CH178653A - Mehrphasiger Streutransformator. - Google Patents

Mehrphasiger Streutransformator.

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CH178653A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Mehrphasiger    Streutransformator.    Die Erfindung bezieht sich auf     mehr-          phasige,    aus mehreren einphasigen Streutrans  formatoren gebildete Streutransformatoren.  Es ist bei einphasigen Streutransformatoren  üblich, die Wicklungen auf verschiedenen  Teilen des magnetischen Kreises anzubringen  und zwischen den Wicklungen ein     nachstell-          bares    eisernes Brückenstück     anzuordnen,    das  eine magnetische Verbindung zwischen den  Jochen herstellt und zur Regelung der Strom  ableitung dient.

   Ein Nachteil     soleherBrücker;-          stücke    liegt darin, dass sie ein starkes Ge  räusch herbeiführen, das auf die infolge der  magnetischen Kräfte zwischen Brückenstück  und Jochen auftretenden Schwingungen des  Brückenstückes zurückzuführen ist. Bei     mehr-          phasigen,    aus mehreren solchen einphasigen  Transformatoren zusammengebauten Trans  formatoren, wie sie zur Speisung der Röh  ren von Schweissgleichrichtern verwendet  werden, tritt dieser Nachteil naturgemäss in  noch stärkerem Masse in Erscheinung.    Die Erfindung bietet die Möglichkeit; das  Geräusch bei solchen mehrphasigen Trans  formatoren herabzusetzen.  



  Nach der Erfindung werden bei dem durch  mehrere einphasige Streutransformatoren ge  bildeten     mehrphasigen    Streutransformator die  einphasigen Transformatoren derart ange  ordnet, dass die bewickelten Kerne nahezu  parallel nebeneinander liegen und in dem  Raum zwischen diesen Kernen mindestens  ein verstellbares eisernes     Brückenstück    an  geordnet ist.  



  Der Grund warum das Geräusch dadurch  herabgesetzt wird, ist darin zu suchen, dass  die auf das aus den Brückenstücken beste  hende Gebilde wirksamen Kräfte phasenver  schoben sind. Soll der Transformator bei  spielsweise eineu Drehstrom in einen vier  phasigen Strom umwandeln, wie dies in der  Schweisstechnik oft der Fall ist, so kann er  durch zwei einphasige Transformatoren ge  bildet werden, deren Primärwicklung nach      der     Scott-Schaltanordnung    geschaltet werden.  Die magnetischen Kraftflüsse in den zwei  Teilen sind in diesem Fall um 90   in der  Phase gegeneinander verschoben.

   Die Kom  ponenten in Richtung der Kernachsen der  auf die Brückenstücke ausgeübten Kräfte  sind den Quadraten der Felder proportional,  so dass, wie eine einfache Betrachtung lehrt,  die Summe der erwähnten Kraftkomponenten  in jedem Augenblick die gleiche ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 ist eine     Draufsicht    auf ein aus  drei einphasigen Streutransformatoren be  stehendes Gebilde zum Umwandeln von Dreh  strom in Drehstrom von anderer Spannung;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht dieses Bei  spiels;       Fig.3    ist eine Einzeldarstellung einer  Nachstellvorrichtung.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Transforma  tor besteht aus drei einphasigen Transfor  matoren 13, 14 und 15. Vorausgesetzt ist,  dass ein Drehstrom in einen Drehstrom von  anderer Spannung umgewandelt werden soll.  Um eine genügende Stromableitung zu er  reichen, und sie auf einfache Weise regeln  zu können, sind die Sekundärwicklungen auf  einen andern Teil des Kreises angebracht,  als die     Primärwicklungen.    16 und 17 be  zeichnen die erfindungsgemäss in den Raum  zwischen den Kernen in senkrechter Richtung  regelbar angeordneten Brückenstücke zur Re  gelung der Streuung.

   In der eingeschobenen  Lage fallen die obere und die untere Seite  jedes Brückenstückes annähernd mit den  jenigen des Transformators zusammen, so  dass ein möglichst grosser Teil des von der  Primärwicklung erzeugten Kraftflusses um  die Sekundärwicklung herumgeführt wird  und die Spannung in der Sekundärwicklung  ihren Mindestwert hat. In der andern äusser  sten Lage sind die Brückenstücke ganz aus  dem Raum zwischen den Kernen entfernt  und haben die Ableitungen des magnetischen  Flusses somit einen Mindestwert. In jeder  Stellung sind die zwischen den Brückenstücken  und den Jochen vorhandenen Felder der    beiden Transformatoren um annähernd 120'  in der Phase gegeneinander verschoben. Die  Kräfte sind in jedem Augenblick als den  Quadraten der Felder proportioniert anzu  nehmen.

   Die Schwingungen sind die Folge  der Veränderung der Resultierenden der  auf die     Brückenstücke    ausgeübten Kräfte.  Da die Summe der Vertikalkomponenten der  Kräfte in jedem Augenblick die gleiche ist;  tritt eine erhebliche Verminderung des Ge  räusches auf. Zweckmässig wird sowohl am  obern, als auch am untern Ende des Raumes  zwischen den Kernen ein solches Brücken  stück angebracht. Das Brückenstück ist als  magnetischer Sternpunkt anzusehen. Die Ein  stellvorrichtung kann derart ausgebildet wer  den, dass sich die Brückenstücke bei der Ein  stellung in entgegengesetzter Richtung be  wegen. Auch kann eines der Stücke fest  stehend und das andere beweglich ausge  bildet werden.  



       Fig.3    zeigt eine Ausführungsform der  mechanischen Bauart der Einstellvorrichtung  für den letztbezeichneten Fall. Sie besteht  aus einer mit Gewinde versehenen Stange 10,  die durch eine     Mutter    23 hindurchgeführt  ist, mit der die Befestigungsvorrichtung 18  des Brückenstückes 9 verbunden ist. Die  Stange ist durch die Führung 24 geführt, die  mit der erwähnten Mutter ein Ganzes bildet  und mit ihr und mit den Teilen 18 und 9  gegen Drehung gesichert ist. Die Stange       kann    mittelst einer Kurbel 20 gedreht wer  den. In der Führung 24 ist ein Sägeschnitt  19 angebracht, der eine geringe Bewegung  zwischen den zwei Hälften zulässt. Nach der  Einstellung des Brückenstückes kann die       Stange    gesichert werden.

   Dies kann zum  Beispiel     mittelst    einer zweiten Kurbel 21  geschehen, mittelst welcher die Hälften der       Führung    24 festgezogen werden. Auf diese  Weise wird durch eine Bewegung in wag  rechter Richtung verhütet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrphasiger Streutransformator, der durch mehrere einphasige Streutransformatoren ge bildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese derart angeordnet sind, dass die bewik- kelten Kerne nahezu parallel nebeneinander liegen und dass in dem Rauin zwischen diesen Kernen mindestens ein verstellbares eisernes Brückenstück angeordnet ist. Ul\TTERANSPRUCH Mehrphasiger Streutransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Raum zwischen den Kernen zwei Brückenstücke angeordnet sind, von denen das eine feststehend und das andere parallel zur Längsrichtung der Kerne verstellbar ist.
CH178653D 1933-05-13 1934-04-23 Mehrphasiger Streutransformator. CH178653A (de)

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