CH179013A - Triebstangenschloss für Möbel. - Google Patents

Triebstangenschloss für Möbel.

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CH179013A
CH179013A CH179013DA CH179013A CH 179013 A CH179013 A CH 179013A CH 179013D A CH179013D A CH 179013DA CH 179013 A CH179013 A CH 179013A
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CH
Switzerland
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lock
lock case
cap
case
drive rods
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English (en)
Inventor
Knapp Firma August
Original Assignee
August Knapp Fa
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Publication date
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/042—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with pins engaging slots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


      Triebstangensehloss    für Möbel.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Trieb  stangenschloss für Möbel mit ganz oder teil  weise aufliegendem     Schlosskästchen.    Bei der  artigen Schlössern wird das     Schlosskästchen     zur Erzielung eines vorteilhaften Aussehens  häufig aus Messing oder einem andern wert  volleren Werkstoff als Eisen hergestellt. Da  das     Schlosskästchen,    um den in dessen Boden  eingenieteten Stehstiften einen guten Halt zu  geben, verhältnismässig dickwandig aus  geführt werden muss, so ergibt sich bei der  besseren Ausführung ein unerwünscht hoher  Verbrauch an Messing oder einem andern  wertvollen Werkstoff, wodurch das Schloss  verhältnismässig kostspielig wird.

   Ein wei  terer Mangel besteht darin, dass die Niet  stellen der im     Schlosskästchenboden    sitzenden  Stehstifte äusserlich sichtbar sind, wodurch  das Aussehen beeinträchtigt wird, zumal die  Nietstellen die Erzielung einer durchgehend  glatten Oberfläche am     Schlosskästchenboden     verhindern und das Polieren erschweren.  



  Bei dem den Erfindungsgegenstand bil  denden     Triebstangenschloss    für Möbel sind    diese Mängel dadurch beseitigt, dass auf  das die eingenieteten Stehstifte enthaltende       Schlosskästchen    eine Kappe aufgesteckt ist,  die das eigentliche     Schlosskästchen    verdeckt.  Diese aufgesteckte Kappe kann aus Messing  oder einem andern wertvolleren Werkstoff  als das von ihm verdeckte, zweckmässig aus  Eisen, das heisst aus billigem Werkstoff her  gestellte     Schlosskästchen    bestehen.

   Da sie  keinerlei Nietstellen enthält (die     Stehstifte     sind im Boden des     Schlosskästchens    ein  genietet), kann sie wesentlich :dünnwandiger  sein als das eigentliche     Schlosskästchen,    so  dass an dem wertvolleren Werkstoff gespart  wird, also eine Verbilligung in der besseren  Ausführung des Schlosses erreicht wird.  Gleichzeitig ergibt sich der wesentliche Vor  teil, dass die aufgesteckte Kappe alle Niet  stellen verdeckt, so dass das Schloss aussen eine  vollkommen glatte Oberfläche erhält, die sich  einwandfrei polieren lässt. Das Aussehendes  Schlosses wird dadurch wesentlich verbessert.

    Die auf das     Sehlosskästchen    aufgesteckte  Kappe     kann    droh die     gleichen    Schrauben      befestigt werden wie das     Schlosskästchen.    Sie       kann    aber am     Schlosskästchen    z. B. auch  durch     Klemmung    oder     durch    einen Schnapp  verschluss gehalten werden. Dies hat den  Vorteil, dass die Kappe gleichzeitig zum  Verdecken der Befestigungsschrauben des       Schlosskästchens    benutzt werden kann, so dass  diese Schrauben ebenfalls äusserlich nicht  mehr sichtbar sind.  



  Durch die Anordnung einer auf das eigent  liche     Schlosskästchen    ausgesteckten Kappe er  gibt sich weiterhin die vorteilhafte Möglich  keit, das Schloss so einzurichten, dass die  Triebstangen nach dem Anschrauben des       Schlosskästchens    zum Beispiel an einer  Schranktür oder dergleichen in das Schloss  eingeführt und mit den zur Bewegung der  Triebstangen dienenden Gliedern gekuppelt  werden können.

