CH178989A - Baustein. - Google Patents

Baustein.

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CH178989A
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CH
Switzerland
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cement
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Inventor
Ochsenbein Engelbert
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Ochsenbein Engelbert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C1/00Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
    • E04C1/40Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts
    • E04C1/41Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings built-up from parts of different materials, e.g. composed of layers of different materials or stones with filling material or with insulating inserts composed of insulating material and load-bearing concrete, stone or stone-like material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description


  Baustein.    Es ist     bekannt,    dass die Isolierfähigkeit  von Kalksandstein, Zementstein weit hinter  derjenigen von Backstein bleibt. Auch     bei          Kalkschlacken-steinen,    Bimsstein,     Turfsteinen     usw. wäre es     wünschenswert,    die Isolations  fähigkeit noch zu erhöhen. Man ist oft ge  zwungen, um eine genügende Isolation bei       :Mauerwerk    aus Kalksandsteinen oder     Ze-          mentssteinen    zu erreichen, die Mauer entspre  chend dick zu machen, oder aber bei einer  Hohlmauer die innere     Sohicht    derselben aus       Backsteinen    auszuführen.

   Solche Mauern  bringen entweder eine     unerwünschte    Be  lastung des Baugrundes und der     darunter-          liegenden    Bauwerke, oder aber der     Bau-          meister    hat den Nachteil, dass er zweierlei  Steine verwenden muss. Ausserdem besteht  noch der Nachteil, dass solche Mauern wäh  rend des ersten Jahres     nach    dem Bau stets  feucht sind.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist nun  ein künstlicher Baustein, der eine     gute        Iso-          lierfähigkeit    dadurch besitzt,     dass    er wenig  stens auf einer Seite mit einem     Isolationsteil       versehen ist. Dieser Isolationsteil kann ent  weder     gleichzeitig    mit der Fabrikation des  übrigen Teils des     Steines    hergestellt werden,  oder aber er kann     vorgängig    der übrigen       Steinherstellung    fertiggestellt und bei     ider     Fabrikation     de3    Steines mit letzterem ver  bunden werden.  



  Als Materialien für den     Isolationsteil     eignen sich besonders Mischungen von Holz  und Zement, Asbest und Zement, Glaswolle  und Zement, künstlich hergestellte Isolier  materialien wie     Silosit,    ferner     Induetrieab-          fälle    wie Korkspäne, Korkmehl, Sehlacken,  auch Bims usw.  



  Die Zeichnung     stellt    zwei beispielsweise  Ausführungen von Steinen nach der Erfin  4ung dar.  



       Fig.    1, 2 und 3 zeigen ein erstes Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes,     wobei       Fig.    1 eine Vorderansicht desselben,       Fig.    2 ein     Längsschnitt    durch dasselbe,  und           Fig.    3 ein Querschnitt durch dasselbe ist;

         Fig.    4 stellt die Vorderansicht eines zwei  ten     Ausführungsbeispiels    dar, bei .dem der       Fab:2kationsprozess    auf gleicher Basis wie       bei    der Backsteinherstellung beruht, indem  das Material'     mittelst        Schneckenpresse    durch  Formen getrieben wird.  



  Beide     dargestellten    Steine     bestehen    aus  einem Teil a, der aus Kalksand, Zementsand,  Kalkschlacken,     Bims    oder Turf sein kann und  der dem     Stein    die notwendige statische Fe  stigkeit     gibt    und einen Teil b aus irgend  einem Isoliermaterial, das dem     Stein    zu einer  guten Isolation verhilft.

   Die dargestellten       Bausteine    sind also künstliche     Bausteine    die  aus zwei verschiedenen, aus voneinander ver  schiedenen Materialien hergestellten, Teilen  bestehen, von :denen der eine Teil bestimmt  ist, dem Baustein die notwendige statische       Festigkeit    zu geben und wobei der andere  Teil eine gute Isolation zusichert.  



  Der Baustein nach     Fig.    1, 2 und 3 wurde  so gemacht, dass     zuerst    ein Teil der     Form     mit Isolationsmaterial gefüllt und leicht zu  sammengepresst wurde, worauf der noch leere  Teil der Form mit einer Masse, die dem Stein  .die     statische    Festigkeit geben soll, zugefüllt  und nachher dem     Formprozess    unterzogen  wurde. Die zwei Teile haben genügend  Affinität, um sich gut zu     verbinden.    .Solche  Steine werden so gemauert,     dass    der Iso  lationsteil     stets    nach innen kommt.

   Der Bau  stein kann derart ausgebildet sein, dass die  Isolationsfähigkeit derjenigen einer Back  steinmauer gleicher Dicke überlegen ist.  



  Der beschriebene Teil könnte selbstver  ständlich jede andere Dimension aufweisen  und gegebenenfalls statt nur einseitig auch    zweiseitig mit einem Isolationsteil versehen  sein.  



  Der Isolationsteil kann zum Beispiel auch  aus Holzwolle und Zement, aus Holzwolle  und Gips, aus Korkabfällen, Schlacken, Bims  und einem Bindemittel wie Zement oder Kalk  bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Künstlicher Baustein, dadurch gekenn zeichnet, dass er mindestens einseitig mit einem Isolationsteil versehen ist, welcher mit dem Steinmaterial innig verbunden ist. UNTERANSPRüCHE 1. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Holzwolle und Zement besteht. z. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Glaswolle und Zement besteht. 3.
    Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Korkabfällen und einem Bindemittel be steht. 4. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Isolationsteil aus Holzwolle und Gips besteht. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Schlacken und einem Bindemittel besteht.
    G. Baustein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationsteil aus Bims und Zement besteht. 7. Baustein nach Patentanspruch, dadurch ekennzeiehnet, dass der Isolationsteil aus g<B>o</B> Bims und Kalk besteht.
CH178989D 1934-11-26 1934-11-26 Baustein. CH178989A (de)

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CH178989D CH178989A (de) 1934-11-26 1934-11-26 Baustein.

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CH (1) CH178989A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747852C (de) * 1940-03-13 1944-10-18 Werkstoff und Werkstuecke aus einem Gemisch eines hydraulischen Bindemittels, wie insbesondere Zement, und kuenstlichen mineralischen Fasern und Verfahren zur Herstellung des Gemisches

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747852C (de) * 1940-03-13 1944-10-18 Werkstoff und Werkstuecke aus einem Gemisch eines hydraulischen Bindemittels, wie insbesondere Zement, und kuenstlichen mineralischen Fasern und Verfahren zur Herstellung des Gemisches

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