CH178581A - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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CH178581A
CH178581A CH178581DA CH178581A CH 178581 A CH178581 A CH 178581A CH 178581D A CH178581D A CH 178581DA CH 178581 A CH178581 A CH 178581A
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CH
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ski binding
recesses
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shoe sole
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Inventor
Ludvik Utterstroem Sven
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Ludvik Utterstroem Sven
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Description


  Skibindung.    Vorliegende     Erfindung-    bezieht sich auf  eine solche Skibindung mit Zehenbacken, die  mit Halteorganen versehen ist, welche     mit-          telst        Eingriffsansätzen    in Aussparungen an  Beschlägen der Sohle des Schuhes eintreten.  



  Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch,  dass die Halteorgane aus zwei Schienenstücken  bestehen, die sich längs den Zehenbacken und  über dieselben hinaus erstrecken, an welche  sie unter Federwirkung angedrückt gehalten  werden, und dass die von hinten nach vorn  schräg nach innen gerichteten, senkrechten  Schenkel der Zehenbacken mit nach innen  gerichteten Flanschen versehen sind, welch  letztere über die Beschläge der Schuhsohle  eingreifen und hinten nach oben gebogen sind,  so dass dem hintern Fussteil eine gewisse  Bewegungsfreiheit in der Richtung nach oben  gestattet wird, wobei die Aussparungen der  genannten Beschläge in senkrechter Richtung  durchgehend sind,. so dass Schnee und Eis  keine Neigung haben, in denselben stecken  zu bleiben.

      Diese Konstruktion bietet im Vergleich  mit bekannten Skibindungen ähnlicher Art  verschiedene Vorteile, die unter andern darin  bestehen, dass das Anbringen ganz einfach  dadurch geschehen kann, dass man     derl    Fuss  zwischen die Zehenbacken hineinschiebt, wo  bei die Eingriffsansätze der Halteorgane, deren  hintere Kanten zweckmässig     abgesebrägt    sind,  selbsttätig in die     Ausspärungen    der Beschläge  eintreten und den Schuh am Ski verriegeln.  Ferner ist die betreffende Bindung zum fort  gesetzten Fahren völlig verwendbar, auch  wenn eines der Halteorgane bricht, weil der  Fuss durch die schräg gestellten Zehenbacken  nach vorn und in der Seitenrichtung abge  stützt wird und der Ansatz an dem andern  Halteorgan ihn daran verhindert, nach hinten  zu gleiten.

   Auch wenn beide Halteorgane ab  brechen sollten, kann das Fahren fortgesetzt  werden, weil der Fuss nach vorn durch die  Zehenbacken und nach oben durch die an  diesen vorgesehenen, nach innen gerichteten  Flansche abgestützt wird. Bei bekannten Ski-      Bindungen greifen die Ansätze in Löcher in  den Beschlägen der Schuhsohle ein. Diese  Löcher füllen sich leicht mit Schnee und Eis,  so dass die Ansätze nicht eingreifen und den  Schuh am Ski festhalten. Nach der vorliegen  den     Erfindung    wird dies dadurch     verhindert,     dass die Aussparung in den Beschlägen der       Schuhsohle-in    senkrechter Richtung durch  gehend ist, weshalb Schnee und Eis nicht so  leicht stecken bleiben und den Eingriff der  Ansätze verhindern.

   Im übrigen ist die Bin  dung haltbar, und sie hat keine empfindlichen  Teile, was natürlich einen grossen Vorteil be  deutet.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    ist auf der beiliegenden Zeich  nung veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht eines Teils  eines Skis, der mit der betreffenden Skibin  dung versehen ist;       Fig.    2 zeigt eine Ansicht von oben des  selben Skis, und       Fig.    3 und 4 zeigen eine Einzelheit.  Am Ski 1 sind zwei Zehenbacken 2 be  festigt, die in geeigneter Weise in der Rich  tung gegeneinander oder voneinander einstell  bar sein können. Diese Backen sind mit auf  recht stehenden Schenkeln 3 versehen, welche  einen eingebogenen     Flausch    4 besitzen, der  dazu bestimmt ist, über den am Schuh be  festigten Beschlag 5 (siehe     Fig.4)    einzugreifen.

    Die     hintern    Teile 4X der Flansche sind nach  oben gebogen, so dass der hintere Teil des  Fusses eine gewisse Bewegungsfreiheit in der  Richtung nach oben erhält und eine     Brech-          wirkung    an der Sohle des Schuhes vermieden  wird. In den aufrecht stehenden Schenkeln  der Backen sind     Offnungen    6 für die Ein  griffsansätze der Halteorgane vorgesehen.  



