CH179093A - Verfahren zur Darstellung semipyrophorer Metalle. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung semipyrophorer Metalle.

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CH179093A
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    • C21METALLURGY OF IRON
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    • C21B15/00Other processes for the manufacture of iron from iron compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B5/00General methods of reducing to metals
    • C22B5/02Dry methods smelting of sulfides or formation of mattes
    • C22B5/12Dry methods smelting of sulfides or formation of mattes by gases

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Description


  Verfahren zur ]Darstellung     semipyroplhorer        Netalle.       Den Gegenstand der vorliegenden     Erfin-          dung    bildet ein Verfahren zur Herstellung  von Metallen in einer Form, welche leicht  entzündlich ist und daher als     "semipyrophor"     angesprochen werden kann. Dieses Verfahren  ist gekennzeichnet durch die Reduktion von  Metallverbindungen unter derart modifizierten  Bedingungen,     dass    weder die     pyrophore    noch  die normale Form erhalten wird.

   Die Reduk  tion der Metallverbindungen kann vollzogen  werden durch thermische Zersetzung in     iner-          ten    Gasen oder durch chemische Reduktion,  z. B. mit Wasserstoff bei erhöhten Tempera  turen.  



  Temperatur und Reaktionsdauer müssen  dabei in einem Gebiet gehalten werden, das  zwischen den Grenzen liegt, jenseits derer  mittelst der gleichen Massnahmen     pyropliore     oder schwer entzündliche Metalle. entstehen.  Als Ausgangsprodukte kommen sowohl die  anorganischen wie organischen Verbindungen  der Metalle in Betracht, es seien hier Oxyde,  Nitrate, Karbonate, Sulfate,     Oxalate,        Tartrate          usw.    genannt.

      Da bei diesen     Darstellungsweisen    die  Reaktionsdauer in gewissen Grenzen eine  Funktion der Temperatur ist, bei der die  Reaktion vonstatten geht, und da ausserdem  Temperatur und Reaktionsdauer für die ver  schiedenen Metalle und für verschiedene  Gase und Drucke wiederum stark voneinander  abweichen, so ist es nicht möglich, allgemein  gültige Daten für die Reaktionsbedingungen  anzuführen, sondern das     folgendeAusführungs-          beispiel    kann lediglich eine von den zahl  reichen Möglichkeiten der experimentellen  Arbeitsweise beschreiben und illustrieren<B>:</B>       Semipyrophores    Eisen kann nach folgen  der Vorschrift hergestellt werden.  



  Man erhitzt<B>10 g</B>     Eisenoxydul-Oxalat    auf       ca.    400<B>0</B>     C    im Wasserstoffstrom. Der Wasser  stoff wird eingangs durch konzentrierte  Schwefelsäure getrocknet und strömt mit  einer mässigen Geschwindigkeit durch den  Reaktionsraum. Nach Beendigung der Re  aktion kann das so erhaltene schwarze Pul  ver der Luft ausgesetzt werden, ohne abzu  brennen, besitzt aber dennoch eine ausser-      ordentlich leichte Entzündbarkeit (Entzün  dungstemperatur     ca.   <B>1800</B>     C).     



  Die nach der Erfindung in     leichtentzünd-          licher        (gemipyrophorer)    Form erhaltenen Me  talle sind für die verschiedensten Zwecke  verwendbar. Insbesondere eignen sich diese  Metalle als Initialzünder für     Sicherheitszünd-          massen,    welche an den üblichen besonders  präparierten Reibflächen entzündet werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII- Verfahren zur Herstellung leichtentzünd- licher, als sernipyrophor charakterisierter Metalle durch Reduktion von Metallverbin dungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion der Metallverbindungen unter sol chen Bedingungen vorgenommen wird, dass weder die pyrophore noch die normale Form der Metalle entsteht.
CH179093D 1933-10-28 1933-10-28 Verfahren zur Darstellung semipyrophorer Metalle. CH179093A (de)

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