CH179206A - Anlassvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Anlassvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH179206A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Anlassvorrichtung    für     Terbrennungskraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lassvorrichtung für     Verbrennungskraftmasehi-          nen,    bei der ein längsverschiebbares Antriebs  glied mit der Ankerwelle durch eine mittelst  eines     achsial    verschiebbaren     Pressgliedes     selbsttätig wirkende Reibkupplung gekup  pelt ist. Bei einem bekannten Anlasser wer  den das Antriebsglied und die Kupplung  gemeinsam verschoben, um das Antriebs  glied einzurücken.

   In manchen Fällen ist es  jedoch vorteilhaft, das Antriebsglied allein  zu verschieben und zu verhindern, dass die  Kupplung kraftschlüssig wird, ehe das An  triebsglied in     Eingriff    mit dem anzuwerfen  den Motor ist. Dadurch kann man einerseits  die Baulänge der Vorrichtung verringern und  anderseits ist die Vorrichtung vor Beschädi  gung bei falscher Bedienung gesichert.  Gemäss der Erfindung wird das dadurch  erreicht, dass mit dem Antriebsglied ein       Widerlager    Für die Reibscheiben verbunden  und in bezug auf die Reibscheiben so an  geordnet ist, dass das     Widerlager    erst nach    einem bestimmten Vorschub des Antriebs  gliedes auf die Reibscheiben wirkt.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist ein Teil eines  Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegen  standes in zwei Stellungen teilweise im  Schnitt dargestellt; .  



       Fig.    3 zeigt die konstruktive Ausbildung  eines bestimmten Teils einer weiteren Aus  führungsform.  



  In den Abbildungen ist     a    eine Welle;  die an einem Ende als     Ritzel    b ausgebildet  ist. Auf dieser Welle ist ein Steilgewinde c  angebracht; auf dem eine     Mutter    d sich ver  schrauben kann. Die Mutter bildet als     Press-          glied    einen Teil der einen Hälfte einer Reib  scheibenkupplung. Die andere Hälfte der       Kupplung    weist eine Schale e auf, die auf  der Antriebswelle f     aufgekeilt    ist. Zwischen  der Mutter und Schale sind in üblicher  Weise Reibscheiben g angeordnet. Auf der  Mutter ist ein Sprengring u angebracht, durch  den ein Abgleiten der Scheiben von der  Mutter verhindert wird.

   Die beiden äussersten      der mit der Schale verbundenen Reibscheiben  haben Vorsprünge     1a,    die über den äussern  Rand der Schale vorstehen. Zwischen diesen  Scheiben liegt eine Druckfeder i. Am Ende  der Schale sitzt ein Anschlagring k, durch  den die Reibscheiben auf der Schale gehal  ten werden. Die dem     Pressglied    d gegen  überliegende     Pressplatte    m der Reibscheiben  ist gegen die Schale und die     Ritzelwelle,     auf der es gleitend sitzt, frei beweglich.

    n ist ein Bund auf der     Ritzelwelle    und o  eine schwache Feder zwischen dem Bund  und der     Pressplatte.    Die     Ritzelwelle    ist in  dem Lager p und auf einem     Fortsatz    q der       Anlasserwelle        f'    gelagert. An der     Ritzelwelle     ist eine     1Nuffe    r angebracht, in die ein schwenk  barer Hebel s eingreift. t ist der Schwung  radzahnkranz des anzuwerfenden Motors.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  die folgende:     Fig.    1 zeigt den Anlasser in  der Ruhestellung. In dieser Stellung ist die  Kupplung gelöst, da die Reibscheiben durch  die Feder i auseinander gehalten werden.  Wenn das Ritze] zum Einspuren in den       Schwungradzahnkranz    längsverschoben wird  wird der Bund n gegen die lose auf der       Ritzelwelle    sitzende     Pressplatte    m bewegt.  Da der Bund in der Ruhestellung von der       Pressplatte    weiter entfernt ist als das Ritze]  vom Zahnkranz t, kommt er erst zur Anlage  an der     Pressplatte,    wenn das Ritze] bereits  in den Zahnkranz eingedrungen ist.

   Wenn  das Ritze] dann vollends ganz eingerückt ist       (Fig.    2), hat der Bund     n    die     Pressplatte    so  weit gegen die Reibscheiben und diese gegen  den Anschlag k vorgeschoben, dass die Schei  ben alle entgegen dem Druck der Feder i  aneinander anliegen. Sobald nun die Welle  f des Anlassers, der zum Beispiel von einem  elektrischen Motor oder durch eine     Schwung-          masse    betrieben werden kann, sich dreht,  nimmt die Schale e die Reibscheiben und  diese die Mutter d mit.

   Die Mutter ver  schraubt sich dabei auf der im Zahnkranz  festgehaltenen     Ritzelwelle    und presst die  Reibscheiben mit grosser Kraft gegen die       Pressplatte,    die ihrerseits sich gegen den  Bund n abstützt. Der ganze von der Mutter    ausgeübte Längsdruck wird von dem kurzen  Stück der     Ritzelwelle    zwischen dem Bund n  und der Mutter d aufgenommen.  



  In der     Fig.    3 ist eine besondere Ausbil  dung des     Ritzels    dargestellt. Hier ist das  Ritze] von der Antriebswelle     a    getrennt. Die  Welle hat eine     achsiale    Bohrung v, in der  das mit einem Schaft     ?a    versehene Ritze] b  sitzt. In der Wand der Bohrung sind Schräg  schlitze x, in denen Zapfen y, die an dem  Schaft befestigt sind, sich bewegen können.  Am Grund der Bohrung ist eine Feder z,  die auf den Schaft w drückt.

   Wenn beim       Vorschieben        der        Ritzelwelle    a die Zähne des       Ritzels    gegen die des Zahnkranzes anstossen,  wird das Ritze] durch die Schrägschlitze  und Zapfen gedreht, wenn die Welle     a     weiter vorgeschoben wird. Die Feder z wird  dabei zusammengepresst und schiebt das  Ritze] in den Zahnkranz, wenn seine Zähne  den Lücken des Zahnkranzes am Schwung  rad gegenüberstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlassvorrichtung für Verbrennungskraft maschinen, bei der ein längsverschiebbares Antriebsglied mit der Anlasserwelle durch eine mittelst eines achsial verschiebbaren Pressgliedes selbsttätig wirkende Reibkupp lung gekuppelt wird, dadurch gekennzeich net, dass mit dem Antriebsglied ein Wider lager (n) für die Reibscheiben verbunden und in bezug auf die Reibscheiben so angeordnet ist, dass das Widerlager erst nach einem bestimmten Vorschub des Antriebsgliedes auf die Reibscheiben wirkt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Anlassvorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem trei= benden Teil (e) der Kupplung ein An schlag (k) für die Reibscheiben auf der jenigen Seite der Scheiben angebracht ist, auf der auch das Pressglied (d) sitzt. 2. Anlassvorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1 mit mehreren Reib scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Reibscheiben durch ein elastisches Glied ausser Berüh rung voneinander gehalten werden, so lange, bis das Widerlager einen Druck auf die Reibscheiben ausübt.
    3. Anlassvorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wider- Lager unmittelbar auf der Welle des An triebsgliedes sitzt.
CH179206D 1933-12-13 1934-10-27 Anlassvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. CH179206A (de)

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CH179206D CH179206A (de) 1933-12-13 1934-10-27 Anlassvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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