CH178989A - Baustein. - Google Patents
Baustein.Info
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Description
Baustein. Es ist bekannt, dass die Isolierfähigkeit von Kalksandstein, Zementstein weit hinter derjenigen von Backstein bleibt. Auch bei Kalkschlacken-steinen, Bimsstein, Turfsteinen usw. wäre es wünschenswert, die Isolations fähigkeit noch zu erhöhen. Man ist oft ge zwungen, um eine genügende Isolation bei :Mauerwerk aus Kalksandsteinen oder Ze- mentssteinen zu erreichen, die Mauer entspre chend dick zu machen, oder aber bei einer Hohlmauer die innere Sohicht derselben aus Backsteinen auszuführen.
Solche Mauern bringen entweder eine unerwünschte Be lastung des Baugrundes und der darunter- liegenden Bauwerke, oder aber der Bau- meister hat den Nachteil, dass er zweierlei Steine verwenden muss. Ausserdem besteht noch der Nachteil, dass solche Mauern wäh rend des ersten Jahres nach dem Bau stets feucht sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist nun ein künstlicher Baustein, der eine gute Iso- lierfähigkeit dadurch besitzt, dass er wenig stens auf einer Seite mit einem Isolationsteil versehen ist. Dieser Isolationsteil kann ent weder gleichzeitig mit der Fabrikation des übrigen Teils des Steines hergestellt werden, oder aber er kann vorgängig der übrigen Steinherstellung fertiggestellt und bei ider Fabrikation de3 Steines mit letzterem ver bunden werden.
Als Materialien für den Isolationsteil eignen sich besonders Mischungen von Holz und Zement, Asbest und Zement, Glaswolle und Zement, künstlich hergestellte Isolier materialien wie Silosit, ferner Induetrieab- fälle wie Korkspäne, Korkmehl, Sehlacken, auch Bims usw.
Die Zeichnung stellt zwei beispielsweise Ausführungen von Steinen nach der Erfin 4ung dar.
Fig. 1, 2 und 3 zeigen ein erstes Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei Fig. 1 eine Vorderansicht desselben, Fig. 2 ein Längsschnitt durch dasselbe, und Fig. 3 ein Querschnitt durch dasselbe ist;
Fig. 4 stellt die Vorderansicht eines zwei ten Ausführungsbeispiels dar, bei .dem der Fab:2kationsprozess auf gleicher Basis wie bei der Backsteinherstellung beruht, indem das Material' mittelst Schneckenpresse durch Formen getrieben wird.
Beide dargestellten Steine bestehen aus einem Teil a, der aus Kalksand, Zementsand, Kalkschlacken, Bims oder Turf sein kann und der dem Stein die notwendige statische Fe stigkeit gibt und einen Teil b aus irgend einem Isoliermaterial, das dem Stein zu einer guten Isolation verhilft.
Die dargestellten Bausteine sind also künstliche Bausteine die aus zwei verschiedenen, aus voneinander ver schiedenen Materialien hergestellten, Teilen bestehen, von :denen der eine Teil bestimmt ist, dem Baustein die notwendige statische Festigkeit zu geben und wobei der andere Teil eine gute Isolation zusichert.
Der Baustein nach Fig. 1, 2 und 3 wurde so gemacht, dass zuerst ein Teil der Form mit Isolationsmaterial gefüllt und leicht zu sammengepresst wurde, worauf der noch leere Teil der Form mit einer Masse, die dem Stein .die statische Festigkeit geben soll, zugefüllt und nachher dem Formprozess unterzogen wurde. Die zwei Teile haben genügend Affinität, um sich gut zu verbinden. .Solche Steine werden so gemauert, dass der Iso lationsteil stets nach innen kommt.
Der Bau stein kann derart ausgebildet sein, dass die Isolationsfähigkeit derjenigen einer Back steinmauer gleicher Dicke überlegen ist.
Der beschriebene Teil könnte selbstver ständlich jede andere Dimension aufweisen und gegebenenfalls statt nur einseitig auch zweiseitig mit einem Isolationsteil versehen sein.
Der Isolationsteil kann zum Beispiel auch aus Holzwolle und Zement, aus Holzwolle und Gips, aus Korkabfällen, Schlacken, Bims und einem Bindemittel wie Zement oder Kalk bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Künstlicher Baustein, dadurch gekenn zeichnet, dass er mindestens einseitig mit einem Isolationsteil versehen ist, welcher mit dem Steinmaterial innig verbunden ist. UNTERANSPRüCHE 1. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Holzwolle und Zement besteht. z. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Glaswolle und Zement besteht. 3.Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Korkabfällen und einem Bindemittel be steht. 4. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Isolationsteil aus Holzwolle und Gips besteht. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Schlacken und einem Bindemittel besteht.G. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Bims und Zement besteht. 7. Baustein nach Patentanspruch, dadurch ekennzeiehnet, dass der Isolationsteil aus g<B>o</B> Bims und Kalk besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH178989T | 1934-11-26 |
Publications (1)
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| CH178989A true CH178989A (de) | 1935-08-31 |
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|---|---|---|---|
| CH178989D CH178989A (de) | 1934-11-26 | 1934-11-26 | Baustein. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178989A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747852C (de) * | 1940-03-13 | 1944-10-18 | Werkstoff und Werkstuecke aus einem Gemisch eines hydraulischen Bindemittels, wie insbesondere Zement, und kuenstlichen mineralischen Fasern und Verfahren zur Herstellung des Gemisches |
-
1934
- 1934-11-26 CH CH178989D patent/CH178989A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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