CH178638A - Gepanzertes Druckrohr. - Google Patents

Gepanzertes Druckrohr.

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CH178638A
CH178638A CH178638DA CH178638A CH 178638 A CH178638 A CH 178638A CH 178638D A CH178638D A CH 178638DA CH 178638 A CH178638 A CH 178638A
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CH
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pressure pipe
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pipe
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Gummiwerke A-G Manufac Kabel-U
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Kabel U Gummiwerke A G Manufac
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Description


  Gepanzertes     Druckrohr.       Es ist bekannt, Rohren aus Weichmetall,  zum Beispiel Bleirohren für die     Waöserver-          sorgung    oder zur     Fortleitung    von Flüssig  keiten unter Druck, durch besondere     Armie-          rungen    aus. Drahtgeflecht,     Drahtbespinnung,     -spiralen oder     dergleiohen    eine erhöhte  Druckfestigkeit gegenüber     den:    in den Lei  tungsnetzen auftretenden     Druckstössen    und  gleichzeitig eine gewisse     Elastizität    zu ge  ben, die ihnen von Natur au fehlt.

   Man  hat auch Rohre     hergestellt,    die mit einem  schweren Panzer aus.     ineinandergreifenden     Profildrähten umgeben sind, ähnlich wie  man sie beim Armieren von elektrischen  Kabeln     verwendet.    Während letztere für  den normalen Betrieb zu schwer ausfallen  und ihre Installation Schwierigkeiten berei  tet, haben die     ersteren    den     1Ta.chtsil,    dass die  Armierungen nur einen lückenhaften     und    un  vollkommenen Panzer ergeben, durch wel  chen das Blei unter dem hohen Druck her  austreten und schliesslich zu Bruch gehen    kann.

   Besteht der Panzer aus     spiralförmig          umgelegtem    Draht, so öffnet sich derselbe  bei     scharfem        Biegen.    der Rohre an der Au  ssenseite, während er an der     Innenseite    über  einander geht und seine Wirksamkeit ver  liert.

   Auch     haben,    diese     spiralförmig    umge  legten Drähte einen     verhältnismässig    grossen       Durchmesser    und erhöhenden Gesamtdurch  messer und das Gewicht     des.        Rohres.    Die  Verbindungsstellen aller dieser Bauarten be  dingen besondere umständliche Massnahmen;  damit auch die     Armierung    mit erfasst wird.  



  Durch die vorliegende Erfindung sollen  diese Mängel dadurch beseitigt werden, dass  der Panzer aus einem     Klöppelgeflecht    aus  Metalldrähten besteht. Ein derartiges: Ge  flecht ist     vollkommen        dicht    und enthält  keine Lücken, durch die das Blei im Laufe  der     Zeit        hindurchtreten        könnte.    Es ist ausser  dem verhältnismässig biegsam und     vermag     Biegungen und     Aufweitungen    des Rohres in  hohem Masse zu folgen.

   Die Drähte     selbst         können aus Eisen oder Stahl bestehen, ent  weder in natürlichem Zustand oder mit  einem     rostschützenden,    Überzug, wie     Ver-          zinnung,        Verzinkung,        Verchromung    oder  dergleichen. Ferner können auch Drähte aus  andern Metallen, wie zum Beispiel nichtro  stendem Stahl, Kupfer, Messing usw. ver  wendet werden, wenn :diese Metalle den zu       erwartenden        chemischen    Einflüssen besonders  geeignet erscheinen.

   Die Eigenart :des Ge  flechtes gestattet die Verwendung sehr  dünner Drähte, wodurch der Durchmesser  und das Gewicht :des Rohres gegenüber son  stigen Panzerrohren geringer gehalten wird,  bei einer     möglichst    hohen Druckfestigkeit.  Die letztere lässt sich .durch die Wahl von  Drähten sehr hoher Festigkeit den jeweiligen  Zwecken entsprechend weitgehend. steigern.  



  Der     Druckpanzer    kann in bekannter  Weise durch einen     Mantel    aus reinem oder  legiertem Blei gegen Angriffe durch Feuch  tigkeit oder sonstige chemische Einflüsse aus  dem Boden oder der Luft geschützt werden.  