   Zu dem Zwecke können an  den Enden des     Schlosskästchens    über den  Umschweif und den Boden des     Schlosskäst-          chens    sich erstreckende Öffnungen an  gebracht sein, durch welche     hindurch    die  innern Enden der Triebstangen in das       Schlosskästchen    eingeführt und auf Kupp  lungsstifte der Bewegungsglieder aufgesteckt  werden können. Es ist dann möglich, bei der       Anbringung    .des Schlosses an einer Schrank  tür oder dergleichen zunächst das     Schloss-          kästchen    für sich anzuschrauben und dann  die Triebstangen anzubringen.

   Das bedeutet  gegenüber der bisherigen     Anbringungsweise,     bei der die Stangen zunächst zum Beispiel  mit Schiebern gekuppelt und dann das       Schlosskästchen    mit den daran sitzenden  Stangen     angeschraubt    werden muss, eine  wesentliche Erleichterung in der     Anbringung     des Schlosses. Die im     Schlosskästchen    vor  gesehenen Öffnungen zur Einführung der  Triebstangen werden durch die auf das       Schlosskästchen    aufgesteckte Kappe verdeckt.  Die Kappe kann dabei gleichzeitig auch zur  Führung der innern Enden der Triebstangen  dienen, indem man in ihrem Umschweif für  diese Stangen passende     Ausschnitte    anbringt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Dabei zeigen:         Fig.    1 eine Ansicht des Schlosses mit auf  gesteckter Kappe auf der Seite des     Kä.stchen-          bodens,    wobei ein Teil des Umschweifes von       Schlosskästchen    und Kappe geschnitten ist,  um die Befestigung der Kappe zu zeigen,       Fig.2    eine gleiche Ansicht wie     Fig.1,     wobei ein Teil der Kappe weggebrochen ist,  um den darunter liegenden Boden des eigent  lichen     Schlosskästchens    zu     zeigen,

            Fig.    3 eine Ansicht des Schlosses von der  Seite der     Schlosskästchendecke    her, wobei die       Schlosskästchendecke    entfernt ist,       Fig.4    einen Längsschnitt durch     Schloss-          kästchen    und Kappe nach der Linie     A-3     der     Fig.    2, wobei das     Triebstangengetriebe     grösstenteils in Seitenansicht dargestellt ist  und nur die miteinander gekuppelten Enden  einer Triebstange und eines Bewegungs  gliedes für dieselbe mitgeschnitten sind,       Fig.5    eine Seitenansicht des Schlosses  mit Kappe,

         Fig.    6 einen Querschnitt durch     Schloss-          kästchen    und Kappe nach der Linie     B-B     der     Fig.    1, wobei das     Triebstangengetriebe     der Einfachheit halber weggelassen ist,       Fig.    7 eine Endansicht des     Schlosskäst-          chens,    wobei das Ende der Kappe weg  geschnitten ist,       Fig.    8 eine Endansicht des     Schlosskä;st-          chens    mit Kappe.  



  Das längliche     Schlosskästchen    besteht     aug     dem Boden 9, dem damit ein Stück bildenden  Umschweif 10 und der Decke 11. Der Boden  9 trägt fünf Stehstifte 12, 13, 14, 15, 16,  die in Löchern des Bodens 9 eingenietet sind.  Die     Stehstifte    dienen     teils    zur Führung und  Lagerung der     Getriebeteile    für die Trieb  stangen des Schlosses, teils zur Befestigung  der     Kästchendecke    11, sowie auch als       Schlüsselführungsdorn.    Die Decke 11, wel  che das Schlüsselloch enthält und meist eine  Schlüsselpfeife trägt,

   erstreckt sich nur über  einen mittleren Teil der Länge des     Schloss-          kästchens.    Sie ist rings um das Schlüssel  loch herum mit einer in eine Aussparung  der Schranktür einzulassenden Ausprägung  11a versehen, um Platz für einen breiteren  Schlüsselbart zu schaffen. Am     Schlossboden         d führen sich zwei Schieber 17, 18, die durch  eine auf dem     Stehstift    14 gelagerte Dreh  scheibe 19 gegenläufig bewegt werden kön  nen. Der Antrieb der hin- und     herdrehbaren     Scheibe 19 geschieht durch einen Schlüssel.

