CH178732A - Vorrichtung zur federnden Aufhängung einer Mittelpufferkupplung am Fahrzeuguntergestell. - Google Patents

Vorrichtung zur federnden Aufhängung einer Mittelpufferkupplung am Fahrzeuguntergestell.

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CH178732A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  Vorrichtung zur     federnden    Aufhängung einer     Mittelpuiferkupplung     am     Fahrzeuguutergestell.       Es sind Vorrichtungen bekannt, welche  eine     Mittelpufferkupplung    in     ungekuppel-          tem    Zustande in ihrer Mittellage halten und  die Kupplung nach einem Ausschwenken in  beliebiger Richtung stets wieder in die Mit  tellage zurückbringen. Im allgemeinen wird  zu diesem Zweck ein federndes Gehänge ver  wendet, welches vor oder hinter dem Kopf  träger des     Fahrzeuguntergestelles    angebracht  ist und den Kupplungsschaft trägt.

   Diese     Ge-          bäng.e    haben den Nachteil, dass sie- sehr viel  Platz benötigen. Nun ist jedoch der Platz vor       dein        Kopfträger    beschränkt, da der Abstand  der Wagen so klein als möglich gehalten wer  den muss. Hinter dem Kopfträger ist die An  bringung eines Gehänges häufig deshalb  nicht möglich, weil die     Drehgestelle    der Wa  gen bis an das Wagenende vorgezogen sind.  Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung  zur Unterstützung der     Mittelpufferkupplung     zu schaffen, welche wenig Platz beansprucht  und zudem den Vorteil grösster Einfachheit  hat.

      Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht., und zwar zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Längsschnitt  durch den Kupplungsschaft, die Unter  stützungsvorrichtung und das Kupplungs  gelenk,       Fig.    2 eine teilweise im Schnitt gehaltene  Oberansicht der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach     3-3    der     Fig.    1  nach rechts gesehen, und       Fig.    4 eine Einzelheit der Anordnung in  Oberansicht.  



  Die beiden Längsträger     Al,        A2    eines  Eisenbahnfahrzeuges A besitzen Führungen       .ss,        B@,    in denen ein Kugelgelenk M einer       Mittelpufferkupplung    C verschiebbar ge  lagert ist. An dem als Hohlkörper ausgebil  deten     Kuppelkopfschaft        Cl    der     142ittelpuffer-          kupplung    C ist eine Feder D konzentrisch  zur Längsachse des     Kuppelkopfschaftes    an  geordnet.

   Die Feder D stützt sich einerseits  gegen einen Federteller     dl,    der an einem Keil           E    anliegt     und    anderseits gegen einen Bund f'  eines Zwischenstückes F. Der Keil     s    ist in  einem Schlitz     c2    .des     Kuppelkopfschaftes        Cl     längsverschiebbar gelagert und mit einem  Druckstück G, welches den     Kuppelkopfschaft          Cl    von drei Seiten umfasst, fest verbunden.  Das Druckstück G, das U-förmigen Quer  schnitt besitzt, umfasst den     Kuppelkopfschaft     C\ von unten und von beiden Seiten.

   Das  Druckstück G kann daher ebenfalls in glei  cher Weise wie der Keil E auf dem Kuppel  kopfschaft     Cl    in :der Längsrichtung verscho  ben werden,     ohne    dass es eine andere Bewe  gung dem     Kuppelkopfschaft    gegenüber aus  führen kann. Unten besitzt das Druckstück  einen Anschlagteil     g',    der sich mit drei  Stützstellen     g2.    g3, g4, gegen gleiche  Stützstellen     h',        h2,        h3    des ebenfalls als Hohl  körper     ausgebildeten    Gehäuseteils H des  Kugelgelenkes M abstützt.

   Die     Stützstellen     g\, g3 und g4 liegen auf einem Kreisbogen,  der zur     Mitte    des Kugelgelenkes M konzen  trisch verläuft. Das Druckstück G besitzt zu  beiden Seiten der Stützstellen     g2,    g3 und g4  schräge Flächen     g",    die mit ebensolchen  schrägen Flächen     h4    der Stützstellen     hl,        h2,          h3    des Gehäuseteils H zusammenarbeiten  (siehe     Fig.    4).

       Die    Zug- und Stossstange N  der     Mittelpufferkupplung    C greift mit einem       Fortsatz        n'    in den Hohlraum des Gehäuse  teils H ein, der sich zum Zwecke der Über  tragung von Kräften einerseits gegen den als  Gelenkkugel     e'    ausgebildeten Kopf des     Kup-          pelkopfschaftes        Cl    legt, und anderseits gegen  eine mit schrägen Flächen     o'    versehene Ab  schlussschraube 0 .stützt.