  Die Halteorgane bestehen aus Schienen  stücken 7, die mit den Schenkeln 3 der Backen  2 in geeigneter Weise verbunden sind. Gemäss  der gezeigten Ausführungsform sind die     hin-          tern    Enden der Schienen an den hintern Teilen  der     Schenke13    angenietet, so dass die Schienen  stücke 7 sich nach vorn längs den Randteilen  erstrecken, und -zwar ungefähr in der Weise,  wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist. Hierbei liegen    die Eingriffsansätze 8 der Schienenstücke 7  in den Öffnungen 6, und im Falle dass ein  Schuh in die Bindung eingeführt ist, so dass  die Beschläge 5 sich unter den Flanschen 4  befinden, liegen die Ansätze 8 auch in den  an den Beschlägen 5 vorgesehenen Ausspa  rungen 9, wodurch der Schuh am Ski sicher  festgehalten wird.

   Die Aussparungen 9 sind  in senkrechter Richtung ganz durchgehend,  so dass Schnee und Eis keine Neigung haben  in denselben stecken zu bleiben, was leicht  möglich ist, wenn die     Aussparungen    aus run  den Löchern oder dergleichen bestehen. Die       hintern    Kanten der Eingriffsansätze 8 sind  zwecks Erleichterung des     Einführens    des  Schuhes abgeschrägt. Die Schienenstücke 7  sind gemäss der gezeigten Ausführungsform  federnd ausgebildet, so dass sie nachgeben  können, wenn die Eingriffsansätze 8 in der  Richtung nach aussen betätigt werden, als  Folge davon, dass der Zehenteil des Schuhes  zwischen die Randteile der Backen eingeführt  wird.

   Sobald die Aussparungen 9 gerade vor  den     Eingriffsansätzen    8 zu stehen kommen,  schnappen diese in die Aussparungen 9 ein,  wodurch eine völlig zuverlässige Verriegelung  erzielt wird. Indessen     kann    es mitunter vor  teilhaft sein, die Vorderenden der Schienen  stücke 7 mittelst eines Gliedes 10 zu ver  binden, so dass ein unbeabsichtigtes Nach  aussenführen der Schienen sicher verhindert  wird. Die Schienenstücke 7 können gegebenen  falls mit den Backen drehbar verbunden sein,  in welchem Falle das Bindeglied 10 not  wendig ist.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind  die Backen so ausgebildet, dass sie die Be  schläge in zuverlässiger Weise umfassen und  eine sichere seitliche Führung des Fusses er  möglichen, ohne dass die Bewegungsfreiheit  des     hintern    Teils des Fusses in der Richtung  nach oben unvorteilhaft begrenzt wird, oder  eine     Brechwirkung    an der Sohle während der       Aufwärtsbewegung    des hintern Fussteils ent  steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung reit Zehenbacken, die mit Halteorganen versehen sind, welche beim Be- festigen der Bindung am Schuh mittelst Ein griffsansätzen in Aussparungen an Beschlägen der Schuhsohle eintreten, dadurch gekenn zeichnet, dass die Halteorgane aus zwei Schienenstücken bestehen, welche sich längs den Zehenbacken und über dieselben hinaus erstrecken, an welche sie unter Federwirkung angedrückt gehalten werden, und dass die von hinten nach vorn schräg nach innen gerichte ten, senkrechten Schenkel der Zehenbacken mit nach innen gerichteten Flanschen ver sehen sind, welch letztere über die Beschläge der Schuhsohle eingreifen und hinten nach oben gebogen sind, so dass dem hintern Fuss teil eine gewisse Bewegungsfreiheit in der Richtung nach oben gestattet wird,
    wobei die Aussparungen der genannten Beschläge in senkrechter Richtung durchgehend sind, so dass Schnee und Eis keine Neigung haben, in denselben stecken zu bleiben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Skibindung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Bindeglied, welches dazu bestimmt ist, die Vorderenden der Schienen stücke miteinander zu verbinden, so dass ein unbeabsichtigtes Nachaussenführen der Schienenstücke sicher verhindert wird. 2. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hintern Kanten der Eingriffsansätze der Halteorgane zwecks Erleichterung des Einführens des Schuhes zwischen die Zehenstützen abgeschrägt sind.
    3. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (9) an den Beschlägen der Schuhsohle im Querschnitt rechteckig sind, und dass die Eingriffsansätze eine im wesentlichen ent sprechende Form haben, so dass die Aus sparungen von denselben ausgefülltwerden.
CH178581D 1933-11-25 1934-10-30 Skibindung. CH178581A (de)

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