  Damit bei etwaiger Beschädigung :des  äussern Mantels: die     Bodenfeuchtigkeit    unter  keinen Umständen an das.     Geflecht    heran  kommt und es zerstört, kann dieses voll  kommen in     Bitumen,    Asphalt oder einem  ähnlichen Stoff     eingebettet    werden, gegebe  nenfalls unter Zwischenfügung von Bändern  aus Faserstoff, wie Papier, Baumwolle und  dergleichen, so     :dass    ein vollkommen einheit  licher Körper     entsteht.     



  Ein weiterer     wesentlicher    Vorzug des so  aufgebauten Rohres ist :der, dass die Verbin  dunWen sich genau so herstellen lassen wie  bei einem normalen Bleirohr. Dieses lässt sich  sogar durch :die     Unterteilung    der Rohrwand  leichter     umbördeln        und        erweitern.    Eine Än  derung :der     bisher    benutzten Verbindungs  teile ist     nieht    nötig, abgesehen vielleicht von  einer geringen     Anpassung    der Abmessungen.

    Die     Armierung    bleibt bis zum äussersten  Ende bestehen, so     dass,    keine in der Druck  festigkeit     ungeschützten    Stellen vorhanden  sind.  



  Wenn es bei besonderen Verhältnissen er  forderlich sein sollte, das Bleirohr noch äu-         sserlich    gegen     .schädliche    Einflüsse des Bo  dens zu schützen, so kann dies in der bekann  ten Weise durch Asphalt-, Bitumen- oder  ähnliche Anstriche, gegebenenfalls unter       Verwendung    von     Faserstoffpapierbändern     oder     Bespinnungen    vorgenommen werden.  



  Für kurze     Rohrleitungen    gibt es auch  noch die Möglichkeit, das     Gefleeht    vollkom  men in :das Blei     einzubetten,    indem man in  besonderen Formen das. Geflecht mit flüssi  gem Blei umgiesst und so gegossene Rohre  herstellt.     Dass    Geflecht wird in diesem Falle  zunächst allein mit Hilfe eines Dornes her  gestellt und alsdann in geeigneter Weise  nach der in der     Giessereitechnik    üblichen  Art in :die Form eingesetzt und mit Blei    umgossen.

      Ausser auf Rohre aus Blei und seinen Le  gierungen     l:ässt    sich die     Erfindung    auch auf  solche     aus    andern Metallen oder Stoffen ge  ringen Elastizität oder Festigkeit anwenden.  



  In :der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    eines Rohres :gemäss der Erfindung  dargestellt.     a    ist das die Flüssigkeit leitende  Rohr, vorzugsweise aus legiertem Blei,     L     eine     Isoliens-ohicht,    c     da.s        Klöppelgeflecht,     das in einer säure- und feuchtigkeitsbeständi  gen Masse     eingebettet    ist, d der äussere  Schutzmantel     aus.    den     gleiehen    Stoffen, aus  denen das. Rohr besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gepanzertes Druckrohr, dadurch ge kennzeichnet, dass :der Panzer aus einem Klöppelgeflecht aus Metalldrähten besteht. UNTERANSPRüCHE : 1. Druckrohr nach Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, @dass die Drähte des Ge flechten mit einem Metallüberzug versehen sind, zum Zwecke, sie gegen ehemische Einflüsse, denen das Rohr ausgesetzt ist, zu schützen. 2. Druckrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Geflecht aus Kupfer besteht. 3. Druckrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Geflecht aus einer Kupferlegierung besteht.
    Druckrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Geflecht aus nichtrostendem Stahl besteht. 5. Di-Lickrohr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Klöppelgeflecht mit dem Stoff, aus dem das Rohr herge stellt ist, vollständig umgossen und darin eingebettet. ist.
CH178638D 1933-09-19 1934-09-14 Gepanzertes Druckrohr. CH178638A (de)

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BE178638X 1933-09-19

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CH178638D CH178638A (de) 1933-09-19 1934-09-14 Gepanzertes Druckrohr.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3432744A1 (de) * 1984-09-06 1986-03-13 LEISTRITZ Maschinenfabrik GmbH, 8500 Nürnberg Emissionsgeschuetztes mantelrohr

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3432744A1 (de) * 1984-09-06 1986-03-13 LEISTRITZ Maschinenfabrik GmbH, 8500 Nürnberg Emissionsgeschuetztes mantelrohr

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