   Konzentrisch zur  Gelenkkugel c' ist am     Kuppelkopfschaft        C'     noch eine Kugelfläche     J    vorgesehen, die sich  gegen eine entsprechend gekrümmte Pfanne  <I>h'</I> des Gehäuseteils<I>H</I> zu stützen vermag.  Das Zwischenstück F, gegen welches sich die  Feder<I>D</I> abstützt, liegt mit einem Bund<I>f 2</I>  an einem     Gleitstück    J an. Dieses Gleitstück  kann durch eine Stellschraube     g    in der  Längsrichtung eingestellt werden, wobei sich  die Stellschraube K gegen .einen Ansatz     c4     des     Kuppelkopfes        C3    stützt.  



  Wird der     Kuppelkopf        C3    nach unten ge-    drückt, so wird das Druckstück G durch .den  Keil E gezwungen, die Abwärtsbewegung  mitzumachen. Da die Stützstelle     g3    jedoch an  der Auflagefläche     lag    des Gehäuseteils H  festgehalten wird, so wird bei der Abwärts  bewegung das Druckstück G auf dem     Kup-          pelkopfschaft        Cl    in der Richtung zum     Kup-          pelkopf        C3    hin verschoben, wobei die Feder  D zusammengedrückt wird.

   Bei seitlichen       Ausschwenkungen    der     Mittelpufferkupplung     C wird die Feder D ebenfalls zusammenge  drückt. Hierbei arbeiten die Stützstellen<B>g' -</B>  oder g4 mit -den entsprechenden Anschlägen  hl oder     h3    des Hohlkörpers<I>H</I> zusammen.

    Durch zweckmässige Einstellung der Feder  D und des Gleitstückes J mittelst der Stell  schraube     K    kann die Vorrichtung so einge  stellt werden, dass sie die Kupplung im     un-          gekuppelten    Zustande genau in der Mittel  lage hält, wobei das Kugelgelenk M durch  entsprechende lange Führungen B, B', die  mit den Längsträgern<I>A', A\</I> des Eisenbahn  fahrzeuges A fest verbunden sind, in der       wagrechten    Lage gehalten wird.  



  Wird die Kupplung gegenüber dem Wa  gen um ihre     wagrechte    Längsachse gedreht,  so arbeiten die neben den     Abstützstellen        g2,     <B>9 '</B> und g4 angeordneten schrägen Flächen g'       (Fig.    4) mit den entsprechenden schrägen  Flächen     h4    der     Abstützstellen        h',        h2,        h3    des  Gehäuseteils H in der Weise zusammen, dass  ebenfalls das Druckstück G zurückgedrückt  und somit die Feder D gespannt wird.

   Da  auch bei seitlichen oder senkrechten Aus  schlägen immer einer der     @Abstützstellen        g2,          g'    oder     g4    mit je zwei seiner schrägen Flä  chen g' mit den entsprechenden schrägen Flä  chen     h4    der     Abstützstellen        hl,        1a2,        1a3    des Ge  häuseteils H in Eingriff steht,     ist    die be  schriebene     Rückstellkraft    gegen Verdrehen  auch dann vorhanden, wenn die Kupplung  seitlich oder in senkrechter Richtung aus  schwenkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur federnden Aufhängung einer Mittelpufferkupplung am Fahrzeug untergestell, bei welcher durch Verschiebung eines Druckstückes gegenüber dem Kupp- lungssehaft eine Rückstellfeder für den Kupp lungsschaft gespannt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Druckstück (G) sich unter der Wirkung der Rückstellfeder (D) sowohl bei einem senkrechten, als auch bei einem wagreehten Ausschlag des Kupplungsschaftes gegen Anschläge (1r,1, 1e2, h3) der Zug- und Stossvorrichtung<I>(N,</I> n1, <B><I>31)</I></B> stützt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass sich das Druck stück (G) an drei Stellen (g2, g3 und g') gegen drei Stellen (1a1, 1a2, 1t3) des Gehäu seteils (H) des Kugelgelenkes (M) für den Kupplungsschaft (C) abstützt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Stützstellen .des Druckstückes (G) auf einem zum Mittelpunkt des Ku gelgelenkes (11l) konzentrischen Kreis lie gen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Druckstück (G) zu beiden Seiten einer jeden Abstützstelle (g2, g3 und g4) schräg verlaufende Flä chen (gJ) aufweist, die mit ebenfalls schräg verlaufenden Flächen (h4) der Ab stützstellen (1J, h2, h3) des Hohlkörpers (H) in der Weise zusammenarbeiten, dass bei einer Drehung der Kupplung um die Längsachse ihres Schaftes das Druckstück zurückgedrückt und somit die Feder (D) gespannt wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federkraft der Rückstellfeder (D) durch eine Stell vorrichtung (K) in bestimmten Grenzen einstellbar ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass in der Nähe des Kuppelkopfes (C3) ein Gleitstück (J) im Kuppelkopfschaft (Cl) längsverschieb bar gelagert ist, welches sich durch eine Stellschraube (K) gegen den Kuppelkopf abstützt und das Widerlager für die Feder (D) bildet. .
CH178732D 1934-01-02 1934-11-09 Vorrichtung zur federnden Aufhängung einer Mittelpufferkupplung am Fahrzeuguntergestell. CH178732A (de)

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