CH178819A - Verfahren zur Darstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.

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CH178819A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines metallhaltigen     Azofarbstoifes.       Es ist bekannt,     Azofarbstoffe    herzustellen,  indem man     Diazoverbindungen    eines     Mono-          aininophenyIhexahydrobenzols,        bezw.    eines       Di-(aaninophenyl)-hexahydrobenzols    mit     Azo-          farbstoffkomponenten    ohne     wasserlöslicb    ma  chende Gruppen vereinigt, die einen ganz  oder teilweise hydrierten     Kohlenstoffring    ent  halten.

   Auch hat man schon     Azofarbstoffe,     die einen oder mehrere hydrierte Ringe ent  halten, zum Färben von organischen Lö  sungsmitteln,     Olen,    Fetten, Wachsen usw.  verwendet. Schliesslich ist vorgeschlagen wor  den,     o-Oxyazofarbstoffe    und deren Metallver  bindungen durch Kuppeln dianotierter     o-Amino-          phenole    oder     o-Aminonaphthole    mit     2-Oxy-          tetrahydronaphthalin.    und etwaige Behand  lung der Farbstoffe in Substanz oder auf  der Faser mit metallabgebenden Mitteln her  zustellen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man zu  wertvollen     Farbstoffen    gelangt, wenn man  solche     o-Aminophenole    oder     o-Aminonaphthole       oder deren     Substitutionsprodukte    verwendet,  die im Kern einen oder mehrere hydroaro  matische     Substituenten    enthalten, diese mit  kupplungsfähigen Komponenten kuppelt und  vor, bei oder nach dem     Färbeprozess    in Me  tallverbindungen überführt. Als geeignete  Metallverbindungen sind vor allem die des  Kobalts und Chroms zu nennen, aber es  können auch solche des Kupfers, Eisens und  anderer Metalle verwendet werden.  



  Zur Herstellung wasserlöslicher Farbstoffe  ist es natürlich erforderlich, dass in dem       Farbstoffmolekül        Sulfo-    oder andere     wasser-          löslichmachende    Gruppen enthalten sind. Bei  der Darstellung fettlöslicher Farbstoffe dürfen  solche Gruppen nicht vorhanden sein.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes  ist ein Verfahren zur Herstellung eines me  tallhaltigen     Azofarbstoffes,    welches dadurch  gekennzeichnet ist, dass man     1-(4-Oxy-3-          aminophenyl)-hexahydrobenzol    dianotiert und  mit     2-Oxynaphthalin    kuppelt und den er-           halteneu    Farbstoff mit einem     Kobaltsalz    in  eine     Kobaltkomplexverbindung    überführt.  



  <I>Beispiel:</I>  22,75 Teile     1-(4-Oxy-3-arninophenyl)-hexa-          hydrobenzolchlorhydrat    werden in üblicher  Weise     diazotiert    und zu einer alkoholischen  Lösung des     Natriumsalzes    von     2-Oxynaph-          thalin    gegeben.     Man    saugt den entstandenen       Farbstoff    ab und erhält nach dem Trocknen  und Mahlen ein     bräunlichviolettes    Pulver.  



  3,45     gr    des so erhaltenen Farbstoff     pulvers     werden in 200 cm' Alkohol suspendiert und  mit 8 cm' 10      ,öiger    Natronlauge versetzt.  Nach weiterer Zugabe einer Lösung von  2,5     gr        Kobaltchlorür        (CoCl2,    ö     H20)    in 10 cm'  Wasser bildet sich eine einheitliche rotvio  lette Lösung, die noch kurze Zeit auf dem  Wasserbad erwärmt wird. Diese Lösung wird  in viel verdünnte Kochsalzlösung gegossen,    die gleichzeitig etwas     Natriumacetat    gelöst  enthält. Man saugt das gebildete Kobalt  komplexsalz des Farbstoffes ab, wäscht es  salzfrei und trocknet es.

   Es löst sich leicht  in organischen Verbindungen mit rotvioletter  Farbe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, daLS man 1-(4-Oxy-3-amirrophenyl)-hexa- hydrobenzol diazotiert und mit 2-Oxynaph- thalin kuppelt und den erhaltenen Farbstoff mit einem Kobaltsalz in eine M.etallkomplex- verbindung überführt. Der Farbstoff löst sich leicht in organi schen Verbindungen mit rotvioletter Farbe.
CH178819D 1933-12-13 1934-11-12 Verfahren zur Darstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. CH178819A (de)

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