    Die Scheibe 19 wird in ihren Endstellungen  durch eine     Zuhaltung    20 (an deren     Stelle     natürlich auch mehrere     Zuhaltungen    vor  gesehen sein können) gesperrt. An den  äussern Enden 17a, 18a der beiden Schieber       11    7, 18 sind Zapfen 21 vorgesehen, die zum  Ankuppeln der beiden Triebstangen 22 die  nen. Die Triebstangen 22 weisen an ihren  innern Enden je ein Loch auf, mit dem sie  auf den Kupplungszapfen 21 des zugehö  rigen Schiebers 17     bezw.    18 aufgesteckt wer  den können.  



  Die die Kupplungszapfen 21 tragenden  äussern Enden 17a, 18a der Schieber sind  nach der     Schlossdecke    11 hin     abgekröpft,    und  zwar, wie aus     Fig.4    ersichtlich, so weit,  dass die     Schieberenden    17a, 18a in der Ebene  der     Schlossdecke    11 liegen. Die Kupplungs  zapfen 21 sind dabei mit ihren freien Enden  nach dem     Schlosskästchenboden    9 hin ge  richtet. Die die Kupplungslöcher aufweisen  den innern Enden 22a der Triebstangen 22  sind ebenfalls     abgekröpft,    und zwar nach  dem     Schlosskästchenboden    11 hin.

   Die     Kröp-          fung    ist so gewählt, dass die Stangen 22 mit  der     Schlosskästchendecke    11     bezw.    dem  Rande des Umschweifes 10 in einer Flucht  liegen, also bei der aufliegenden Befestigung  des     Schlosskästchens    an einer Schranktür oder  dergleichen zur dichten Anlage an der     Tür-          fiäche    kommen.  



  An jedem Ende des     Schlosskästchens    ist  eine über Boden 9 und Umschweif 10 sich  erstreckende     schlitzförmige    Öffnung 23, 23a  vorgesehen, die am Rande des Umschweifes  10 offen ist. Die     Breite    der Öffnungen 23,       23a    ist gleich oder etwas grösser als die Breite  der Triebstangen 22, und ihre Länge ist bei  spielsweise so gewählt, dass die die Kupp  lungszapfen 21 tragenden     Schieberenden    17a,  18a bei zurückgeschlossenen Schiebern 17, 18  (Stellung nach     Fig.2,    3 und 4)     freiliegen.     Wie ersichtlich, ist es bei der beschriebenen    Einrichtung möglich,

   die Triebstangen 22  nach der Befestigung des     Schlosskästchens    9,  10, 11 an der Schranktür oder dergleichen  durch die Öffnungen 23, 23a im Boden und  Umschweif des     Schlosskästchens    in das letz  tere einzuführen und auf die Kupplungs  zapfen 21 zu stecken.  



  Die Öffnungen 23, 23a werden nach dem  Einbringen der Stangen 22 verschlossen       bezw.    verdeckt. Zu. dem Zwecke ist eine auf  das     Schlosskästchen    9, 10 von dessen Boden  seite her aufzusteckende Kappe vorgesehen,  die aus einem ähnlich wie beim     Schloss-          kästchen    geformten Boden 24 und einem  Umschweif 25 besteht, also gewissermassen  ein zweites     Schlosskästchen    ohne Decke dar  stellt. Die Kappe 24, 25 besitzt einen ge  schlossenen     (undurchbrochenen)    Boden, und  ihr Umschweif ist an den Enden lediglich  mit je einem dem     Triebstangenquerschnitt     entsprechenden, also auf die Triebstangen 22  passenden Randausschnitt 26 versehen.

   Die  Kappe 24,<B>2,5</B> deckt also .die Öffnungen 23,  23a im Boden 9 und Umschweif 10 des       Schlosskästchens    bis auf je eine     Durchtritts-          öffnung    für die Stangen 22 ab. Gleichzeitig  bildet sie mit ihren auf die Stangen passen  den     Ausschnitten    26 eine die Stangen nicht  nur an den Schmalseiten, sondern auch an  der einen Breitseite umschliessende Führung,  so dass .die Triebstangen trotz der Schlitze  23, 23a im     Schlosskästchen    gut geführt sind.  



