausbeute von       zum        Beispiel        etwa        86        %        der        Theorie        erhal-          ten,    wobei aus den Mutterlaugen nur unde  finierbare Nebenprodukte abgetrennt werden  können. Besonders die     6-Acylamino-3.4-di-          aminochinoline    zeichnen sich durch die glei  chen guten chemotherapeutischen Wirkungen  aus wie die Ausgangsstoffe und haben zum  Teil noch eine starke Wirksamkeit gegen  Blutparasiten.

      Es war nicht vorauszusehen, dass die  Nitrogruppe in die     3-Stellung    eintreten würde,  vielmehr war mit einem zumindest über  wiegenden Eintritt in die     5-Stellung    zu  rechnen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung von     3-Nitro-          4.6-diaminochinaldin,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man 4.     6-Diaminoehinaldin     nitriert. Man kann die     Nitrierung    bei Tem  peraturen unter 0 o C durchführen und die  Temperatur dann langsam .auf Zimmertem  peratur steigern.  



  Das neue Reaktionsprodukt ist rot ge  färbt und schmilzt bei 225-226 o C. Es soll  als Zwischenprodukt für die Herstellung von  Arzneimitteln verwendet werden.    <I>Beispiel:</I>    8,6     gr        4.6-Diaminochinaldin    werden unter  Eiskühlung in 40     cm3    konzentrierter Schwe  felsäure eingetragen. Darnach wird unter  Rühren und Abkühlen auf - 10 bis - 5<B>1</B> C      5     gr    Kalisalpeter allmählich hinzugefügt.  Nach kurzer Zeit gibt eine Probe beim Neu  tralisieren einen gelbroten Niederschlag, der  in Natronlauge und in Ammoniak löslich ist  und durch Essigsäure wieder gefällt wird.

    Es hat sich also     zunächst    offenbar ein     Ni-          tramin    gebildet. Wird nun die Kältemischung  entfernt und die Temperatur langsam auf  Zimmertemperatur gebracht, so gibt jetzt  eine Probe auf Zusatz von überschüssiger  Natronlauge einen dunkelroten Niederschlag.  Nach zweistündigem Stehen wird auf Eis  gegossen, mit Natronlauge alkalisch gemacht,  der braunrote Niederschlag abgesaugt und  mit Wasser gewaschen. Er wird in heisser,  stark verdünnter Essigsäure gelöst, worauf  aus der klar filtrierten Lösung durch Zugabe  von Ammoniak die schön rotgefärbte Base  folgender Konstitution  
EMI0002.0005     
    ausgefällt wird. Sie schmilzt nach dem Um-    kristallisieren aus wässerigem Alkohol bei       225-22U1    C.

   Sie bildet mit überschüssiger  Salzsäure ein in Alkohol schwer lösliches,  fast farbloses Salz, das in Wasser mit rot  gelber Farbe leicht löslich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 3-Nitro- 4.6-diaminochinaldin, dadurch gekennzeich- net, dass man 4. 6-Diaminochinaldiii nitriert. Das so erhaltene neue Produkt ist rot ge färbt und schmilzt bei 225-226 C. Es soll als Zwischenprodukt für die Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nitrierung bei Temperaturen unter 0 C durchführt und dann die Temperatur langsam auf Zimmer temperatur steigert.
CH178539D 1933-09-28 1934-09-24 Verfahren zur Darstellung von 3-Nitro-4.6-diaminochinaldin. CH178539A (de)

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