CH179206A - Anlassvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Anlassvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
Anlassvorrichtung für Terbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine An lassvorrichtung für Verbrennungskraftmasehi- nen, bei der ein längsverschiebbares Antriebs glied mit der Ankerwelle durch eine mittelst eines achsial verschiebbaren Pressgliedes selbsttätig wirkende Reibkupplung gekup pelt ist. Bei einem bekannten Anlasser wer den das Antriebsglied und die Kupplung gemeinsam verschoben, um das Antriebs glied einzurücken.
In manchen Fällen ist es jedoch vorteilhaft, das Antriebsglied allein zu verschieben und zu verhindern, dass die Kupplung kraftschlüssig wird, ehe das An triebsglied in Eingriff mit dem anzuwerfen den Motor ist. Dadurch kann man einerseits die Baulänge der Vorrichtung verringern und anderseits ist die Vorrichtung vor Beschädi gung bei falscher Bedienung gesichert. Gemäss der Erfindung wird das dadurch erreicht, dass mit dem Antriebsglied ein Widerlager Für die Reibscheiben verbunden und in bezug auf die Reibscheiben so an geordnet ist, dass das Widerlager erst nach einem bestimmten Vorschub des Antriebs gliedes auf die Reibscheiben wirkt.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Teil eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegen standes in zwei Stellungen teilweise im Schnitt dargestellt; .
Fig. 3 zeigt die konstruktive Ausbildung eines bestimmten Teils einer weiteren Aus führungsform.
In den Abbildungen ist a eine Welle; die an einem Ende als Ritzel b ausgebildet ist. Auf dieser Welle ist ein Steilgewinde c angebracht; auf dem eine Mutter d sich ver schrauben kann. Die Mutter bildet als Press- glied einen Teil der einen Hälfte einer Reib scheibenkupplung. Die andere Hälfte der Kupplung weist eine Schale e auf, die auf der Antriebswelle f aufgekeilt ist. Zwischen der Mutter und Schale sind in üblicher Weise Reibscheiben g angeordnet. Auf der Mutter ist ein Sprengring u angebracht, durch den ein Abgleiten der Scheiben von der Mutter verhindert wird.
Die beiden äussersten der mit der Schale verbundenen Reibscheiben haben Vorsprünge 1a, die über den äussern Rand der Schale vorstehen. Zwischen diesen Scheiben liegt eine Druckfeder i. Am Ende der Schale sitzt ein Anschlagring k, durch den die Reibscheiben auf der Schale gehal ten werden. Die dem Pressglied d gegen überliegende Pressplatte m der Reibscheiben ist gegen die Schale und die Ritzelwelle, auf der es gleitend sitzt, frei beweglich.
n ist ein Bund auf der Ritzelwelle und o eine schwache Feder zwischen dem Bund und der Pressplatte. Die Ritzelwelle ist in dem Lager p und auf einem Fortsatz q der Anlasserwelle f' gelagert. An der Ritzelwelle ist eine 1Nuffe r angebracht, in die ein schwenk barer Hebel s eingreift. t ist der Schwung radzahnkranz des anzuwerfenden Motors.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Fig. 1 zeigt den Anlasser in der Ruhestellung. In dieser Stellung ist die Kupplung gelöst, da die Reibscheiben durch die Feder i auseinander gehalten werden. Wenn das Ritze] zum Einspuren in den Schwungradzahnkranz längsverschoben wird wird der Bund n gegen die lose auf der Ritzelwelle sitzende Pressplatte m bewegt. Da der Bund in der Ruhestellung von der Pressplatte weiter entfernt ist als das Ritze] vom Zahnkranz t, kommt er erst zur Anlage an der Pressplatte, wenn das Ritze] bereits in den Zahnkranz eingedrungen ist.
Wenn das Ritze] dann vollends ganz eingerückt ist (Fig. 2), hat der Bund n die Pressplatte so weit gegen die Reibscheiben und diese gegen den Anschlag k vorgeschoben, dass die Schei ben alle entgegen dem Druck der Feder i aneinander anliegen. Sobald nun die Welle f des Anlassers, der zum Beispiel von einem elektrischen Motor oder durch eine Schwung- masse betrieben werden kann, sich dreht, nimmt die Schale e die Reibscheiben und diese die Mutter d mit.
Die Mutter ver schraubt sich dabei auf der im Zahnkranz festgehaltenen Ritzelwelle und presst die Reibscheiben mit grosser Kraft gegen die Pressplatte, die ihrerseits sich gegen den Bund n abstützt. Der ganze von der Mutter ausgeübte Längsdruck wird von dem kurzen Stück der Ritzelwelle zwischen dem Bund n und der Mutter d aufgenommen.
In der Fig. 3 ist eine besondere Ausbil dung des Ritzels dargestellt. Hier ist das Ritze] von der Antriebswelle a getrennt. Die Welle hat eine achsiale Bohrung v, in der das mit einem Schaft ?a versehene Ritze] b sitzt. In der Wand der Bohrung sind Schräg schlitze x, in denen Zapfen y, die an dem Schaft befestigt sind, sich bewegen können. Am Grund der Bohrung ist eine Feder z, die auf den Schaft w drückt.
Wenn beim Vorschieben der Ritzelwelle a die Zähne des Ritzels gegen die des Zahnkranzes anstossen, wird das Ritze] durch die Schrägschlitze und Zapfen gedreht, wenn die Welle a weiter vorgeschoben wird. Die Feder z wird dabei zusammengepresst und schiebt das Ritze] in den Zahnkranz, wenn seine Zähne den Lücken des Zahnkranzes am Schwung rad gegenüberstehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anlassvorrichtung für Verbrennungskraft maschinen, bei der ein längsverschiebbares Antriebsglied mit der Anlasserwelle durch eine mittelst eines achsial verschiebbaren Pressgliedes selbsttätig wirkende Reibkupp lung gekuppelt wird, dadurch gekennzeich net, dass mit dem Antriebsglied ein Wider lager (n) für die Reibscheiben verbunden und in bezug auf die Reibscheiben so angeordnet ist, dass das Widerlager erst nach einem bestimmten Vorschub des Antriebsgliedes auf die Reibscheiben wirkt.UNTERANSPRüCHE 1. Anlassvorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem trei= benden Teil (e) der Kupplung ein An schlag (k) für die Reibscheiben auf der jenigen Seite der Scheiben angebracht ist, auf der auch das Pressglied (d) sitzt. 2. Anlassvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1 mit mehreren Reib scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Reibscheiben durch ein elastisches Glied ausser Berüh rung voneinander gehalten werden, so lange, bis das Widerlager einen Druck auf die Reibscheiben ausübt.3. Anlassvorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wider- Lager unmittelbar auf der Welle des An triebsgliedes sitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE179206X | 1933-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179206A true CH179206A (de) | 1935-08-31 |
Family
ID=5707241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179206D CH179206A (de) | 1933-12-13 | 1934-10-27 | Anlassvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH179206A (de) |
-
1934
- 1934-10-27 CH CH179206D patent/CH179206A/de unknown
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