  Die Kappe 24, 25 verdeckt gleichzeitig,       wie    ersichtlich, die Nietstellen der im Boden  9 des     Schlosskästchens    eingenieteten Steh  stifte 12 bis 16, so     dass    diese äusserlich nicht  mehr in die Erscheinung treten. Bei an  gebrachtem Schloss ist das eigentliche     Schloss-          kästchen    überhaupt nicht mehr sichtbar, son  dern ganz durch die Kappe abgedeckt. Diese  Kappe hat, wie ersichtlich, eine vollkommen  glatte Oberfläche, die fein poliert werden  kann, so dass das Schloss ein     gutes    Aussehen  erhält.

   Während das eigentliche     Schlosskäst-          chen    9, 10, 11 aus Eisen, also billigem Werk  stoff besteht, wobei der Boden 9 - und der  damit aus einem Stück     bestehende    Um  schweif 10 eine für das Einnieten der Steh-      stifte 12 bis 16 ausreichende Wandstärke be  sitzen, ist die Kappe 24, 25 aus einem wert  volleren Werkstoff, beispielsweise aus Mes  sing hergestellt. Da darin keine Teile ein  genietet sind, kann die Kappe eine geringere  -Wandstärke erhalten als das eiserne     Schloss-          kästchen,    wodurch an dem wertvolleren  Werkstoff gespart wird.  



  Die Kappe 24, 25 kann am     Schlosskäst-          chen    in irgend einer geeigneten Weise ge  halten sein, etwa durch strammes     Aufpressen     oder wie gezeichnet, .durch einen Schnapp  verschluss. Der     Schnappverschluss    ist dadurch  gebildet, dass in den Umschweif 25 der  Kappe kleine Nocken (Körner) 27     eingepresst     sind, die beim Aufstecken der Kappe auf das       Schlosskästchendadurch,    dass der Umschweif  der Kappe etwas federt, in     rillenförmige,Ver-          tiefungen    28 einschnappen, die in den Um  schweif 10 des     Schlosskästchens        eingepresst     sind.

   Die Vertiefungen 28 haben vorzugs  weise die Form von längsverlaufenden Ril  len, damit etwaige kleine Ungenauigkeiten  in oder     Anbringung    der Nocken 27 auf den       Verschluss        keinen    Einfluss haben. 'An Stelle  dieser Rillen könnten gegebenenfalls auch  einfache Löcher oder Schlitze im Umschweif  10 vorgesehen werden.  



  Wenn die Kappe, wie beschrieben, am       Schlosskästchen    durch einen     Schnappver-          schluss    oder durch     Klemmung    gehalten ist,  kann sie,     wie    dies nach der Zeichnung der  Fall ist, gleichzeitig auch zur     Verdeckung     der Befestigungsschrauben des     Schlosskäst-          chens    9-11 dienen. Zu dem Zwecke sind die  zum Durchtritt dieser Schrauben dienenden  Löcher 29 ausschliesslich im     Schlosskästchen          bezw.    in dessen Boden 9 vorgesehen, während  die Kappe 24, 25 keine Öffnungen für die  Befestigungsschrauben enthält.

   Dadurch wird  das Aussehen des Schlosses noch weiter ver  bessert.    Natürlich sind im Rahmen der Neuerung  mancherlei Abänderungen des gezeichneten  Beispiels, sowie auch andere Ausführungen  möglich. So     könnte    zum Beispiel die auf das       Sphlosskästehen    aufgesteckte Kappe auch    dann angewendet werden, wenn die Öffnun  gen 23,     23a    im     Schlosskästchen    zur Einfüh  rung der     innern    Enden der Triebstangen  fehlen.

   Ferner     könnte    die Befestigung der  Kappe 24, 25 statt durch     Klemmung    oder  einen     Schnappverschluss    auch mit Hilfe von       a:hrauben    erfolgen, und zwar können ent  weder besondere Schrauben verwendet wer  den, die durch Löcher der Kappe in Mutter  bohrungen des     Schlosskästchens    eingezogen  werden, oder die     Befestigungsschrauben    des       Schlosskästchens    könnten sämtlich oder zum  Teil gleichzeitig zur     Befestigung    der Kappe  benutzt werden.

