CH178881A - In ein Isoliergehäuse eingebauter Überspannungsableiter. - Google Patents

In ein Isoliergehäuse eingebauter Überspannungsableiter.

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CH178881A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  In ein Isoliergehäuse eingebauter     Überspannungsableiter.       Es ist bekannt, bei einem in ein     Isolier-          gehäuse        eingebauten        Überspannungsablei-          ter    die     Erdanschlussleitung    mittelst einer  Schmelzmasse zu befestigen. Wird der Über  spannungsableiter defekt, so wird durch die  durch den     Erdschlussstrom    entwickelte  Wärme die     Anschlussleitung        abgelötet    und  fällt ab.  



  Ein wesentlicher Nachteil der bekannten  Einrichtung besteht darin, dass eine geraume  Zeit vergeht, bis die bei     Erdschluss    im Ab  leiter entwickelte Wärme zu der Schmelz  masse dringt, die die     Erdanschlussleitung    am  Ableiter festhält, und die     Anschlussleitung          abgelötet    wird. Infolgedessen besteht der       Erdschluss    längere Zeit, was aber durchaus  unerwünscht ist.  



  Zur Vermeidung dieses Nachteils ist nach  der Erfindung die eine von den beiden An  schlussleitungen, zum Beispiel die     Erdan-          schlussleitung,    mit dem     Ableiterelement        mit-          telst    eines Schmelzdrahtes verbunden.

      In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. 10 und  11 sind die beiden Hälften eines geteilten  Isoliergehäuses für einen     Überspannungsab-          leiter.    12 ist das     Ableiterelement.    Das Ab  leiterelement ist mit den beiden     Anschluss-          leitungen    13, 14 verbunden, und zwar mit  der     Anschlussleitung    13     unmittelbar,    da  gegen mit der     Anschlussleitung    14 über einen  Schmelzdraht 15.

   Der Schmelzdraht ist so  bemessen, dass er beim Auftreten eines     Erd-          schlusses    durch den durch ihn hindurch  fliessenden     Erdschlussstrom    sofort zum  Schmelzen gebracht wird, aber nicht durch  den     Wanderwellenstrom    beim Ansprechen  des Ableiters. Es wird dann also die Ver  bindung zwischen der     Anschlussleitung    und  dem     Ableiterelement    auf schnellstem Wege  unterbrochen und die     Anschlussleitung    kann       unverzögert    abfallen.  



  Der die     Anschlussleitung    mit dem Ab  leiterelement verbindende Schmelzdraht     kann.         mittelst eines Kraftspeichers, z. B. einer Fe  der oder eines Gewichtes gespannt gehalten  werden, so dass beim Durchbrennen des  Schmelzdrahtes sofort eine der ganzen Länge  des Schmelzdrahtes entsprechende Unter  brechungsstrecke zwischen der     Anschlusslei-          tung    und dem     Ableiterelement    vorhanden  ist. An dem gezeichneten Beispiel befindet  sich zwischen einer auf der     Anschlussleitung     14 sitzenden Schelle 16 und dem Gehäuseteil  10 eine auf die     Anschlussleitung    aufgescho  bene Schraubenfeder 17, die den Schmelz  draht 15 gespannt hält.

   Das eine Ende der  auf der     Anschlussleitung    14 sitzenden Schelle  ist ringförmig um die andere     Anschlusslei-          tung    13 herumgebogen     (Fig.    2).  



  Wird der     Überspannungsableiter    beim  Ansprechen so beschädigt, dass ein     Erd-          schlussstrom    über die     Anschlussleitung    14       fliesst,    so brennt der Schmelzdraht 15 durch  und die gespannte Schraubenfeder 17 zieht  das Ende der     Anschlussleitung    aus dem       Ableitergehäuse    heraus, so dass der     Erd-          schluss    unterbrochen     ist.     



       Damit    die aus dem     Ableitergehäuse    her  ausgezogene     Anschlussleitung    nicht frei her  umhängt und     etwa    durch Berühren anderer  spannungsführender Anlagenteile einen wei  teren     Erdschluss    oder einen Kurzschluss ein  leitet, kann die     Anschlussleitung    an dem Ab  leitergehäuse mittelst der den Schmelzdraht  gespannt haltenden Feder aufgehängt wer  den:

    Bei dem in der Zeichnung veranschaulich  ten Beispiel     wird        stattdessen    das Ende der  lösbaren     Anschlussleitung    14 beim Heraus  ziehen aus dem     Ableitergehäuse    an der An-         schlussleitung    13 geführt. Die Führung be  steht darin, dass sich das ringförmige Ende  der     .Schelle    16 auf der Leitung 13 verschiebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In ein Iosliergeliäuse eingebauter L ber- spannungsableiter, an den die eine Anschluss- leitung über eine schmelzbare Verbindung angeschlossen ist, -elche durch einen beim Defektwerden des Ableiters auftretenden Erdschlussstrom zum Schmelzen gebracht wird, so dass die Anschlussleitung abfällt, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Anschluss- leitung mit dem Ableiterelement mittelst eines ;Schmelzdrahtes verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzdraht mittelst eines Kraftspei chers gespannt gehalten wird, der die An schlussleitung nach Durchbrennen des Schmelzleiters aus dem Ableitergehäuse herauszieht.
    2. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dass die Anschlussleitung an dem Ableiterge- häuse aufgehängt ist. 3. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Anschlussleitung an der andern Anschlussleitung verschiebbar geführt ist.
CH178881D 1933-12-19 1934-11-21 In ein Isoliergehäuse eingebauter Überspannungsableiter. CH178881A (de)

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