   Beispielsweise könnte die  Einrichtung so sein, dass von den vorhan  denen vier     Befestigungsschrauben    zwei ledig  lich durch das     Schlosskästchen    hindurch  greifen und dann durch die Kappe verdeckt  werden, während die beiden restlichen  Schrauben gleichzeitig durch     Schlosskästchen     und Kappe     hindurchgreifen.    Die äussern  Enden 17a, 18a der     Schieber    17, 18 könnten  um einen kleineren Betrag     abgekröpft    sein  als in der Zeichnung gezeigt, in welchem  Falle die innern Enden 22a der Stangen 22  um einen entsprechend grösseren Betrag     ab-          zukröpfen    sind.

   Ferner können die Schlitze  23, 23a im     Schlossboden    9 kürzer gewählt  werden als in der Zeichnung, und zwar kann  ihre Länge so sein, dass die die Kupplungs  stifte 21 tragenden Schiebereeden 17a,     18a     nur bei     vorgeschlossenen    Schiebern zum  Aufstecken der Stangen 22     freiliegen.    Die  auf das     Schlosskästchen    aufgesteckte Kappe  könnte statt aus Messing auch aus einem  andern geeigneten Werkstoff, zum Beispiel  aus     vermessingtem    oder     vernickeltem    Eisen  blech, bestehen.

   Auch in diesem Falle be  steht der Vorteil,     dass,die    Nietstellen und die  Öffnungen im eigentlichen     Schlosskästchen     durch die Kappe verdeckt sind und das  Schloss aussen eine     glatte,        undurchbrochene     Oberfläche hat.  



  Die Erfindung ist auch bei solchen Trieb  stangenschlössern anwendbar, bei denen an  Stelle von Schiebern an einer Kurbelscheibe       angelenkte    Schubstangen oder Lenker für die  Bewegung der Triebstangen vorgesehen sind,      sowie ferner auch bei     Triebstangenschlössern,     die ganz oder teilweise eingelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Triebstangenschloss für Möbel, dadurch ,gekennzeichnet, dass auf das die in seinem Boden eingenieteten Stehstifte enthaltende Schlosskästchen eine die Nietstellen ver deckende Kappe aufgesteckt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Triebstangenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Schlosskästchen aufgesteckte Kappe aus wertvollerem Werkstoff als das Schloss- kästehen besteht und eine geringere Wandstärke hat als dieses.
    2. Triebstangenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe auf dem Schlosskästchen durch Klemmung gehalten ist. 3. Triebstangenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe auf dem Schlosskästchen durch einen Schnappverschluss gehalten ist.
    4. Triebstangenschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schnappverschluss aus in den Umschweif der Kappe eingepress- ten Nocken gebildet ist, :die in Vertie- fungen des Umschweifes des Schlosskäst- chens eingreifen.
    5. Triebstangenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden des Schlosskästchens über dessen Boden und Umschweif sich erstreckende Öffnungen vorgesehen sind, durch welche die Triebstangen des Schlosses in das Schlosskästchen eingeführt und mit den zu ihrer Bewegung .dienenden Gliedern ge kuppelt werden können, und dass diese Öffnungen durch die auf das Schlosskäst- chen aufgesteckte Kappe verschlossen wer den, .die gleichzeitig mit in ihrem Um schweif vorgesehenen, auf die Trieb stangen passenden Ausschnitten zur Füh rung der innern Triebstangenenden dient.
    6. Triebstangenschloss nach Patentansprucb und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass am Schlosskästchenboden ge führte Bewegungsglieder für die Trieb stangen nach der Schlosskästchendecke hin abgekröpft und mit dem Schlosskästchen- boden zugekehrten Kupplungszapfen ver sehen sind, während die innern Enden der Triebstangen nach dem Schlosskästchen- boden hin abgekröpft sind.
CH179013D 1934-09-18 1934-09-18 Triebstangenschloss für Möbel. CH179013A (de)

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